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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 11

  1. Sich immer treu bleiben ist eine beliebte Devise für Gewohnheitsmenschen.

    Le Corbusier

  2. Wenn dich die Lästerzunge sticht, so laß dir dies zum Troste sagen: Die schlechtesten Früchte sind es nicht, woran die Wespen nagen.

    Gottfried August Bürger

  3. Wer jeden Abend sagen kann : Ich habe gelebt, dem bringt jeder Morgen einen neuen Gewinn.

    Seneca

  4. Es gibt keine reine Wahrheit, aber ebensowenig einen reinen Irrtum.

    Christian Friedrich Hebbel

  5. Das Alter verklärt oder versteinert

    Marie von Ebner-Eschenbach

  6. Wenn deine Grundsätze dich traurig machen, verlass dich drauf: Sie sind falsch.

    Robert Louis Stevenson

  7. Die Geschichte ist nicht viel mehr als eine Aufzählung der Verbrechen, Narrheiten und Unglücksfällen der Menschheit.

    Edward Gibbon

  8. Von Ruhm und Ehre wird das Herz durchaus nicht satt.

    Friedrich Rückert

  9. Ein Charakter ist ein vollständig gebildeter Wille.

    Novalis

  10. Ganz dumm ist nicht so schlimm als nur halb aufgeklärt.

    Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  11. Zwei ganz verschiedene Dinge behagen uns gleichermaßen: die Gewohnheit und das Neue

    Jean de la Bruyère

  12. Verehrung ist Liebe zu jemandem, den wir bewundern

    Baruch de Spinoza

  13. Alle Kraft der Menschen wird erworben durch Kampf mit sich selbst und Überwindung seiner selbst

    Johann Gottlieb Fichte

  14. Die Wahrheit ist die Sonne des Geistes

    Marquis de Vauvenargues

  15. Welch Unglück, dass das gute Gewissen ein sanftes Ruhekissen ist. Solch Komfort lockt die Tugend, reichlich oft zu schlafen.

    Emil Gött

  16. Ein bißchen Furcht vor etwas Bestimmten ist gut... sie dämpft die viel größere Furcht vor etwas Unbestimmten

    Robert Musil

  17. Mit vollen Segeln lief ich in das Meer des Lebens.

    Friedrich von Schiller

  18. Die Wahrheit ist die Tochter der Zeit, nicht der Autorität.

    Francis Bacon

  19. Die zweitwichtigste Kunst nach der Fähigkeit, Gelegenheiten zu ergreifen, ist zu wissen, wann ein Vorteil ungenutzt bleiben muss.

    Benjamin Disraeli

  20. Ereignisse sind nur die Schalen der Ideen.

    Edwin Chapin

  21. Es kommt in der Welt vor allem auf die Helfer an – und auf die Helfer der Helfer.

    Albert Schweitzer

  22. Ich ärgere mich nicht! Ärger ist ungesund und unwissenschaftlich.

    Georg Büchner

  23. Die Anhänger der Entwicklung haben oft eine zu geringe Meinung von Bestehendem.

    Bertolt Brecht

  24. Man sollte beständig die Wirkung der Zeit und die Wandelbarkeit der Dinge vor Augen haben und daher bei allem, was jetzt stattfindet, sofort das Gegenteil imaginieren.

    Arthur Schopenhauer

  25. Das Gesicht ist das Abbild des Hirns, die Augen sein Berichterstatter.

    Marcus Tullius Cicero

  26. In dieser Welt hat nur die Unbeständigkeit Bestand.

    Jonathan Swift

  27. Leben ist Wandlung: man ist in jedem neuen Augenblicke etwas anderes, als man es bis jetzt war, ist also niemals endgültig man selbst.

    José Ortega y Gasset

  28. Angesichts von Hindernissen mag die kürzeste Linie zwischen zwei Punkten die krumme sein.

    Bertolt Brecht

  29. Die Gerechtigkeit wächst nicht auf einem mit Lastern gedüngten Boden.

    Romain Rolland

  30. An der Maske die wir uns vorbinden, erkennt man uns.

    Otto Erich Hartleben

  31. Kein gutes Buch oder irgend etwas gutes zeigt seine gute Seite zuerst.

    Thomas Carlyle

  32. Soll den Menschen beigebracht werden, die Wahrheit zu sagen, so müssen sie auch lernen, sie zu hören.

    Samuel Johnson

  33. Wer einst fliegen lernen will, der muss erst stehn und gehn und laufen und klettern und tanzen lernen - man erfliegt das Fliegen nicht.

    Friedrich Nietzsche

  34. Der Zufall ist ein Rätsel, welches das Schicksal dem Menschen aufgibt.

    Christian Friedrich Hebbel

  35. Je weniger man zustande bringt, desto kürzer scheint das Leben.

    Wilhelm von Humboldt

  36. Das Merkwürdige an der Zukunft ist wohl die Vorstellung, dssß man unsere Zeit einmal die gute alte Zeit nennen wird

    Ernest Miller Hemingway

  37. Hochmut ist der zur Schau getragene Stolz. Echter Stolz verbirgt sich.

    Ernst Hohenemser

  38. Oft ist der Mensch sich selbst sein größter Feind.

    Marcus Tullius Cicero

  39. Denn wer begehrt, der fürchtet auch. Und wer in Furcht lebt, ist für mich nicht frei.

    Horaz

  40. Die Notwendigkeit zu entscheiden reicht weiter als die Möglichkeit zu erkennen.

    Immanuel Kant

  41. Wer nie verließ der Vorsicht enge Kreise, und selbst aus seiner Jugend Tagen nichts zu bereu`n hat, zu beklagen, der war nie töricht. Aber auch nie weise.

    Friedrich Rückert

  42. Ich habe des Alters bedurft, um zu erfahren, was ich wissen wollte, und bedürfte der Jugend, um schön zu sagen, was ich weiß.

    Joseph Joubert

  43. Während man dem Geist immer mehr Nahrung gibt und die Köpfe erhellt, lässt man nicht selten das Herz erkalten.

    Gottfried Keller

  44. Es kommen Fälle vor im Menschenleben, wo's Weisheit ist, nicht allzu weise zu sein.

    Friedrich von Schiller

  45. Man muss die Musik des Lebens hören. Die meisten hören nur die Dissonanzen.

    Theodor Fontane

  46. Die Gefahr verschont denjenigen, der ihr die Stirn bietet.

    Emile Zola

  47. Rasch kam ich zu der Überzeugung, dass Grundsätze nur gültig sind, wenn man satt ist.

    Mark Twain

  48. Alles, was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch.

    René Descartes

  49. Wie viele Male schaut der Wille durch's Fenster, ehe die Tat durch's Tor geht.

    Erasmus von Rotterdam

  50. Das Leben ist so kurz, und die Menschen verstehen es nicht einmal, sich aus den doch noch bestehenden vierundzwanzig Stunden ein kleines, feines, flüchtiges Paradies zu machen!

    Peter Altenberg

  51. Physische Kraft und schöne Gestalt sind Gaben der Jugend; des Alters Blüte aber ist die Weisheit.

    Demokrit

  52. Wahres Leben ist Lauschen des Herzens auf die Klänge der Ewigkeit.

    Friedrich von Bodelschwingh

  53. Gewohnheit heißt die große Lenkerin des Lebens. Daher sollen wir uns auf alle Weise erstreben, gute Gewohnheiten einzuimpfen

    Francis Bacon

  54. Die Selbstbezichtigung ist auch eine Art Luxus. Wenn wir uns selbst die Schuld geben, glauben wir, niemand sonst habe das Recht, uns die Schuld zu geben.

    Oscar Wilde

  55. Tapferkeit heißt, der einzige zu sein der weiß, dass man Angst hat.

    Franklin P. Jones

  56. Die Leidenschaften sind die Pforten der Seele.

    Baltasar Gracián y Morales

  57. Um der Zukunft willen soll der Mensch die Vergangenheit hochhalten.

    Jeremias Gotthelf

  58. Gerechtigkeit herrscht, wenn es in einem Volk weder übermäßig Reiche noch übermäßig Arme gibt.

    Thales von Milet

  59. Je intensiver wir leben, umso mehr strahlen wir Lebensfreude aus.

    Johannes von Müller

  60. Der Mensch jagt nach Rätseln, und kaum hat er die Auflösung entdeckt, so ärgert er sich über sich selbst.

    Ludwig Tieck