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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 26

  1. Ist nicht im Innern Sonnenschein, von außen kommt er nicht hinein.

    Friedrich von Bodenstedt

  2. Derjenige, der sich mit Einsicht für beschränkt erklärt, ist der Vollkommenheit am nächsten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  3. Das Augenfällige wird immer erst gesehen, nachdem es einer in schlichte Worte gefasst hat

    Khalil Gibran

  4. Es gibt jene, die wenig besitzen und alles geben. Das sind diejenigen, die an das Leben und den Überfluss des Lebens glauben, und ihre Hilfsquellen versiegen nie.

    Khalil Gibran

  5. Das Schicksal ist: die Vollmacht des Tyrannen für seine Verbrechen, die Entschuldigung des Toren für sein Versagen.

    Ambrose Bierce

  6. Je mehr es abwärts geht, je reicher wird das Leben.

    Friedrich Rückert

  7. Wir haben vage Hoffnungen, aber klare Befürchtungen.

    Paul Valéry

  8. Gute Vorsätze sind grüne Früchte, die abfallen, ehe sie reif sind.

    Johann Nepomuk Nestroy

  9. Das Leben bringt so viel Großes, das Groll erregt, dass man lernen muss, freundlich über das Kleine hinwegzugehen, wenn man nicht ein mürrischer Gesell werden will.

    Georg Ebers

  10. Es ist kein Winkerl im Haus, in dem man nicht Gutes tun kann, wenn man nur will.

    Maria Ward

  11. ... und ich nehme mir die Freiheit aufzubrechen wohin ich will.

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  12. Das Alter will die Menschen vom Leben entwöhnen wie die Amme das Kind von der Brust: Durch allmähliches Entziehen.

    Christian Friedrich Wilhelm Jacobs

  13. Hochmut reitet zu Pferde aus und kehrt zu Fuß heim.

    Ulrich von Hutten

  14. Wem ein Talent gegeben ist, der muss besonders reinen Herzens sein. Den andern wird vieles verziehen, ihm aber nichts.

    Nikolai Wassiljewitsch Gogol

  15. Reue ist die Ebbe nach der Flut der Leidenschaft.

    Peter Sirius

  16. Der Schiffbrüchige fürchtet auch die ruhigen Gewässer.

    Ovid

  17. Wenn du die Wahl hast zwischen zwei Übeln, wähle keines von beiden.

    Charles Haddon Spurgeon

  18. Drei Schritte tue nach innen, dann den nach außen.

    Rudolf Steiner

  19. Wir wünschen Alter alle Tage, und kommt es, hört man nichts als Klage.

    Bernhard Freidank

  20. Die Arznei macht kranke, die Mathematik traurige und die Theologie sündhafte Leute.

    Martin Luther

  21. Der Besitz der Wahrheit ist nicht schrecklich, sondern langweilig, wie jeder Besitz.

    Friedrich Nietzsche

  22. Nicht der einzelne ändert die Wirklichkeit, die Wirklichkeit wird von allen verändert

    Friedrich Dürrenmatt

  23. Altwerden ist wie auf einen Berg steigen. Je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht, aber um so weiter sieht man.

    Ingmar Bergman

  24. Die Zukunft zeigt sich in uns – lange bevor sie eintritt.

    Rainer Maria Rilke

  25. Den seelischen Wert einer Frau erkennst du daran, wie sie zu altern versteht.

    Christian Morgenstern

  26. Das Leben ist kurz und seine Zeit zu verlieren ist eine Sünde.

    Albert Camus

  27. Man steht wohl einmal am Ende des Lebens, immer aber am Anfang des Lebens.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  28. Die Anteilnahme der Nebenmenschen an unserem Schicksal ist Schadenfreude, Zudringlichkeit und Besserwisserei in wechselndem Gemisch.

    Arthur Schnitzler

  29. Die Gewohnheit ist eine zweite Schwerkraft

    Friedrich Georg Jünger

  30. Wissen und Erkennen sind die Freude und die Berechtigung der Menschheit

    William Butler Yeats

  31. Wir lächeln über das Kind, das den Stuhl schlägt, an dem es sich gestoßen hat, und klagen doch mit einer völlig ähnlichen Philosophie im Alter das Schicksal gegen Leiden an, woran wir selbst Schul …

    Georg Christoph Lichtenberg

  32. Der ist ein Narr, der sich an der Vergangenheit die Zähne ausbricht, denn sie ist ein Granitblock und hat sich vollendet.

    Antoine de Saint-Exupéry

  33. Verlange nicht, dass das, was geschieht, so geschieht, wie du es wünscht; sondern wünsche, dass es so geschieht, wie es geschieht, und dein Leben wird heiter dahinströmen.

    Epiktet

  34. Die größten Aufgaben, die das Leben stellt, werden nicht nur durch Arbeit und Fleiß gelöst, sondern es muß eine Lust hinzukommen, die diese Arbeit zwingend macht.

    Ernst Thälmann

  35. Die Gegenwart ist die einzige Zeit, die uns wirklich gehört.

    Blaise Pascal

  36. Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen - und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.

    Albert Einstein

  37. Zukunft: jene Zeit, in der unsere Geschäfte gut gehen, unsere Freunde treu sind und unser Glück gesichert ist.

    Ambrose Bierce

  38. Das Greisenalter, das alle zu erreichen wünschen, klagen alle an, wenn sie es erreicht haben.

    Marcus Tullius Cicero

  39. Was Schicksal ist, läßt sich nicht definieren, nur sehend erleben.

    Oswald Spengler

  40. Zwischen heut und morgen liegt eine lange Frist; Lerne schnell besorgen, da du noch munter bist.

    Johann Wolfgang von Goethe

  41. Wir leben immer in einer Welt, die wir uns selbst einbilden.

    Johann Gottfried Herder

  42. Bescheidenheit - Mantel des Hochmuts

    Carmen Sylva

  43. Wenn man eine Sache mit Klarheit zu behandeln weiß, ist man auch zu vielen anderen Dingen tauglich

    Johann Wolfgang von Goethe

  44. Alles Leben draußen ist nur wie ein Schlafen in Kleidern. Daheim erst liegt man im Bett.

    Berthold Auerbach

  45. Zwei Wahrheiten können sich nie widersprechen.

    Galileo Galilei

  46. Alles Alte, soweit es den Anspruch darauf verdient hat, sollen wir lieben; aber für das Neue sollen wir eigentlich leben.

    Theodor Fontane

  47. Es ließe sich alles trefflich schlichten, könnte man die Sachen zweimal verrichten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  48. Wir mögen die Welt kennen lernen, wie wir wollen, sie wird immer eine Tag- und eine Nachtseite behalten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  49. Die Lebenserfahrung ist eine unwiderlegbare Autorität. Und sie besagt, dass Ideale den Menschen lebendiger und lebensfroher machen.

    Michail Kalinin

  50. Wer irregegangen ist, der kann andern desto besser den Weg zeigen.

    Christoph Lehmann

  51. Ein Philosoph ist, unter anderem, auch ein Mann, der nie um Argumente verlegen ist.

    Ludwig Marcuse

  52. Erfahrung ist der Name, den die Menschen ihren Torheiten und Sorgen geben.

    Alfred de Musset

  53. Die letzten Stichworte in einem richtig geführten menschlichen Leben müssen Friede und Güte heißen.

    Carl Hilty

  54. In jedem Menschen stecken unzählige Möglichkeiten. Es wäre schade, sie brachliegen zu lassen.

    Rainer Haak

  55. Es ist wichtiger, die Möglichkeiten des Lebens im Auge zu haben als die Gefahren.

    Rainer Haak

  56. Wer in einem blühenden Frauenkörper das Skelett zu sehen vermag, ist ein Philosoph.

    Kurt Tucholsky

  57. Sehnsucht und Ahnung liegen ineinander, eins treibt das andre hervor

    Bettina von Arnim

  58. Die gefährlichsten Unwahrheiten, sind Wahrheiten, mäßig entstellt

    Georg Christoph Lichtenberg

  59. Vorsicht und Mißtrauen sind gute Dinge, nur sind auch ihnen gegenüber Vorsicht und Mißtrauen nötig

    Christian Morgenstern

  60. Ein kluger Mann lebt weder geistig noch finanziell über seine Verhältnisse.

    Philip Chesterfield