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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 12

  1. Meinung wird letztlich durch Gefühle und nicht durch den Intellekt bestimmt.

    Herbert Spencer

  2. So viele Jahre auch vergehen mögen, die Natur des Menschen ändert sich nicht.

    Thukydides

  3. Das Leben beseitigt manchen Fehler der Erziehung und manchen Vorzug der Erziehung.

    Otto Weiss

  4. Nicht in dem Großen liegt das Gute, sondern in dem Guten liegt das Große.

    Zenon von Kition

  5. Man soll nie zuschauen, man soll Zeuge sein und mittun und Verantwortung tragen.

    Antoine de Saint-Exupéry

  6. Zukunft ist etwas, das die Menschen erst lieben, wenn es Vergangenheit geworden ist.

    William Somerset Maugham

  7. Sehr viele und vielleicht die meisten Menschen müssen, um etwas zu finden, erst wissen, dass etwas da ist.

    Georg Christoph Lichtenberg

  8. Der Geist der Frauen stärkt eher ihren Leichtsinn als ihre Vernunft.

    François de la Rochefoucauld

  9. Wer Unverhofftes nicht erhofft, kann es nicht finden.

    Heraklit von Ephesos

  10. Geiz ist die letzte und tyrannischste unserer Leidenschaften.

    Marquis de Vauvenargues

  11. Neugier ist eine der festen und ständigen Eigenschaften eines energischen Geistes.

    Samuel Johnson

  12. Auch Gelegenheit macht nicht Diebe allein, sie macht auch beliebte Leute, Menschenfreunde, Helden.

    Georg Christoph Lichtenberg

  13. Versuche nie vor etwas die Flucht zu ergreifen. Ein Mensch, der die Flucht ergreift, ist ein Drückeberger. Und ein Drückeberger kommt nie von etwas los.

    John Steinbeck

  14. Ein Mensch, der Angst hat, wird zum reißenden Tier.

    John Steinbeck

  15. Es gibt keine Beschimpfung, die man nicht verzeiht, wenn man sich gerächt hat.

    Marquis de Vauvenargues

  16. Die Jahre lehren viel, was die Tage nicht wissen.

    Ralph Waldo Emerson

  17. Das Jahrhundert ist vorgerückt; jeder einzelne aber fängt doch von vorne an.

    Johann Wolfgang von Goethe

  18. Was Grazie dem Körper ist Klarheit dem Geist.

    François de la Rochefoucauld

  19. Wir könnten manches vom Kapital entbehren, wenn wir mit den Interessen weniger willkürlich umgingen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  20. In Wahrheit spiegelt die Kunst den Zuschauer, nicht das Leben.

    Oscar Wilde

  21. Die Furcht schützt die Tempel besser als alle Mauern.

    Gustave Flaubert

  22. Was glänzt, ist für den Augenblick geboren.

    Johann Wolfgang von Goethe

  23. Was das Gesetz nicht verbietet, das verbietet der Anstand.

    Seneca

  24. Einen interessenlosen Gegenstand gibt es nicht auf dieser Welt, wohl aber Menschen, die sich für nichts interessieren.

    Gilbert Keith Chesterton

  25. Sieh zu, daß du ein ehrlicher Mensch wirst, denn damit sorgst du dafür, dass es einen Schurken weniger auf der Welt gibt.

    Thomas Carlyle

  26. Wir leben in einer Zeit, die zuviel arbeitet und zuwenig erzogen ist, in einer Zeit, wo die Leute vor Fleiß verrückt werden.

    Oscar Wilde

  27. Körper, Seele und Geist sind die Elemente der Welt.

    Novalis

  28. Ich besitze nicht, damit ich nicht besessen werde.

    Antisthenes

  29. Denn was von mir ein Esel spricht, das acht' ich nicht!

    Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  30. Die Laster stritten, wer von ihnen am eifrigsten gewesen sei, dem Bösen auf der Welt zu dienen; den Preis erhielt die Heuchelei

    Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  31. Bewunderung ist nur das Maß unserer Kenntnisse und beweist weniger die Vollkommenheit der Dinge als die Unvollkommenheit unseres Geistes.

    Marquis de Vauvenargues

  32. In bescheidenen Verhältnissen ist es leicht, Gleichheit walten zu lassen.

    Tacitus

  33. Man verachtet nicht alle, welche Laster haben, wohl aber jeden, der keine Tugend hat.

    François de la Rochefoucauld

  34. Das ist die beste Kritik von der Welt: wenn einer neben das, was ihm missfällt, etwas anderes besseres stellt.

    Friedrich Rückert

  35. Verbrecher werden immer von Verbrechern eingesperrt.

    Donatien A. F. Marquis de Sade

  36. Der einzelne kann sich vervollkommnen. Aber die Menschheit als ganzes wird weder besser noch schlechter.

    Denis Diderot

  37. Man hört in der Welt leichter ein Echo als eine Antwort

    Jean Paul

  38. Sehnsucht nach Licht ist des Lebens Gebot

    Henrik Johan Ibsen

  39. Wer keine Gelegenheit auslassen kann, etwas Kluges zu sagen, dem kann man die Behandlung eines großen Problems nicht anvertrauen.

    William Hazlitt

  40. Es gibt nichts Beständigeres als die Unbeständigkeit.

    H. J. Christoph von Grimmelshausen

  41. Schlecht weht der Wind, der keinen Vorteil bringt.

    William Shakespeare

  42. Ist der Mensch mäßig und genügsam, so ist auch das Alter keine schwere Last, ist er es nicht, so ist auch die Jugend voller Beschwerden.

    Platon

  43. Einfachheit ist das Resultat der Reife.

    Friedrich von Schiller

  44. Nur der Betrug entehrt, der Irrtum nie

    Georg Christoph Lichtenberg

  45. Der Körper ist an keiner Stelle ohne Seele, weil sie mit ihrer eigenen Wärme den ganzen Körper durchströmt.

    Hildegard von Bingen

  46. Du hast in dir den Himmel und die Erde.

    Hildegard von Bingen

  47. Gar oft verbirgt sich in groben Hosen ein in sie gefallenes Herz

    Alexander Roda Roda

  48. Menschen, die nicht auf ihre Vorfahren zurückblicken, werden auch nicht an ihre Nachwelt denken.

    Edmund Burke

  49. Ein Mensch ist seiner Beschaffenheit nach ein religiöses Tier.

    Edmund Burke

  50. Kein Wissen scheint schwerer zu erwerben als die Erkenntnis, wann man aufhören muss.

    Jonathan Swift

  51. Ich muss eine erstaunliche Menge Geist haben; manchmal brauche ich eine Woche, um mich zu entscheiden.

    Mark Twain

  52. Der Mensch begegnet seinem Schicksal oftmals auf der Strasse, die er nahm, um ihm auszuweichen.

    Jean de La Fontaine

  53. Nichts kann unverwandelt gerettet werden, nichts, das nicht das Tor seines Todes durchschritten hätte.

    Theodor W. Adorno

  54. Schlechte Zeugen sind den Menschen Augen und Ohren, wenn die Seele deren Sprache nicht versteht.

    Heraklit von Ephesos

  55. Wir wollen die Welt ein wenig besser verlassen, als wir sie vorgefunden haben

    Robert Louis Stevenson

  56. Das Beste im Menschen sind seine jungen Gefühle und seine alten Gedanken.

    Joseph Joubert

  57. Freiheit ist kein Ziel, sondern eine Folge. Wenn Du dich unfrei fühlst, so suche die Ursache in Dir.

    Leo Tolstoi

  58. Nachsichtige Verachtung mit seelischer Heiterkeit zu verbinden, ist die beste Philosophie für den Lauf der Welt.

    Nicolas Chamfort

  59. Pessimisten sind die wahren Lebenskünstler, sie erleben dauernd angenehme Überraschungen.

    Marcel Proust

  60. Sieh, das ist Lebenskunst, vom schieren Wahn des Lebens sich befreien, fein hinzulächeln übers große Muss.

    Christian Morgenstern