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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 9

  1. Der Mensch ist nur ganz Mensch, wo er spielt.

    Friedrich von Schiller

  2. Die Hoffnung hat zwei schöne Töchter. Sie heißen Wut und Mut. Wut darüber, dass die Dinge so sind, wie wir sie sehen. Mut, um sie so umzugestalten, wie sie sein sollten.

    Augustinus

  3. Für das praktische Leben ist das Genie so brauchbar wie ein Sternteleskop im Theater.

    Arthur Schopenhauer

  4. Schändlich ist es, wenn deine Seele ermüdet, bevor der Leib müde ist

    Mark Aurel

  5. Ich liebe den Tanz, denn er befreit den Menschen von der Schwere der Dinge.

    Augustinus

  6. In Fragen der Moral hilft Schulbildung nicht viel.

    Albert Einstein

  7. Alle großen Dinge sind einfach und viele können mit einem einzigen Wort ausgedrückt werden: Freiheit, Gerechtigkeit, Ehre, Pflicht, Gnade, Hoffnung.

    Winston Churchill

  8. Der Schmerz ist ein Eigentum, wie das Glück und die Freude.

    Christian Friedrich Hebbel

  9. Den Willigen führt das Schicksal, den Unwilligen reißt es hinfort.

    Seneca

  10. Unser Schicksal hängt nicht von den Sternen ab, sondern von unserem Handeln.

    William Shakespeare

  11. Unsere Mängel sind unsere besten Lehrer. Aber gegen die besten Lehrer ist man immer undankbar

    Friedrich Nietzsche

  12. Unsere Zeit krankt daran, dass es zu wenige Menschen gibt und zuviele Leute.

    José Ortega y Gasset

  13. Wer Hass und Verachtung in der Seele trägt, ist schwer belastet und kann nie frei aus sich atmen.

    Berthold Auerbach

  14. Richte nie den Wert des Menschen schnell nach einer kurzen Stunde. Oben sind bewegte Wellen, doch die Perle liegt am Grunde.

    Otto von Leixner

  15. Es gibt eigentlich gar keinen Genuss anders als im Gebrauch und Gefühl der eigenen Kräfte, und der größte Schmerz ist wahrgenommener Mangel an Kräften, wo man ihrer bedarf.

    Arthur Schopenhauer

  16. Wie oft ist mir vor die Seele getreten, dass von allen Wohltaten der erste mütterliche Unterricht der größte und bleibendste ist

    Helmuth James Graf von Moltke

  17. Da wird es hell in unseren Leben, wo man für das Kleinste danken lernt.

    Friedrich von Bodelschwingh

  18. Umändern kann sich niemand, bessern jeder.

    Ernst von Feuchtersleben

  19. Der entscheidende Augenblick der menschlichen Entwicklung ist immerwährend.

    Franz Kafka

  20. Es ist besser, ein junger Spatz zu sein als ein alter Paradiesvogel.

    Mark Twain

  21. Genaugenommen leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart, die meisten bereiten sich vor, demnächst zu leben.

    Jonathan Swift

  22. Die Jugend ist das Paradies des Lebens.

    Niccolò Tommaseo

  23. Manchmal kostet es mehr Kraft ein einziges Wort auszusprechen, als hundert Briefe zu schreiben.

    Niccolò Tommaseo

  24. Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenige Leute damit beschäftigen.

    Henry Ford

  25. Einen Unscheinbaren glaubt man keine Kraft.

    Stefan Zweig

  26. Man darf nicht das, was uns unwahrscheinlich und unnatürlich erscheint, mit dem verwechseln, was absolut unmöglich ist

    Carl Friedrich Gauß

  27. Der Schmerz macht, dass wir die Freude fühlen, so wie das Böse macht, dass wir das Gute erkennen

    Heinrich von Kleist

  28. Ohne ein bißchen Unordnung ist das Leben langeweilig.

    John Knittel

  29. Es gibt Augenblicke in unserem Leben, in denen Zeit und Raum tiefer werden und das Gefühl des Daseins sich unendlich ausdehnt

    Charles Baudelaire

  30. Unendlich ist der Vergangenheit und der Zukunft Zeit; die Zeit der Gegenwart ist begrenzt.

    Zenon von Kition

  31. Der Mensch würde nicht verzweifeln, wenn er nicht hoffen würde.

    Giacomo Leopardi

  32. Der größte Verlust für das Leben ist das Hinausschieben.

    Seneca

  33. Etwas muß er sein Eigen nennen, oder der Mensch wird morden und brennen.

    Friedrich von Schiller

  34. Rechtschaffenheit ist eine sehr seltene Tugend, und der Mensch, der sie im höchsten Grade zu besitzen glaubt, hat sie oft am wenigsten

    Honoré de Balzac

  35. Mich reuen die Sünden, die ich nicht beging.

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  36. Man greift nicht nur an, um jemandem weh zu tun, ihn zu besiegen, sondern vielleicht auch nur, um sich seiner Kraft bewußt zu werden.

    Friedrich Nietzsche

  37. Wer die Wahrheit nicht weiß, ist ein Dummkopf.

    Bertolt Brecht

  38. Die Hoffnung ist eine viel grössere Stimulierung des Lebens als irgendein Glück.

    Friedrich Nietzsche

  39. Mich interessiert vor allem die Zukunft, denn das ist die Zeit, in der ich leben werde

    Albert Schweitzer

  40. Neugier ist ein verletzliches Pflänzchen, das nicht nur Anregung, sondern vor allem Freiheit braucht.

    Albert Einstein

  41. Was wäre es doch für ein Segen, wenn wir die Ohren so mühelos auf- und zumachen könnten wie die Augen

    Georg Christoph Lichtenberg

  42. Wie muss Adam das Gefühl ausgekostet haben, Dinge zu sagen, die vor ihm noch keiner gesagt hat!

    Mark Twain

  43. Gewisse Dinge greift man so vergeblich mit Worten an, wie Geister mit Waffen.

    Wilhelm Busch

  44. Menschen, die davon leben, etwas in Ordnung zu bringen, haben nichts dagegen, dass es drunter und drüber geht.

    William Hazlitt

  45. Unser Körper ist die Harfe unserer Seele

    Khalil Gibran

  46. Der Montag ist in christlichen Ländern der Tag nach dem Fussballspiel.

    Ambrose Bierce

  47. Es sollte uns weder in der Mitte unseres Lebens passieren, und schon gar nicht am Ende, dass wir sagen müssen: Der, der ich bin grüßt traurig den, der ich sein könnte

    Clemens Brentano

  48. Das Herz adelt den Menschen.

    Wolfgang Amadeus Mozart

  49. Gedächtnis ist ein Tagebuch, das wir immer mit uns herumtragen.

    Oscar Wilde

  50. Die Kunst des Umgangs mit Menschen besteht darin, sich geltend zu machen, ohne andere unerlaubt zurückzudrängen.

    Adolph Freiherr von Knigge

  51. Nur ein mittelmäßiger Mensch ist immer in Hochform.

    William Somerset Maugham

  52. Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.

    Guy de Maupassant

  53. Bei Tage ist es kinderleicht, die Dinge nüchtern und unsentimental zu sehen. Nachts ist das eine ganz andere Geschichte.

    Ernest Miller Hemingway

  54. Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts; ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.

    Gottfried Keller

  55. Moralisch ist, wonach man sich gut fühlt. Unmoralisch ist, wonach man sich schlecht fühlt.

    Ernest Miller Hemingway

  56. Gewohnheit, Sitte und Brauch sind stärker als die Wahrheit.

    Voltaire

  57. Wer, um reich zu werden, nur arbeitet und spart, merkt meistens zu spät, wie arm er ist.

    Rainer Haak

  58. Ja und nein sind die kürzesten Worte, doch sie bedürfen längeren Nachdenkens als jedes andere, bevor sie ausgesprochen werden.

    Charles de Talleyrand

  59. Wollt ihr die Unterschiede vernichten, hütet euch, daß ihr nicht das Leben tötet.

    Leopold von Ranke

  60. Trauet Euren Träumen, denn das Tor der Ewigkeit ist darin verborgen.

    Khalil Gibran