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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 6

  1. Den Frieden kann man weder in der Arbeit noch im Vergnügen, weder in der Welt noch in einem Kloster, sondern nur in der eigenen Seele finden.

    William Somerset Maugham

  2. Auch das Zufälligste ist nur ein auf entfernterem Wege herangekommenes Notwendiges.

    Arthur Schopenhauer

  3. Für das Leben wird ein Ideal benötigt. Ein Ideal ist jedoch nur dann Ideal, wenn es Vollkommenheit ist.

    Leo Tolstoi

  4. Der Strom der Wahrheit fließt durch Kanäle von Irrtümern

    Rabindranath Tagore

  5. Wie die Sonne nicht auf Lob und Bitte wartet, um aufzugehen, sondern eben leuchtet und von der ganzen Welt begrüßt wird, so darfst auch du weder schmeicheln noch Beifall brauchen, um Gutes zu tun

    Epiktet

  6. Selbst eine schwere Tür hat nur einen kleinen Schlüssel nötig.

    Charles John Huffam Dickens

  7. Im Kampf gegen die Wirklichkeit hat der Mensch nur eine Waffe: die Fantasie.

    Théophile Gautier

  8. Für ein gutes Kompliment verkaufe ich weite Teile meiner Verwandtschaft.

    George Bernard Shaw

  9. Laß uns das Leben genießen, solange wir es nicht begreifen

    Kurt Tucholsky

  10. Jeder Mensch trägt einen Zauber im Gesicht; irgendeinem gefällt er.

    Christian Friedrich Hebbel

  11. Leicht ist, anderen zu raten, schwer oft für sich selbst das Rechte zu erkennen.

    Georg Christoph Lichtenberg

  12. Schönheit ist ein gar willkommener Gast.

    Johann Wolfgang von Goethe

  13. Viel zu viel Wert auf die Meinung anderer zu legen, ist ein allgemein herrschender Irrwahn.

    Arthur Schopenhauer

  14. Es ist das Schicksal des Genies, unverstanden zu bleiben. Aber nicht jeder Unverstandene ist ein Genie.

    Ralph Waldo Emerson

  15. Das Gute wissen, weit ist noch das Tun davon; das Böse kennen ist des Bösen Anfang schon.

    Friedrich Rückert

  16. Wer Phantasie hat aber kein Wissen, der hat Flügel aber keine Beine.

    Joseph Joubert

  17. Das Leben wäre unendlich glücklicher, könnte man mit achtzig zur Welt kommen und sich dann langsam achtzehn nähern.

    Mark Twain

  18. Kann sich irgendwer erinnern, dass die Zeiten nicht hart waren und das Geld nicht knapp?

    Ralph Waldo Emerson

  19. Obgleich die Welt ja, sozusagen, wohl manchmal etwas mangelhaft, wird sie doch in den nächsten Tagen vermutlich noch nicht abgeschafft.

    Wilhelm Busch

  20. Das Interessante dieser Welt liegt nicht darin zu wissen, wo wir gerade stehen, sondern in welche Richtung wir uns bewegen.

    Oliver Wendell Holmes

  21. Wir müssen ernst werden in allen Dingen und nicht fortfahren, bloß leichtsinnig und zum Scherze da zu sein

    Johann Gottlieb Fichte

  22. Der Mensch ist derart in den Menschen verliebt, dass er, wenn er der Stadt entflieht, doch wieder die Menge sucht, d. h., er will die Stadt auch auf dem Lande wiederherstellen.

    Charles Baudelaire

  23. Phantasie ist die Fähigkeit, in Bildern zu denken.

    Ernst Hohenemser

  24. Die Menschen denken über die Vorfälle des Lebens nicht so verschieden, als sie darüber sprechen.

    Georg Christoph Lichtenberg

  25. Beim Menschen ist kein Ding unmöglich, im Schlimmen wie im Guten

    Christian Morgenstern

  26. Zahlen sind Symbole des Vergänglichen.

    Oswald Spengler

  27. Mensch: ein Lebewesen, so angetan von Illusionen über sich, dass es völlig vergißt, was es eigentlich sein sollte.

    Ambrose Bierce

  28. Die Gleichgültigkeit ist wie das Eis an den Polen: Sie tötet alles.

    Honoré de Balzac

  29. Alte und eingewurzelte Vorurteile erlangen oft die Geltung von Prinzipien und gelten dann nicht nur selbst, sondern mit ihnen gilt zugleich auch das, was sich aus ihnen ableiten lässt, als erhaben übe …

    George Berkeley

  30. Der Mensch ist am phantasievollsten in seinen Rechtfertigungen.

    Ernst Moritz Arndt

  31. Ich habe so selten einmal Zeit zum Träumen und doch so viele Träume

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  32. Es gibt Leute, deren Geist immer Ferien hat.

    Peter Sirius

  33. Unser größter Stolz besteht nicht darin, niemals zu fallen, sondern jedesmal, wenn wir fallen, wieder aufzustehen.

    Oliver Goldsmith

  34. Überall wo Grenzen sind, wird geschmuggelt.

    Otto Weiss

  35. Man sagt "in jungen Jahren" und "in alten Tagen". Weil die Jugend Jahre und das Alter nur noch Tage vor sich hat.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  36. Das einzige, was die Armut beseitigen kann, ist miteinander zu teilen.

    Mutter Theresa

  37. Bekenne dich mutig zu dir selbst, das steht dir besser als Täuschen und Zwingen. Im Grunde verlangt kein Mensch von dir, dass du sollst über dich selber springen.

    Victor Blüthgen

  38. Je mehr nun aber einem die Furcht in Ruhe lässt, desto mehr beunruhigen ihn die Wünsche, die Begierden und Ansprüche

    Arthur Schopenhauer

  39. Die Welt ist für uns stets eine Antwort, die von der Frage abhängt, die wir an sie stellen.

    Stanislaw Brzozowski

  40. Nicht alles, was zwei Backen hat, ist ein Gesicht

    Fred Endrikat

  41. Der Mensch ist der Spiegel der Welt. Von ihm hängt es ab, ob das Spiegelbild klar oder beschlagen ist.

    Wilhelm Raabe

  42. Allein die Schule des Lebens muss lehren, nur das Erreichbare zu wollen, und das Gute nicht deswegen zu verschmähen, weil noch etwas Besseres denkbar ist.

    Carl Friedrich Gauß

  43. Wenn Du merkst, dass Du einen Fehler gemacht hast, unternimm unverzüglich etwas, um ihn zu korrigieren.

    Dalai Lama

  44. Nichts ist "ewig", weder in der Natur noch im Menschenleben, ewig ist nur der Wechsel, die Veränderung.

    August Bebel

  45. Wir leben nicht, um zu glauben, sondern um zu lernen

    Dalai Lama

  46. Das größte Übel bei den Menschen ist ihre Unersättlichkeit.

    Menander

  47. Vernunft ist die sanfte Gewalt, die allem, und selbst der Gewalt, Grenze und Maß setzt.

    Karl Theodor Jaspers

  48. Man trägt oft am schwersten an dem, was man weggeworfen hat.

    Peter Sirius

  49. Es geschieht so oft, dass uns aus scheinbaren Vorzügen Schaden und aus scheinbaren Mängeln das Heil unseres Lebens erwächst.

    Georg Ebers

  50. Du triffst Vorsorge für das Alter, damit dem Körper nichts fehle. Solltest du dir nicht Gedanken darüber machen, ob der Seele etwas fehlt?

    Erasmus von Rotterdam

  51. Manche Laster lassen im Alter nach, andere werden ärger.

    Erasmus von Rotterdam

  52. Beständige Treue in kleinen Dingen ist eine großartige und heroische Tugend.

    Johannes Bonaventura

  53. Es ist nichts so klein und wenig, woran man sich nicht begeistern könnte.

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  54. Große Geister haben Ziele, andere haben Wünsche

    Washington Irving

  55. Die Lust ist nur dann ein Gut, wenn sie keine Reue nach sich zieht.

    Antisthenes

  56. Als ich des Suchens müde war, erlernte ich das Finden.

    Friedrich Nietzsche

  57. Man muss sich beeilen, wenn man etwas sehen will, alles verschwindet

    Paul Cezanne

  58. Alles zerfällt im Augenblick, wenn man nicht ein Dasein erschaffen hat, das über dem Sarge noch fortdauert. Um wen bei seinem Alter Söhne, Enkel und Urenkel stehen, der wird oft tausend Jahre alt.

    Adalbert Stifter

  59. Eigensinn ist kein Fehler des Verstandes, er ist ein Fehler des Gemüts. Diese Unbeugsamkeit des Willens, diese Reizbarkeit gegen fremde Einrede hat ihren Grund nur in einer besonderen Art von Selbstsu …

    Carl Philipp Gottfried von Clausewitz

  60. Alles ist eine Modesache: Gottesfurcht ist eine Modesache und die Liebe und die Krinoline und ein Ring in der Nase

    Sören Kierkegaard