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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 49

  1. Hoffnung ist der Kampf der Seele, die von dem, was vergänglich ist, losbricht und ihre Zeitlosigkeit bezeugt.

    Herman Melville

  2. Nichts kann von außen Wunder in uns wirken, wenn es nicht aus unserem Interesse eine wundersame Antwort erhält.

    Herman Melville

  3. Und darein, woraus die Dinge entstehen, vergehen sie auch wieder, wie es bestimmt ist.

    Antiphon

  4. Die Zeit ist nur ein Wort oder ein Maß, aber kein reales Wesen.

    Antiphon

  5. Doch wie einen Zug im Brettspiel das Leben zu wiederholen das gibt es nicht.

    Antiphon

  6. Die Symphonie unseres Lebens besteht aus den Motiven unserer Jugend

    Peter Sirius

  7. Wenn wir nur verstünden, dass die Grundauffassungen unserer Vorfahren den Gerichtshof für unser Leben bilden!

    Maurice Barrès

  8. Aber so wenig als im Leben des Einzelnen ist es für das Leben der Menschheit wünschenswert, die Zukunft zu wissen.

    Jacob Christoph Burckhardt

  9. Nur in der Bewegung, so schmerzlich sie sei, ist Leben.

    Jacob Christoph Burckhardt

  10. Jede erfolgreiche Gewalttat ist allermindestens ein Skandal, das heißt, ein böses Beispiel.

    Jacob Christoph Burckhardt

  11. Ein Mensch, der zu langsam ist, wird nicht soviel Schaden anstiften als der Mensch, der zu schnell ist

    Max Dauthendey

  12. Nur der Einzelne ist naturgewachsen, nicht das Volk. Das Volk ist ein menschlicher Organisationsbegriff

    Carl von Ossietzky

  13. Wer viel Angst hat, seine Originalität zu bewahren, ist allerdings im Begriff, sie zu verlieren

    Robert Schumann

  14. Mit der Einsicht steigt die Zuversicht.

    Max Dauthendey

  15. Das Schicksal setzt den Hobel an und hobelt alle gleich.

    Ferdinand Raimund

  16. Wir Menschen halten doch immer nur die Fäden in den Händen, das Schicksal aber webt, wie es will.

    Hermann Stehr

  17. Das Leben ist zu kurz für eine große Geschichte.

    Mary Wortley Montagu

  18. Personen, die viel auf Reisen sind und immer neue Orte und Menschen sehen, zeichnen sich durch eine gewisse Lebensfrische aus, an der es denen mangelt, die jahrein, jahraus am selben Platz leben.

    Prentice Mulford

  19. Selbst Kleider aus guten Perioden des Lebens sollten nicht verwahrt werden, denn man soll in altes Glück nicht zurück kriechen. Es ist somit Kraftvergeudung, alte Kleider zu tragen, sich mit seinen ei …

    Prentice Mulford

  20. Wir sind die Summe unserer Erfahrungen.

    Prentice Mulford

  21. Das größte und reinste Wunder, wäre es allen sichtbar, dauerte aber nur einen Augenblick, es fiele durch das Hirn der Menschheit glatt durch.

    Prentice Mulford

  22. Eine Lüge, die wir im guten Glauben in uns hineinbauen, zur Selbsttäuschung, versperrt uns den wertvollen Lebensraum.

    Prentice Mulford

  23. Nichts schädigt das Individuum mehr als Selbstverkleinerung.

    Prentice Mulford

  24. Die Mutter eines Ängstlichen pflegt nicht zu weinen

    Cornelius Nepos

  25. Das Schwierige im Leben ist die Entscheidung.

    George Moore

  26. Mennschsein heißt sich minderwertig zu fühlen und nach Überlegenheit zu trachten.

    Alfred Adler

  27. Wer das Laufen erdacht, war ein kluger Mann; es rette aus mancher Not.

    Christoph Lehmann

  28. Die Reue nähert uns mehr dem Ewigen, als uns die Sünde von ihm entfernt.

    Jean Antoine Petit-Senn

  29. Die Weisen sagen, der Gegenstand des Willens sei die Güte, der des Verstandes die Wahrheit. Wertvoller aber ist es, das Gute zu wollen, als das Wahre zu erkennen

    Francesco Petrarca

  30. Der Mann hat anderes zu tun als der Jüngling

    Francesco Petrarca

  31. Es ist ein großer Unterschied, ob ich etwas weiß, oder ob ich es liebe, ob ich es verstehe, oder ob ich nach ihm strebe.

    Francesco Petrarca

  32. In Wahrheit sind wir alle Staub und Schatten, in Wahrheit ist die Gierde blind gefräßig, in Wahrheit trügerisch ist jedes Hoffen

    Francesco Petrarca

  33. Ein ganz klein wenig Süßes kann viel Bitteres verschwinden lassen

    Francesco Petrarca

  34. Es gibt ja nichts so Unwilliges wie das Alter.

    Francesco Petrarca

  35. Die Früchte der Verblendung sind die Scham, sind die Reue und das hell geword'ne Wissen, dass kurzer Traum ist, was der Welt gefällt.

    Francesco Petrarca

  36. Welcher Reichtum ist größer als der des Bedürfnislosen? Welche Macht ist großer als die des Unabhängigen?

    Francesco Petrarca

  37. Das Leben eilt dahin, und auch nicht eine kurze Zeit lässt es sich halten.

    Francesco Petrarca

  38. Das Leben, das Ende und den Tag, lobt erst der Abend.

    Francesco Petrarca

  39. Und wenn schon in keinem Lebensalter irgend etwas von langer Dauer ist, so ist im Alter alles auf das kürzeste befristet.

    Francesco Petrarca

  40. Dem Lorbeer verdanke ich nichts an Wissen, wohl aber viel an Neid und Anfeindung.

    Francesco Petrarca

  41. Auch große Kraft wird schwach unter dem Gegendruck von noch größerer Kraft, und dem Zwang des Unvermeidlichen muss alles erliegen.

    Francesco Petrarca

  42. Alle Lust der Welt ist ein kurzer Traum nur!

    Francesco Petrarca

  43. Lerne zu vergessen, was nutzlos ist, und erinnere dich mit Liebe an alles Schöne

    Francesco Petrarca

  44. Wenn du nach der Macht strebst nur um Sicherheit und Frieden zu haben, ist es so, als ob du einen Vulkan erkletterst, um dich vor dem Sturm zu schützen.

    Francesco Petrarca

  45. Leidenschaften sind wie Flüsse und Ströme: Die seichten plätschern, die tiefen bleiben still.

    Sir Walter Raleigh

  46. Wer alles werden will, wird nie vollkommen werden.

    Karl Wilhelm Ramler

  47. In Freiheit leben heißt erst leben.

    Karl Wilhelm Ramler

  48. Mut und Geduld kann alles zwingen, Not lehrt uns empfindsam sein.

    Karl Wilhelm Ramler

  49. Die Philosophie schweigt, wo die Gerechtigkeit den Verstand verliert

    Denis Diderot

  50. Jede Periode des Lebens hat ihre Leidenschaften. Das Alter, das man für das weiseste halten sollte, hat gewöhnlich die schmutzigsten

    Johann Gottfried Seume

  51. Jeder Schritt im Leben ist ein Schritt dem Tode entgegen.

    Casimir Delavigne

  52. Wir müssen das Leben lieben, schon der Arbeit wegen, die man darin entfalten kann.

  53. Das Leben ist eine Anstrengung, die einer besseren Sache würdig wäre.

    Karl Kraus

  54. Das Leben ist einfach ein verdammtes Ding nach dem anderen.

    Elbert Green Hubbard

  55. Bevor man das Leben über sich ergehen lässt, sollte man sich narkotisieren lassen.

    Karl Kraus

  56. In der Spannung zwischen dem Ziel und der Wirklichkeit entdecken wir den Sinn unseres Lebens

    Alfred Adler

  57. Kleinigkeiten im Leben ersetzen uns die „großen Ereignisse“. Das ist ihr Wert, wenn man ihn begreift

    Peter Altenberg

  58. Das Leben ist eine Quarantäne für das Paradies

    Karl Julius Weber

  59. Die Reue eines verlorenen Lebens wird zur Furie mancher Menschen, die zu spät einsehen, was sie tun sollten, und was sie wirklich getan haben.

    Graf Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau

  60. … schneller, wie die Welle steigt und fällt, treibt uns das Schicksal auf dem Meer des Lebens

    Theodor Körner