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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 15

  1. Die Freude finden wir nicht in den Dingen, sondern in der Tiefe unserer Seele.

    Theresia von Lisieux

  2. Der Mensch - ein Exempel der beispiellosen Geduld der Natur.

    Christian Morgenstern

  3. Gleichmütigkeit ist das Selbstgefühl einer gesunden Seele.

    Immanuel Kant

  4. Man muss aufhören können zu fragen. Im Täglichen wie im Ewigen.

    Christian Morgenstern

  5. Wer die Menschen gründlich erforscht und das Verkehrte in ihrem Denken, Fühlen, Geschmack und Streben erkannt hat, kommt zur Einsicht, dass ihnen Unbeständigkeit weniger schadet als Eigensinn.

    Jean de la Bruyère

  6. Der Tag ist eine Miniaturewigkeit.

    Ralph Waldo Emerson

  7. Was in der Welt dir nicht gefällt, musst du dir gelassen gefallen lassen

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  8. Wir sollten weder im Zorn zurückschauen, noch furchtsam nach vorn, sondern mit offenen Augen umherblicken.

    James Thurber

  9. Die schlechten Gewohnheiten wollen wir wie minderwertige Menschen, die uns lange Zeit schwer geschädigt haben, endgültig vertreiben.

    Epikur

  10. Du kannst nicht Schlittschuhlaufen lernen, ohne dich lächerlich zu machen. Auch das Eis des Lebens ist glatt.

    George Bernard Shaw

  11. Alles ist schon einmal gesagt worden, aber da niemand zuhört, muß man es immer wieder sagen

    André Gide

  12. Die große Mode ist jetzt pessimistischer Optimismus: Es ist zwar alles heilbar, aber nichts heil.

    Ludwig Marcuse

  13. Nichts tun vermehrt den Frieden der Welt.

    Friedrich Georg Jünger

  14. Die Klarheit seines Innern ist für die Menschen das höchste Gut.

    Friedrich von Schiller

  15. Zu tausend Dingen bin ich ja nicht gekommen bei meinem sonderbaren Leben und hätte doch zu tausend Dingen Talent gehabt

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  16. Der Mensch vergißt Schmerz viel rascher als Freude.

    Niccolò Tommaseo

  17. Deine Reue sei lebendiger Wille, fester Vorsatz. Begangene Fehler zu betrauern ist zu nichts nütze

    August von Platen

  18. Das Weib sieht tief. Der Mann sieht weit.

    Christian Dietrich Grabbe

  19. Menschlich gesprochen hat auch der Tod sein Gutes: Er setzt dem Alter ein Ziel.

    Jean de la Bruyère

  20. Konkret ist alles, was man sehen und anfassen kann. Mädchen sind meist nicht konkret: Kann man sie sehen, so kann man sie nicht anfassen, und kann man sie anfassen, so kann man sie nicht sehen.

    Otto Erich Hartleben

  21. Die Angst vor einer Gefahr kann manchmal die größte der Gefahren sein.

    Niccolò Tommaseo

  22. Wer von den ungewissen Ereignissen der Zukunft nichts erhofft und nichts befürchtet, ist wahrhaft klug.

    Anatole France

  23. Was der Feind uns nicht antun konnte, das tun wir uns selber an.

    John Steinbeck

  24. Ein Mord aus Rache, ein Mord aus Hass ist kein Beweis für Kraft.

    John Knittel

  25. Man fährt nicht so sehr, um etwas zu sehen, sondern damit man was erzählen kann.

    John Steinbeck

  26. Selig der Mann, der nichts zu sagen hat und davon absieht, diese Tatsache durch Worte zu beweisen.

    George Eliot

  27. Mag auch das Böse sich noch so sehr vervielfachen, niemals vermag es das Gute ganz aufzuheben.

    Thomas von Aquin

  28. Die Welt ist ein schöner Platz und wert, dass man um sie kämpft.

    Ernest Miller Hemingway

  29. Die Waffen sind nicht so wichtig wie der Arm, der sie führt; der Arm ist nicht so wichtig wie die Intelligenz, die ihn lenkt.

    André Gide

  30. Ein Mensch ohne Leidenschaft ist ein Steinbild ohne Leben. Keine große Tat geschah, deren Mutter sie nicht war.

    Augustinus

  31. Bei gleicher Geistlosigkeit kommt es auf den Unterschied der Körperfülle an. Ein Dummkopf sollte nicht zu viel Raum einnehmen.

    Karl Kraus

  32. Es kennzeichnet den Unerfahrenen, dass er nicht an glückliche Zufälle glaubt.

    Joseph Conrad

  33. Der Veränderung die Tür schließen hieße, das Leben selber aussperren.

    Walt Whitman

  34. Je freier man atmet, je freier man lebt.

    Theodor Fontane

  35. Man kennt sich selbst erst richtig, wenn man weiss, was Angst ist und sie überwunden hat

    Reinhold Messner

  36. Ich lerne, wenn ich gescheitert bin und nicht, wenn ich Erfolg hatte.

    Reinhold Messner

  37. Wer wendet sein Gesicht nicht gerne der Zukunft zu, wie die Blumen ihre Kelche der Sonne?

    Heinrich von Kleist

  38. Alle Wesen erstreben das Gute, doch nicht alle erkennen das Wahre.

    Thomas von Aquin

  39. Es gibt eine Grenze, wo Zurückhaltung aufhört, eine Tugend zu sein.

    Edmund Burke

  40. Traditionen gleichen Straßenlaternen, die den Weg ausleuchten sollen. Nur Betrunkene klammern sich an sie.

    Gilbert Keith Chesterton

  41. Oft denke ich an den Tod, den herben, und wie am End' ich's ausmach?! Ganz sanft im Schlafe möcht' ich sterben und tot sein, wenn ich aufwach!

    Karl Spitzweg

  42. Niemand weiß soviel Schlechtes von uns wie wir selbst. Und trotzdem denkt niemand so gut von uns wie wir selbst.

    Franz Edler von Pernwald Schönthan

  43. Gewinnsucht und Eitelkeit sind die Werbeoffiziere der Schlechtigkeit

    Franz Grillparzer

  44. Wer nimmt, was er nicht will, dem wird reichlich gegeben. Nur nicht das, was er braucht.

    Else Pannek

  45. Manche Art zu Leben gleicht dem Träumen. Man wacht auf und sieht, dass viel Zeit vergangen ist. Man versucht weiter zu träumen oder sein Leben sinnvoll zu gestalten.

    Else Pannek

  46. Loslassen, was nicht froh sein lässt. Um Illusionen ärmer, an Gelassenheit reicher werden.

    Else Pannek

  47. Entscheidungen, Entschlüsse brauchen Zeit — vor oder nach dem Handeln.

    Else Pannek

  48. Mit offenen Augen und wachen Sinnen lassen sich Wunder entdecken.

    Else Pannek

  49. Trägheit ist vernichtend. In homöopathischer Dosis jedoch ein Genussmittel.

    Else Pannek

  50. Wir liegen alle in der Gosse, aber einige von uns betrachten die Sterne.

    Oscar Wilde

  51. Es bedürfte zu vieler Verdienste, um das zu sein, was man von sich hält.

    Emanuel Wertheimer

  52. Es ist eine Forderung der Natur, dass der Mensch mitunter betäubt werde, ohne zu schlafen. Daher der Genuß im Tabakrauchen, Branntweintrinken, Opiaten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  53. Tapferkeit ist die Fähigkeit, von der eigenen Furcht keine Notiz zu nehmen.

    George Smith Patton

  54. Man soll nie der ersten Gefühlswallung nachgeben, denn sie ist meistens edel, aber unklug.

    Charles de Talleyrand

  55. Überschreitet man das Maß, so wird das Angenehme zum Unangenehmen.

    Epiktet

  56. Die das Dunkel nicht fühlen, werden sich nie nach dem Lichte umsehen.

    Henry Thomas Buckle

  57. Ratschläge sind wie Rizinusöl: leicht zu geben, aber schrecklich schwer zu nehmen.

    Joseph Billings

  58. Viele Menschen halten ihre Phantasie für ihr Gedächtnis.

    Joseph Billings

  59. Antiquität ist etwas, das so viele Jahre lang nutzlos war, dass es immer noch prima in Schuß ist.

    Franklin P. Jones

  60. Ein Teil des Lebens geht zu Grunde, so oft eine Stunde verschleudert wird.

    Gottfried Wilhelm Leibniz