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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 16

  1. Die Moral steckt in kurzen Sprüchen besser, als in langen Reden und Predigten.

    Carl Leberecht Immermann

  2. Von Wahrheit will ich nimmer weichen, das soll kein Mann bei mir erreichen

    Ulrich von Hutten

  3. Die sorgfältige Feigherzigkeit hält uns immer von Taten zurück, deren wir uns freuen würden, wenn nur der Augenblick der Ausübung erst vorüber wäre.

    Ludwig Tieck

  4. Es hat keinen Sinn, dem Spiegel die Schuld zu geben, wenn das Gesicht entstellt ist.

    Nikolai Wassiljewitsch Gogol

  5. Wenn man sich zu lange in engen, kleinen Verhältnissen herumdrückt, so leidet der Geist und Charakter. Man wird zuletzt großer Dinge unfähig und hat Mühe sich zu erheben.

    Johann Peter Eckermann

  6. Alle Dinge werden zu einer Quelle der Lust, wenn man sie liebt.

    Thomas von Aquin

  7. Sobald eine Mode allgemein geworden ist, hat sie sich überlebt.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  8. Auf der Suche nach der Wahrheit darfst du nicht die Lüge nach dem Weg fragen.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  9. Das Leben ist, wie in der Öffentlichkeit Geige zu spielen, und das Instrument erst beim Spielen zu lernen.

    Samuel Butler

  10. Das Gefühl versteht, was der Verstand nicht begreift.

    Johannes Bonaventura

  11. Die Lebenskraft eines Zeitalters liegt nicht in seiner Ernte, sondern in seiner Aussaat.

    Ludwig Börne

  12. Gewohnheiten mögen nicht so weise sein wie Gesetze, sind aber immer beliebter.

    Benjamin Disraeli

  13. Schüchternheit ist ein Fehler, den man nicht tadeln darf, wenn man ihn heilen will.

    François de la Rochefoucauld

  14. Wer seine Grenzen kennt, ist schon ein halber Weiser.

    John Galsworthy

  15. Die Vorsehung gibt uns nicht zweimal die Hand.

    John Galsworthy

  16. Der Mensch ist nur ein Schilfrohr, das schwächste in der Natur. Aber ein Schilfrohr, das denkt.

    Blaise Pascal

  17. Es ist unglaublich, wieviel Kraft die Seele dem Körper zu leihen vermag.

    Wilhelm von Humboldt

  18. Vielleicht kann ich die Wahrheit finden, indem ich die Lügen vergleiche.

    Leo Trotzki

  19. Fahrradfahren hat mehr für die Emanzipation der Frauen getan als alles andere in der Welt. Es gibt Frauen ein Gefühl der Freiheit und Selbstbestimmtheit.

    Susan Brownell Anthony

  20. Mit zwanzig Jahren ist der Mensch ein Pfau, mit dreißig ein Löwe, mit vierzig ein Kamel, mit fünfzig eine Schlange, mit sechzig ein Hund, mit siebzig ein Affe, mit achtzig – nichts

    Baltasar Gracián y Morales

  21. Jeder ist ein Trottel, nur auf jeweils auf einem anderen Gebiet.

    William Penn Adair Rogers

  22. Leben ist eine Zusammenkunft, zu der immer nur eine begrenzte Zahl auf einmal eingeladen ist - und nie wird eine Einladung wiederholt.

    Hans Carossa

  23. Der erste Seufzer der Liebe ist der letzte der Zurechnungsfähigkeit.

    Antoine Bret

  24. Wer Tabak schnupft, sieht aus wie ein Schwein. Wer Tabak raucht, riecht wie ein Schwein. Wer Tabak kaut, ist ein Schwein.

    Germaine Madame de Stael

  25. Zwang ist ein Übel; aber es besteht kein Zwang, unter Zwang zu leben.

    Epikur

  26. Auf der Höhe des Lebens erblickt der Mensch sehr natürlich auch das Ende des Seins. Wer das Beste und Schönste genießt, fühlt eben in dem Augenblick, dass dieser nicht zum zweiten Mal wiederkehren kan …

    Bogumil Goltz

  27. Die leisen Mahner in uns sind die besten Führer, sie finden den Weg, auch in Nacht und Nebel.

    Emil Gött

  28. Denn ich glaube immer noch an die Wahrheit der früheren Empfindung, als an die der späteren Betrachtung.

    Sophie Bernhardi

  29. Wir sollten durch unser Leben die Erde zum Himmel machen.

    Johannes Chrysostomos

  30. Wandel und Wechsel liebt, wer lebt.

    Richard Wagner

  31. Was für ein Los wir fürchten müssen, sagt uns das eigene Gewissen

    Karl Wilhelm Ramler

  32. Nur du selbst kannst dir Frieden bringen. Nur der Triumph deiner Prinzipien kann dir Frieden bringen.

    Ralph Waldo Emerson

  33. Der Traum und die Phantasie sind das eigenste Eigentum

    Novalis

  34. Das Leben wäre unerträglich, wenn wir nie träumten.

    Anatole France

  35. Keine Wahrheit ist rund und ganz, hat ein "Wenn" zum Kopf und ein "Aber" zum Schwanz.

    Victor Blüthgen

  36. Begreifen wir endlich, dass der emotionale Kult der Tradition nur eine Form unserer geistigen Faulheit ist.

    Stanislaw Brzozowski

  37. Unsere Köpfe sind wie eine magische Laterne, in der ein Unbekannter ständig kleine Bilder wechselt.

    Stanislaw Brzozowski

  38. Ein vernünftiges Auto soll seinen Besitzer überallhin transportieren außer auf den Jahrmarkt der Eitelkeit.

    Henry Ford

  39. Die Zeit ist nur ein leerer Raum, dem Begebenheiten, Gedanken und Empfindungen erst Inhalt geben.

    Wilhelm von Humboldt

  40. Die Jugend wäre ein nahezu idealer Zustand, wenn man sie später im Leben haben könnte.

    Herbert Henry Asquith

  41. Wer die Welt nicht leicht nimmt, dem macht sie Schwierigkeiten.

    Hafis

  42. Aber unwillkürlich blickt der Mensch in die Zukunft, wie er, wenn er am Fenster steht, zum Himmel blickt, und wie an dem Wölkchen oder Gestirne auftauchen und dahin ziehen, so dämmern in ihr Bilder de …

    Ida Hahn - Hahn

  43. Die wertvollste Eigenschaft die ein Mensch sich aneignen kann ist die Fähigkeit, die Dinge zu tun, die er tun muss, wenn sie getan werden müssen, ob es ihm gefällt oder nicht

    Thomas Henry Huxley

  44. Tatsachen hören nicht auf zu existieren, nur weil sie ignoriert werden

    Thomas Henry Huxley

  45. Müßiggang ist der Feind der Seele.

    Benedikt von Nursia

  46. Nur in der Träne des Schmerzes spiegelt sich der Regenbogen einer besseren Welt.

    Christian Friedrich Hebbel

  47. Solange die Tradition große Bedeutung hat, verbleibt die große Bedeutung in den Fesseln der Geschichte.

    Christa Schyboll

  48. Tritt jemand endlich mal aus seinem eigenen Kopf heraus und steht wie plötzlich neben sich, ist das Verwundern über die eigene Person nicht selten ein Schock.

    Christa Schyboll

  49. In der Bilanz eines Lebens zählen manche Momente mehr als viele Jahre

    Karl-Heinz Karius

  50. Wer sich dem Zufall überlässt, ist ein hilflos treibendes Stück Holz auf dem Wasser

    Nikolaus B. Enkelmann

  51. Zwischen Wissen und Tun liegen tiefe Klüfte, welche nur das Genie rücksichtslos überfliegt.

    Heinrich Laube

  52. Die Leidenschaften vernichten das Beste und die Besten.

    Heinrich Laube

  53. An Wundern ist niemals Mangel in dieser Welt, sondern nur am Sich-Wundern-Können

    Gilbert Keith Chesterton

  54. Nicht frei sind wir, zu hassen und zu lieben, dem Willen wird's vom Schicksal vorgeschrieben.

    Christopher Marlowe

  55. Etwas vergessen lernen, ist ebenso wichtig, wie etwas behalten lernen.

    Prentice Mulford

  56. Sehnsucht involviert immer Ungeduld und bedeutet Leiden.

    Prentice Mulford

  57. Die Tugend ist bei einigen Furcht vor der Gerechtigkeit, bei vielen Schwäche, bei anderen Berechnung

    Gerard de Nerval

  58. Nicht die Erlebnisse diktieren unsere Handlungsweisen, sondern die Schlussfolgerungen, die wir aus diesen Erlebnissen ziehen.

    Alfred Adler

  59. Für seine Prinzipien kann man leichter kämpfen, als nach ihnen leben.

    Alfred Adler

  60. Ein angenehmes Laster ist einer langweiligen Tugend bei weitem vorzuziehen.

    Jean-Baptiste Molière