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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 25

  1. Die Kindheit ist der Abschnitt des Lebens zwischen dem Schwachsinn des Säuglings und der Torheit der Jugend, nur zwei Schritte entfernt von der Sünde des Erwachsenenlebens und drei von der Reumütigkei …

    Ambrose Bierce

  2. Das Menschenherz ist ein Kirchhof begrabener Hoffnungen.

    Peter Sirius

  3. Das Gewissen ist der einzige Spiegel, der weder betrügt noch schmeichelt.

    Christina I. von Schweden

  4. Es gehört nicht viel Geist dazu, alles zu verwirren, viel aber, alles auszugleichen.

    Charles-Louis de Montesquieu

  5. In den Gerichtshöfen sollen die Gesetze sprechen und der Herrscher schweigen.

    Friedrich der Große

  6. Oft ist ein guter Tod der beste Lebenslauf.

    Johann Christian Günther

  7. Ist das Schicksal im Spiel, braucht man niemanden und nichts zu suchen, sondern wird gefunden.

    Christa Schyboll

  8. Mein Herz im Traume Wunder sieht, was nie geschah und nie geschieht

    Bernhard Freidank

  9. Ob man im Leben mehr als eine Frau wahrhaft lieben könne, weiß ich nicht. Mehr als ein Vaterland gewiss nicht!

    Joszef Freiherr von Eötvös

  10. Man muss den Tag glücklich preisen, an dem man etwas Böses verhütet oder etwas Gutes gefördert hat

    Vinzenz von Paul

  11. Einer Gesellschaft die man damit unterhalten kann, dass zwei Menschen einen Ball hin- und herschlagen, ist alles zuzutrauen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  12. Man kann sogar die Vergangenheit ändern. Die Historiker beweisen es immer wieder

    Jean-Paul Sartre

  13. Alle lebenden Kreaturen haben die gleiche Seele, auch wenn Ihre Körper verschieden sind.

    Hippokrates von Kós

  14. Gibt es eine bessere Form mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?

    Charles John Huffam Dickens

  15. Wir brauchen nicht so fortzuleben wie wir gestern gelebt haben. Machen wir uns von dieser Anschauung los, und tausend Möglichkeiten laden zu neuem Leben ein.

    Christian Morgenstern

  16. Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt.

    Mark Twain

  17. Die herrschenden Ideen einer Zeit waren stets nur die Ideen der herrschenden Klasse.

    Karl Marx

  18. Wir sind Gäste des Daseins, Reisende zwischen zwei Stationen. Wir müssen unsere Sicherheit in uns selbst suchen.

    Boris Pasternak

  19. Lass das lange Vorbereiten, fang dein Leben an beizeiten.

    Eduard von Bauernfeld

  20. Was hinter uns liegt und was vor uns liegt, ist relativ unbedeutend, verglichen mit dem, was in uns liegt.

    Oliver Wendell Holmes

  21. Alles geschieht in der Welt der Poesie wegen, die Geschichte ist der allgemeinste Ausdruck dafür, das Schicksal führt das große Schauspiel auf.

    Achim von Arnim

  22. Geselligkeit ist die Kunst, den Umgang mit sich selbst zu verlernen.

    Oscar Blumenthal

  23. Wer das Leben liebt und den Tod nicht scheut, geht fröhlich durch die sinkende Zeit.

    Theodor Körner

  24. Der Mensch wird ohne Grundsätze geboren, aber mit der Fähigkeit, sie alle aufzunehmen.

    Voltaire

  25. Dein Vergangenes ist ein Traum, und dein Künftiges ist ein Wind. Hasche den Augenblick, der ist zwischen den beiden, die nicht sind.

    Friedrich Rückert

  26. Rauchen Sie Tabak, mein Gemahl, er verdirbt höchstens die Tapeten. Aber unterstehen Sie sich nicht, jemals eine Zeitung anzusehen; die verdirbt ihren Charakter.

    Gustav Freytag

  27. Wenn aber gesagt worden ist, man solle die Vorfahren nachahmen, dann schließt das freilich aus, dass man ihre Fehler nachmachen muß.

    Marcus Tullius Cicero

  28. Der menschliche Verstand ist in der Praxis nicht verläßlich, am wenigsten in größter Not.

    Karl Theodor Jaspers

  29. Die Zukunft ist als Raum der Möglichkeiten der Raum unserer Freiheit.

    Karl Theodor Jaspers

  30. Alte Knaben haben genauso ihr Spielzeug wie die Jungen: der Unterschied liegt lediglich im Preis

    Benjamin Franklin

  31. Nichts ist erbärmlicher als die Resignation, die zu früh kommt.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  32. Wer ohne Neid, der ist auch ohne Liebe. Wer ohne Reu, der ist auch ohne Treu. Und dem nur wird die Sonne wolkenfrei, der aus dem Dunkel ringt mit heissem Triebe.

    Gottfried Keller

  33. Zukunft - das war oft genug schon die Ausrede aller, die weder Vergangenheit noch Gegenwart hatten; und auch derer, die Vergangenheit und Gegenwart zu verbergen trachteten.

    Ludwig Marcuse

  34. Die meisten jagen so sehr dem Genusse nach, dass sie an ihm vorbeilaufen.

    Sören Kierkegaard

  35. Wenn wir unseren Leidenschaften widerstehen, danken wir es mehr ihrer Schwäche als unserer Stärke.

    François de la Rochefoucauld

  36. Tanz ist die einzige Kunst, in dem wir selbst der Stoff sind, aus dem sie gemacht ist.

    L. Schnabel

  37. Ein glückliches Leben besteht in erster Linie aus Freiheit von Sorgen.

    Marcus Tullius Cicero

  38. Keine Zeit ist so schlimm, dass man nicht ehrlich sein könnte.

    William Shakespeare

  39. Wer verrät, er verwahre ein Geheimnis, hat schon dessen Hälfte ausgeliefert; und die zweite wird er nicht lange behalten.

    Jean Paul

  40. Das Altern ist eine heimtückische Krankheit, die sich ganz von selbst und unbequem einschleicht.

    Michel de Montaigne

  41. Hassen ist ein positiver Lebensstrom: das Verlangen nach Vernichtung, Angriff, der vom Kern ausgeht.

    Oswald Spengler

  42. An seinen Idealen zu Grunde gehen können heißt lebensfähig sein.

    Peter Altenberg

  43. Die Wahrheit gehört dem Menschen, der Irrtum der Zeit an.

    Johann Wolfgang von Goethe

  44. Zwischen Hochmut und Demut steht ein drittes, dem das Leben gehört, und das ist der Mut.

    Theodor Fontane

  45. Die Tugend würde nicht so weit gehen, wenn die Eitelkeit ihr nicht Gesellschaft leisten würde.

    François de la Rochefoucauld

  46. Ein charmantes Kompliment ist ein geglückter Seiltanz zwischen Wahrheit und Übertreibung.

    Hermann Bahr

  47. Der Stolze meidet gern diejenigen, welche höher stehen. Der Eitle drängt sich zu ihnen.

    Karl Julius Weber

  48. Einen Dummkopf zu betrügen, ist eine Handlung, die eines Menschen von Geist würdig ist.

    Giacomo Casanova

  49. Wer fliegen kann, sollte nicht seine Schwingen aus Mitleid mit den Fußgängern abwerfen; er soll lieber das Fliegen lehren.

    Daphne du Maurier

  50. Der Mensch ist weder Engel noch Tier, und das Unglück will es, dass, wer einen Engel aus ihm machen will, ein Tier aus ihm macht.

    Blaise Pascal

  51. Freude ist die Leidenschaft, durch die wir besser werden. Soviel du dir und anderen Freude stiehlst und verdirbst, tust du Sünde.

    Heinrich Friedrich Karl vom Stein

  52. Wer in der Jugend sich durch Mühsal musste schlagen, den rührt's im Alter nicht, wenn sich die Jungen plagen.

    Friedrich Rückert

  53. Jeder hat Talent. Selten ist der Mut, dem Talent an den dunklen Ort zu folgen, an den es führt.

    Edgar Allan Poe

  54. Wer nicht den tiefen Sinn des Lebens im Herzen sucht, der sucht vergebens, kein Geist und wär er noch so reich, kommt einem edlen Herzen gleich.

    Friedrich von Bodenstedt

  55. Sprich über das Moderne ohne Verachtung und über das Alte ohne Vergötterung.

    Philip Chesterfield

  56. Bei den meisten Menschen altert das Herz mit dem Körper.

    Guy de Maupassant

  57. Kränkungen haben ihr Gutes: Sie setzen einen ins Recht.

    Henry de Montherlant

  58. Die Furcht, als Feigling zu gelten, macht oft zum Feigling.

    Henry de Montherlant

  59. Erziehung ist die billigste Verteidigung der Nationen.

    Edmund Burke

  60. Du hast bei der besten Sache schon halb verloren, wenn du nicht kaltblütig bleibst

    Adolph Freiherr von Knigge