gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 21

  1. Zuhause sein! Wie sich der ganze Wirrwarr der Gefühle verliert und ordnet, wenn man aus dem Fremden heimkehrt in seine eigenen vier Wände. Nur zuhause ist der Mensch ganz.

    Jean Paul

  2. Es gibt bestimmte Fehler, welche - gut dargestellt - besser glänzen als Tugenden!

    François de la Rochefoucauld

  3. Der faule Mensch ist egoistisch, auch mit gutem Herzen.

    Sully Prudhomme

  4. Über seine Verhältnisse kann man nur leben, wenn man welche hat.

    Max Pallenberg

  5. Furcht, Sehnsucht, Hoffnung drängen uns in die Zukunft.

    Michel de Montaigne

  6. Vieles ist wert dafür zu leben. Nichts aber um dafür zu sterben.

    Else Pannek

  7. Der heutige Mensch lacht über den Unverstand der Vorfahren und beginnt mit stolzem Selbstvertrauen eine Reihe von neuen Verwirrungen, über die dann wieder die Nachkommen lachen werden.

    Nikolai Wassiljewitsch Gogol

  8. Der Idealismus wächst mit der Entfernung vom Problem

    John Galsworthy

  9. Die Stärke eines Gefühls erkennt man an den Opfern, die man dafür zu bringen bereit ist.

    John Galsworthy

  10. Betrachte den Traum wie das Gebet deiner dir selbst entflohenen Seele

    Carl Ludwig Schleich

  11. Jede Stunde, die wir leben, ist eine Sterbestunde für irgendwen.

    Anton Wildgans

  12. Das Leben der Gefühlvollen hat drei Epochen: Erwartung, Vergessen, Erinnerung.

    Nikolai Michailowitsch Karamsin

  13. Ein gutes Argument wirkt wundervoll - nur nicht auf den, der etwas hergeben soll.

    Bertolt Brecht

  14. Jede Erinnerung ist gefärbt durch das jetzige So-Sein, also durch einen trügerischen Blickpunkt.

    Albert Einstein

  15. Die Gewohnheit ist langlebiger als die Liebe und überwindet manchmal sogar die Verachtung.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  16. Wer zu geschäftig Gutes tut, hat nicht die Zeit, gut zu sein

    Rabindranath Tagore

  17. Lebenskünstler leben nicht länger, aber mehr.

    Jean Anouilh

  18. Wer zu lange ein Auge zugedrückt hat, wird erstaunt sein, wenn ihm beide plötzlich aufgehen.

    Sören Kierkegaard

  19. Die Menschen fürchten den Tod, wie Kinder sich fürchten, im Dunkeln zu gehen

    Francis Bacon

  20. Das Leben ist wie ein Buch, und wer nicht reist, liest nur ein wenig davon.

    Jean Paul

  21. Ein Brauch, zumal ein sinnlos gewordener, ist in der Regel mächtiger als ein Gesetz.

    John Steinbeck

  22. Eine Seele ohne Phantasie ist wie eine Sternwarte ohne Teleskop.

    Henry Ward Beecher

  23. Geläng es mir, des Weltalls Grund, somit auch meinen, auszusagen, so könnt´ ich auch zur selben Stund mich selbst auf meinen Armen tragen.

    Franz Grillparzer

  24. Vernunft braucht manchmal eine Pause.

    Else Pannek

  25. Luxus und schlechter Geschmack sind unzertrennlich. Überall, wo der Geschmack viel Aufwand erfordert, ist er falsch.

    Jean-Jacques Rousseau

  26. Alle Dinge müssen; der Mensch allein ist das Wesen, welches will.

    Eckhart von Hochheim

  27. Irgendeinen Gegenstand pflegt jeder Mensch zu haben, den er überschätzt und überschätzt sehen will.

    Adolph Freiherr von Knigge

  28. Nie übertreiben! Es ist ein wichtiger Gegenstand unserer Aufmerksamkeit, nicht in Superlativen zu reden; teils um nicht der Wahrheit zu nahe zu treten, teils um nicht unseren Verstand herabzusetzen.

    Baltasar Gracián y Morales

  29. Ich habe immer gedacht, dass man das Menschengeschlecht bessere, wenn man die Jugend bessert.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  30. Man heilt Leidenschaften nicht durch Verstand, sondern nur durch andere Leidenschaften.

    Ludwig Börne

  31. Die Seele hat zwei Augen: das eine schaut auf die Zeit, das andere richtet sich in die Ewigkeit.

    Angelus Silesius

  32. Was für ein Ende soll die Ausbeutung der Erde in all den künftigen Jahrhunderten noch finden? Bis wohin soll unsere Habgier noch vordringen?

    Plinius d. Ältere

  33. Wie viele Fehler geschehen in der Welt, weil man ohne Überlegung zu Werke geht.

    Theresia von Avila

  34. Für trügende Hoffnungen entschädigen oft trügende Erinnerungen.

    Peter Sirius

  35. Wer still und unbeobachtet gelebt hat, der hat gut gelebt.

    Ovid

  36. Die Kunst der Lebensführung besteht bekanntlich darin, mit gerade soviel Dampf zu fahren, wie gerade da ist.

    Theodor Fontane

  37. Nur Träumer finden ihren Weg durchs Mondlicht und erleben die Morgendämmerung, bevor die Welt erwacht.

    Oscar Wilde

  38. Ein rollender Stein setzt kein Moos an

    Publius Syrus

  39. Nüchtern sein und zweifeln, das ist der Kern der Weisheit.

    Epicharmos

  40. Wer nichts im Leben liebt, weil er die Wahrheit des Lebens verschmäht, schüttet die Quelle seines Schaffens mit Sand zu.

    Stanislaw Brzozowski

  41. In der Mitte wirst du am sichersten gehen

    Ovid

  42. Rechtzeitige und vorsorgliche Angst ist die Mutter der Sicherheit

    Edmund Burke

  43. Das Gewissen eines jeden Bürgers ist sein Gesetz.

    Thomas Hobbes

  44. Wer aus Gründen handelt, handelt noch lange nicht vernünftig; denn Gründe sind oft unvernünftig.

    Charles Joseph Fürst von Ligne

  45. Sympathie ist der wichtigste Faktor jedes Schicksals. Sympathie ist Kraft.

    Prentice Mulford

  46. Das Leben ist eine Schule. Wohl dem, der die Prüfung besteht.

  47. Das Leben ist eine Brücke von Seufzern über einen Strom von Tränen.

    Philip James Bailey

  48. Heute gibt es viele, die das Gute für schlecht, das Minderwertige hingegen für gut halten. Diese Leute helfen nicht, sie hindern vielmehr.

    Gottfried von Strassburg

  49. Die Geschichte ist eine ewige Wiederholung.

    Thukydides

  50. Der Mensch war immer Mensch, voll Unvollkommenheit.

    Johan Peter Uz

  51. Das Leben stirbt, sobald es verglichen wird. Das Leben lebt erst jenseits des Grabes.

    Edward Young

  52. Niemand, der die Geschichte kennt, wird die Gefahren gering schätzen, die darin liegen, dass für Tagesruhm und Geld auch gewandte Redner jederzeit zu kaufen sind.

    Adolf Wilhelm Ferdinand Damaschke

  53. Pläne sind die Träume der Verständigen.

    Ernst von Feuchtersleben

  54. Erfahrung ist fast immer eine Parodie auf die Idee

    Johann Wolfgang von Goethe

  55. Niemand ist so beflissen, immer neue Eindrücke zu sammeln wie der, der die alten nicht zu verarbeiten versteht.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  56. Auch wenn man nur zum Fenster hinaus schaut, sieht man die Welt.

    Wilhelm Raabe

  57. Was wir ein Leben nennen, ist für den ganzen ewigen inneren Menschen nur ein einziger Gedanke, ein unteilbares Gefühl.

    Friedrich von Schlegel

  58. O freilich, wenn Entschlüsse nur Wünsche sind, so ist der Mensch des Zufalls Spiel!

    Friedrich Schleiermacher

  59. Jedes Sehen will gelernt und geübt sein. Man sieht bloß, was man unterscheidet, und man unterscheidet nur, wofür man sich einmal interessierte und was man mit Namen zu nennen weiß.

    Carl Spitteler

  60. Vernunft verhält sich zum Verstande wie ein Kochbuch zu einer Pastete

    Ludwig Börne