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Die schlechten Gewohnheiten

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Die schlechten Gewohnheiten wollen wir wie minderwertige Menschen, die uns lange Zeit schwer geschädigt haben, endgültig vertreiben.

Bedeutung

Epikur, der griechische Philosoph des Vergnügens und der inneren Ruhe, formuliert in diesem Zitat eine radikale Empfehlung zum Umgang mit schlechten Gewohnheiten: Man soll sie behandeln wie Menschen, die einem lange schwer geschadet haben – und sie endgültig vertreiben. Das ist keine Einladung zur Milde oder zum schrittweisen Abbau, sondern zur entschlossenen Ablösung. Epikur, der selbst ein asketisches und diszipliniertes Leben führte, wusste, dass schlechte Gewohnheiten wie schlechte Gesellschaft wirken: sie schaden langsam und zuverlässig, und nur entschlossenes Handeln bringt Befreiung.

Verwendung

Passend als Epikur-Zitat in Texten über Gewohnheiten, Selbstdisziplin und den entschlossenen Umgang mit schädlichen Mustern sowie für Beiträge über antike Philosophie, Lebensführung und die Kunst der Verhaltensänderung. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über den Mut, schlechte Gewohnheiten konsequent loszulassen.

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Über Epikur

Über den Autor

Philosoph · 341 - 270 v. Chr.

Epikur (341–270 v. Chr.) war ein griechischer Philosoph, der den Epikureismus begründete und mit seiner hedonistischen Lustlehre seit der Antike Anhänger wie Gegner polarisiert.

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Seine Schule entstand im Hellenismus parallel zur Stoa und trägt den Beinamen „Kepos" – griechisch für Garten –, weil Epikur und seine Anhänger sich regelmäßig in einem Garten versammelten. Der epikureische Lustbegriff wird bis heute häufig missverstanden und fehlgedeutet, obwohl er auf innere Seelenruhe statt auf sinnlichen Genuss abzielt.

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