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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 38

  1. Nach meinem Tod will ich es Rosen regnen lassen

    Theresia von Lisieux

  2. Geduld ist die Kunst zu hoffen

    Marquis de Vauvenargues

  3. Wer die Kehrseite der Menschen gesehen hat, wie kann der noch stolz sein?

    Walter Rathenau

  4. Es mangelt nie Gelegenheit, was Gutes zu verrichten; es mangelt nie Gelegenheit, was Gutes zu vernichten.

    Friedrich von Logau

  5. Nichts ist dem Interesse so zuwider als Einförmigkeit, und nichts ihm dagegen so günstig als Wechsel und Neuheit.

    Heinrich von Kleist

  6. Was man von der Minute ausgeschlagen, gibt keine Ewigkeit zurück.

    Friedrich von Schiller

  7. Wenn Gott gewollt hätte, dass wir uns waschen, hätte er das Parfum nie zugelassen.

    Napoleon

  8. Das Laster ist die Natur des Menschen; die Tugend ist die Gewohnheit oder Maske.

    William Hazlitt

  9. Kein Abschied auf der Welt fällt schwerer als der Abschied von der Macht.

    Charles de Talleyrand

  10. Die Ungeduld des Alters bleibt der Jugend ewig unverständlich.

    Ferdinando Coelestinus Galiani

  11. Herz paßt nicht zu moderner Kleidung, es macht alt

    Oscar Wilde

  12. Der wachsende Einfluß der Frauen ist das einzig Beruhigende an unserm politischen Leben.

    Oscar Wilde

  13. Eigentlich ist jeder Tag wie eine große Schlacht mit vielen Lichtblicken

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  14. Das Geheimnis der Tugend ist die Gewohnheit

    Ludwig Andreas Feuerbach

  15. Ich hab es immer gar kläglich gefunden, wenn man Leut von ihrer Heimat ausgetrieben hat, man nimmt ihnen ein gut Stück Leben weg und läßt ihnen ein unklar Träumen…

    Ludwig Anzengruber

  16. Die Welt wird alt und wird wieder jung, doch der Mensch hofft immer Verbesserung.

    Friedrich von Schiller

  17. Schmeichelei ist eine falsche Münze, die ihren Kurswert nur durch unsere Eitelkeit erhält.

    François de la Rochefoucauld

  18. Der Zufall ist die in Schleier gehüllte Notwendigkeit.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  19. Nur in seinem Suchen findet der Geist des Menschen das Geheimnis, welches er sucht.

    Friedrich von Schlegel

  20. Man soll sich trösten, keine großen Talente zu besitzen, wie man sich tröstet, keine großen Posten einzunehmen. Über beides kann uns das Herz erheben.

    Marquis de Vauvenargues

  21. Der Reaktionär ist ein Nachtwandler, der rückwärts geht.

    Franklin D. Roosevelt

  22. Wer wagt, durch das Reich der Träume zu schreiten, gelangt zur Wahrheit.

    E.T.A. Hoffmann

  23. Wenn ganz ohne Sorgen die Tage verschweben, das ist ein hohles, ein halbes Leben, doch glücklich ist der begnadete Mann, der seine Sorgen sich wählen kann.

    Oscar Blumenthal

  24. Wer sich gezwungen sieht, mit den Wölfen zu heulen, mag sich in reiner Notwehr befinden. Aber ist das ein Grund, hinterher mit den Schafen zu blöken?

    Gottfried Keller

  25. Was hilft Gesetz, was helfen Strafen, wenn Obrigkeit und Fürsten schlafen.

    Magnus Gottfried Lichtwer

  26. Mancher meint er kenne jedermann, der sich doch selbst nicht kennen kann.

    Albrecht Dürer

  27. Wer die Vergangenheit liebt, liebt eigentlich das Leben.

    Jean Paul

  28. Niemand vermutet, wie viel von seiner Ehrlichkeit er den Gesetzen zu verdanken hat.

    Emanuel Wertheimer

  29. Jedem Genusse folgt sein Schatten, die Unlust.

    Nikolai Michailowitsch Karamsin

  30. Der Mensch ist dazu bestimmt, den Sturz seiner Götter zu überleben.

    David Herbert Lawrence

  31. Denn es liegt, so wie wir beschaffen sind, nicht in unserer Macht, die Schranken zu durchbrechen, welche uns von der Erkenntnis der Welt trennen.

    Helene von Druskowitz

  32. Wie könnte die Macht der Presse bestehen, wenn wir sie einfach ignorierten? Und wie wenig Anstrengung hätte uns das zu kosten!

    Richard Wagner

  33. Stimmung ist Schweigen in Gefühlen, die man nicht hat

    Oscar Wilde

  34. Ich bin nicht mehr jung genug, um alles zu wissen.

    Oscar Wilde

  35. Die Herrlichkeit der Welt ist immer adäquat der Herrlichkeit des Geistes, der sie betrachtet. Der Gute findet hier sein Paradies, der Schlechte geniesst schon hier seine Hölle.

    Christian Johann Heinrich Heine

  36. Die Wahrheit triumphiert nie, ihre Gegner sterben nur aus.

    Max Planck

  37. Was ist Reue ? Eine grosse Trauer darüber, dass wir sind, wie wir sind.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  38. Der gesunde Verstand sagt uns, dass die Dinge der Erde nur sehr wenig Realität besitzen und dass es wahre Wirklichkeit nur in den Träumen gibt.

    Charles Baudelaire

  39. Heutzutage hat jeder vor sich selbst Angst.

    Oscar Wilde

  40. Aller Laster Anfang ist die Langeweile.

    Sören Kierkegaard

  41. Was nennen die Menschen am liebsten dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  42. Fortwährendem Entbehren folgt Stumpfheit ebenso wie übermässigem Genuss.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  43. Die einzige Möglichkeit eine Versuchung loszuwerden, ist ihr nachzugeben.

    Oscar Wilde

  44. Und wenn der Mensch noch so gerne immer in das Fernste schweifen möchte; er wird doch immer wieder mit der Nase auf das Nächstliegende gestoßen.

    Wilhelm Raabe

  45. Der Süden ist immer da, wo man noch nicht hingekommen ist.

    Carl Spitteler

  46. Nicht alle lebendigen Dinge sind leicht zu begreifen.

    Fjodor M. Dostojewski

  47. Wer sich selbst beherrschen kann, beherrscht andere.

    William Hazlitt

  48. Es gibt viele Dinge, die nicht vernünftig und doch ganz natürlich sind.

    George Bernard Shaw

  49. Auf dem Herzen steht, wie auf gewissen Medizinen: Vor Gebrauch schütteln.

    Rainer Maria Rilke

  50. Wahrscheinlich sieht sich jede Generation beauftragt, die Welt neu zu erfinden. Meine Generation aber weiß, dass sie die Welt nicht neu erschaffen kann. Unsere Aufgabe ist größer: die Welt davon abzub …

    Albert Camus

  51. Gleich wichtig ist es, sich bei der Freude wie beim Schmerz zu mäßigen.

    Seneca

  52. Wem zu glauben ist, redlicher Freund, das kann ich dir sagen: Glaube dem Leben; es lehrt besser als Redner und Buch.

    Wilhelm Busch

  53. Ich müßte eine Hölle haben für meinen Zorn, eine Hölle für meinen Stolz – und die Hölle der Zärtlichkeit. Ein Konzert von Höllen.

    Arthur Rimbaud

  54. Jugend bedeutet den Sieg der Abenteuerlust über den Hang zur Bequemlichkeit, den Sieg des Mutes über die Mutlosigkeit.

    Perikles

  55. Das Leben ist seinem inneren Wesen nach ein ständiger Schiffbruch.

    José Ortega y Gasset

  56. Nichts ist so fürchterlich als die Macht der Dummheit in den Klugen.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  57. Nichts schmeichelt mehr unserm Stolz als das Vertrauen der Großen, weil wir es für eine Wirkung unseres Verdienstes halten. Wir vergessen, dass es sehr oft aus Eitelkeit oder aus dem Unvermögen entspr …

    François de la Rochefoucauld

  58. Abhängigkeit ist das Los der Frauen; Macht ist, wo die Bärte sind.

    Jean-Baptiste Molière

  59. Wir haben viele Sündenböcke, aber der populärste ist die Vorsehung.

    Mark Twain

  60. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern hauptsächlich von Schlagworten.

    Robert Louis Stevenson