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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 47

  1. Man kann einen kleinen Mund und doch ein großes Maul haben

    Peter Sirius

  2. Ein Ton aus unserer Jugendzeit wird oft zur Dominante für das ganze Leben.

    Peter Sirius

  3. Wem das Leben keine Lasten auflädt, dem wird es selbst zur Last.

    Peter Sirius

  4. Gute Taten sind oft nur Kinder der Reue.

    Peter Sirius

  5. Ideale sind unsere besseren Ichs.

    Amos Bronson Alcott

  6. Das Volk muß für sein Gesetz kämpfen wie für seine Stadtmauer

    Heraklit von Ephesos

  7. Ein Konservativer ist ein Mensch, der zum Kämpfen zu feige und zum Laufen zu dick ist

    Elbert Green Hubbard

  8. Fließendes Wasser fault nicht, die Türangeln rosten nicht; das kommt von der Bewegung

    Lü Bu We

  9. Wer die Wahrheit hat, für den ist Erfolg und Misserfolg dasselbe

    Lü Bu We

  10. Die Kleider müssen zum Menschen passen, wie der Mensch zur Landschaft passen muss.

    Li Liweng

  11. Gefängnisse werden aus den Steinen der Gesetze errichtet, Bordelle aus den Ziegeln der Religion

    William Blake

  12. Und nur Abwechslung gibt dem Leben Reiz und lässt uns seine Unerträglichkeit vergessen.

    Christian Dietrich Grabbe

  13. Mir kommen die Wege, auf denen die Menschen zur Erkenntnis gelangen fast ebenso bewunderungswürdig vor wie die Natur der Dinge selbst.

    Johannes Kepler

  14. Der Schwache zweifelt vor der Entscheidung; der Starke danach.

    Karl Kraus

  15. Der weiseste aller Ratgeber: die Zeit.

    Perikles

  16. Jugend ist kein Lebensabschnitt, sondern eine Geisteshaltung.

    Perikles

  17. Ein Volk wird danach beurteilt, wie es seine Toten bestattet

    Perikles

  18. Zu lange Opfer zu bringen kann das Herz versteinern.

    William Butler Yeats

  19. Zweifelsohne hat der Mangel an Wetteifer im Streben einen Vorteil: Er vermindert die Eitelkeit

    Germaine Madame de Stael

  20. Wer sich albern kleidet, ist albern.

    Christian Dietrich Grabbe

  21. Die Phantasie nimmt uns sehr leicht auf ihre Flügel, reduziert sich aber ebenso geschwind bei gewöhnlichen Naturen auf den sinnlichen Bodensatz.

    Bogumil Goltz

  22. Das Leben und die speziellen Verhältnisse fordern Entschlüsse, Handlungen, Entschiedenheit und Akkuratesse und ein frisches Herz.

    Bogumil Goltz

  23. Theorie und Praxis sind eins und bleiben doch zwei, wie Materie und Geist, wie Seele und Leib, wie Mann und Weib, wie Denken und Schauen.

    Bogumil Goltz

  24. So wie keine Blume ohne Farbe gedacht werden kann, so ist kein Mensch ohne Poesie.

    Sophie Bernhardi

  25. Das Streben nach Vollkommenheit macht manchen Menschen vollkommen unerträglich.

    Gottfried August Bürger

  26. Hoffnung ist das Brot der Armen.

    Thales von Milet

  27. Der Mensch besieht sein Spiegelbild nicht in fließendem Wasser, sondern im stillen Wasser.

    Dschuang Dsi

  28. Der Anfang des rechten Lebens ist das rechte Hören.

    Plutarch

  29. Es genügt nicht, dass die Hände sauber sind. Es bedarf auch eines reinen Geistes

    Thales von Milet

  30. Der Mensch bringt aus seinem Innern wie aus einer Quelle Lust und Freude in sein Leben.

    Plutarch

  31. Nicht hastig leben! Die Sachen zu verteilen wissen heißt, sie zu genießen verstehen.

    Baltasar Gracián y Morales

  32. Pflege das Leben, wo du es triffst

    Hildegard von Bingen

  33. Schwachheit ist das größte Unglück und der größte Fehler

    Christina I. von Schweden

  34. Die Ordnung ist die Seele des Lebens. Ohne sie gibt es nichts Gefälliges, nicht einmal Angenehmes. Man genießt nichts und ist in allem bedrängt. Ordnung ist alles. Sie ist die Seele der Geschäfte. …

    Maria Theresia von Österreich

  35. Ein Mann gelangt nicht durch das Schicksal oder durch Lebensumstände ins Armenhaus oder Gefängnis, sondern durch den Pfad der schlechten Gedanken und falsche Wünsche.

    James Allen

  36. Das Schicksal geht mit uns wie mit Pflanzen um. Es macht uns durch kurze Fröste reifer.

    Jean Paul

  37. Instinkt ist nichts anderes als die Intelligenz der Schöpfung.

    Jean-Henri Fabre

  38. Die Zeit ist auch Ewigkeit. Die Ewigkeit, deren Flügelschläge die Menschen hören, deren Schläge sie zählen können.

    Jeremias Gotthelf

  39. Ihr werdet es nie begreifen, wie die Geschichte der Väter in unser Leben eingreift zum Heil und Unheil

    Max von Eyth

  40. Was Du heute erdenkst und nicht verwerten kannst, mag morgen den Erdball aus den Angeln heben.

    Max von Eyth

  41. Leidenschaften gleichen Blendlaternen. Sie werfen alles Licht nach einer Richtung, während alles andere rings im Dunkel bleibt.

    Peter Sirius

  42. Die Geschichte der Menschheit wie des Einzelnen beginnt mit einem Traum

    Wilhelm Raabe

  43. Zur Energie des Handelns gehört auch die Energie des Entsagens

    Ludwig Purtscheller

  44. Erfahrung kann auf zweierlei Weise benützt werden: entweder insofern sie Modelle, oder insofern sie Prinzipien liefert.

    Friedrich von Gentz

  45. Je freier man atmet, je freier lebt man

    Theodor Fontane

  46. Wer niemals träumt, verschläft sein schönstes Leben

    Friedrich Rückert

  47. Die Tage der Vergangenheit überdecken allmählich alle, die auch ihnen noch vorausgegangen sind, und werden ihrerseits wiederum unter denen begraben, welche auf sie folgen.

    Marcel Proust

  48. Mit allem Großen ist es wie mit dem Sturm. Der Schwache verflucht ihn mit jedem Atemzug, der Starke stellt sich mit Lust dahin, wo's am heftigsten weht.

    Christian Morgenstern

  49. Binde deine Wünsche an einen Stern.

    Leonardo da Vinci

  50. Überlasse die Entscheidung nicht der Leidenschaft, sondern dem Verstande!

    Epicharmos

  51. Alle wichtigen Fragen entscheiden sich besser in der Nacht.

    Epicharmos

  52. Talent haben ist das Beste, das zweite, etwas lernen.

    Epicharmos

  53. Nur der Verstand ist es, der sieht und hört. Alles andere ist taub und blind.

    Epicharmos

  54. Deine natürlichen Fähigkeiten reichen nicht aus, um dich bedeutsam zu machen.

    Epicharmos

  55. Das Ideal der Einfachheit macht das Leben in der modernen Gesellschaft noch schwieriger

    Vincent van Gogh

  56. Der aber ist der Beste, der der Hoffnung vertraut allzeit! Verzagtheit kennt der Feige nur

    Euripides

  57. Predige Weisheit lang und breit, wer folgt ihren Pfaden? Auf Erden wird kein Mensch gescheit, außer durch eigenen Schaden.

    Victor Blüthgen

  58. Nichts können ist noch lange keine neue Richtung.

    Arnold Böcklin

  59. Umsonst fürchten wir die Träume; der schrecklichste Traum ist nichts, verglichen mit dem Leben

    Stanislaw Brzozowski

  60. Jede Zufluchtsstätte der Vergangenheit ist ein Gefängnis.

    Stanislaw Brzozowski