Sprüche über das Leben
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Die Freude finden wir nicht in den Dingen, sondern in der Tiefe unserer Seele.
— Theresia von Lisieux
Der Mensch - ein Exempel der beispiellosen Geduld der Natur.
— Christian Morgenstern
Gleichmütigkeit ist das Selbstgefühl einer gesunden Seele.
— Immanuel Kant
Man muss aufhören können zu fragen. Im Täglichen wie im Ewigen.
— Christian Morgenstern
Wer die Menschen gründlich erforscht und das Verkehrte in ihrem Denken, Fühlen, Geschmack und Streben erkannt hat, kommt zur Einsicht, dass ihnen Unbeständigkeit weniger schadet als Eigensinn.
— Jean de la Bruyère
Der Tag ist eine Miniaturewigkeit.
— Ralph Waldo Emerson
Was in der Welt dir nicht gefällt, musst du dir gelassen gefallen lassen
— Paul Johann Ludwig von Heyse
Wir sollten weder im Zorn zurückschauen, noch furchtsam nach vorn, sondern mit offenen Augen umherblicken.
— James Thurber
Die schlechten Gewohnheiten wollen wir wie minderwertige Menschen, die uns lange Zeit schwer geschädigt haben, endgültig vertreiben.
— Epikur
Du kannst nicht Schlittschuhlaufen lernen, ohne dich lächerlich zu machen. Auch das Eis des Lebens ist glatt.
— George Bernard Shaw
Alles ist schon einmal gesagt worden, aber da niemand zuhört, muß man es immer wieder sagen
— André Gide
Die große Mode ist jetzt pessimistischer Optimismus: Es ist zwar alles heilbar, aber nichts heil.
— Ludwig Marcuse
Nichts tun vermehrt den Frieden der Welt.
— Friedrich Georg Jünger
Die Klarheit seines Innern ist für die Menschen das höchste Gut.
— Friedrich von Schiller
Zu tausend Dingen bin ich ja nicht gekommen bei meinem sonderbaren Leben und hätte doch zu tausend Dingen Talent gehabt
— Franziska Gräfin zu Reventlow
Der Mensch vergißt Schmerz viel rascher als Freude.
— Niccolò Tommaseo
Deine Reue sei lebendiger Wille, fester Vorsatz. Begangene Fehler zu betrauern ist zu nichts nütze
— August von Platen
Das Weib sieht tief. Der Mann sieht weit.
— Christian Dietrich Grabbe
Menschlich gesprochen hat auch der Tod sein Gutes: Er setzt dem Alter ein Ziel.
— Jean de la Bruyère
Konkret ist alles, was man sehen und anfassen kann. Mädchen sind meist nicht konkret: Kann man sie sehen, so kann man sie nicht anfassen, und kann man sie anfassen, so kann man sie nicht sehen.
— Otto Erich Hartleben
Die Angst vor einer Gefahr kann manchmal die größte der Gefahren sein.
— Niccolò Tommaseo
Wer von den ungewissen Ereignissen der Zukunft nichts erhofft und nichts befürchtet, ist wahrhaft klug.
— Anatole France
Was der Feind uns nicht antun konnte, das tun wir uns selber an.
— John Steinbeck
Ein Mord aus Rache, ein Mord aus Hass ist kein Beweis für Kraft.
— John Knittel
Man fährt nicht so sehr, um etwas zu sehen, sondern damit man was erzählen kann.
— John Steinbeck
Selig der Mann, der nichts zu sagen hat und davon absieht, diese Tatsache durch Worte zu beweisen.
— George Eliot
Mag auch das Böse sich noch so sehr vervielfachen, niemals vermag es das Gute ganz aufzuheben.
— Thomas von Aquin
Die Welt ist ein schöner Platz und wert, dass man um sie kämpft.
— Ernest Miller Hemingway
Die Waffen sind nicht so wichtig wie der Arm, der sie führt; der Arm ist nicht so wichtig wie die Intelligenz, die ihn lenkt.
— André Gide
Ein Mensch ohne Leidenschaft ist ein Steinbild ohne Leben. Keine große Tat geschah, deren Mutter sie nicht war.
— Augustinus
Bei gleicher Geistlosigkeit kommt es auf den Unterschied der Körperfülle an. Ein Dummkopf sollte nicht zu viel Raum einnehmen.
— Karl Kraus
Es kennzeichnet den Unerfahrenen, dass er nicht an glückliche Zufälle glaubt.
— Joseph Conrad
Der Veränderung die Tür schließen hieße, das Leben selber aussperren.
— Walt Whitman
Je freier man atmet, je freier man lebt.
— Theodor Fontane
Man kennt sich selbst erst richtig, wenn man weiss, was Angst ist und sie überwunden hat
— Reinhold Messner
Ich lerne, wenn ich gescheitert bin und nicht, wenn ich Erfolg hatte.
— Reinhold Messner
Wer wendet sein Gesicht nicht gerne der Zukunft zu, wie die Blumen ihre Kelche der Sonne?
— Heinrich von Kleist
Alle Wesen erstreben das Gute, doch nicht alle erkennen das Wahre.
— Thomas von Aquin
Es gibt eine Grenze, wo Zurückhaltung aufhört, eine Tugend zu sein.
— Edmund Burke
Traditionen gleichen Straßenlaternen, die den Weg ausleuchten sollen. Nur Betrunkene klammern sich an sie.
— Gilbert Keith Chesterton
Oft denke ich an den Tod, den herben, und wie am End' ich's ausmach?! Ganz sanft im Schlafe möcht' ich sterben und tot sein, wenn ich aufwach!
— Karl Spitzweg
Niemand weiß soviel Schlechtes von uns wie wir selbst. Und trotzdem denkt niemand so gut von uns wie wir selbst.
— Franz Edler von Pernwald Schönthan
Gewinnsucht und Eitelkeit sind die Werbeoffiziere der Schlechtigkeit
— Franz Grillparzer
Wer nimmt, was er nicht will, dem wird reichlich gegeben. Nur nicht das, was er braucht.
— Else Pannek
Manche Art zu Leben gleicht dem Träumen. Man wacht auf und sieht, dass viel Zeit vergangen ist. Man versucht weiter zu träumen oder sein Leben sinnvoll zu gestalten.
— Else Pannek
Loslassen, was nicht froh sein lässt. Um Illusionen ärmer, an Gelassenheit reicher werden.
— Else Pannek
Entscheidungen, Entschlüsse brauchen Zeit — vor oder nach dem Handeln.
— Else Pannek
Mit offenen Augen und wachen Sinnen lassen sich Wunder entdecken.
— Else Pannek
Trägheit ist vernichtend. In homöopathischer Dosis jedoch ein Genussmittel.
— Else Pannek
Wir liegen alle in der Gosse, aber einige von uns betrachten die Sterne.
— Oscar Wilde
Es bedürfte zu vieler Verdienste, um das zu sein, was man von sich hält.
— Emanuel Wertheimer
Es ist eine Forderung der Natur, dass der Mensch mitunter betäubt werde, ohne zu schlafen. Daher der Genuß im Tabakrauchen, Branntweintrinken, Opiaten.
— Johann Wolfgang von Goethe
Tapferkeit ist die Fähigkeit, von der eigenen Furcht keine Notiz zu nehmen.
— George Smith Patton
Man soll nie der ersten Gefühlswallung nachgeben, denn sie ist meistens edel, aber unklug.
— Charles de Talleyrand
Überschreitet man das Maß, so wird das Angenehme zum Unangenehmen.
— Epiktet
Die das Dunkel nicht fühlen, werden sich nie nach dem Lichte umsehen.
— Henry Thomas Buckle
Ratschläge sind wie Rizinusöl: leicht zu geben, aber schrecklich schwer zu nehmen.
— Joseph Billings
Viele Menschen halten ihre Phantasie für ihr Gedächtnis.
— Joseph Billings
Antiquität ist etwas, das so viele Jahre lang nutzlos war, dass es immer noch prima in Schuß ist.
— Franklin P. Jones
Ein Teil des Lebens geht zu Grunde, so oft eine Stunde verschleudert wird.
— Gottfried Wilhelm Leibniz