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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 23

  1. Die größte Ehre, die das Weib hat, ist allzumal, dass die Männer durch sie geboren werden

    Martin Luther

  2. Zeit ist das, was man an der Uhr abliest

    Albert Einstein

  3. Nicht die Erkenntnis gehört zum Wesen der Dinge, sondern der Irrtum.

    Friedrich Nietzsche

  4. Wer die Wahrheit geigt, dem schlägt man die Fiedel um den Kopf.

    Christoph Lehmann

  5. Der Mensch hat das Warten verlernt. Darin liegt das Grundübel unserer Zeit.

    William Somerset Maugham

  6. Ich habe es stets abgelehnt, verstanden zu werden. Verstanden werden heisst sich prostituieren

    Fernando Pessoa

  7. Das Schicksal des Menschen ist der Mensch

    Bertolt Brecht

  8. Schweigen können zeugt von Kraft, Schweigen wollen von Nachsicht, Schweigen müssen vom Geist der Zeit

    Karl Julius Weber

  9. Ironie ist keine Waffe, sondern eher ein Trost der Ohnmächtigen.

    Ludwig Marcuse

  10. In jedem Wunsch schlummert die Enttäuschung seiner Erfüllung

    Nikolaus von Kues

  11. Wenn alle Türen geschlossen und die Fenster verdunkelt sind, darfst du nicht glauben, allein zu sein. Denn Gott ist bei dir und dein Schutzengel. Und weshalb sollten sie Licht brauchen, um zu sehe …

    Epiktet

  12. Deutschland ist da, wo starke Herzen sind.

    Ulrich von Hutten

  13. Lass doch die Zukunft schlafen, wie sie es verdient. Wenn man sie nämlich vorzeitig weckt, bekommt man dann eine verschlafene Gegenwart.

    Franz Kafka

  14. So geht es vielen: Sie flüchten immer wieder in jene ideale Welt, aus der sie immer wieder hinausgeworfen werden.

    Otto Weiss

  15. Das Böse ist das, was mehr Nachteile als Vorteile und das Gute, was mehr Vorteile als Nachteile hat

    Denis Diderot

  16. Jeder Augenblick im Leben ist ein Schritt zum Tode hin.

    Pierre Corneille

  17. Es geht eine große und ewige Schönheit durch die ganze Welt, und diese ist gerecht über den kleinen und großen Dingen verstreut.

    Rainer Maria Rilke

  18. So oft die Sonne aufersteht, erneuert sich mein Hoffen und bleibet, bis sie untergeht, wie eine Blume offen.

    Gottfried Keller

  19. Wer verborgen bleibt, hat ein schönes Leben.

    Ovid

  20. Wer sich nicht selbst helfen will, dem kann niemand helfen.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  21. Das Denken gehört zu den größten Vergnügungen der menschlichen Rasse.

    Bertolt Brecht

  22. Was der Mensch im Innersten sein Leben lang empfindet, wahrnimmt, fühlt, denkt, begehrt - das erlebt ihm keiner nach.

    Ernst Thälmann

  23. Damit die Liebe die Gegensätze durch Freude überbrücke, darf sie dieselben nicht aufheben, nicht leugnen.

    Friedrich Nietzsche

  24. Das Leben ist eine Komödie für den Denkenden und eine Tragödie für die, welche fühlen.

    Hippokrates von Kós

  25. Der Unterschied zwischen Freiheit und Freiheiten ist so groß wie zwischen Gott und Göttern.

    Ludwig Börne

  26. Man ist in dem Maße zur Freiheit reif, als man zur Selbstkritik fähig ist.

    Martin Kessel

  27. Nur Einsamkeit ist Vollgenuss des Lebens

    August von Platen

  28. Alles in der Welt geht in der Wellenlinie. Jede Landstraße und so weiter. Wehe dem, der überall ein Lineal anlegt!

    Wilhelm Raabe

  29. Wer alle Brücken abbricht, muss schwimmen können.

    François de la Rochefoucauld

  30. Wahrheit ist unser kostbarster Besitz. Laßt uns sparsam mit ihr umgehen.

    Mark Twain

  31. Immer allein leben: eine kostbare Regel, die ich mich bemühen will einzuhalten.

    Leo Tolstoi

  32. Das schönste aller Geheimnisse ist es, ein Genie zu sein und es als einziger zu wissen.

    Mark Twain

  33. Jeder Mensch kommt mit einer sehr großen Sehnsucht nach Herrschaft, Reichtum und Vergnügen sowie einem starken Hang zum Nichtstun auf die Welt.

    Voltaire

  34. Wer sich um das Morgen am wenigsten kümmert, geht ihm mit der größten Lust entgegen.

    Epikur

  35. Die Menschheit ist die Unsterblichkeit der sterblichen Menschen.

    Ludwig Börne

  36. Man sollte die Farbe des Lebens in sich aufnehmen, sich aber nie an Einzelheiten erinnern. Einzelheiten sind immer gewöhnlich.

    Oscar Wilde

  37. Übel dran sind diejenigen, die ihre Zeit damit vergeuden, die Entwicklung anhalten zu wollen, denn sie können nur die Bitternis des Versagens erleben, niemals die Freude am Gelingen.

    John Steinbeck

  38. Im Leben gibt es keine Lösungen. Es gibt nur Kräfte, die in Bewegung sind: Man muss sie erzeugen – und die Lösungen werden folgen.

    Antoine de Saint-Exupéry

  39. Tu, was du kannst, mit dem, was du hast, wo immer du bist.

    Franklin D. Roosevelt

  40. Alle Erfahrung ist ein Gewölbe, auf das man aufbauen kann.

    Henry Adams

  41. Der Mensch: ein Wesen, das am Ende einer Woche Arbeit entstand, als Gott bereits sehr müde war.

    Mark Twain

  42. Was kümmert mich der Schiffbruch der Welt, ich weiß von nichts als meiner seligen Insel.

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  43. Viele Menschen sehen die Tugend mehr im Bereuen der Fehler als im Vermeiden.

    Georg Christoph Lichtenberg

  44. Hab Mut! Jedoch nicht, um ihn zu beweisen.

    Joachim Ringelnatz

  45. Leben ist die Kunst, taugliche Schlußfolgerungen aus unzureichenden Prämissen zu ziehen.

    Samuel Butler

  46. Sei gut zu Deinem Körper, damit Deine Seele Lust hat darin zu wohnen.

    Theresia von Avila

  47. Die Wirklichkeit ist nur ein Teil des Möglichen.

    Friedrich Dürrenmatt

  48. Glaube und Liebe und Hoffnung sollen nie aus meinem Herzen weichen. Dann gehe ich, wohin es soll, und werde gewiss am Ende sagen: Ich habe gelebt!

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  49. Das Heimweh hört doch nie auf

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  50. Jede Phantasie ist ein Wunsch, der realisiert wird, eine Phantasiekorrektur der unbefriedigenden Wirklichkeit.

    Sigmund Freud

  51. Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.

    Oscar Wilde

  52. Ist es nicht besser, aufzuhören zu leben, als zu leben, ohne etwas zu empfinden?

    Jean-Jacques Rousseau

  53. Man sage nicht, das Schwerste sei die Tat, da hilft der Mut, der Augenblick, die Regung: Das Schwerste dieser Welt ist der Entschluß.

    Franz Grillparzer

  54. Viel Gutes kann der Mensch vollbringen, ohne sich ein Opfer zumuten zu müssen.

    Albert Schweitzer

  55. Wir müssen aus dem Schlafe erwachen und unsere Verantwortung sehen

    Albert Schweitzer

  56. Gibt dir jemand einen so genannten guten Rat, so tue grade das Gegenteil, und du kannst sicher sein, dass es in neun von zehn Fällen das Richtige ist.

    Anselm Feuerbach

  57. Du kannst wählen zwischen der Wahrheit und der Ruhe, aber beides zugleich kannst du nicht haben.

    Ralph Waldo Emerson

  58. Und ein scharfsichtiger Fremder, der in ein Haus tritt, bemerkt oft gleich, was der Hausherr aus Nachsicht, Gewohnheit oder Gutmütigkeit übersieht oder ignoriert.

    Johann Wolfgang von Goethe

  59. Jeder hat soviel Recht, wie er Macht hat.

    Baruch de Spinoza

  60. Misstrauen ist eine schlechte Rüstung, die mehr hindern als schirmen kann.

    Lord Byron