Sprüche über das Leben
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Meinung wird letztlich durch Gefühle und nicht durch den Intellekt bestimmt.
— Herbert Spencer
So viele Jahre auch vergehen mögen, die Natur des Menschen ändert sich nicht.
— Thukydides
Das Leben beseitigt manchen Fehler der Erziehung und manchen Vorzug der Erziehung.
— Otto Weiss
Nicht in dem Großen liegt das Gute, sondern in dem Guten liegt das Große.
— Zenon von Kition
Man soll nie zuschauen, man soll Zeuge sein und mittun und Verantwortung tragen.
— Antoine de Saint-Exupéry
Zukunft ist etwas, das die Menschen erst lieben, wenn es Vergangenheit geworden ist.
— William Somerset Maugham
Sehr viele und vielleicht die meisten Menschen müssen, um etwas zu finden, erst wissen, dass etwas da ist.
— Georg Christoph Lichtenberg
Der Geist der Frauen stärkt eher ihren Leichtsinn als ihre Vernunft.
— François de la Rochefoucauld
Wer Unverhofftes nicht erhofft, kann es nicht finden.
— Heraklit von Ephesos
Geiz ist die letzte und tyrannischste unserer Leidenschaften.
— Marquis de Vauvenargues
Neugier ist eine der festen und ständigen Eigenschaften eines energischen Geistes.
— Samuel Johnson
Auch Gelegenheit macht nicht Diebe allein, sie macht auch beliebte Leute, Menschenfreunde, Helden.
— Georg Christoph Lichtenberg
Versuche nie vor etwas die Flucht zu ergreifen. Ein Mensch, der die Flucht ergreift, ist ein Drückeberger. Und ein Drückeberger kommt nie von etwas los.
— John Steinbeck
Ein Mensch, der Angst hat, wird zum reißenden Tier.
— John Steinbeck
Es gibt keine Beschimpfung, die man nicht verzeiht, wenn man sich gerächt hat.
— Marquis de Vauvenargues
Die Jahre lehren viel, was die Tage nicht wissen.
— Ralph Waldo Emerson
Das Jahrhundert ist vorgerückt; jeder einzelne aber fängt doch von vorne an.
— Johann Wolfgang von Goethe
Was Grazie dem Körper ist Klarheit dem Geist.
— François de la Rochefoucauld
Wir könnten manches vom Kapital entbehren, wenn wir mit den Interessen weniger willkürlich umgingen.
— Johann Wolfgang von Goethe
In Wahrheit spiegelt die Kunst den Zuschauer, nicht das Leben.
— Oscar Wilde
Die Furcht schützt die Tempel besser als alle Mauern.
— Gustave Flaubert
Was glänzt, ist für den Augenblick geboren.
— Johann Wolfgang von Goethe
Was das Gesetz nicht verbietet, das verbietet der Anstand.
— Seneca
Einen interessenlosen Gegenstand gibt es nicht auf dieser Welt, wohl aber Menschen, die sich für nichts interessieren.
— Gilbert Keith Chesterton
Sieh zu, daß du ein ehrlicher Mensch wirst, denn damit sorgst du dafür, dass es einen Schurken weniger auf der Welt gibt.
— Thomas Carlyle
Wir leben in einer Zeit, die zuviel arbeitet und zuwenig erzogen ist, in einer Zeit, wo die Leute vor Fleiß verrückt werden.
— Oscar Wilde
Körper, Seele und Geist sind die Elemente der Welt.
— Novalis
Ich besitze nicht, damit ich nicht besessen werde.
— Antisthenes
Denn was von mir ein Esel spricht, das acht' ich nicht!
— Johann Wilhelm Ludwig Gleim
Die Laster stritten, wer von ihnen am eifrigsten gewesen sei, dem Bösen auf der Welt zu dienen; den Preis erhielt die Heuchelei
— Johann Wilhelm Ludwig Gleim
Bewunderung ist nur das Maß unserer Kenntnisse und beweist weniger die Vollkommenheit der Dinge als die Unvollkommenheit unseres Geistes.
— Marquis de Vauvenargues
In bescheidenen Verhältnissen ist es leicht, Gleichheit walten zu lassen.
— Tacitus
Man verachtet nicht alle, welche Laster haben, wohl aber jeden, der keine Tugend hat.
— François de la Rochefoucauld
Das ist die beste Kritik von der Welt: wenn einer neben das, was ihm missfällt, etwas anderes besseres stellt.
— Friedrich Rückert
Verbrecher werden immer von Verbrechern eingesperrt.
— Donatien A. F. Marquis de Sade
Der einzelne kann sich vervollkommnen. Aber die Menschheit als ganzes wird weder besser noch schlechter.
— Denis Diderot
Man hört in der Welt leichter ein Echo als eine Antwort
— Jean Paul
Sehnsucht nach Licht ist des Lebens Gebot
— Henrik Johan Ibsen
Wer keine Gelegenheit auslassen kann, etwas Kluges zu sagen, dem kann man die Behandlung eines großen Problems nicht anvertrauen.
— William Hazlitt
Es gibt nichts Beständigeres als die Unbeständigkeit.
— H. J. Christoph von Grimmelshausen
Schlecht weht der Wind, der keinen Vorteil bringt.
— William Shakespeare
Ist der Mensch mäßig und genügsam, so ist auch das Alter keine schwere Last, ist er es nicht, so ist auch die Jugend voller Beschwerden.
— Platon
Einfachheit ist das Resultat der Reife.
— Friedrich von Schiller
Nur der Betrug entehrt, der Irrtum nie
— Georg Christoph Lichtenberg
Der Körper ist an keiner Stelle ohne Seele, weil sie mit ihrer eigenen Wärme den ganzen Körper durchströmt.
— Hildegard von Bingen
Du hast in dir den Himmel und die Erde.
— Hildegard von Bingen
Gar oft verbirgt sich in groben Hosen ein in sie gefallenes Herz
— Alexander Roda Roda
Menschen, die nicht auf ihre Vorfahren zurückblicken, werden auch nicht an ihre Nachwelt denken.
— Edmund Burke
Ein Mensch ist seiner Beschaffenheit nach ein religiöses Tier.
— Edmund Burke
Kein Wissen scheint schwerer zu erwerben als die Erkenntnis, wann man aufhören muss.
— Jonathan Swift
Ich muss eine erstaunliche Menge Geist haben; manchmal brauche ich eine Woche, um mich zu entscheiden.
— Mark Twain
Der Mensch begegnet seinem Schicksal oftmals auf der Strasse, die er nahm, um ihm auszuweichen.
— Jean de La Fontaine
Nichts kann unverwandelt gerettet werden, nichts, das nicht das Tor seines Todes durchschritten hätte.
— Theodor W. Adorno
Schlechte Zeugen sind den Menschen Augen und Ohren, wenn die Seele deren Sprache nicht versteht.
— Heraklit von Ephesos
Wir wollen die Welt ein wenig besser verlassen, als wir sie vorgefunden haben
— Robert Louis Stevenson
Das Beste im Menschen sind seine jungen Gefühle und seine alten Gedanken.
— Joseph Joubert
Freiheit ist kein Ziel, sondern eine Folge. Wenn Du dich unfrei fühlst, so suche die Ursache in Dir.
— Leo Tolstoi
Nachsichtige Verachtung mit seelischer Heiterkeit zu verbinden, ist die beste Philosophie für den Lauf der Welt.
— Nicolas Chamfort
Pessimisten sind die wahren Lebenskünstler, sie erleben dauernd angenehme Überraschungen.
— Marcel Proust
Sieh, das ist Lebenskunst, vom schieren Wahn des Lebens sich befreien, fein hinzulächeln übers große Muss.
— Christian Morgenstern