Sprüche über das Leben
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Der Mensch ist nur ganz Mensch, wo er spielt.
— Friedrich von Schiller
Die Hoffnung hat zwei schöne Töchter. Sie heißen Wut und Mut. Wut darüber, dass die Dinge so sind, wie wir sie sehen. Mut, um sie so umzugestalten, wie sie sein sollten.
— Augustinus
Für das praktische Leben ist das Genie so brauchbar wie ein Sternteleskop im Theater.
— Arthur Schopenhauer
Schändlich ist es, wenn deine Seele ermüdet, bevor der Leib müde ist
— Mark Aurel
Ich liebe den Tanz, denn er befreit den Menschen von der Schwere der Dinge.
— Augustinus
In Fragen der Moral hilft Schulbildung nicht viel.
— Albert Einstein
Alle großen Dinge sind einfach und viele können mit einem einzigen Wort ausgedrückt werden: Freiheit, Gerechtigkeit, Ehre, Pflicht, Gnade, Hoffnung.
— Winston Churchill
Der Schmerz ist ein Eigentum, wie das Glück und die Freude.
— Christian Friedrich Hebbel
Den Willigen führt das Schicksal, den Unwilligen reißt es hinfort.
— Seneca
Unser Schicksal hängt nicht von den Sternen ab, sondern von unserem Handeln.
— William Shakespeare
Unsere Mängel sind unsere besten Lehrer. Aber gegen die besten Lehrer ist man immer undankbar
— Friedrich Nietzsche
Unsere Zeit krankt daran, dass es zu wenige Menschen gibt und zuviele Leute.
— José Ortega y Gasset
Wer Hass und Verachtung in der Seele trägt, ist schwer belastet und kann nie frei aus sich atmen.
— Berthold Auerbach
Richte nie den Wert des Menschen schnell nach einer kurzen Stunde. Oben sind bewegte Wellen, doch die Perle liegt am Grunde.
— Otto von Leixner
Es gibt eigentlich gar keinen Genuss anders als im Gebrauch und Gefühl der eigenen Kräfte, und der größte Schmerz ist wahrgenommener Mangel an Kräften, wo man ihrer bedarf.
— Arthur Schopenhauer
Wie oft ist mir vor die Seele getreten, dass von allen Wohltaten der erste mütterliche Unterricht der größte und bleibendste ist
— Helmuth James Graf von Moltke
Da wird es hell in unseren Leben, wo man für das Kleinste danken lernt.
— Friedrich von Bodelschwingh
Umändern kann sich niemand, bessern jeder.
— Ernst von Feuchtersleben
Der entscheidende Augenblick der menschlichen Entwicklung ist immerwährend.
— Franz Kafka
Es ist besser, ein junger Spatz zu sein als ein alter Paradiesvogel.
— Mark Twain
Genaugenommen leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart, die meisten bereiten sich vor, demnächst zu leben.
— Jonathan Swift
Die Jugend ist das Paradies des Lebens.
— Niccolò Tommaseo
Manchmal kostet es mehr Kraft ein einziges Wort auszusprechen, als hundert Briefe zu schreiben.
— Niccolò Tommaseo
Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenige Leute damit beschäftigen.
— Henry Ford
Einen Unscheinbaren glaubt man keine Kraft.
— Stefan Zweig
Man darf nicht das, was uns unwahrscheinlich und unnatürlich erscheint, mit dem verwechseln, was absolut unmöglich ist
— Carl Friedrich Gauß
Der Schmerz macht, dass wir die Freude fühlen, so wie das Böse macht, dass wir das Gute erkennen
— Heinrich von Kleist
Ohne ein bißchen Unordnung ist das Leben langeweilig.
— John Knittel
Es gibt Augenblicke in unserem Leben, in denen Zeit und Raum tiefer werden und das Gefühl des Daseins sich unendlich ausdehnt
— Charles Baudelaire
Unendlich ist der Vergangenheit und der Zukunft Zeit; die Zeit der Gegenwart ist begrenzt.
— Zenon von Kition
Der Mensch würde nicht verzweifeln, wenn er nicht hoffen würde.
— Giacomo Leopardi
Der größte Verlust für das Leben ist das Hinausschieben.
— Seneca
Etwas muß er sein Eigen nennen, oder der Mensch wird morden und brennen.
— Friedrich von Schiller
Rechtschaffenheit ist eine sehr seltene Tugend, und der Mensch, der sie im höchsten Grade zu besitzen glaubt, hat sie oft am wenigsten
— Honoré de Balzac
Mich reuen die Sünden, die ich nicht beging.
— Franziska Gräfin zu Reventlow
Man greift nicht nur an, um jemandem weh zu tun, ihn zu besiegen, sondern vielleicht auch nur, um sich seiner Kraft bewußt zu werden.
— Friedrich Nietzsche
Wer die Wahrheit nicht weiß, ist ein Dummkopf.
— Bertolt Brecht
Die Hoffnung ist eine viel grössere Stimulierung des Lebens als irgendein Glück.
— Friedrich Nietzsche
Mich interessiert vor allem die Zukunft, denn das ist die Zeit, in der ich leben werde
— Albert Schweitzer
Neugier ist ein verletzliches Pflänzchen, das nicht nur Anregung, sondern vor allem Freiheit braucht.
— Albert Einstein
Was wäre es doch für ein Segen, wenn wir die Ohren so mühelos auf- und zumachen könnten wie die Augen
— Georg Christoph Lichtenberg
Wie muss Adam das Gefühl ausgekostet haben, Dinge zu sagen, die vor ihm noch keiner gesagt hat!
— Mark Twain
Gewisse Dinge greift man so vergeblich mit Worten an, wie Geister mit Waffen.
— Wilhelm Busch
Menschen, die davon leben, etwas in Ordnung zu bringen, haben nichts dagegen, dass es drunter und drüber geht.
— William Hazlitt
Unser Körper ist die Harfe unserer Seele
— Khalil Gibran
Der Montag ist in christlichen Ländern der Tag nach dem Fussballspiel.
— Ambrose Bierce
Es sollte uns weder in der Mitte unseres Lebens passieren, und schon gar nicht am Ende, dass wir sagen müssen: Der, der ich bin grüßt traurig den, der ich sein könnte
— Clemens Brentano
Das Herz adelt den Menschen.
— Wolfgang Amadeus Mozart
Gedächtnis ist ein Tagebuch, das wir immer mit uns herumtragen.
— Oscar Wilde
Die Kunst des Umgangs mit Menschen besteht darin, sich geltend zu machen, ohne andere unerlaubt zurückzudrängen.
— Adolph Freiherr von Knigge
Nur ein mittelmäßiger Mensch ist immer in Hochform.
— William Somerset Maugham
Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.
— Guy de Maupassant
Bei Tage ist es kinderleicht, die Dinge nüchtern und unsentimental zu sehen. Nachts ist das eine ganz andere Geschichte.
— Ernest Miller Hemingway
Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts; ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.
— Gottfried Keller
Moralisch ist, wonach man sich gut fühlt. Unmoralisch ist, wonach man sich schlecht fühlt.
— Ernest Miller Hemingway
Gewohnheit, Sitte und Brauch sind stärker als die Wahrheit.
— Voltaire
Wer, um reich zu werden, nur arbeitet und spart, merkt meistens zu spät, wie arm er ist.
— Rainer Haak
Ja und nein sind die kürzesten Worte, doch sie bedürfen längeren Nachdenkens als jedes andere, bevor sie ausgesprochen werden.
— Charles de Talleyrand
Wollt ihr die Unterschiede vernichten, hütet euch, daß ihr nicht das Leben tötet.
— Leopold von Ranke
Trauet Euren Träumen, denn das Tor der Ewigkeit ist darin verborgen.
— Khalil Gibran