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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 29

  1. Die Berge die es zu versetzen gilt, sind in unserem Bewustsein.

    Reinhold Messner

  2. Die Seele legt, so wie der Magnet den Feinstaub, das Gesicht um sich herum

    Georg Christoph Lichtenberg

  3. Irgendwann hört auch das Altern auf; man verwittert dann nur noch.

    George Bernard Shaw

  4. Selbst ein kurzes Leben ist immer noch zu lang

    Plutarch

  5. Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.

    Voltaire

  6. Das Leben bedeutet eine fast lückenlose Reihe persönlicher Entdeckungen.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  7. Auch in Frauen bewahrt das Alter vieles, was man in ihrer Jugend vergeblich suchen würde.

    Wilhelm von Humboldt

  8. Diese Zeit ist, wie alle Zeiten, eine sehr gute; wir wissen nur nichts mit ihr anzufangen.

    Ralph Waldo Emerson

  9. Unterhaltung ist gut, wenn sie nicht unsittlich, sondern anständig ist, und wenn ihretwegen nicht andere leiden müssen.

    Leo Tolstoi

  10. Ja, das ist eines der Geheimnisse des Lebens: Die Seele durch die Sinne heilen können, und die Sinne durch die Seele.

    Oscar Wilde

  11. Spottsucht ist oft Armut an Geist.

    Jean de la Bruyère

  12. Die Ruhe tötet, nur wer handelt, lebt.

    Theodor Körner

  13. In einem aufgeräumten Zimmer ist auch die Seele aufgeräumt.

    Ernst von Feuchtersleben

  14. Der Sinn des Lebens ist mehr als das Leben selbst.

    Stefan Zweig

  15. Auch der Mutigste von uns hat nur selten den Mut zu dem, was er eigentlich weiß.

    Friedrich Nietzsche

  16. Die Dummheit schützt vor Schande, gleichwie die Dreistigkeit vor Armut.

    Leonardo da Vinci

  17. Die beste Definition für Mensch lautet: undankbarer Zweibeiner.

    Fjodor M. Dostojewski

  18. Wenn's einer davon haben kann, so bleibt er gerne dann und wann des Morgens, wenn das Wetter kühle, noch etwas liegen auf dem Pfühle ...

    Wilhelm Busch

  19. Wie töricht ist es, Pläne für das ganze Leben zu machen, da wir doch nicht einmal Herren des morgigen Tages sind.

  20. Zu fürchten hat man allein jene Dinge, die Macht besitzen, Schaden zuzufügen; nicht alles übrige - es ist nicht furchtbar.

    Dante Alighieri

  21. Der Mensch hat immer eine Heimat und wär es nur der Ort, wo er gestern war und heute nicht mehr ist. Entfernung macht Heimat, Verlust Besitz.

    Alexander von Villers

  22. Unser Leib ist so: Je mehr wir ihn pflegen, desto mehr meint er nötig zu haben

    Theresia von Avila

  23. Ein guter Rat in spaßiger Form ist besser als eine ernste Belehrung.

    Baltasar Gracián y Morales

  24. Das Leben ist ein ewiges Wechselspiel aus Nehmen und Behalten.

    Henry Ford

  25. Das Geheimnis, die größte Freude am Leben zu finden, ist gefährlich zu leben!

    Friedrich Nietzsche

  26. Alter ist immer noch das einzige Mittel, das man entdeckt hat, um lange leben zu können.

    José Ortega y Gasset

  27. Ich verstehe unter Geist die Kraft der Seele, welche denkt und Vorstellungen bildet.

    Aristoteles

  28. Das Schicksal ist das, was sich nicht umgehen läßt.

    Oswald Spengler

  29. Wer im Frühling nicht säet, wird im Sommer nicht ernten, im Herbst und Winter nicht genießen; er trage sein Schicksal.

    Johann Gottfried Herder

  30. Ich bin die Heimat durchzogen, und ich habe sie reicher gefunden, als ich zu hoffen gewagt hatte.

    Theodor Fontane

  31. Wer schnell entschlossen ist, der strauchelt leicht.

    Sophokles

  32. Mensch, werde wesentlich, denn wenn die Welt vergeht, so fällt der Zufall weg, das Wesen, das besteht

    Angelus Silesius

  33. Und wenn wir die ganze Welt durchreisen, um das Schöne zu finden: Wir mögen es in uns tragen, sonst finden wir es nicht.

    Ralph Waldo Emerson

  34. Die Welt ist rund und muss sich drehn, was oben war, muss unten stehn.

    Rudolf Baumbach

  35. Das Leben ist ein Hospital, in dem jeder sein Bett wechseln möchte.

    Charles Baudelaire

  36. Das kleine Wörtchen "muß" ist doch von allen Nüssen, die Menschen knacken müssen, die allerhärt’ste Nuß.

    Ludwig Bechstein

  37. Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen.

    August Strindberg

  38. Bitter ist es, das heute zu müssen, was man gestern noch wollen konnte.

    Karl Ferdinand Gutzkow

  39. Ich glaube, dass es keine andere Krankheit der Zeit gibt als Unwissenheit und Unredlichkeit, und dass alles Übel, das in jüngster Vergangenheit die Welt heimgesucht hat, allein von diesen zwei D …

    Adalbert Stifter

  40. Alle kräftigen Menschen lieben das Leben.

    Christian Johann Heinrich Heine

  41. Vergessen und Vergessenwerden! Wer lange lebt auf Erden, der hat wohl diese beiden zu lernen und zu leiden.

    Theodor Storm

  42. Blasiertheit: Diese Krankheit ist unter uns weit verbreitet, wo Müßiggang und Überfluß schnell die Sinne abstumpfen und selbst die Jugend in eine Gleichgültigkeit versinken lassen, von der sie nicht …

    Friedrich Melchior Baron von Grimm

  43. Gewohnheit ist der große Führer im Menschenleben.

    David Hume

  44. Die größte Entdeckung meiner Generation ist die, dass der Mensch nur durch Änderung seiner Einstellung sein Leben ändern kann.

    William James

  45. Tradition ist die Methode, die verhindern will, dass Kinder ihre Eltern übertreffen.

    Jean Jaurès

  46. Lasset uns am Alten, so es gut ist, halten, doch auf altem Grund Neues schaffen jede Stund.

    Gottfried Keller

  47. Frauen sind die Holzwolle der Glaskiste des Lebens.

    Kurt Tucholsky

  48. Bist mit dem Glauben du gesegnet an Menschen, gib ihn nicht verloren, wenn unter einer Herde Toren dir auch einmal ein Schuft begegnet!

    Heinrich Leuthold

  49. Hoffart wird gar leicht gelernt, aber schwer vergessen. Große Schüsseln kauft sie noch, hat sie nichts zu essen.

    Wilhelm Müller

  50. Das Recht hat die merkwürdige Eigenschaft, dass man es behalten kann, ohne es zu haben.

    Joseph Unger

  51. Die Wahrheit ist im Wein; das heißt : In unsern Tagen muß einer betrunken sein, um Lust zu haben, die Wahrheit zu sagen.

    Friedrich Rückert

  52. Dunkel sind die Wege, die das Schicksal geht.

    Euripides

  53. Bescheidenheit bei mittelmäßigen Fähigkeiten ist bloße Ehrlichkeit. Bei großen Taten ist sie Heuchelei.

    Arthur Schopenhauer

  54. In dieser Welt gibt's immer Gefahren für die, die sich fürchten

    George Bernard Shaw

  55. Kein Toter ist so begraben wie eine erloschene Leidenschaft

    Marie von Ebner-Eschenbach

  56. Man müßte das Leben so einrichten, dass jeder Moment bedeutungsvoll ist

    Iwan Turgenjew

  57. Intuitionen sind Träume, derer man sich erinnert

    Walter Rathenau

  58. Träumend plant der Geist seine eigene Wirklichkeit

    Sören Kierkegaard

  59. Die wichtigste Fähigkeit ist die, welche alle anderen ordnet.

    Blaise Pascal

  60. Nichts macht schneller alt als der immer vorschwebende Gedanke, dass man älter wird.

    Georg Christoph Lichtenberg