Sprüche über das Leben
3218 Sprüche — Seite 23
Die größte Ehre, die das Weib hat, ist allzumal, dass die Männer durch sie geboren werden
— Martin Luther
Zeit ist das, was man an der Uhr abliest
— Albert Einstein
Nicht die Erkenntnis gehört zum Wesen der Dinge, sondern der Irrtum.
— Friedrich Nietzsche
Wer die Wahrheit geigt, dem schlägt man die Fiedel um den Kopf.
— Christoph Lehmann
Der Mensch hat das Warten verlernt. Darin liegt das Grundübel unserer Zeit.
— William Somerset Maugham
Ich habe es stets abgelehnt, verstanden zu werden. Verstanden werden heisst sich prostituieren
— Fernando Pessoa
Das Schicksal des Menschen ist der Mensch
— Bertolt Brecht
Schweigen können zeugt von Kraft, Schweigen wollen von Nachsicht, Schweigen müssen vom Geist der Zeit
— Karl Julius Weber
Ironie ist keine Waffe, sondern eher ein Trost der Ohnmächtigen.
— Ludwig Marcuse
In jedem Wunsch schlummert die Enttäuschung seiner Erfüllung
— Nikolaus von Kues
Wenn alle Türen geschlossen und die Fenster verdunkelt sind, darfst du nicht glauben, allein zu sein. Denn Gott ist bei dir und dein Schutzengel. Und weshalb sollten sie Licht brauchen, um zu sehe …
— Epiktet
Deutschland ist da, wo starke Herzen sind.
— Ulrich von Hutten
Lass doch die Zukunft schlafen, wie sie es verdient. Wenn man sie nämlich vorzeitig weckt, bekommt man dann eine verschlafene Gegenwart.
— Franz Kafka
So geht es vielen: Sie flüchten immer wieder in jene ideale Welt, aus der sie immer wieder hinausgeworfen werden.
— Otto Weiss
Das Böse ist das, was mehr Nachteile als Vorteile und das Gute, was mehr Vorteile als Nachteile hat
— Denis Diderot
Jeder Augenblick im Leben ist ein Schritt zum Tode hin.
— Pierre Corneille
Es geht eine große und ewige Schönheit durch die ganze Welt, und diese ist gerecht über den kleinen und großen Dingen verstreut.
— Rainer Maria Rilke
So oft die Sonne aufersteht, erneuert sich mein Hoffen und bleibet, bis sie untergeht, wie eine Blume offen.
— Gottfried Keller
Wer verborgen bleibt, hat ein schönes Leben.
— Ovid
Wer sich nicht selbst helfen will, dem kann niemand helfen.
— Johann Heinrich Pestalozzi
Das Denken gehört zu den größten Vergnügungen der menschlichen Rasse.
— Bertolt Brecht
Was der Mensch im Innersten sein Leben lang empfindet, wahrnimmt, fühlt, denkt, begehrt - das erlebt ihm keiner nach.
— Ernst Thälmann
Damit die Liebe die Gegensätze durch Freude überbrücke, darf sie dieselben nicht aufheben, nicht leugnen.
— Friedrich Nietzsche
Das Leben ist eine Komödie für den Denkenden und eine Tragödie für die, welche fühlen.
— Hippokrates von Kós
Der Unterschied zwischen Freiheit und Freiheiten ist so groß wie zwischen Gott und Göttern.
— Ludwig Börne
Man ist in dem Maße zur Freiheit reif, als man zur Selbstkritik fähig ist.
— Martin Kessel
Nur Einsamkeit ist Vollgenuss des Lebens
— August von Platen
Alles in der Welt geht in der Wellenlinie. Jede Landstraße und so weiter. Wehe dem, der überall ein Lineal anlegt!
— Wilhelm Raabe
Wer alle Brücken abbricht, muss schwimmen können.
— François de la Rochefoucauld
Wahrheit ist unser kostbarster Besitz. Laßt uns sparsam mit ihr umgehen.
— Mark Twain
Immer allein leben: eine kostbare Regel, die ich mich bemühen will einzuhalten.
— Leo Tolstoi
Das schönste aller Geheimnisse ist es, ein Genie zu sein und es als einziger zu wissen.
— Mark Twain
Jeder Mensch kommt mit einer sehr großen Sehnsucht nach Herrschaft, Reichtum und Vergnügen sowie einem starken Hang zum Nichtstun auf die Welt.
— Voltaire
Wer sich um das Morgen am wenigsten kümmert, geht ihm mit der größten Lust entgegen.
— Epikur
Die Menschheit ist die Unsterblichkeit der sterblichen Menschen.
— Ludwig Börne
Man sollte die Farbe des Lebens in sich aufnehmen, sich aber nie an Einzelheiten erinnern. Einzelheiten sind immer gewöhnlich.
— Oscar Wilde
Übel dran sind diejenigen, die ihre Zeit damit vergeuden, die Entwicklung anhalten zu wollen, denn sie können nur die Bitternis des Versagens erleben, niemals die Freude am Gelingen.
— John Steinbeck
Im Leben gibt es keine Lösungen. Es gibt nur Kräfte, die in Bewegung sind: Man muss sie erzeugen – und die Lösungen werden folgen.
— Antoine de Saint-Exupéry
Tu, was du kannst, mit dem, was du hast, wo immer du bist.
— Franklin D. Roosevelt
Alle Erfahrung ist ein Gewölbe, auf das man aufbauen kann.
— Henry Adams
Der Mensch: ein Wesen, das am Ende einer Woche Arbeit entstand, als Gott bereits sehr müde war.
— Mark Twain
Was kümmert mich der Schiffbruch der Welt, ich weiß von nichts als meiner seligen Insel.
— Johann Christian Friedrich Hölderlin
Viele Menschen sehen die Tugend mehr im Bereuen der Fehler als im Vermeiden.
— Georg Christoph Lichtenberg
Hab Mut! Jedoch nicht, um ihn zu beweisen.
— Joachim Ringelnatz
Leben ist die Kunst, taugliche Schlußfolgerungen aus unzureichenden Prämissen zu ziehen.
— Samuel Butler
Sei gut zu Deinem Körper, damit Deine Seele Lust hat darin zu wohnen.
— Theresia von Avila
Die Wirklichkeit ist nur ein Teil des Möglichen.
— Friedrich Dürrenmatt
Glaube und Liebe und Hoffnung sollen nie aus meinem Herzen weichen. Dann gehe ich, wohin es soll, und werde gewiss am Ende sagen: Ich habe gelebt!
— Johann Christian Friedrich Hölderlin
Das Heimweh hört doch nie auf
— Franziska Gräfin zu Reventlow
Jede Phantasie ist ein Wunsch, der realisiert wird, eine Phantasiekorrektur der unbefriedigenden Wirklichkeit.
— Sigmund Freud
Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.
— Oscar Wilde
Ist es nicht besser, aufzuhören zu leben, als zu leben, ohne etwas zu empfinden?
— Jean-Jacques Rousseau
Man sage nicht, das Schwerste sei die Tat, da hilft der Mut, der Augenblick, die Regung: Das Schwerste dieser Welt ist der Entschluß.
— Franz Grillparzer
Viel Gutes kann der Mensch vollbringen, ohne sich ein Opfer zumuten zu müssen.
— Albert Schweitzer
Wir müssen aus dem Schlafe erwachen und unsere Verantwortung sehen
— Albert Schweitzer
Gibt dir jemand einen so genannten guten Rat, so tue grade das Gegenteil, und du kannst sicher sein, dass es in neun von zehn Fällen das Richtige ist.
— Anselm Feuerbach
Du kannst wählen zwischen der Wahrheit und der Ruhe, aber beides zugleich kannst du nicht haben.
— Ralph Waldo Emerson
Und ein scharfsichtiger Fremder, der in ein Haus tritt, bemerkt oft gleich, was der Hausherr aus Nachsicht, Gewohnheit oder Gutmütigkeit übersieht oder ignoriert.
— Johann Wolfgang von Goethe
Jeder hat soviel Recht, wie er Macht hat.
— Baruch de Spinoza
Misstrauen ist eine schlechte Rüstung, die mehr hindern als schirmen kann.
— Lord Byron