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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 50

  1. Wer im Leben keine Richter hat, dem zahlt der Tod seine Missetat.

    Georg Rollenhagen

  2. Gebt dem Menschen das Bewusstsein dessen, was er ist, und er wird auch bald lernen zu sein, was er soll

    Carl Friedrich von Rumohr

  3. Zwar entwerfen wir unsere Häuser, aber später prägen sie uns.

    Winston Churchill

  4. Es gibt nichts Törichteres im Leben als das Erfinden. Ich bin jetzt fünfunddreißig Jahre alt und habe der Welt noch nicht für fünfunddreißig Pfennige genützt.

    James Watt

  5. Eine Sprache mit vielen Konsonanten ist wie ein Kartoffelacker. Eine Sprache mit vielen Vokalen aber ist wie ein Blumenbeet.

    Enrico Caruso

  6. Selbst der Fleißigste ist ohne Phantasie nichts

    Heinrich Schliemann

  7. Wir finden, dass alle, die ein sehr hohes Alter erreichten, solche Menschen waren, die in der Jugend Mühe, Arbeit, Strapazen ausgestanden haben

    Christoph Wilhelm Hufeland

  8. Selbstlosigkeit ist ausgereifter Egoismus

    Herbert Spencer

  9. Leben ist die dauernde Anpassung innerer Beziehung an äussere.

    Herbert Spencer

  10. Der Mensch ist entweder Opfer seines Schicksals oder Meister seiner Bestimmung

    Herbert Spencer

  11. Niemand kann völlig frei sein, wenn nicht alle frei sind. Niemand kann völlig tugendhaft sein, wenn nicht alle tugendhaft sind. Niemand kann glücklich sein, wenn nicht alle glücklich sind.

    Herbert Spencer

  12. Die Gerechtigkeit hat den Vorrang vor der Wohltätigkeit.

    Herbert Spencer

  13. Es gibt Menschen, die immer in Biedermeiertracht herumlaufen sollten.

    Jakob Bosshart

  14. Allen Menschen ist es gegeben, sich selbst zu erkennen und klug zu sein.

    Heraklit von Ephesos

  15. Ist es nicht merkwürdig, dass man dem Menschen fast immer am Gesicht anmerkt, wie sein Magen aussieht?

    Jakob Bosshart

  16. Mit dem Menschen ist es wie mit dem Baum: er wächst von innen her und verdorrt auch so.

    Hermann Stehr

  17. Seid stolz dem Bösen gegenüber und demütig im Guten, standhaft in der Erfüllung des Rechten und furchtsam vor dem Antlitz der Gerechtigkeit.

    Hermann Stehr

  18. Ohne Seele wäre die Welt ein Haufen Kehricht.

    Hermann Stehr

  19. Auf irgendeine Weise sind alle Menschen Krüppel

    Hermann Stehr

  20. Nur der Ehrgeiz altert nicht, und das, woran sich das tatenlose Alter am meisten freut, ist nicht, wie man behauptet, das Geld, sondern die Ehre.

    Thukydides

  21. Nirgends ist man so gut aufgehoben wie in einem Sarg.

    Claude Tillier

  22. Verantwortung entsteht dadurch, dass man nicht rechtzeitig Nein sagt.

    Leo Trotzki

  23. Wir wissen, wie wir leben sollen, und leben wie zuvor.

    Johan Peter Uz

  24. Die schlimmste Knechtschaft ist: ein Sklave der Sinne sein.

    Johan Peter Uz

  25. Das Schweigen allein ist groß; alles andere ist Schwäche.

    Alfred de Vigny

  26. Liebt das, was ihr zum zweiten Mal nie wiedersehen werdet.

    Alfred de Vigny

  27. Folgt die Macht der öffentlichen Meinung, ist sie stark. Wenn sie diese aber schlägt, fällt sie.

    Alfred de Vigny

  28. Nie und nirgendwo gab es Ordnung und Freiheit, und niemals hörte die Welt auf, nach beiden zu verlangen

    Alfred de Vigny

  29. Der Mensch ist dazu da, um zu lieben, und wenn er nicht liebt, lebt er nicht.

    Alexandre Vinet

  30. Man soll frei sein, aber man soll gerecht und maßvoll sein.

    Alexandre Vinet

  31. Der Mensch ist dazu bestimmt, die Wahrheit zu erkennen. Das ist seine wahre Aufgabe.

    Alexandre Vinet

  32. Die Toren der Vergangenheit sind die Weisen der Zukunft.

    Alexandre Vinet

  33. Nichts ist für den Menschen als Menschen etwas wert, was er nicht mit Leidenschaft tun kann.

    Max Weber

  34. "Alte Erfahrungen" nennt man jene, die immer neu gemacht werden müssen.

    Otto Weiss

  35. Die Natur verlieh allen Menschen die Gabe, sich in wichtigen Dingen zu verrechnen.

    Otto Weiss

  36. In jedem Jahr sind die schönsten Tage am kürzesten.

    Otto Weiss

  37. Manche interessiert an einem Gegenstand hauptsächlich das, was sie darüber sagen.

    Otto Weiss

  38. Leidenschaft ist konsequenter als Vernunft.

    Otto Weiss

  39. So nahe ist man gelegentlich daran, etwas Vernünftiges zu tun! Aber man überlegt reiflich, und unterläßt es.

    Otto Weiss

  40. Eine unerschöpfliche Quelle menschlichen Vergnügens ist das menschliche Missvergnügen.

    Otto Weiss

  41. Zu den gewandtesten Advokaten dieser Welt gehört das Gewissen.

    Otto Weiss

  42. Zu den schlechtesten Logikern gehören Furcht und Hoffnung.

    Otto Weiss

  43. Es gibt eine Nüchternheit, die besonders traurig ist: jene, der kein Rausch vorherging.

    Otto Weiss

  44. Das Leben ist ein Gemälde – um so schöner, je ungenauer man es betrachtet.

    Otto Weiss

  45. Unsere Jugend sammelt nur Seufzer für das Alter

    Edward Young

  46. Der betrauert die Toten, der nach ihrem Wunsche lebt.

    Edward Young

  47. Der Stolz baut gleich dem Adler seinen Sitz neben den Sternen, die Wollust nistet gleich der Lerch' nah der Erde.

    Edward Young

  48. Der Mensch hört früher auf zu fühlen als zu hoffen.

    Edward Young

  49. Man badet zweimal nicht im selben Bach, erwacht nicht zweimal zu demselben Leben.

    Edward Young

  50. Über die Torheiten unserer Jugend erröten wir nicht, aber über die Torheiten unseres Alters.

    Edward Young

  51. Das erste sichere Kennzeichen einer gesunden Seele ist die Ruhe des Herzens und ein inwendig gefühltes Vergnügen.

    Edward Young

  52. Gold glänzt zumeist, wo Tugend nicht mehr strahlt: Die Sterne glühn erst, wenn die Sonne sank.

    Edward Young

  53. Wir bemerken die Zeit nur aus ihrem Verluste.

    Edward Young

  54. Die Alten hatten ein Gewissen ohne Wissen; wir heutzutag haben das Wissen ohne Gewissen.

    Julius Wilhelm Zincgref

  55. Der ist elend, der den Tod wünscht; noch elender aber der, der ihn fürchtet.

    Julius Wilhelm Zincgref

  56. Es gibt nacheinander und nebeneinander unzählig viele Welten.

    Anaximander

  57. Wer sein Leben zu einer Sache des Genusses macht, entwertet es zum bloßen Dasein.

    Ferdinand Ebner

  58. Man muss schlaflose Nächte haben, um etwas von dem Geheimnis der großen Stille um Mitternacht zu wissen.

    Ferdinand Ebner

  59. Was nicht auf das Gesetz gegründet war, wird auch, vom Gesetz nicht geschützt, zugrunde gehen.

    Ferdinand Ebner

  60. Geist ist Mut zum Leben, wo man ihn nicht für möglich halten sollte.

    Ferdinand Ebner