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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 8

  1. Dem Alter, nicht der Jugend sei's geklagt, wenn uns das Alter nicht behagt.

    Gotthold Ephraim Lessing

  2. Nehmen füllt die Hände. Geben füllt das Herz.

    Margarete Seemann

  3. Um Erfahrungen zu machen, bedarf es der Weisheit.

    Jeremias Gotthelf

  4. In unserer Jugend schuften wir wie Sklaven, um etwas zu erreichen, wovon wir im Alter sorglos leben könnten; und wenn wir alt sind, sehen wir, dass es zu spät ist, so zu leben.

    Alexander Pope

  5. Die Welt wird schöner mit jedem Tag, man weiß nicht, was noch werden mag, das Blühen will nicht enden.

    Ludwig Uhland

  6. Geizhälse sind gewöhnlich auf nicht allzu viel stolz.

    Marquis de Vauvenargues

  7. Wer tiefer irrt, der wird auch tiefer weise.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  8. Was dem Verstande endlich, ist nichtig dem Herzen.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  9. Stimmungen entstehen oft aus Ursachen, über welche der Mensch nur wenig Gewalt hat, aber sie nehmen zu und werden der inneren Gemütsruhe immer verderblicher, wenn man sich in ihnen gehen lässt.

    Wilhelm von Humboldt

  10. Drei sind, die da herrschen auf Erden: die Weisheit, der Schein und die Gewalt.

    Johann Wolfgang von Goethe

  11. Der Mensch rechnet immer das, was ihm fehlt, dem Schicksal doppelt so hoch an als das, was er besitzt.

    Gottfried Keller

  12. Illusion und Weisheit zusammen bilden das Entzücken des Lebens und der Kunst.

    Joseph Joubert

  13. Entwicklung - ein Taumel von einem Irrtum zum anderen.

    Henrik Johan Ibsen

  14. Wer die Wahrheit nicht fürchtet, braucht auch die Lüge nicht zu fürchten.

    Thomas Jefferson

  15. Es ist menschlich, verärgert zu sein, aber es ist nicht recht, in diesem Ärger zu beharren.

    Vincent van Gogh

  16. Wirklich ist alles, was meßbar ist

    Max Planck

  17. Der Mensch steht heute vor der Alternative: Untergang des Menschen oder Wandlung des Menschen.

    Karl Theodor Jaspers

  18. Schön ist, was ohne Interesse gefällt.

    Immanuel Kant

  19. Die meisten Menschen benützen ihre Jugend, um ihr Alter zu ruinieren.

    Jean de la Bruyère

  20. Schwärmerei steckt wie der Schnupfen an: Man fühlt, ich weiß nicht was, und eh' man sich erwehren kann, ist unser Kopf des Herzens nicht mehr mächtig.

    Christoph Martin Wieland

  21. Ich hülle mich in meine Tugend ein. Das nenn ich leicht gekleidet sein.

    Johann Christoph Friedrich Haug

  22. Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsere Augen sie nicht sehen.

    Matthias Claudius

  23. Man macht das Leben nicht leichter, wenn man es seichter macht

    Margarete Seemann

  24. Wir hätten mehr Gewinn, wenn wir uns so zeigten, wie wir sind, als wenn wir versuchen zu scheinen, was wir nicht sind.

    François de la Rochefoucauld

  25. Die Wahrheit einer Absicht ist die Tat.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  26. Der Geist läßt uns zu Göttern werden, das Fleisch zu Tieren.

    Erasmus von Rotterdam

  27. Der Mensch ist nicht das Produkt seiner Umgebung. Vielmehr ist seine Umgebung ein Produkt des Menschen.

    Benjamin Disraeli

  28. Das Vorurteil ist das Kind der Unwissenheit.

    William Hazlitt

  29. Wer wagen will, sich zu kennen, muß verzichten, sich zu gefallen.

    Hermann Bahr

  30. Wenn uns Gewohntes hold und lieb geworden, so ängstigt uns, so schmerzt uns fast das Neue.

    Rupert Johann Hammerling

  31. Was Du erlebt, kann Dir kein Gott mehr rauben.

    Rupert Johann Hammerling

  32. Die Gerechtigkeit wohnt in einer Etage, zu der die Justiz keinen Zugang hat

    Friedrich Dürrenmatt

  33. Das ganze Leben wird dem Glücklichen zu kurz. Dem Leidenden nimmt eine Nacht kein Ende.

    Max Jacob

  34. Wer einen Menschen bessern will, muss ihn erst einmal respektieren.

    Romano Guardini

  35. Das, was dem Leben Sinn verleiht, gibt auch dem Tod Sinn.

    Antoine de Saint-Exupéry

  36. Nicht vom Geben, sondern vom Behalten werden wir krank.

    Antoine de Saint-Exupéry

  37. Die Träumenden und die Wünschenden halten den feineren Stoff des Lebens in den Händen.

    Franz Kafka

  38. Eifersucht ist in gewisser Hinsicht gerecht und vernünftig, da sie nur den Besitz wahren will, der unser ist oder zu sein scheint, Neid dagegen ist Eifern über den Besitz anderer.

    François de la Rochefoucauld

  39. Ich bin der Wahrheit verpflichtet, wie ich sie jeden Tag erkenne, und nicht der Beständigkeit.

    Mahatma Gandhi

  40. Im Leben geht es nicht nur darum, gute Karten zu haben, sondern auch darum, mit einem schlechten Blatt gut zu spielen.

    Robert Louis Stevenson

  41. Niemand hat mehr Feinde in der Welt als ein aufrechter und stolzer Mensch. Er nimmt Personen und Dinge, wie sie sind, und nicht, wie sie sein sollen

    Nicolas Chamfort

  42. Jeder Mensch hat die Keime aller menschlichen Eigenschaften in sich. Manchmal kommen die einen zum Vorschein, manchmal die anderen

    Leo Tolstoi

  43. Die Normalität ist eine gepflasterte Straße; man kann gut darauf gehen - doch es wachsen keine Blumen auf ihr.

    Vincent van Gogh

  44. Die Vergangenheit kann uns nicht sagen, was wir tun, wohl aber was wir lassen müssen.

    José Ortega y Gasset

  45. Der Tod ist nur dann schlimm, wenn man sein Lebtag auf das Glück gewartet hat, und es ist nicht gekommen.

    Hermann Sudermann

  46. Wenn eine Frau die Schönheit einer andern anerkennt, so darf man daraus schließen, dass sie sich selber für schöner hält...

    Jean de la Bruyère

  47. Du kannst dein Leben nicht verlängern, und du kannst es auch nicht verbreitern, aber du kannst es vertiefen!

    Khalil Gibran

  48. Das schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.

    Albert Einstein

  49. Heimat ist da, wo wir verstehen und verstanden werden.

    Karl Theodor Jaspers

  50. Oh welcher Zauber liegt in diesem Wort: Daheim!

    Franz Emanuel August Geibel

  51. Zuhause ist da, wo man dich wieder aufimmt, auch wenn du mal etwas falsch gemacht hast.

    Christian Morgenstern

  52. Zweifel ist der Weisheit Anfang.

    René Descartes

  53. Das einzig Konsequente an mir ist meine ewige Inkonsequenz.

    Oscar Wilde

  54. Sieh in der Welt dich um und lerne an anderer Weisheit; Aber im innersten Kern bleibe dir selber getreu.

    Heinrich Leuthold

  55. Die Hoffnung hat zwei schöne Töchter. Sie heißen Wut und Mut. Wut darüber, dass die Dinge so sind, wie wir sie sehen. Mut, um sie so umzugestalten, wie sie sein sollten.

    Augustinus

  56. Nur auf dem Pfad der Nacht erreicht man die Morgenröte.

    Khalil Gibran

  57. Der Mensch ist nur ganz Mensch, wo er spielt.

    Friedrich von Schiller

  58. Die Sprache ist ein unvollkommenes Werkzeug. Die Probleme des Lebens sprengen alle Formulierungen.

    Antoine de Saint-Exupéry

  59. Man sagt "in jungen Jahren" und "in alten Tagen". Weil die Jugend Jahre und das Alter nur noch Tage vor sich hat.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  60. Eine über die Gleichheit der Chance hinausgehende Gleichmachung der Menschen ist die höchste Ungerechtigkeit.

    Karl Theodor Jaspers