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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 28

  1. Die Menschen, die stets auf Recht und Ordnung pochen, haben am meisten Angst vor dem Leben.

    Rainer Haak

  2. Der Haß ist die Liebe, die gescheitert ist

    Sören Kierkegaard

  3. Schenken ist ein Brückenschlag über den Abgrund deiner Einsamkeit.

    Antoine de Saint-Exupéry

  4. Diese Welt ist ständig durch zwei Dinge bedroht, Durch Ordnung und Unordnung.

    Paul Valéry

  5. Umwege erweitern die Ortskenntnis

    Martin Buber

  6. Ich fühle mich in der ganzen Welt zuhause, wo es Wolken und Vögel und Menschentränen gibt.

    Rosa Luxemburg

  7. Wer ein Grenzgänger ist, oft allein in extremen Situationen, erfährt genügend über sich. Ich habe die Abgründe meiner Seele erlebt, wie wenige andere.

    Reinhold Messner

  8. Das unbekannteste Land liegt unterm Hut.

    George Bernard Shaw

  9. Ein Ruhestörer ist jemand, der die Bettdecke von der schlummernden Wahrheit wegzieht.

    Ludwig Börne

  10. Freude wird jedesmal dein Abendbrot sein, wenn du den Tag nützlich zugebracht hast.

    Thomas à Kempis

  11. Die Alten möchten die Jugend immer klüger machen, als sie selber ehedem waren; sie vergessen aber, dass auch sie sich damals genau ebenso klüger dünkten als die ihnen ratenden Alten.

    Peter Sirius

  12. Lebe ein gutes, ehrbares Leben - wenn du älter wirst und zurückdenkst, wirst du es ein zweites Mal geniessen können.

    Dalai Lama

  13. Suchst du dich selbst, so suche draußen in der Welt. Suchst du die Welt, so suche in dir selbst.

    Rudolf Steiner

  14. Ziel des Lebens ist es, Menschen zum Erblühen zu bringen. Heute scheint man mehr damit beschäftigt, Sachen zu perfektionieren.

  15. Wir loben die gute alte Zeit, leben aber gern in er Gegenwart

    Horaz

  16. Wenn ein Kopf und ein Buch zusammenprallen, und es klingt hohl, ist es dann allemal das Buch?

    Georg Christoph Lichtenberg

  17. Die Pein des unerfüllten Wunsches ist klein gegen die der Reue; denn jene steht vor der stets offenen unabsehbaren Zukunft, diese vor der unwiderruflich abgeschlossenen Vergangenheit.

    Arthur Schopenhauer

  18. Die wahre Freude am Leben ist, für ein Ziel gebraucht zu werden, das man selbst als wichtig anerkennt

    George Bernard Shaw

  19. Die Menschen glauben, sich mit etwas Wichtigem zu befassen, befassen sich aber nur mit der Fresserei.

    Leo Tolstoi

  20. Wünsche nie etwas, was durch Mauern oder Vorhänge verborgen werden müsste.

    Mark Aurel

  21. Klugheit tötet Weisheit; das ist eine der wenigen zugleich traurigen und wahren Tatsachen.

    Gilbert Keith Chesterton

  22. Das Geheimnis jeder Macht besteht darin, zu wissen, dass andere noch feiger sind als wir.

    Ludwig Börne

  23. Die Erde ist eine Gondel, die an der Sonne hängt, und an der wir aus einer Jahreszeit in die andere fahren.

    Johann Peter Hebel

  24. Wir müssen nicht glauben, dass alle Wunder der Natur nur in anderen Ländern und Weltteilen seien. Sie sind überall. Aber diejenigen, die uns umgeben, achten wir nicht, weil wir sie von Kindheit an, tä …

    Johann Peter Hebel

  25. Lieber nichts wissen, als Vieles halb wissen! Lieber ein Narr sein auf eigene Faust, als ein Weiser nach fremdem Gutdünken!

    Friedrich Nietzsche

  26. Das ist ein Leben! Man verbringt es hoffend, um es mit einem Tode zu beschließen, an den man wieder Hoffnungen knüpft.

    Voltaire

  27. Nichts ist so verzichtbar wie die Sitten und Gebräuche anderer Völker.

    Jack London

  28. Die Dinge, die uns einmal vertraut gewesen sind, werden es uns leicht wieder, und diese Leichtigkeit zusammen mit der Erinnerung macht sie uns teuer, ohne dass wir wissen warum.

    Alfred de Musset

  29. Die Mittelmäßigkeit wiegt immer richtig, nur ist ihre Waage falsch.

    Anselm Feuerbach

  30. Ich habe viele gekannt, die nicht konnten, als sie wollten, denn sie hatten es nicht getan, als sie konnten.

    Francois Rabelais

  31. Ein zerbrochener Mensch ist niemals ein Mensch, der in der Mitte steht. Er steht am Anfang oder am Ende.

    Rainer Haak

  32. Völlig frei wird der Mensch nur dann, wenn es ihm einerlei sein wird, ob er lebt oder nicht. Das ist das Ziel aller Bestrebungen.

    Fjodor M. Dostojewski

  33. Was Du erhältst, nimm ohne Stolz an! Was Du verlierst, gib ohne Trauer auf!

    Mark Aurel

  34. Gutes Aussehen ist eine stumme Empfehlung.

    Publius Syrus

  35. Der Lorbeer und der Hochmut sind gefährlich.

    Adelbert von Chamisso

  36. Wirklich unersetzlich in der Geschichte waren nur Adam und Eva

    Mark Twain

  37. Wer eine Wahrheit verbergen will, braucht sie nur offen auszusprechen - sie wird einen ja doch nicht geglaubt.

    Charles de Talleyrand

  38. Das einzige Mittel, den Irrtum zu vermeiden, ist die Unwissenheit

    Jean-Jacques Rousseau

  39. Wer Sünde weiß zu scheuen, der darf sie nicht bereuen.

    Friedrich von Logau

  40. Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.

    Arthur Schopenhauer

  41. Nur durch Mut kann man sein Leben in Ordnung bringen.

    Marquis de Vauvenargues

  42. Ich scheide endlich aus dieser Welt, wo das Herz entweder zerbrechen oder zu hartem Erz werden muss.

    Nicolas Chamfort

  43. Ich danke Gott, dass ich an Schwierigkeiten gewöhnt bin.

    Oliver Cromwell

  44. Vertrauen wird dadurch erschöpft, dass es in Anspruch genommen wird.

    Bertolt Brecht

  45. Bewunderung ist eine sehr kurzlebige Leidenschaft, die sofort verfällt, sobald man mit ihrem Gegenstand näher bekannt wird.

    Joseph Addison

  46. Das Vaterland kann einen jeden von uns entbehren, aber keiner von uns das Vaterland.

    Iwan Turgenjew

  47. Verachtung ist schlechtgelaunter Egoismus.

    Samuel Taylor Coleridge

  48. Der Irrtum und das Unrecht der Könige werden mit ihnen begraben, aber das Unrecht der Gesetzgeber dauert von Geschlecht zu Geschlecht.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  49. Flüchtiger als Wind und Welle flieht die Zeit.

    Johann Gottfried Herder

  50. Es ist besser, gelassen auf Stroh zu liegen, als auf goldenem Stuhl an üppiger Tafel seine Ruhe zu verlieren.

    Epikur

  51. Puppen sind wir, von unbekannten Gewalten am Draht gezogen; nichts, nichts wir selbst!

    Georg Büchner

  52. Nichts kommt einem doch teurer in der Welt zu stehen als die Humanität.

    Georg Büchner

  53. Es ist immer so: je mehr es um den Menschen tobt und wirbelt, desto stiller wird es in ihm selbst.

    Paul Keller

  54. Nichts in der Welt ist wirklich erstrebenswert, das nicht in der Reichweite liegt eines klaren Verstandes und einer umsichtigen Tatkraft.

    Edmund Burke

  55. Jede neue Idee, die man vorbringt, muss auf Widerstand stoßen. Der Widerstand beweist übrigens nicht, dass die Idee richtig ist.

    André Gide

  56. Die Erfahrung ist nur die Frucht begangener Irrtümer, darum muss man sich etwas verirren.

    Johann Nepomuk Nestroy

  57. Die schönsten Träume von Freiheit werden im Kerker geträumt.

    Friedrich von Schiller

  58. Willst du das Leben leicht haben, so bleibe immer bei der Herde.

    Friedrich Nietzsche

  59. Die Bosheit und Missgunst kann sich den Anschein von Freiheit geben.

    Tacitus

  60. Die Güter der Welt gleiten uns durch die Finger wie der Sand der Dünen.

    Antoine de Saint-Exupéry