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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 33

  1. Was gibt es Törichteres als von seinen eigenen guten Eigenschaften bezaubert, von seinen eigenen Verdiensten entzückt zu sein?

    Erasmus von Rotterdam

  2. Schenkt Worten keinen Glauben, wenn nicht Werke dahinter stehen.

    Maria Ward

  3. Für mich ist die größte Entfaltung menschlichen Lebens, in Frieden und Würde zu sterben, denn das ist die Ewigkeit.

    Mutter Theresa

  4. Das Alter ist der Lebensabschnitt, in dem wir die Sünden derer wir noch frönen, dadurch wettmachen, dass wir die Sünden schmähen, die zu begehen wir nicht mehr fähig sind.

    Ambrose Bierce

  5. Lass Dein Leben leichtfüssig auf den Rädern der Zeit tanzen, wie Tau auf der Spitze eines Blattes

    Rabindranath Tagore

  6. Nicht der Mensch hat am meisten gelebt, welcher die höchsten Jahre zählt, sondern derjenige, welcher sein Leben am meisten empfunden hat.

    Jean-Jacques Rousseau

  7. Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf. Es kommt nur auf die Entfernung an.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  8. Solange wir leben, kämpfen wir, solange wir kämpfen, ist es ein Zeichen, dass wir nicht unterlegen sind und der gute Geist in uns wohnt. Und wenn dich der Tod nicht als Sieger antrifft, soll er …

    Augustinus

  9. Das Schicksal einer Gesellschaft wird dadurch bestimmt, wie sie ihre Lehrer achtet

    Karl Theodor Jaspers

  10. Recht ist Eigentum, das sich auf die Macht stützt. Mit der Macht wird auch das Recht hinfällig

    Antoine de Rivarol

  11. Unser Stolz auf den Besitz irgendeiner guten Eigenschaft erleidet einen argen Stoß, wenn wir sehen, wie stolz andere auf das Nichtbesitzen derselben guten Eigenschaft sind

    Marie von Ebner-Eschenbach

  12. Lerne von jedem, der kommt, so erfreust du jeden, der geht

    Johann Kaspar Lavater

  13. Eher wird ein Unrecht verziehen als eine Beleidigung.

    Philip Chesterfield

  14. Nichts auf der Welt trägt so viele Masken wie die Eifersucht.

    Hermann Bahr

  15. Gesundheit und Verstand sind die zwei großen Gaben des Lebens.

    Menander

  16. Das Leben ist ein ewiges Werden. Sich für geworden halten, heißt sich töten.

    Christian Friedrich Hebbel

  17. Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr Maß zu halten.

    Friedrich Nietzsche

  18. Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.

    Albert Einstein

  19. Unsere Zeit ist eine Zeit der Erfüllung, und Erfüllungen sind immer Enttäuschungen.

    Robert Musil

  20. Die wahre Großzügigkeit der Zukunft gegenüber besteht darin, in der Gegenwart alles zu geben

    Albert Camus

  21. Nur wer von Herzen negativ denkt, kann positiv überrascht werden

    Albert Einstein

  22. Ich bin durchaus nicht zynisch, ich habe nur meine Erfahrungen, was allerdings ungefähr auf dasselbe hinauskommt

    Oscar Wilde

  23. Dürfen darf man alles, man muss es nur können.

    Kurt Tucholsky

  24. Aus manchen schwierigen Lebenslagen kann man sich nur mit ein wenig Tollheit retten.

    François de la Rochefoucauld

  25. Das Vertrauen ist etwas so Schönes, dass selbst der ärgste Betrüger sich eines gewissen Respektes nicht erwehren kann vor dem, der es ihm schenkt.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  26. Wenn du aber gar nichts hast, ach, so lasse dich begraben, denn ein Recht zum Leben', Lump, haben nur, die etwas haben.

    Christian Johann Heinrich Heine

  27. Lerne den Ton der Gesellschaft anzunehmen, in der du dich befindest.

    Adolph Freiherr von Knigge

  28. Ich liebe den Verrat, aber ich hasse Verräter.

    Julius Caesar

  29. Trügerisch hängt über den Menschen die Zeit, rollt mit sich dahin des Lebens Flut.

    Pindar

  30. Die zwei größten Tyrannen der Erde: der Zufall und die Zeit.

    Johann Gottfried Herder

  31. Nichts kann mehr zu einer Seelenruhe beitragen, als wenn man gar keine Meinung hat.

    Georg Christoph Lichtenberg

  32. Das ganze Jahrhundert ist ein Wettrennen nach großen Zielen mit kleinen Menschen

    Jean Paul

  33. Es ist das Los der Menschheit, dass die Wahrheit keiner hat. Sie haben sie alle, aber verteilt, und wer nur bei einem lernt, der vernimmt nie, was die anderen wissen.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  34. Wenn man mit sich selbst einig ist, ist man es auch mit anderen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  35. Greift nur hinein ins volle Menschenleben ein jeder lebt's, nicht vielen ist's bekannt und wo ihr's packt, da ist's interessant.

    Johann Wolfgang von Goethe

  36. Aufgeblasenheit ist der zuverlässigste Schwimmgürtel im Strom des Lebens

    Wilhelm Raabe

  37. Zweifel ist keine angenehme Voraussetzung, aber Gewissheit ist eine absurde.

    Voltaire

  38. Langeweile ist ein Gefühl des Überdauerns, ohne zu leben. Der Müßiggang ist Strafe für sich selbst. Dummes Geschwätz verurteilt sich selbst.

    Sully Prudhomme

  39. Wenn alle Tage im Jahre gefeiert würden, so würde Spiel so lästig sein wie Arbeit.

    William Shakespeare

  40. Nur was wir ersehnen, ist unser Eigentum. Was wir besitzen, haben wir schon verloren.

    Karl Gustav Adolf von Harnack

  41. Das ist der Toren Torheit: Sie leben ohne Herzeleid.

    Mechthild von Magdeburg

  42. Man kann nicht ohne Furcht sein, wenn man furchterregend aussieht.

    Epikur

  43. Auch der Anblick des Schlechten kann eine Schulung für das Gute sein

    Niccolò Tommaseo

  44. Welchen Sinn hat das Leben eines Menschen, der keine Zeit hat?

    Frank Wedekind

  45. Die Wahrheit ist zu schlau, um gefangen zu werden.

    Wilhelm Busch

  46. Verpflichtungen nehmen einem nur Kraft und machen wenig Vergnügen.

    John Steinbeck

  47. Der Mensch ist geboren, um in ewig zappelnder Ruhelosigkeit oder in der tatenlosen Lethargie der Langeweile sein Leben zu verbringen.

    Voltaire

  48. Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht.

    Fritz Grünbaum

  49. Was das Wollen selbst anbetrifft, so ist es unrichtig, wenn man sagt, dass es Gegenstand des freien Willens sei

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  50. Ich wollte, ich könnte aus meinem Fleisch schlüpfen und eine Weile in meinen Knochen herumsitzen, um mich abzukühlen.

    Thomas Chandler Haliburton

  51. Die Welt gehört, wie die Frauen, dem, der sie verführt, genießt und mit Füßen tritt.

    Giacomo Leopardi

  52. Ich denke, dass eine tief in die Seele eingewachsene Empfindung sich niemals verliert, niemals altert.

    Stanislaw Brzozowski

  53. Zu große Güte ist ein Stück von Dummheit.

    Publius Syrus

  54. Es gibt immer Erlebnisse, von denen man nie und nimmer reden kann, und doch jemand wünschte, der es schweigend verstünde, ohne daran zu rühren.

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  55. Du mußt selbst wachsen, egal wie groß Dein Großvater war.

    Abraham Lincoln

  56. Um in den Dingen des Menschenherzens durch und durch bewandert zu sein, müssen wir auch noch in dem mit eisernen Schließen verschlossenen Buch der Verzweiflung nachschlagen.

    Edgar Allan Poe

  57. Revolutionen sind die Krankheiten, die das Wachstum der Menschheit bezeichnen.

    Christian Friedrich Hebbel

  58. Ein junger Mensch ist wie ein junger Most - der lässt sich nicht halten, der muss gären.

    Martin Luther

  59. Tugend ist die Mitte zwischen den Fehlern.

    Horaz

  60. Das Leben leicht tragen und tief genießen, ist ja doch die Summe aller Weisheit.

    Wilhelm von Humboldt