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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 10

  1. Man kann mit dem Leben mehr anfangen, als es nur immer schneller zu leben.

    Mahatma Gandhi

  2. Ein Abschied verleitet immer dazu, etwas zu sagen, was man sonst nicht ausgesprochen hätte.

    Michel de Montaigne

  3. Nur absoluten Egoisten kann man wirklich trauen. Die laufen immer formgemäß.

    John Steinbeck

  4. Eingebildete Leute haben mir nie leid getan, denn sie tragen ja ihren Trost mit sich.

    George Eliot

  5. Der Mensch muss lernen, den Lichtstrahl aufzufangen und zu verfolgen, der in seinem Innern aufblitzt.

    Ralph Waldo Emerson

  6. Wie man, auf einem Schiffe befindlich, sein Vorwärtskommen nur am Zurückweichen und demnach Kleinerwerden der Gegenstände auf dem Ufer bemerkt, so wird man sein Alt- und Älterwerden daran inne, dass L …

    Arthur Schopenhauer

  7. Kraft ist die Moral der Menschen, die sich vor anderen auszeichnen.

    Ludwig van Beethoven

  8. Die Mode ist ein ästhetisches Verbrechen, sie will nicht das Endgültig-Gute, das Endgültig-Schöne. Sie will immer nur etwas Neues

    Peter Altenberg

  9. Die Mode ist eine charmante Tyrannei von kurzer Dauer.

    Zenon von Kition

  10. Leben heißt träumen; weise sein heißt angenehm träumen.

    Friedrich von Schiller

  11. Die Tragödie des Alters beruht nicht darin, dass man alt ist, sondern dass man nicht mehr jung ist

    Oscar Wilde

  12. Um manche Delikte zu begreifen, genügt es, die Opfer zu kennen.

    Oscar Wilde

  13. Leicht zu leben ohne Leichtsinn, heiter zu sein ohne Ausgelassenheit, Mut zu haben ohne Übermut - das ist die Kunst des Lebens!

    Theodor Fontane

  14. Wer die Freiheit nicht im Blut hat, er nicht fühlt, was das ist; Freiheit - der wird sie nie erringen.

    Kurt Tucholsky

  15. Tugend ist wie ein kostbarer Stein - am besten in einfacher Fassung.

    Francis Bacon

  16. Die Fähigkeit, auf welche die Menschen den meisten Wert legen, ist die Zahlungsfähigkeit

    Oscar Blumenthal

  17. Wenn dich die Lästerzunge sticht, so laß dir dies zum Troste sagen: Die schlechtesten Früchte sind es nicht, woran die Wespen nagen.

    Gottfried August Bürger

  18. Sich immer treu bleiben ist eine beliebte Devise für Gewohnheitsmenschen.

    Le Corbusier

  19. Schönheit ist Ewigkeit, die sich in einem Spiegel anblickt.

    Khalil Gibran

  20. Je großzügiger ein Mensch ist, desto mehr Zeit hat er für sich und andere. Mach es dir zur Gewohnheit, immer Zeit zu haben.

    Seneca

  21. Schlauheit ist die Kunst, eigene Fehler zu verbergen und die Schwächen anderer bloßzulegen.

    William Hazlitt

  22. Auch die Augen haben ihr tägliches Brot: den Himmel.

    Ralph Waldo Emerson

  23. Die Heimat des Abenteuers ist die Fremde.

    Emil Gött

  24. Im Leben ist es besser, zu wollen, was man nicht hat, als zu haben, was man nicht will.

    Jonathan Swift

  25. Man soll das Feuer in seiner Seele nie ausgehen lassen, sondern es schüren.

    Vincent van Gogh

  26. Wird Stolz sich seiner bewußt, so ist er Eitelkeit

    Walter Rathenau

  27. Was ist das erste, wenn Herr und Frau Müller in den Himmel kommen? Sie bitten um Ansichtskarten.

    Christian Morgenstern

  28. Sicherlich würde das menschliche Leben weit glücklicher verlaufen, wenn der Mensch ebenso gut zu schweigen wie zu reden vermöchte. Aber die Erfahrung lehrt uns mehr als genug, daß der Mensch nichts so …

    Baruch de Spinoza

  29. Jeder Mensch schafft sich im Geiste eine Welt, in der er seinen Fähigkeiten nach im Mittelpunkt steht

    Kurt Tucholsky

  30. Gerechtigkeit ist schwerer als Hingebung und Liebe

    Friedrich Nietzsche

  31. Man meint, man müsse alt werden, um klug zu sein; aber im Grunde hat man bei zunehmenden Jahren zu tun, sich so klug zu erhalten, als man gewesen ist.

    Johann Peter Eckermann

  32. Mit tierischer Geschäftigkeit häuft man einen Berg von Reichtum an, das Leben aber bleibt dabei arm.

    Epikur

  33. Wenn man etwas recht gründlich haßt, ohne zu wissen warum, so kann man überzeugt sein, dass man davon einen Zug in seiner eigenen Natur hat

    Christian Friedrich Hebbel

  34. Von dem was man heute denkt hängt das ab, was morgen auf den Straßen und Plätzen gelebt wird.

    José Ortega y Gasset

  35. Vertrauen ist Mut und Treue ist Kraft.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  36. Unsichtbar wird die Dummheit, wenn sie genügend grosse Ausmasse angenommen hat.

    Bertolt Brecht

  37. Wer einst den Blitz zu zünden hat, muss lange Wolke sein.

    Friedrich Nietzsche

  38. Wie der Mensch in seiner Vollendung das edelste aller Geschöpfe ist,so ist er, losgerissen von Gesetz und Recht, das schlimmste von allen.

    Aristoteles

  39. Die Seele nährt sich von dem, worüber sie sich freut.

    Augustinus

  40. Hoffnung ist unbeständige Lust, entsprungen aus der Idee einer zukünftigen oder vergangenen Sache, über deren Ausgang wir in gewisser Hinsicht im Zweifel sind.

    Baruch de Spinoza

  41. Es ist ebenso nutzlos als töricht, sich nicht in das Unabänderliche ruhig und still zu fügen

    Wilhelm von Humboldt

  42. Jedes noch so harte Joch drückt den, der ruhig darunter geht, weniger als den, der widerstrebt.

    Seneca

  43. Hoffnung ist ein gutes Frühstück, aber ein schlechtes Abendbrot.

    Francis Bacon

  44. Es ist in vielen Fällen Dingen eine schlimme Sache um die Gewohnheit. Sie macht, dass man Unrecht für Recht und Irrtum für Wahrheit hält.

    Georg Christoph Lichtenberg

  45. Eine große Lehre, die man oft geben kann, ist das Geständnis der eigenen Unzulänglichkeiten.

    Denis Diderot

  46. Mehr als das Gold hat das Blei die Welt verändert, und mehr als das Blei in der Flinte jenes im Setzkasten der Drucker.

    Georg Christoph Lichtenberg

  47. Wer lange genug gelebt hat, hat alles gesehen und auch das Gegenteil von allem.

    Charles de Talleyrand

  48. Versuchungen bekämpft man am besten mit Geldmangel und Rheumatismus

    Joachim Ringelnatz

  49. Der vernünftige Genuss der Gegenwart ist die einzig vernünftige Sorge für die Zukunft.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  50. Es gibt keine uninteressante Dinge. Es gibt nur uninteressante Leute.

    Gilbert Keith Chesterton

  51. Laß dich nicht ängstigen, nichts dich erschrecken. Alles geht vorüber.

    Theresia von Avila

  52. Will man einen Menschen kennen lernen, dann sehe man nur, wie er sich benimmt, wenn er Geschenke annimmt oder gibt.

    Ludwig Börne

  53. Der Fortschritt besteht nicht darin, das Gestern zu zerstören, sondern dessen Essenz zu bewahren, die ja die Kraft hatte, das Heute zu schaffen

    José Ortega y Gasset

  54. Das Argument gleicht dem Schuss einer Armbrust - es ist gleichermaßen wirksam, ob ein Riese oder ein Zwerg geschossen hat.

    Francis Bacon

  55. Um sich selbst zu erkennen, muss man handeln

    Albert Camus

  56. Wir sollten auf die Lebensreise vor allem solche Dinge mitnehmen, die bei einem Schiffbruch mit uns gerettet werden können.

    Pindar

  57. Das große unzerstörbare Wunder ist der Menschenglaube an Wunder.

    Jean Paul

  58. Was wir heute tun, entscheidet, wie die Welt morgen aussieht.

    Boris Pasternak

  59. Gespräche sind wie Reisen zu Schiff.

    Nicolas Chamfort

  60. Es ist eine abgeschmackte Verleumdung der menschlichen Natur, dass der Mensch als Sünder geboren werde.

    Johann Gottlieb Fichte