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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 5

  1. Eine große Stadt bedeutet große Einsamkeit.

    Erasmus von Rotterdam

  2. Das Gegenteil von Spiel ist nicht Ernst, sondern Wirklichkeit.

    Sigmund Freud

  3. Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen. Die größten Menschen sind jene, die anderen Hoffnung geben können.

    Jean Jaurès

  4. Gut sein und ein gutes Leben führen, bedeutet, anderen mehr geben, als man von ihnen nimmt.

    Leo Tolstoi

  5. Je mehr ein Mensch sich schämt, desto anständiger ist er.

    George Bernard Shaw

  6. Erfahrungen sind Maßarbeit... Sie passen nur dem, der sie macht

    Oscar Wilde

  7. Es gibt viele Dinge, die wir am liebsten wegwerfen wollten, fürchteten wir nicht, dass andere sie aufheben.

    Oscar Wilde

  8. Das Leben stimmt nicht mit der Philosophie überein: Es gibt kein Glück ohne Müßiggang, und nur das Nutzlose bereitet Vergnügen.

    Anton Tschechow

  9. Unsere Wirrnisse sind seit jeher Teil unserer Reichtümer gewesen.

    Rainer Maria Rilke

  10. Nur große Seelen lieben die Einsamkeit und können sie vertragen.

    Ludwig Habicht

  11. Wenn du eine Entscheidung treffen musst und du triffst sie nicht, ist das auch eine Entscheidung.

    William James

  12. Wer sich zwischen den Sternen bewegt, kann über die kostbaren Fussböden der Reichen nur lächeln.

    Seneca

  13. Der Zufall ist der einzig legitime Herrscher des Universums.

    Napoleon

  14. Im Leben streben die Menschen mehr danach, Schmerz zu vermeiden, als Freude zu gewinnen.

    Sigmund Freud

  15. Was wahr ist, ist weder gut noch böse, sondern einfach nur wahr.

    Rabindranath Tagore

  16. Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.

    Erasmus von Rotterdam

  17. Leben - es gibt nicht Selteneres auf der Welt. Die meisten Menschen existieren nur

    Oscar Wilde

  18. Wer sich stets zuviel geschont hat, der kränkelt zuletzt an seiner vielen Schonung. Gelobt sei, was hart macht.

    Friedrich Nietzsche

  19. Überall geht ein früheres Ahnen dem späteren Wissen voraus.

    Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt

  20. Gute Werke machen einen Menschen nicht gut, aber ein guter Mensch tut gute Werke.

    Martin Luther

  21. Mit all der Mühe, mit der wir manche unserer Fehler verbergen, könnten wir sie uns leicht abgewöhnen.

    Michelangelo

  22. Erst die Fremde lehrt uns, was wir an der Heimat besitzen.

    Theodor Fontane

  23. Hüte dich vor dem Entschluß, zu dem du nicht lächeln kannst.

    Heinrich Friedrich Karl vom Stein

  24. Je verbreiteter die Geselligkeit, desto frostiger die Herzen.

    Karl Julius Weber

  25. Manche Menschen sehen die Dinge, so wie sie sind - und fragen: Warum? Ich erträume Dinge, die es noch nie gegeben hat, und frage: Warum eigentlich nicht?

    George Bernard Shaw

  26. Wer noch nie einem Feind verziehen hat, hat noch nie eine der höchsten Lebensfreuden genossen

    Johann Kaspar Lavater

  27. Früher litten wir an Verbrechen, heute an Gesetzen.

    Tacitus

  28. Niemand liebt das Leben so wie einer, der alt ist

    Seneca

  29. Wer das Licht der Welt erblickt, wird das Dunkel schon noch kennen lernen.

    Joachim Ringelnatz

  30. Wenn man nichts tut, glaubt man, dass man für alles die Verantwortung trägt.

    Jean-Paul Sartre

  31. Der Mensch ist ein Blinder, der vom Sehen träumt.

    Christian Friedrich Hebbel

  32. Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn verleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten als den Andersdenkenden.

    Friedrich Nietzsche

  33. Es ist unklug, das Leben nach dem Zeitbegriff abzumessen. Vielleicht sind die Monate, die wir noch zu leben haben, wichtiger als alle durchlebten Jahre.

    Leo Tolstoi

  34. Selbst bei der Warnung bedarf es der Vorsicht, denn schon mancher, der niemals ans Stehlen dachte, ist durch falschen Verdacht zum Dieb geworden.

    Georg Ebers

  35. Das Aussortieren des Unwesentlichen ist der Kern aller Lebensweisheit

    Laotse

  36. Es gibt Menschen, die jeden Tag in einer neuen Auflage erscheinen.

    Peter Sirius

  37. Ein Bilderbuch ist diese Welt, das manchem herzlich wohl gefällt, der blätternd Bild um Bild genießt, vom Text nicht eine Zeile liest.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  38. Ich hoffe, weiterhin fähig zu bleiben, immer wieder neue Täume zu finden.

    Reinhold Messner

  39. Der Aufrichtige lacht mit den Augen mehr als mit dem Mund

    Niccolò Tommaseo

  40. Melancholie ist das Vergnügen, traurig zu sein.

    Victor-Marie Hugo

  41. Träumen muss nicht heissen, die Augen vor der Wirklichkeit zu verschließen.

    Rainer Haak

  42. Schon immer beruhten die meisten menschlichen Handlungen auf Angst oder Sturheit

    Albert Einstein

  43. Es gehört immer etwas guter Wille dazu, selbst das Einfachste zu begreifen, selbst das Klarste zu verstehen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  44. Für die Eitelkeit ist selbst die Pfütze ein wohlgefälliger Spiegel.

    Arthur Schopenhauer

  45. Übereifer grenzt an Torheit und führt zu Enttäuschungen.

    Honoré de Balzac

  46. Ein Mensch, der für nichts zu Sterben gewillt ist, verdient es nicht zu leben

    Martin Luther King

  47. Es ist mir, als kenne man nicht das ganze Leben, wenn man nicht den Tod gewissermaßen in den Kreis einschließt.

    Wilhelm von Humboldt

  48. Die Illusion, die uns verherrlicht ist uns lieber als zehntausend Wahrheiten.

    Alexander Puschkin

  49. Man stirbt nur einmal, und dann für sehr lange Zeit

    Jean-Baptiste Molière

  50. In der Vergangenheit ist reichlich Stoff zur Freude und Wehmut, zur Zufriedenheit mit sich und zur Reue.

    Wilhelm von Humboldt

  51. Die Ungleichheit ist die Ursache aller örtlichen Bewegungen.

    Leonardo da Vinci

  52. Gewisse Dinge greift man so vergeblich mit Worten an wie Geister mit Waffen.

    Wilhelm Busch

  53. Dein Geist gleicht einer Mauer, an der wechselnde Wolken vorüberziehen.

    Hildegard von Bingen

  54. Man soll die Welt nicht belachen, nicht beweinen, sondern begreifen

    Baruch de Spinoza

  55. Gerechtigkeit ist die feste Absicht, jedem zu geben, was ihm von Rechts wegen zukommt; Ungerechtigkeit hingegen ist es, jemandem im Namen des Rechts etwas wegzunehmen, was ihm bei richtiger Auslegun …

    Baruch de Spinoza

  56. Es ist keine Kunst, geistreich zu sein, wenn man vor nichts Respekt hat.

    Johann Peter Eckermann

  57. Die Schwärmerei für die Natur kommt von der Unbewohnbarkeit der Städte

    Bertolt Brecht

  58. Ein schlechtes Gewissen ist der schmerzlichste Beweis für ein gutes Gedächtnis

    Selma Lagerlöf

  59. Die Moral ist immer die Zuflucht der Leute, welche die Schönheit nicht begreifen.

    Oscar Wilde

  60. Den Frieden kann man weder in der Arbeit noch im Vergnügen, weder in der Welt noch in einem Kloster, sondern nur in der eigenen Seele finden.

    William Somerset Maugham