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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 20

  1. Pessimist ist jemand, der glaubt, dass jeder Mensch so widerwärtig ist wie er selbst.

    George Bernard Shaw

  2. Wenn man auch allen Sonnenschein wegstreicht, so gibt es doch noch den Mond und die funkelnden Sterne und die Lampe am Winterabend. Es ist so viel schönes Licht in der Welt.

    Wilhelm Raabe

  3. Aber die Philosophen haben beobachtet, dass die Gewohnheiten der Jugendjahre im Alter des Menschen verstärkt wieder erscheinen.

    Honoré de Balzac

  4. Man kann eine Idee durch eine andere verdrängen, ur die der Freiheit nicht

    Ludwig Börne

  5. Viele Menschen verstehen unter Denken nur die Umgruppierung ihrer Vorurteile.

    William James

  6. Aus vielen Worten entspringt ebensoviel Gelegenheit zum Mißverständnis.

    William James

  7. Wer seine Erfahrungen systematisch miteinander verbindet, wird auch das zuverlässigste Gedächtnis besitzen.

    William James

  8. Will man gut leben, so muß ganz einfach erst einmal sehr viel gearbeitet werden.

    Michail Kalinin

  9. Ehrgeiz ist Habsucht auf Stelzen und maskiert.

    Walter Savage Landor

  10. Worte sind die mächtigste Droge, welche die Menschheit benutzt.

    Rudyard Kipling

  11. Schweigen ist die zweckmäßigste Haltung für den, der sich seiner selbst nicht sicher ist.

    François de la Rochefoucauld

  12. Im längsten Frieden spricht der Mensch nicht so viel Unsinn und Unwahrheit als im kürzesten Krieg.

    Jean Paul

  13. Es ist sicher eine schöne Sache, aus gutem Haus zu sein. Aber der Verdienst gebührt den Vorfahren.

    Plutarch

  14. Der bessere Teil der Tapferkeit ist Vorsicht.

    William Shakespeare

  15. Die großen Begebenheiten der Welt werden nicht gemacht, sondern sie finden sich.

    Georg Christoph Lichtenberg

  16. Ehrgeiz und Lust sprechen oft dieselbe Sprache.

    Antoine de Rivarol

  17. Nachts erst ist's schön, ans Licht zu glauben

    Edmond Rostand

  18. Wer sich nicht selbst ansieht, nie wird er das Ganze begreifen, wer nicht das Ganze gesucht, findet wohl nimmer sich selbst.

    Friedrich Schleiermacher

  19. Es gibt zwei schöne Dinge auf der Welt: Erinnern und Vergessen. Und zwei häßliche: Erinnern und Vergessen.

    Alexander Roda Roda

  20. Die Welt gehört dem, der in ihr mit Heiterkeit und nach hohen Zielen wandert.

    Ralph Waldo Emerson

  21. Dem Blöden fährt bei jedem sinnvollen Wort der Schrecken in die Glieder.

    Heraklit von Ephesos

  22. Man muss die Leute an ihren Einfluss glauben lassen – Hauptsache ist, dass sie keinen haben

    Ludwig Thoma

  23. Schönen Mädchen ist es erlaubt, auf ihre Gabe stolz zu sein

    Martin Luther

  24. Wer den Sinn aufs Ganze hält gerichtet, dem ist der Streit in seiner Brust geschlichtet.

    Friedrich von Schiller

  25. Phlegmatische Naturen sind nur so zu begeistern, dass man sie fanatisiert.

    Friedrich Nietzsche

  26. Der Charakter ist weiter nichts als eine langwierige Gewohnheit.

    Plutarch

  27. Die ganze gegenwärtige Zeit ist ein Punkt der Ewigkeit.

    Mark Aurel

  28. Ein Mensch ohne Kenntnis, eine Welt im Finstern.

    Baltasar Gracián y Morales

  29. Begeist'rung ist keine Heringsware, die man einpökelt auf einige Jahre.

    Johann Wolfgang von Goethe

  30. Würde man den Zeitungen den Fettdruck nehmen, um wie viel stiller wäre es in der Welt -!

    Kurt Tucholsky

  31. Wer mit 19 kein Revolutionär ist, hat kein Herz. Wer mit 40 immer noch ein Revolutionär ist, hat keinen Verstand.

    Theodor Fontane

  32. Krieg ist ein Winterschlaf der Kultur.

    Friedrich Nietzsche

  33. Das Gesetz der Geschichte lautet: Steh auf, damit ich mich setzen kann. -

    Charles de Talleyrand

  34. Ich rate, lieber mehr zu können, als man macht, als mehr zu machen, als man kann

    Bertolt Brecht

  35. Die schönste Rede, die man in unseren Zeiten halten kann, wäre: Über die Kunst, zu Hause zu bleiben.

    Karl Julius Weber

  36. Der grösste Feind des Rechtes ist das Vorrecht.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  37. Wenn wir einmal nicht grausam sind, dann glauben wir gleich, wir seien gut

    Kurt Tucholsky

  38. Nur dem Fröhlichen blüht der Baum des Lebens.

    Ernst Moritz Arndt

  39. Es gilt zu erkennen, dass die einzige Belohnung des Lebens darin beschlossen liegt, es tapfer gelebt und tapfer die Aufgabe erfüllt zu haben, die es einem jeden stellt.

    Emile Zola

  40. Man hat gesagt, dass die Schönheit ein Versprechen von Glück ist. Umgekehrt kann auch die Möglichkeit der Freude der Beginn von Schönheit sein.

    Marcel Proust

  41. Der Neid ist unversöhnlicher als der Hass.

    François de la Rochefoucauld

  42. Nichts wird so leicht für Übertreibung gehalten wie die Schilderung der reinen Wahrheit.

    Joseph Conrad

  43. Nur Dummköpfe und Spinnen produzieren aus sich selber heraus.

    Clemens Brentano

  44. Das nenne ich würdig, fürwahr, sich im Alter zu beschäftigen!

    Heinrich von Kleist

  45. Wer viel redet, glaubt am Ende, was er sagt.

    Honoré de Balzac

  46. Im Feingefühl hat das Herz Geist.

    Sully Prudhomme

  47. Viele möchten in einem Tag verschlingen, was sie kaum im ganzen Leben verdauen können.

    Baltasar Gracián y Morales

  48. Die allgemeinen fixen Ideen welche man die gesunde Vernunft tauft, sind unerträglich langweilig.

    Georg Büchner

  49. Der Mensch überwindet Hindernisse um endlich Ruhe zu haben, und findet dann nichts so unerträglich wie Ruhe.

    Henry Adams

  50. Wenn der Mensch plötzlich tugendhaft würde, so müssten viele Tausende verhungern

    Georg Christoph Lichtenberg

  51. Manches ist nur schön, so lange wir es wünschen und wird fad, sobald wir es genießen.

    Ferdinando Coelestinus Galiani

  52. Erfahrungen sind Wegweiser - keine Lagerplätze

    George Bernard Shaw

  53. Das Leben zu verlängern ist die Kunst, unsere Jugend zu erhalten. Jugend ist Eindrucksfähigkeit, Wirkungskraft, Bereitschaft, Sprungbereitschaft.

    Carl Ludwig Schleich

  54. Alle Verallgemeinerungen sind gefährlich, sogar diese.

    Alexandre Dumas

  55. Gewalt macht den Menschen zur Sache.

    Simone Weil

  56. Aber so ist der Mensch. Immer das Dümmste gefällt und beschäftigt ihn.

    Theodor Fontane

  57. Was wir möchten, das glauben wir gern.

    Demosthenes

  58. Wir Menschen bereiten Schmerz schon bei unserem Eintritt in die Welt, und Jammer, wenn wir sie verlassen, und so ist es unsere Schuldigkeit, in der Zwischenzeit das Leiden zu bekämpfen und Freuden zu …

    Georg Ebers

  59. Unwahrheit ist so einfach, Wahrheit so schwierig.

    George Eliot

  60. Wer nicht hart genug ist, dem Leben seine Bedingungen aufzuprägen, der muss die Bedingungen hinnehmen, die es ihm bietet.

    George Eliot