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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 44

  1. Ein Feind, über den man im Bilde ist, ist weniger gefährlich.

    John Steinbeck

  2. Im Kampf gegen die Armut entstehen alle großen menschlichen Leistungen.

    John Knittel

  3. Durch albernes Geheule wird nie was in er Welt gebessert.

    Wilhelm Raabe

  4. Pferde, Motoren und Frauen - die drei erstklassigen Spielzeuge, die England hervorbringt.

    John Knittel

  5. Hütet euch jene schwächliche Resignation, von welcher der nächste Schritt zur Gleichgültigkeit führt, zu befördern oder sie gar hervorzurufen wollen.

    Wilhelm Raabe

  6. Wir schätzen die Tugend, aber wir erwähnen sie nicht.

    John Steinbeck

  7. Alle Menschen sind ehrlich, solange sie uninteressiert sind; die meisten aber sind verwundbar, wo ihr Interesse ins Spiel kommt. Ich glaube, dass einige wenige Menschen trotz ihres Interesses ehrlich …

    John Steinbeck

  8. Ein guter Wille kann schwach werden und wir müssen das Gute tun, solange wir noch Kraft haben und die Lust in uns dazu lebendig ist.

    Theodor Fontane

  9. Ich weiß nicht, welches das größere Laster ist, immer völlig nüchtern oder ab und zu völlig betrunken zu sein.

    John Knittel

  10. Ich habe viele Menschen gekannt, die um Rat baten, aber sehr wenige, die ihn wirklich wünschten, und gar keine, die ihn befolgten.

    John Steinbeck

  11. Wer rät, gerät leicht mit hinein.

    Theodor Fontane

  12. Es geht mit Geschichten wie mit vielen Menschen, sie werden mit zunehmendem Alter schöner, und das ist erfreulich.

    Hans Christian Andersen

  13. Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell.

    Hans Christian Andersen

  14. Man muss nicht viel sprechen, man muss wesentlich sprechen.

    Alexander Alexandrowitsch Block

  15. Nackt ward ich zur Welt geboren, nackt scharrt man in's Grab mich ein: Also hab' ich durch mein Sein nichts gewonnen, nichts verloren.

    Aloys Blumauer

  16. Wenn alle müde werden - die Kraft einer Mutter erlahmt nie.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  17. Wohin kämen wir, wenn nicht ab und zu etwas unseren Weg versperrte?

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  18. Das Leben ist entweder ein Seil, oder ein Federbett. Man gebe mir das Seil.

    Albrecht Dürer

  19. In den von Hass erfüllten Herzen wächst alles Edle statt in das Licht hinein, rückwärts in den Boden und in das Dunkel.

    Georg Ebers

  20. Die Falten um die Stirne dein lass sie nur heiter ranken, das sind die Narben, die darein geschlagen die Gedanken.

    Joseph Victor von Scheffel

  21. Ich weiss, dass das Leben wirklich immer wieder von vorn anfängt, immer wieder, und man ist wieder jung.

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  22. Nimm keinen Rat von deinen Ängsten

    George Smith Patton

  23. Man muß das Leben so einrichten, dass jeder Augenblick bedeutungsvoll ist.

    Iwan Turgenjew

  24. Der Hund bellt, wenn ihn etwas erregt. Der Mensch spricht immer

    Richard von Schaukal

  25. Wie ist jede, aber auch jede Sprache schön, wenn in ihr nicht geschwätzt, sondern gesagt wird.

    Christian Morgenstern

  26. In vollen Zügen trinken wir die schmeichelnde Lüge, aber nur tropfenweise schlucken wir die bittere Wahrheit hinunter.

    Denis Diderot

  27. Das Alter ist eine Reisende der Nacht, die Erde verbirgt sich und der Himmel wird sichtbar

    Francois René de Chateaubriand

  28. Der Mensch hat nicht ein und dasselbe Leben. Er hat viele Leben hintereinander und das ist die Ursache seines Unglücks

    Francois René de Chateaubriand

  29. Solange das Herz noch Erinnerungen bewahrt, bewahrt der Geist seine Illusion

    Francois René de Chateaubriand

  30. Die Entschlossenheit ist im Einzelfall ein Akt des Mutes, wenn sie zum Charakterzug wird, eine Gewohnheit der Seele

    Carl Philipp Gottfried von Clausewitz

  31. Gewohnheit stärkt den Körper in großen Anstrengungen, die Seele in großen Gefahren, das Urteil gegen den ersten Eindruck

    Carl Philipp Gottfried von Clausewitz

  32. Das Leben ist unendlich viel seltsamer als irgend etwas, das der menschliche Geist erfinden könnte. Wir würden nicht wagen, die Dinge auszudenken, die in Wirklichkeit bloße Selbstverständlichkeiten un …

    Sir Arthur Conan Doyle

  33. Es ist schon lange einer meiner Grundsätze, dass die kleinsten Dinge bei weitem die wichtigsten sind.

    Sir Arthur Conan Doyle

  34. Nichts ist trügerischer als eine offenkundige Tatsache.

    Sir Arthur Conan Doyle

  35. Der menschlichen Kunst der Täuschung sind Grenzen gezogen.

    Sir Arthur Conan Doyle

  36. Damit ein Ereignis Größe habe, muss zweierlei zusammenkommen: der große Sinn derer, die es vollbringen, und der große Sinn derer, die es erleben.

    Richard Wagner

  37. Leben heisst, auf etwas zuwandern.

    José Ortega y Gasset

  38. Warum können Engel fliegen? Weil sie sich leicht nehmen.

    Gilbert Keith Chesterton

  39. Die Richtung unseres Geistes ist wichtiger als sein Fortschritt.

    Joseph Joubert

  40. Wir bedürfen eines kleinen Kreises, um groß zu sein, und wir sind klein, wenn wir die Welt umfassen wollen.

    Theodor Fontane

  41. Es gibt keine andere Motivation, auf Berge zu steigen, als den Egoismus.

    Reinhold Messner

  42. Reifer werden heißt, schärfer trennen, inniger verbinden.

    Hugo von Hofmannsthal

  43. Wenn mein Sohn von Frankfurt nach Mainz reist, so bringt er mehr Kenntnis heim als andere aus Amerika

    Katharina Elisabeth Goethe

  44. Der Mensch ist seiner Natur nach eine tapfere Bestie.

    Johann Georg Adam Forster

  45. Zum Selbstgefühl erwachen, heißt schon frei sein.

    Johann Georg Adam Forster

  46. Was den Menschen tugendhaft und glücklich macht, kann keine Regierung und keine Erziehung ihm geben, es ist in ihm, aber des Tyrannen Arglist und des Erziehers Affenliebe können es nur gar zu leic …

    Johann Georg Adam Forster

  47. Mit Haben, Gewinnen, Besitzen, Genießen schließt der Ideenkreis eine Kette um den Menschen, die ihn an Staub und Erde fesselt.

    Johann Georg Adam Forster

  48. Nichts ist verloren, wo der Same des Guten bleibt

    Johann Georg Adam Forster

  49. Wohin ich auch zu gehen gedenke, so muss ich doch erst immer einen Schlagbaum der Gewohnheit frei machen, so sorgfältig hat sie alle unsere Straßen verrammelt.

    Michel de Montaigne

  50. Eine Seele ohne Zwang ist auch ohne Laster.

    Peter Hille

  51. Die Zukunft beunruhigt uns - die Vergangenheit hält uns fest. Deshalb entgeht uns die Gegenwart.

    Gustave Flaubert

  52. Ein gut beschriebenes Leben ist fast so selten wie ein gut gelebtes.

    Thomas Carlyle

  53. Argumente nützen gegen Vorurteile so wenig wie Schokoladenplätzchen gegen Stuhlverstopfung.

    Max Pallenberg

  54. Dilettant heißt der kuriose Mann, der findet sein Vergnügen dran, etwas zu machen, was er nicht kann.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  55. Ideale sollten nach einer Umformung der Wirklichkeit trachten - nichts Geringeres sollte ihr Ziel sein.

    William James

  56. Die Welt ist eine kindische Dame, die selbst für ihre lächerlichen Vorurteile eine Art Verehrung fordert.

    Johann Nepomuk Nestroy

  57. Der Ruf zeigt das Urteil der Umwelt, das Gewissen das Urteil Gottes an.

    Sully Prudhomme

  58. Das Geheimnis, zu gefallen, besteht darin, kein solches Geheimnis zu haben.

    Sully Prudhomme

  59. Der Glaube versetzt Berge, der Zweifel erklettert sie.

    Friedrich Georg Jünger

  60. Kain und Abel bilden so ziemlich den ganzen Inhalt der Weltgeschichte

    Emanuel Wertheimer