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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 37

  1. Das Leben ist anderswo

    Arthur Rimbaud

  2. Eigentlich müßte man sich fürchten, aus dem Haus zu treten.

    Franz Kafka

  3. Eine kränkende Wahrheit ist mehr wert als eine reizende Schmeichelei.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  4. Die Macht des Wunders ist nichts anderes als die Macht der Einbildungskraft.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  5. Enttäuschungen töten nicht und Hoffnungen lassen leben.

    George Sand

  6. Überlasst euch nie der Niedergeschlagenheit, sondern seid froh und nicht traurig.

    Maria Ward

  7. Es kommt nicht darauf an, wie viel wir tun, sondern wie viel Liebe, wie viel Aufrichtigkeit, wie viel Glaube wir in unser tun legen.

    Mutter Theresa

  8. Alle Reisen haben eine bestimmte Bestimmung, die der Reisende nicht kennt.

    Martin Buber

  9. Niemand weiß, welche Nachricht von Bedeutung ist, bevor 100 Jahre vergangen sind

    Friedrich Nietzsche

  10. Schönheit ist der Glanz der Wahrheit.

    Ludwig Mies van der Rohe

  11. Es ist eine ganz bekannte Tatsache, dass die Viertelstündchen größer sind als die Viertelstunden.

    Georg Christoph Lichtenberg

  12. Auch die Wahrheit gedeiht nur in einer bestimmten Vegetation und Temperatur. Sobald man sie erhitzt, wird sie fanatisch, sobald man sie unterkühlt, zynisch.

    Martin Kessel

  13. Begeisterung spricht nicht immer für den, der sie erweckt, und immer für den, der sie empfindet

    Marie von Ebner-Eschenbach

  14. Ich hab' mir's zur Regel gemacht, dass mich die aufgehende Sonne nie im Bett finden soll; solange ich gesund bin.

    Georg Christoph Lichtenberg

  15. Wenn die Geizhälse nicht das kriegen, was sie wollen, fallen sie in eine Traurigkeit, aus der sie sich nicht leicht erheben können.

    Hildegard von Bingen

  16. Passbilder sind die Rache der Photographen.

    Joachim Ringelnatz

  17. Jugend ist wie ein Most. Der läßt sich nicht halten. Er muß vergären und überlaufen.

    Martin Luther

  18. Der Mensch ist der Faktor, der nie ganz aufgeht

    Friedrich Dürrenmatt

  19. Applaus, Freunde, die Komödie ist vorbei

    Ludwig van Beethoven

  20. Wer nicht zuweilen zu viel empfindet, der empfindet immer zu wenig

    Jean Paul

  21. Alle Frauen werden wie ihre Mutter. Das ist ihre Tragödie. Männer werden nie wie ihre Mutter. Das ist ihre Tragödie.

    Oscar Wilde

  22. Leute, die am höchsten stehn, müssten auch am weitsten sehn. Wenn's in solcher Wolkensphäre nur nicht oft so neblig wäre!

    Ludwig Anton Salomon Fulda

  23. In früheren Zeiten konnte einer ruhig vor seinem vollen Teller sitzen und sich's schmecken lassen, ohne sich darum zu kümmern, dass der Teller seines Nachbarn leer war. Das geht jetzt nicht mehr, auß …

    Marie von Ebner-Eschenbach

  24. Die Tochter des Neides ist die Verleumdung.

    Giacomo Casanova

  25. Vieles Gewaltige lebt, und nichts ist gewaltiger als der Mensch.

    Sophokles

  26. Andern altert das Herz zuerst und andern der Geist. Und einige sind greis in der Jugend: aber spät jung, erhält lang jung.

    Friedrich Nietzsche

  27. Stärke des Charakters ist oft nichts anderes als eine Schwäche des Gefühls.

    Arthur Schnitzler

  28. Sich, ehe Anlaß da ist, entschuldigen, heißt sich anklagen; und sich bei voller Gesundheit zur Ader zu lassen, dem Übel oder der Bosheit zuwinken.

    Baltasar Gracián y Morales

  29. Frauen verwechseln ihre Halluzinationen so leicht mit der Wírklichkeit.

    August Strindberg

  30. Wären die Menschen in ihrem kleinen Garten geblieben, so hätten wir eine andere Vorstellung von Glück und Unglück als die, die wir jetzt haben.

    Charles-Louis de Montesquieu

  31. Das Gemüt hat mehr Mängel als der Verstand.

    François de la Rochefoucauld

  32. Es gibt kein Wunder für den, der sich nicht wundern kann.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  33. Warum sie doch zu Schutz und Trutz die Tonart stets verschärfen? Nicht formen lässt sich jeder Schmutz, doch jeder lässt sich werfen.

    Ludwig Anton Salomon Fulda

  34. Der Trieb, unser Geschlecht fortzupflanzen, hat noch eine Menge anderes Zeug fortgepflanzt.

    Georg Christoph Lichtenberg

  35. Schicksal und sich schicken scheinen mir nicht ohne Bedeutung nahe verwandt. Wie wir uns schicken, so ist unser Schicksal.

    Novalis

  36. Unsere Zeit ist eine Parodie aller vorhergehenden.

    Christian Friedrich Hebbel

  37. Nichts hält die wahre Hoffnung auf. Sie fliegt mit Schwalbenflügeln.

    William Shakespeare

  38. Man darf nie seine Absicht zeigen, sondern man muss vorher mit allen Mitteln sein Ziel zu erreichen suchen.

    Nicolaus Machiavelli

  39. Die Wahrheit ist eine Braut ohne Aussteuer.

    Francis Bacon

  40. Gewalt ist der Bankrott der Unvernunft.

    José Ortega y Gasset

  41. Das Gewissen ist die Stimme der Seele. Die Leidenschaften sind die Stimme des Körpers

    Jean-Jacques Rousseau

  42. Leben ist aussuchen. Und man suche sich das aus, was einem erreichbar und adäquat ist, und an allem anderen gehe man vorüber.

    Kurt Tucholsky

  43. Jugend ist wie Sauerteig. Aber der Sauerteig ist nicht das ganze Brot.

    Alexander Puschkin

  44. Brennt unser Haus und können wir nicht löschen, so lasst uns wenigstens die Hände wärmen.

    Franz Grillparzer

  45. Mensch: ein Tier, das Geschäfte macht; kein anderes Tier tut dies - kein Hund tauscht Knochen mit einem anderen.

    Adam Smith

  46. Die Seele, das Wesen des Menschen, entzieht sich der Logik.

    Max Planck

  47. Deshalb fehlen wir, weil wir über des Lebens Einzelheiten alle uns den Kopf zerbrechen, um das Ganze aber niemand sich kümmert.

    Wilhelm Raabe

  48. Je älter ich werde, desto fragwürdiger erscheint mir die These: Alter macht weise.

    H. L. Mencken

  49. Je älter man wird, umso teurer ist das Leben. In jeder Hinsicht.

    Else Pannek

  50. Die Übertreibung ist eine Wahrheit, welche die Ruhe verloren hat.

    Khalil Gibran

  51. Mensch: ein vernunftbegabtes Wesen, das immer dann die Ruhe verliert, wenn von ihm verlangt wird, dass es nach Vernunftgesetzen handeln soll.

    Oscar Wilde

  52. Ein wenig Aufrichtigkeit ist eine gefährliche Sache und viel davon ist tödlich

    Oscar Wilde

  53. Gott zieht an einer Hand, der Teufel an beiden Beinen.

    Wilhelm Busch

  54. Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.

    August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

  55. Von einem bestimmten Alter an ist jeder Mensch für sein Gesicht verantwortlich

    Albert Camus

  56. Den Garten des Paradieses betritt man nicht mit den Füßen, sondern mit dem Herzen.

    Bernhard von Clairvaux

  57. Mond und Jahre vergehen, und sind immer vorhanden. Aber ein schöner Moment leuchtet das ganze Leben hindurch.

    Franz Grillparzer

  58. Die Zigarette ist das vollendete Urbild des Genusses: Sie ist köstlich und läßt uns unbefriedigt.

    Oscar Wilde

  59. Am Ziel deiner Wünsche wirst du jedenfalls eines vermissen: Dein Wandern zum Ziel.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  60. Ein Hauptstudium der Jugend sollte sein, die Einsamkeit ertragen zu lernen, weil sie eine Quelle des Glückes und der Gemütsruhe ist.

    Arthur Schopenhauer