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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 48

  1. Es hasst nur jemand, der fühlt, dass er niemals ungeschehen, nicht existent machen wird, was passiert ist.

    Stanislaw Brzozowski

  2. Der Himmel hilft niemals denen, die nicht handeln

    Sophokles

  3. Die Sinne sind uns Brücke vom Unfassbaren zum Fassbaren.

    August Robert Ludwig Macke

  4. Die Welt ist ein Schauplatz: Du kommst, du siehst und gehst vorüber

    Matthias Claudius

  5. Enthusiasmus ist das Leben der Seele, Schwärmerei ihr Tod.

    Johann Georg Zimmermann

  6. Es ist eines Menschen Zunge, nicht die Tat, die alles lenkt

    Sophokles

  7. Das Leben ist fast zu gemein, um ertragen zu werden

    Katherine Mansfield

  8. Das Leben übersteigt unendlich alle Theorien, die man in Bezug auf das Leben zu bilden vermag

    Boris Pasternak

  9. In der Provinz ist schon Regen eine Zerstreuung.

    Edmond de Goncourt

  10. Leben bedeutet immer: dem Höheren, der Vollkommenheit entgegenstreben, sich emporschwingen und versuchen, den Gipfel zu erreichen.

    Boris Pasternak

  11. Leichtgläubigkeit ist eines Mannes Schwäche und eines Kindes Stärke

    Charles Lamb

  12. Man behält immer die Spuren seiner Abstammung

    Ernest Renan

  13. Wenn das Herz am rechten Fleck ist, spielt es keine Rolle, wo der Kopf ist.

    Sir Walter Raleigh

  14. Der Traum ist ein zweites Leben.

    Gerard de Nerval

  15. Wer die Zeit verklagen will, dass so zeitig sie verraucht, der verklage sich nur selbst, dass er sie nicht zeitig braucht

    Friedrich von Logau

  16. Die Menschenrechte haben kein Geschlecht.

    Hedwig Dohm

  17. Man sollte von Zeit zu Zeit von sich zurücktreten wie ein Maler von seinem Bilde

    Christian Morgenstern

  18. Es gibt ein Lachen, das sich wie der Klang gefälschter Münzen anhört.

    Edmond de Goncourt

  19. Strebe rastlos nach Vollendung, nur Verdienst ist wert des Lohnes; für versäumte gute Taten gibt es keine Wiederkehr.

    Hafis

  20. Die meisten Leute scheuen weniger ein großes Opfer als eine große Unbequemlichkeit.

    Ida Hahn - Hahn

  21. Energie geht nicht verloren.

    Hermann Ludwig Ferdinand von Helmholtz

  22. Und Verträge sind ohne das Schwert leere Worte und vermögen in keiner Weise dem Menschen Sicherheit zu geben.

    Thomas Hobbes

  23. Häufig ist die Prophezeiung die Hauptursache für das prophezeite Ereignis.

    Thomas Hobbes

  24. Das große Ziel des Lebens ist nicht Wissen, sondern Handeln

    Thomas Henry Huxley

  25. Die klugen Menschen suchen sich selbst die Erfahrung aus, die sie zu machen wünschen.

    Thomas Henry Huxley

  26. Ein Ziel im Leben ist das einzige Vermögen, das sich zu erwerben lohnt.

    Robert Louis Stevenson

  27. Die unbändigen und stürmischen Genüsse des Lebens sind durch keinen Hauch von Sterblichkeit getrübt.

    Charles Lamb

  28. Wie kurz ist das Leben. Und warum wollen wir es mit unseren Beängstigungen noch mehr verkürzen?

    Ludwig Tieck

  29. Eine Stunde ist nicht lediglich eine Stunde; sie ist ein Gefäß, das mit Düften, Tönen, Plänen und Klimaten gefüllt ist.

    Marcel Proust

  30. Denn das ist eben die große und gute Einrichtung der Natur, dass in ihr alles im Keim da ist und nur auf eine Entwicklung wartet.

    Johann Gottfried Herder

  31. Der Morgen ist die Jugend des Tages. Alles ist heiter, frisch und leicht. Man soll ihn als Quintessenz des Lebens betrachten und gewissermaßen heilig halten.

    Arthur Schopenhauer

  32. Inneren Frieden wird nur erlangen, wer Unwesentliches unbeachtet lässt und sich allein um Wesentliches sorgt

    Bernhard von Clairvaux

  33. Vielfalt ist die Würze des Lebens

    Ernst von Wildenbruch

  34. Man schilt die Zeit schlecht, weil man nicht die erforderliche Stärke für die Aufgaben besitzt, die sie stellt.

    Richard Rothe

  35. Diejenigen, die sich weise auf das beschränkt haben, was ihnen möglich schien, sind niemals einen Schritt vorangekommen

    Michail Bakunin

  36. Von der Freiheit kann man auch nicht ein Stückchen abschneiden, weil die Freiheit sich sofort in diesem Stückchen zentralisieren würde.

    Michail Bakunin

  37. Die Lust der Zerstörung ist gleichzeitig eine schaffende Lust.

    Michail Bakunin

  38. Des Lebens größte Krankheit ist die Langeweile.

    Alfred de Vigny

  39. Alle Ideen, die man aus Büchern erhält, kann man tot nennen im Vergleich mit jenen, die man durchs Anschauen bekommt.

    Nikolai Michailowitsch Karamsin

  40. Das Gedächtnis ist so kurz und das Leben so lang.

    Honoré de Balzac

  41. Alles, was wir wirklich akzeptieren, unterliegt dem Wandel.

    Katherine Mansfield

  42. Genieße was du hast, als ob du noch heute sterben solltest, aber spar es auch, als ob du ewig lebtest. Der allein ist weise, der, beide eingedenk, im Sparen zu genießen, im Genuß zu sparen weiß.

    Christoph Martin Wieland

  43. Talent bedeutet Energie und Ausdauer. Weiter nichts.

    Heinrich Schliemann

  44. Es ist den Menschen allen eins gemeinsam: fehlzugehen.

    Sophokles

  45. Wer eine Freude an sich fesseln möchte, stutzt dem Leben die Flügel; aber wer die Freude küsst, wie sie ihm zufliegt, lebt wie im Sonnenaufgang der Unendlichkeit.

    William Blake

  46. Weil die meisten Leute noch immer die falschen Dinge glauben, warten die richtigen Ereignisse noch immer auf ihren Kopfsprung ins Leben.

    Christa Schyboll

  47. Nur die mutigsten Träume sollten das Aufwachen riskieren.

    Karl-Heinz Karius

  48. Es gibt eine Fülle sinnvoller Ziele für Ehrgeiz. Erwachsen zu sein, zählt nach meiner Erfahrung nicht dazu

    Karl-Heinz Karius

  49. Die Welt, auf der wir leben, ist nicht vollkommen und der Mensch ist nicht vollkommen. Aus diesen beiden Minusfaktoren entsteht die Problematik des Menschen.

    Nikolaus B. Enkelmann

  50. Die Stimmung ist alles im menschlichen Leben. Sie macht aus Steinen Gold und macht aus Gold Steine.

    Heinrich Laube

  51. Jeder führt ein Doppelleben. In Taten und Gedanken. Beide Leben sind wahr. Nur den Tagebüchern darf man nicht glauben.

    David Herbert Lawrence

  52. Es sollte schön sein, alt zu werden, voll des Friedens, der aus Erfahrung stammt, und voll der Falten reifer Erfüllung.

    David Herbert Lawrence

  53. Alles hat zwei Seiten, dass der Mensch die wählen könne, die ihn nicht in seiner Ruhe stört.

    Charles Joseph Fürst von Ligne

  54. Je älter ich werde, um so mehr sehe ich, dass die Erfahrung nur weitere Jahre mit sich bringt, aber dass man so wenig Vorteil aus allem zieht, als wäre nichts geschehen.

    Charles Joseph Fürst von Ligne

  55. Die Leidenschaften ändern sich nicht, aber Sitte, Brauch und Meinung ändern sich

    Charles Joseph Fürst von Ligne

  56. Die Geschichte ist aus den schlechten Handlungen ausserordentlicher Menschen zusammengesetzt

    Thomas Babington Macaulay

  57. Kein Mensch, der über die Vergangenheit genau Bescheid weiß, wird die Gegenwart düster oder verzagt sehen.

    Thomas Babington Macaulay

  58. Das Gesetz hat keine Augen; das Gesetz hat keine Hände; das Gesetz ist nichts, nichts als ein Stück Papier, bis die öffentliche Meinung dem toten Buchstaben den Lebensatem einhaucht.

    Thomas Babington Macaulay

  59. Zukunft ist etwas, was die meisten erst lieben, wenn es Vergangenheit geworden ist.

    Herman Melville

  60. Mag uns die sichtbare Welt zuweilen anmuten wie aus Liebe gebildet; der Stoff des Unsichtbaren ist die Angst.

    Herman Melville