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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 39

  1. Jede Zeit hat ihre Wehen.

    Hermann Ferdinand Freiligrath

  2. Leichter trägt, was er trägt, wer Geduld zur Bürde legt

    Friedrich von Logau

  3. Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.

    Friedrich Nietzsche

  4. Ein guter Mensch ist immer ein Anfänger.

    Martial

  5. Jede Minute des Lebens trägt in sich ihren Wert als Wunder und ihr Gesicht ewiger Jugend.

    Albert Camus

  6. Erst der Ernst macht den Mann, erst der Fleiß das Genie.

    Theodor Fontane

  7. Willst Du nicht Dein Herz öffnen, zu hören, was Regenbogen und Sonne lehren?

    Ralph Waldo Emerson

  8. Die Menschen verkommen, wenn sie kein Festtagskleid anziehen.

    Thomas Carlyle

  9. In unserer Zeit wird viel von Ironie und Humor geredet, besonders von Leuten, die nie vermocht haben, sie praktisch auszuüben.

    Sören Kierkegaard

  10. Das Zuhause ist keineswegs der einzige zivilisierte Ort in einer abenteuerlichen Welt, sondern der einzige unzivilisierte in einer Welt der Zwänge und Pflichten

    Gilbert Keith Chesterton

  11. Keiner will gesund leben, keiner gut sein , jener nur durch ein Wunder kuriert, dieser entsündigt werden.

    Emil Gött

  12. Die Ehre hat gesetzlichen Anspruch auf Feierabend und Pension.

    Emil Gött

  13. Eine kleine Reise tut gut, um die Welt zu erneuern.

    Marcel Proust

  14. Soviel sich auch um und in mir ändere, dieselbe Sonne, die mich als Kind bestrahlte, sieht mich unverändert jetzt an.

    Jean Paul

  15. Kraftvolle Menschen sind versöhnlich.

    Emil Palleske

  16. Wie soll man in der Abgeschiedenheit seine Fehler kennenlernen?

    Basilius von Caesarea

  17. Seit die Vergangenheit aufgehört hat, ihr Licht auf die Zukunft zu werfen, irrt der menschliche Geist in der Finsternis.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  18. Die Welt ist ein seltsames Theater. Man findet dort wohl Augenblicke, wo die schlechtesten Stücke die größten Erfolg haben.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  19. Wir sind nicht auf der Welt, um glücklich zu werden, sondern um unsere Pflicht zu tun.

    Immanuel Kant

  20. Wer in ein Land reist, ehe er einiges von dessen Sprache erlernt hat, geht in die Schule, aber nicht auf Reisen.

    Francis Bacon

  21. Moral ist ein Maulkorb für den Willen, Logik ein Steigriemen für den Geist.

    Franz Grillparzer

  22. Man macht sich immer übertriebene Vorstellungen von dem, was man nicht kennt.

    Albert Camus

  23. Angenehm ist am Gegenwärtigen die Tätigkeit, am Künftigen die Hoffnung und am Vergangenen die Erinnerung.

    Aristoteles

  24. Besser in der Hölle herrschen, als im Himmel dienen.

    John Milton

  25. Jugend ist beständige Trunkenheit: sie ist das Fieber der Vernunft.

    François de la Rochefoucauld

  26. Eine Fahrt mit der Eisenbahn kann ich beim besten Willen nicht als Reise bezeichnen. Man wird ja lediglich von einem Ort zum anderen befördert und unterscheidet sich damit nur sehr wenig von einem Pak …

    John Ruskin

  27. Die Geschichte ist meistens die Schande des Menschengeschlechts.

    Johann Gottfried Seume

  28. Man trägt doch eine eigentümliche Kamera im Kopfe, in die sich manche Bilder so tief und deutlich einätzen, während andere keine Spur zurücklassen.

    Bertha Freifrau von Suttner

  29. Menschenkenntnis macht den Verständigen ebenso nachsichtig als bescheiden.

    Fanny Lewald

  30. Wir wissen, dass wir vom Tag unserer Geburt bis zu unserem Tod betrogen werden. Aber wir leben trotzdem.

    John Steinbeck

  31. Schwarz auf Weiß ist bei weitem nicht die größte Sicherheit auf der Welt. Es gibt nichts Gewisseres als Empfundenes und Geglaubtes.

    Felix Mendelssohn Bartholdy

  32. Geben lernt man, wie viele große Dinge, nur durch Übung. Dann aber wird es eine der größten Lebensfreuden.

    Carl Hilty

  33. Alles in der Welt ist merkwürdig und wunderbar für ein paar wohlgeöffnete Augen.

    José Ortega y Gasset

  34. Zwischen dem Rande der Lippe und des Bechers kann viel sich ereignen.

    Aristoteles

  35. Das Leben ist weder ein Vergnügen noch ein Schmerz, sondern eine ernste Angelegenheit, mit welcher wir beauftragt sind und die wir zu unserer Ehre führen und vollenden müssen.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  36. Zwischen Können und Tun liegt ein Meer und auf seinem Grunde gar oft die gescheiterte Willenskraft.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  37. Schönheit sollte besteuert werden, und jede schöne Frau sollte ihre Steuer selbst festsetzen. Eine solche Steuer würde gerne gezahlt und hätte die besten Wirkungen.

    Jonathan Swift

  38. Es gibt viele Freuden in unserer Herrgotts Welt, nur muss man sich auf das Suchen verstehen

    Sören Kierkegaard

  39. Man darf die Geister nicht einkerkern. Es ist an der Zeit, über die öffentlichen Dinge frei zu reden und zu schreiben. Siegen wird in jedem Fall nur die Wahrheit.

    John Milton

  40. Wenn man sich beim Leben allzusehr auf die Finger sieht, lebt man nicht mehr. Der Blick schafft sich dann das, was er sucht, und man wird zu dem, was zu sein man sich einredet.

    André Gide

  41. Wo der Zorn den Richter macht, hat Gerechter schon verspielt, Weil der Zorn nicht auf das Recht, sondern auf die Rache zielt.

    Friedrich von Logau

  42. Zwischen Vergnügungen und Vergnügung besteht ein großer Unterschied. Ich jedenfalls habe selten Vergnügen an sogenannten Vergnügungen gehabt.

    Gustav Mahler

  43. Nimm alles leicht! Das Träumen lass' und Grübeln! So bleibst du wohlbewahrt von allen Übeln

    Ludwig Uhland

  44. Tradition ist Bewahrung des Feuers und nicht Anbetung der Asche.

    Gustav Mahler

  45. Wahrheit ist eine widerliche Arznei; man bleibt lieber krank, ehe man sich entschliesst, sie einzunehmen.

    August von Kotzebue

  46. Eine Reise gleicht einem Spiel. Es ist immer etwas Gewinn und Verlust dabei - meist von der unerwarteten Seite.

    Johann Wolfgang von Goethe

  47. Bejahe den Tag, wie er dir geschenkt wird, statt dich am Unwiederbringlichen zu stoßen.

    Antoine de Saint-Exupéry

  48. Die Menschen sollen nicht so viel nachdenken, was sie tun sollen, sie sollen vielmehr bedenken, was sie sind.

    Eckhart von Hochheim

  49. Für Geheimnis und anvertrautes Gut gelten die gleichen Regeln.

    Nicolas Chamfort

  50. Der heutige Tag ist ein Resultat des gestrigen. Was dieser gewollt hat, müssen wir erforschen, wenn wir zu wissen wünschen, was jener will.

    Christian Johann Heinrich Heine

  51. Das Leben muss wie ein kostbarer Wein mit gehörigen Unterbrechungen Schluck für Schluck genossen werden.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  52. Kein Haus ist noch so fest, kein Himmel noch so hoch, im Balken nagt der Wurm, die Ratt' im Kellerloch.

    Carl Spitteler

  53. Die lächerlichsten aller Träume sind die Träumereien der Weltverbesserer.

    Jean-Baptiste Molière

  54. Der echte Revolutionär rebelliert nicht gegen Mißbräuche, sondern gegen Bräuche.

    José Ortega y Gasset

  55. Das Leben ist kurz, die Kunst ist lang

    Hippokrates von Kós

  56. Was ist eigentlich Alt? Was Jung? Jung, wo die Zukunft vorwaltet. Alt, wo die Vergangenheit die Übermacht hat.

    Novalis

  57. Der Geschmack des Todes ist auf meiner Zunge, ich fühle etwas, das nicht von dieser Welt ist.

    Wolfgang Amadeus Mozart

  58. Der Ruhm eines Hochmütigen wird schnell zur Schande.

    Publius Syrus

  59. Wer Freiheit zugunsten von Sicherheit aufgibt, hat keines von beiden verdient.

    Benjamin Franklin

  60. Der moderne Mensch wird in einem Tätigkeitstaumel gehalten, damit er nicht zum Nachdenken über den Sinn seines Lebens und der Welt kommt.

    Albert Schweitzer