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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 27

  1. Ruhige, stille Hochachtung ist mehr wert als Anbetung, Verehrung, Entzückung.

    Adolph Freiherr von Knigge

  2. Gemüt ist mehr als Geist, denn das Gemüt besteht als Wurzel, wenn der Geist wie Blütenstaub vergeht.

    Friedrich Rückert

  3. Beim Genie heißt es: Laß dich gehen! Beim Talent: Nimm dich zusammen!

    Marie von Ebner-Eschenbach

  4. Aufschub einer guten Tat Hat schon oft gereut! Hurtig leben ist mein Rat. Flüchtig ist die Zeit!

    Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  5. Worte sind die einzigen Dinge, die nie vergehen.

    William Hazlitt

  6. Wer den Lebensbecher bis auf den Grund ausleeren will, muss sich vernünftigerweise auf die gewöhnliche Hefe gefasst machen

    Karl Julius Weber

  7. Die Mode ist weiblichen Geschlechts, hat folglich ihre Launen

    Karl Julius Weber

  8. Das Leben ist eine Krankheit, der Schlaf ein Palliativ, der Tod die Radikalkur.

    Karl Julius Weber

  9. Zwei Rechte sind in der Erklärung der Menschenrechte vergessen worden: das Recht, sich zu widersprechen, und das Recht wegzugehen.

    Charles Baudelaire

  10. Armut schändet nicht - ist ein Sprichwort, das alle Menschen im Munde führen, aber keiner im Herzen.

    August von Kotzebue

  11. Der Mittelpunkt alles Menschenverderbens ist Verhärtung des Herzens.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  12. Es gibt keinen Frieden für die Furchtsamen und Uneinigen.

    Charles John Huffam Dickens

  13. Die Freiheit wird einem nicht angeboren, sie wird nicht geschenkt, sie will erarbeitet werden.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  14. Man kann seiner eigenen Zeit nicht böse sein, ohne selbst Schaden zu nehmen.

    Robert Musil

  15. Die Menschen geben vor, mehr zu trauern, als sie tatsächlich tun, und das vermindert ihre Trauer.

    Jonathan Swift

  16. Ein Kritiker ist jemand, der zum Nörgeln neigt.

    Samuel Johnson

  17. Die Zeit ist schlecht? Wohlan. Du bist da, sie besser zu machen

    Thomas Carlyle

  18. Die Gewohnheit ist ein lästiges Ding, selbst an Verhasstes fesselt sie

    Franz Grillparzer

  19. Wie wenig irdischen Besitz man auch hat, der Mensch soll doch nicht mit seinem Herzen an ihm hängen.

    Mechthild von Magdeburg

  20. Ich halte dafür, dass das einzige Ziel der Wissenschaft darin besteht, die Mühseligkeit der menschlichen Existenz zu erleichtern.

    Bertolt Brecht

  21. Ohne beständige Arbeit der Selbstbestimmung und Selbstprüfung schreiten die menschlichen Dinge nicht vorwärts.

    Heinrich von Treitschke

  22. Eine Erkenntnis geht manchmal über uns nieder wie ein Wolkenbruch über eine Landschaft - man erkennt sie nachher nicht wieder.

    Emil Gött

  23. Ein Geheimnis haben, macht einen schrecklich einsam.

    John Steinbeck

  24. Es gibt viele Entscheidungen, die nicht in unserer Hand liegen. Es bleibt einem nicht anderes übrig, als die Dinge philosophisch zu nehmen und nicht allzusehr gegen das Unabänderliche aufzumucken.

    John Knittel

  25. Das Leben ist eine Schule, das nur die Härtesten und Tauglichsten mit Erfolg absolvieren können.

    John Knittel

  26. Nichts in der Geschichte des Lebens ist beständiger als der Wandel.

    Charles Robert Darwin

  27. So oft die Sonne aufgeht erneuert sich mein Hoffen und bleibt, bis sie untergeht, wie eine Blume offen.

    Gottfried Keller

  28. Wenn das Leben schrecklicher ist denn der Tod, ist es wahrhaft wagemutiger zu leben

    Thomas Browne

  29. Wenn der Mensch nur erst so weit wäre, seinem eigenen Genie zu trauen!

    Bettina von Arnim

  30. Zerstörung ist absolut keine Garantie für den Aufbau eines besseren Lebens

    Else Pannek

  31. Wer sich verausgabt, verliert seine Identität. Wer sich nicht einsetzt, erwirbt sie nicht.

    Else Pannek

  32. Auf vielen Wegen kannst du dich verlieren. Finden nur auf deinem.

    Else Pannek

  33. So genannte Jahrhundertwerke schafft der Zahn der Zeit in ein paar Jahren.

    Else Pannek

  34. Wer mit den Augen anderer sieht, übersieht die Notwendigkeit, sich seinen Platz zu schaffen.

    Else Pannek

  35. Wir alle gehen ins Tal hinab, in welchem Alter wir auch stehen, denn die Zeit hält keinen Augenblick still

    Charles John Huffam Dickens

  36. Die Stunden, nicht die Tage, sind die Stützpunkte unserer Erinnerung

    Joachim Ringelnatz

  37. Wenn der Mensch aufhört zu träumen, sich vom Universum abwendet, ihm den Rücken kehrt, wird die Geschichte der Menschheit enden.

    Thomas Edward Lawrence

  38. Ein kleiner, selbsterfahrener Spruch ist mehr wert als ein gutes Buch, das einer menschenfern geschrieben und so dem Leben fremd geblieben

    Friedrich Wilhelm Güll

  39. Illusionen sind Krankheiten wovon man leider immer geheilt wird.

    Peter Sirius

  40. Wir brauchen unsere Leidenschaften nicht zu zügeln, sondern unseren Verstand zu kultivieren

    William Blake

  41. Der Wechsel vergnügt die menschlichen Sinnen, dies lehrt uns der Umgang und auch die Natur.

    Johann Christian Günther

  42. Durch Schlemmerei und Schlaf und Müßiggang, ward alle Tugend aus der Welt vertrieben

    Francesco Petrarca

  43. Der wahre Mensch ist immer traurig; seine Freuden sind Blitze in der Nacht

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  44. Alt und jung, wir alle befinden uns auf unserer letzten Reise.

    Robert Louis Stevenson

  45. Wo ich auch war und was mir das Leben auch gab, immer hatte ich Heimweh.

    Hans Thoma

  46. Alter ist etwas, was keine Rolle spielt, es sei denn, man ist ein Käse.

    Edmund Burke

  47. Freude ist das Leben durch einen Sonnenstrahl gesehen.

    Carmen Sylva

  48. Versuchungen sind wie Vagabunden: Freundlich behandelt, kommen sie wieder und bringen andere mit.

    Mark Twain

  49. Die Nützlichkeit des Lebens liegt nicht in seiner Länge, sondern in seiner Anwendung.

    Michel de Montaigne

  50. Der kälteste Winter meines Lebens war ein Sommer in San Francisco.

    Mark Twain

  51. Vielleicht, wenn man herausfände, wie man leben sollte, würde man davon lernen, was es eigentlich bedeutet.

    Ernest Miller Hemingway

  52. Man muss immer etwas haben, worauf man sich freut.

    Eduard Mörike

  53. Reisen heißt, an ein Ziel kommen, Wandern heißt, unterwegs sein.

    Theodor Heuss

  54. Wenn du das Leben liebst, liebt es dich auch.

    Arthur Rubinstein

  55. Das wahrste Wort der Menschen-Sprache heißt: Vielleicht.

    Voltaire

  56. Ein Wunsch in deiner Brust, in deinem Haus ein Gast, Drei Tage eine Lust, am vierten eine Last.

    Friedrich Rückert

  57. Ich glaube, dass die Ungeduld, mit der man seinem Ziele zueilt, die Klippe ist, an der gerade oft die besten Menschen scheitern.

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  58. Der wahre Heldenmut besteht darin, über das Elend des Lebens erhaben zu sein.

    Napoleon

  59. Alles überwindet der Mensch; aber nur, wenn die Überwindung für ihn eine Notwendigkeit ist - alles vermag er, wenn er muß.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  60. Es kommt immer anders! Das ist das wahrste Wort und zugleich der beste Trost, der dem Menschen in seinem Erdenleben mit auf den Weg gegeben worden ist.

    Wilhelm Raabe