gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 32

  1. Niemand ist beklagenswerter als jener Mensch, dem nichts so sehr zur Gewohnheit geworden ist, wie die Unentschlossenheit.

    William James

  2. Wir müssen heute nach den Wahrheiten leben, die uns zur Verfügung stehen, dabei aber immer bereits sein, sie morgen Irrtümer zu nennen.

    William James

  3. Wo immer es exzessiven Reichtum gibt, herrscht im Gegenzug auch exzessive Armut.

    Walter Savage Landor

  4. Eines wird dem Fortschritt immer bleiben: Was er nicht übertreffen kann, zu übertreiben.

    Franz Grillparzer

  5. Der Mensch kommt nur dazu, etwas Eigenes aufzustellen, wenn er sich überzeugt, dass das Vorhandene ihm nicht genügt hat.

    Achim von Arnim

  6. Güte ist das Feingefühl roher Seelen.

    Fernando Pessoa

  7. Die Menschen und die Pyramiden Sind nicht gemacht, um auf dem Kopf zu stehn.

    Gottlieb Konrad Pfeffel

  8. Erfahren muß man stets, Erfahrung wird nie enden, und endlich fehlt die Zeit, Erfahrenes anzuwenden.

    Friedrich Rückert

  9. Geh, wo du gehen kannst, die goldne Mittelstraße, und miß der Dinge Wert mit ihrem rechten Maße.

    Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  10. Frohsinn und Zufriedenheit sind große Verschönerer und berühmte Pfleger von jugendlichem Aussehen.

    Charles John Huffam Dickens

  11. Die ganze Weisheit junger Toren ist keinen Tag Erfahrung wert.

    Gottlieb Konrad Pfeffel

  12. Übertriebene Bescheidenheit ist auch Eitelkeit.

    August von Kotzebue

  13. Jeder trägt in sich das Urbild der Schönheit, deren Abbild er in der großen Welt sucht.

    Blaise Pascal

  14. Abenteuer: Eine von der richtigen Seite betrachtete Strapaze.

    Gilbert Keith Chesterton

  15. Fremder Gleichmut ist eines der besten Mittel gegen die Fieber des Lebens.

    Paul Keller

  16. Entwicklung ist der Zweck des Lebens, das Leben selbst ist Entwicklung, also ist das Leben selbst Zweck.

    Georg Büchner

  17. Der Mensch ist nicht zur Ruhe bestimmt.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  18. Halbheiten sind mir zuwider. Ich brauche das Ganze. Zwar kann ich es nicht, aber ich will es erobern.

    Paul Gauguin

  19. Aus den Leidenschaften werden Meinungen, die Trägheit des Geistes läßt diese zu Überzeugungen erstarren.

    Friedrich Nietzsche

  20. Das Leben besteht aus kleinen Handlungen und die Tugend aus kleinen Siegen.

    Katharina von Siena

  21. Eine Mutter hat immer recht! Sie hat zuviel gelitten und geliebt, als dass es anders sein könnte...

    Hermann Sudermann

  22. Die Schnellentschlossenen straucheln leicht.

    Sophokles

  23. Als ich noch sehr jung war und darauf brannte, anderswo zu sein, versicherten mir reifere Menschen, die Reife würde dieses Laster heilen.

    John Steinbeck

  24. Kein Ding schwächt die Vernunft mehr als Unlauterkeit.

    Albrecht Dürer

  25. Wir haben weder die Kraft noch nie Gelegenheit, all das Gute und Böse zu tun, das wir planen.

    Marquis de Vauvenargues

  26. Ich bin Grenzgänger und begebe mich in Grenzsituationen, um meine Ängste, Zweifel und Hochgefühle zu erfahren.

    Reinhold Messner

  27. Von nichts nimmt man so lange Abschied wie von seiner Jugend; sie ist längst fort - und noch immer nimmt man Abschied von ihr.

    Emanuel Wertheimer

  28. Nichts ist, das Dich bewegt. Du selber bist das Rad, das aus sich selbst läuft und keine Ruhe hat.

    Angelus Silesius

  29. Wie schnell wird die Ewigkeit alles bedecken, und wie viel hat sie schon bedeckt!

    Mark Aurel

  30. Wir kennen uns eher aus in den Geheimkammern des Kaisers von China als in unserem eigenen Herzen.

    Johann Heinrich Jung-Stilling

  31. Was im weinenden Auge mir oft die Tränen zurückhält, ist ein spielendes Kind oder ein Vogel im Flug

    Justinus Andreas Christian Kerner

  32. Die Träne ist die Sprache der Seele und die Stimme des Gefühls.

    Filippo Pananti

  33. Die Empfänglichkeit für Kultur wird künftig den Ausschlag geben, und nicht die Gewalt

    Jakob Bosshart

  34. Kleinigkeiten sind es, die Perfektion ausmachen, aber Perfektion ist alles andere als eine Kleinigkeit

    Sir Frederick Henry Royce

  35. Traumtänzer mögen zwar ihren Traum tanzen, aber sie tanzen sich nur selten ins Zentrum der realen Erfüllung ihrer Wünsche

    Christa Schyboll

  36. Der Mensch flieht vor der Zeit, die Zeit vor dem Menschen.

    Edward Young

  37. Das Volk gehört nicht zu jenen Geliebten, welche an Schönheit gewinnen, wenn man sie im Negligé sieht.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  38. Das Wesen eines Volkes ist wie das Wesen einer einzelnen Person: Sein Charakter ist sein Schicksal.

    Jakob Wassermann

  39. Leben heisst lachen mit blutenden Wunden.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  40. Den besten Gebrauch von seinem Leben macht derjenige, der es einer Sache widmet, die ihn überdauert.

    William James

  41. Mut besteht nicht darin, dass man die Gefahr blind übersieht, sondern darin, dass man sie sehend überwindet.

    Jean Paul

  42. Wer recht erkennen will, muss zuvor in richtiger Weise gezweifelt haben.

    Aristoteles

  43. Wo sind die Tränen von gestern Abend? Wo ist der Schnee vom vergangenen Jahr?

    Bertolt Brecht

  44. Ja, ich bin ein Träumer ... denn nur Träumer finden ihren Weg durchs Mondlicht und erleben die Morgendämmerung bevor die Nacht erwacht.

    Oscar Wilde

  45. Im Kampf zwischen dir und der Welt, stelle dich immer auf die Seite der Welt.

    Franz Kafka

  46. Nenne den größten aller Erfinder: Es ist der Zufall.

    Mark Twain

  47. Das Leben ist seiner innersten Beschaffenheit nach ein Drama, denn es besteht aus einem leidenschaftlichen Kampf mit den Dingen und überdies mit unserer Anlage, dem Kampf, durch den wir in Wirklichkei …

    José Ortega y Gasset

  48. Wir alle sind nur soweit Menschen geworden, als wir Menschen liebten oder Gelegenheit zu lieben hatten.

    Boris Pasternak

  49. Immer auf dem Sprung stehen, das nenne ich Leben. Von Sicherheit eingewiegt werden bedeutet sicheren Tod.

    Oscar Wilde

  50. Gleichgültigkeit ist die mildeste Form der Intoleranz.

    Karl Theodor Jaspers

  51. Der Mensch muss das Gute und Große wollen, das Übrige hängt vom Schicksal ab.

    Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt

  52. Es sei gleich morgen oder heut, Sterben müssen alle Leut'

    Abraham a Sancta Clara

  53. Der Feige stirbt schon viele male vor seinem Tode.

    William Shakespeare

  54. Der Intellekt ist bei den allermeisten eine schwerfällige, finstere und knarrende Maschine, welche übel in Gang zu bringen ist.

    Friedrich Nietzsche

  55. Das Leben ist eine Quarantäne für das Paradies.

    Karl Julius Weber

  56. Wir kümmern uns nicht, dass wir nicht da gewesen sind, ehe wir geboren wurden. Warum uns kümmern, nicht mehr da zu sein, wenn wir gestorben sind?

    Karl Julius Weber

  57. Jeder Irrtum hat drei Stufen: Auf der ersten wird er ins Leben gerufen, auf der zweiten will man ihn nicht eingestehen, auf der dritten macht nichts ihn ungeschehen.

    Franz Grillparzer

  58. Ein graues Haar steckt all die andern an!

    Rupert Johann Hammerling

  59. Einmal stirbst du, und dann ist alles Fragen zu Ende. Und wenn du stirbst, wirst du entweder alles erfahren, oder du wirst nicht mehr die Möglichkeit haben, zu fragen.

    Leo Tolstoi

  60. Der junge Mann kennt die Regeln. Aber der erfahrene Mann kennt die Ausnahmen.

    Oliver Wendell Holmes