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Die Sprache ist ein unvollkommenes Werkzeug

Spruchbild: Die Sprache ist ein unvollkommenes Werkzeug.  Die Probleme des Lebens sprengen alle Formul …

Die Sprache ist ein unvollkommenes Werkzeug. Die Probleme des Lebens sprengen alle Formulierungen.

Bedeutung

Antoine de Saint-Exupéry benennt die Grenzen der Sprache mit der Klarheit und Ehrlichkeit eines erfahrenen Literaten und Denkers: Lebensrealitäten wie Liebe, tiefer Schmerz, Verlust und echte Freude lassen sich in Worte nur annähernd fassen. Jede Formulierung vereinfacht notgedrungen, was in der gelebten Erfahrung komplex, widersprüchlich und vielschichtig ist. Der Satz ist eine aufrichtige und ehrliche Reflexion über das Handwerk des Schreibens und über alle menschliche Kommunikation und ihre unausweichlichen Grenzen.

Verwendung

Gut für Texte über Sprache, Literatur, Kommunikationsgrenzen und philosophische Sprachreflexion. Passt in Schriftstelleressays, Buchvorworte und Seminarunterlagen über das Schreiben und seine Möglichkeiten. Eignet sich als nachdenkliches Einstiegszitat in Texte über das Schweigen, das Unsagbare und die unvermeidlichen Grenzen von Worten und menschlicher Sprache.

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Über Antoine de Saint-Exupéry

Über den Autor

Schriftsteller · Französisch · 1900 - 1944

Antoine de Saint-Exupéry (1900–1944) war ein französischer Pilot und Autor, dessen Erzählung „Der kleine Prinz" mit über 140 Millionen verkauften Exemplaren zu den meistgelesenen Büchern weltweit zählt.

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Saint-Exupéry sah sich selbst in erster Linie als Berufspiloten und das Schreiben nur als Nebentätigkeit. Er wurde am 29. Juni 1900 in Lyon geboren und kam am 31. Juli 1944 bei einem Aufklärungsflug nahe der Île de Riou bei Marseille ums Leben. Seinen literarischen Ruhm erlebte er jedoch bereits zu Lebzeiten.

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