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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 2

  1. Das Publikum beklatscht ein Feuerwerk, aber keinen Sonnenaufgang.

    Christian Friedrich Hebbel

  2. Wenn man genug Erfahrungen gesammelt hat, ist man zu alt, um sie auszunutzen.

    William Somerset Maugham

  3. Nur nach dem einen musst du trachten, sei würdig stets dich selbst zu achten.

    Albert Traeger

  4. Der Mensch ist eine Mitte zwischen Nichts und All, ein Nichts vor dem Unendlichen, im All gegenüber dem Nichts.

    Blaise Pascal

  5. Zeitungen und Romane lesen ist so etwas wie Tabak rauchen - ein Mittel, um zu vergessen.

    Leo Tolstoi

  6. Der gesunde Menschenverstand ist blind sowohl für das äußerst Böse wie für das höchst Gute.

    Karl Theodor Jaspers

  7. Wir haben die Freiheit zu verblöden. Und sie wird genutzt.

    Else Pannek

  8. Die Sehnsucht ist dem Menschen oft lieber als die Erfüllung.

    August Julius Langbehn

  9. Am Ende stellt sich die Frage: Was hast du aus deinem Leben gemacht? Was du dann wünschst, getan zu haben, das tue jetzt.

    Erasmus von Rotterdam

  10. Es gibt nichts so Grauenvolles wie die Fremdheit derer, die sich kennen.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  11. Zivilisation ist die unablässige Vermehrung unnötiger Notwendigkeiten.

    Mark Twain

  12. Spielen ist Experimentieren mit dem Zufall.

    Novalis

  13. Die meisten Menschen haben keine Meinung; sie muss durch Druck von außen in sie hineingepresst werden.

    José Ortega y Gasset

  14. Ja, ich bin ein Träumer... denn nur Träumer finden ihren Weg durchs Mondlicht und erleben die Morgendämmerung bevor die Welt erwacht.

    Oscar Wilde

  15. Die meisten Menschen kommen mit ärztlicher Unterstützung auf die Welt und verlassen sie auf dieselbe Weise.

    George Bernard Shaw

  16. Ich habe nie an die Macht der Wahrheit an sich geglaubt. Aber es ist schon viel, wenn man weiß, dass bei gleichen Kräfteverhältnissen die Wahrheit stärker ist als die Lüge

    Albert Camus

  17. Gewohnheit bedeutet, einen bestimmten Platz für jede Sache zu haben, und sie niemals dort aufzubewahren.

    Mark Twain

  18. Jeder Mensch erfindet früher oder später eine Geschichte, die er für sein Leben hält.

    Mark Twain

  19. Die Schönheit vergeht, die Blödheit ist ewig.

    Johann Nepomuk Nestroy

  20. Zwischen den Stühlen zu sitzen, ist in Wahrheit der anständigste Platz, den es gibt.

    Moritz Heimann

  21. Wenn Musik mein Herz erfüllt, scheint sich das Leben mühelos und ohne Probleme zu gestalten.

    George Eliot

  22. All zu oft bringt Eile die Menschen zu Fall.

    John Steinbeck

  23. Es gibt Leute, die gut zahlen, die schlecht zahlen, Leute, die prompt zahlen, die nie zahlen, Leute, die schleppend zahlen, die bar zahlen, abzahlen, draufzahlen, heimzahlen – nur Leute, die gern …

    Georg Christoph Lichtenberg

  24. Mit einem Menschen, der nur Trümpfe hat, kann man nicht Karten spielen.

    Christian Friedrich Hebbel

  25. Das größte Vergnügen im Leben besteht darin, das zu tun, von dem die Leute sagen, du könntest es nicht.

    Walter Bagehot

  26. Ruhig und vernünftig zu betrachten, ist zu keiner Zeit schädlich.

    Johann Wolfgang von Goethe

  27. Fröhliche Menschen sind nicht bloß glückliche, sondern in der Regel auch gute Menschen.

    Karl Julius Weber

  28. Trau lieber deiner Kraft als deinem Glück

    Marcus Tullius Cicero

  29. Gewiss ist es fast noch wichtiger, wie der Mensch sein Schicksal nimmt, als wie sein Schicksal ist.

    Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt

  30. Dauernder Friede kann nicht durch Drohungen sondern nur durch den ehrlichen Versuch vorbereitet werden, gegenseitiges Vertrauen herzustellen.

    Albert Einstein

  31. Das Leben ist nicht gerecht, und für die meisten von uns ist das gut so

    Oscar Wilde

  32. Die Sinne betrügen nicht, weil sie gar nicht beurteilen.

    Immanuel Kant

  33. Ich glaube, dass ich nicht lebe, um zu gehorchen oder um mich zu zerstreuen, sondern um zu sein und zu werden.

    Friedrich Schleiermacher

  34. Wer glaubt, niemals zu irren, der irrt

    Wilhelm Raabe

  35. Jede Erscheinung beweist ihre Notwendigkeit durch ihr Dasein.

    Baruch de Spinoza

  36. Das Mitgefühl mit allen Geschöpfen ist es, was Menschen erst wirklich zum Menschen macht.

    Albert Schweitzer

  37. Einen innerlich freien und gewissenhaften Menschen kann man zwar vernichten, aber nicht zum Sklaven oder zum blinden Werkzeug machen.

    Albert Einstein

  38. Nutze jede Stunde. Wenn Du das Heute wahrnimmst, wirst du weniger von morgen abhängen. Indem du das Leben aufschiebst, eilt es von dannen.

    Seneca

  39. Ich schließe meine Augen, um zu sehen.

    Paul Gauguin

  40. Unsere Erfahrung setzt sich mehr aus verlorenen Illusionen zusammen als aus gewonnenen Einsichten.

    Joseph Roux

  41. Ein Feigling ist jemand, der in gefährlichen Situationen mit den Beinen denkt.

    Ambrose Bierce

  42. Planung ersetzt den Zufall durch Irrtum.

    Albert Einstein

  43. Die Freude ist ein Moment, unverpflichtet, von vornherein zeitlos, nicht zu halten, aber auch nicht eigentlich wieder zu verlieren.

    Rainer Maria Rilke

  44. Ohr und Geist können müde werden, dasselbe zu hören, das Herz nie.

    Nicolas Chamfort

  45. Forsche jetzt nicht nach den Antworten, die dir nicht gegeben werden können, weil du sie nicht leben kannst. Und es handelt sich darum, alles zu leben. Lebe jetzt die Fragen, vielleicht lebst du …

    Rainer Maria Rilke

  46. Viel mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn ich gedenke in ihr zu leben

    Albert Einstein

  47. Es gibt Wichtigeres im Leben, als sein Tempo zu beschleunigen

    Mahatma Gandhi

  48. Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen

    Albert Einstein

  49. Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch mein Apfelbäumchen pflanzen.

    Martin Luther

  50. Das ganze Leben ist ein ewiges Wiederanfangen.

    Hugo von Hofmannsthal

  51. Wie lange ich lebe, hängt nicht von mir ab. Ob ich aber wirklich lebe, solange ich lebe, das hängt von mir ab.

    Seneca

  52. Alle Erziehung, ja alle geistige Beeinflussung beruht vornehmlich auf Bestärken und Schwächen.Man kann niemanden zu etwas bringen, der nicht schon dunkel auf dem Wege dahin ist, und niemanden von etwa …

    Christian Morgenstern

  53. Meide alles, was die Menschen trennt, und tu alles, was sie eint.

    Leo Tolstoi

  54. Wir haben nicht zu wenig Zeit, wir verschwenden zu viel davon. Auch zur Vollbringung der größten Dinge ist das Leben lang genug, wenn es nur gut angewendet wird.

    Seneca

  55. Die Schilderung der schlechten Charaktere gelingt oft besser als die der guten, weil sie in uns selber schlummern.

    Friedrich Georg Jünger

  56. Man sieht oft etwas hundertmal, tausendmal, ehe man es zum ersten Male wirklich sieht.

    Christian Morgenstern

  57. Sich selbst darf man nicht für so göttlich halten, dass man seine eigenen Werke nicht gelegentlich verbessern könnte

    Ludwig van Beethoven

  58. Moral ist eine Wichtigtuerei des Menschen vor der Natur.

    Friedrich Nietzsche

  59. An einem offenen Paradiesgärtchen geht der Mensch gleichgültig vorbei und wird erst traurig, wenn es verschlossen ist.

    Gottfried Keller

  60. Tugend und Reinheit unterscheiden sich wenig vom Laster, wenn sie nicht frei sind vom bösen Gefühl.

    Anton Tschechow