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Dem Alter, nicht der Jugend sei's geklagt

Spruchbild: Dem Alter, nicht der Jugend sei's geklagt,  wenn uns das Alter nicht behagt.

Dem Alter, nicht der Jugend sei's geklagt, wenn uns das Alter nicht behagt.

Bedeutung

Lessing kehrt eine vertraute Klage um: Wenn das Alter nicht gefällt, liegt die Verantwortung nicht bei der Jugend. Der Satz richtet den Blick auf die eigene Lebensführung, Haltung und Vorbereitung auf spätere Jahre. Alter erscheint nicht nur als Schicksal, sondern auch als Ergebnis von Gewohnheiten, Erwartungen und innerer Beweglichkeit. Der Spruch mahnt, den Generationenkonflikt nicht als Ausrede für Unzufriedenheit zu benutzen. Die Pointe zielt auf Reife statt auf Schuldzuweisung zwischen Generationen.

Verwendung

Geeignet für Geburtstagsreden, Texte über Älterwerden, Generationendialoge oder nachdenkliche Karten zu runden Jubiläen. Der Ton ist klug, leicht streng und selbstkritisch. Er passt eher zu reflektierten Anlässen als zu sehr heiteren Geburtstagsgrüßen oder empfindlichen Situationen. Eine humorvolle Rahmung kann die Strenge mildern.

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Über Gotthold Ephraim Lessing

Über den Autor

Dichter · Deutsch · 1729 - 1781

Gotthold Ephraim Lessing (1729–1781) war Dichter der Aufklärung, dessen Dramen und theoretische Schriften dem Toleranzgedanken verpflichtet sind.

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Lessing wurde am 22. Januar 1729 in Kamenz in der Oberlausitz geboren und starb am 15. Februar 1781 in Braunschweig. Er gilt als erster deutscher Dramatiker, dessen Werk bis heute ununterbrochen auf Theaterbühnen aufgeführt wird. Mit seinen Dramen und Schriften beeinflusste er die Entwicklung des deutschsprachigen Theaters und die öffentliche Wirkung von Literatur nachhaltig.

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Quadratisches Spruchbild: Dem Alter, nicht der Jugend sei's geklagt,  wenn uns das Alter nicht behagt.

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