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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 19

  1. Das Verlassen des Mutterschoßes ist der Eintritt in tausend Tode

    Johannes Calvin

  2. Die Seele kommt alt zur Welt, aber sie wächst und wird jung. Das ist die Komödie des Lebens. Der Leib kommt jung zur Welt und wird alt. Das ist die Tragödie unseres Daseins

    Oscar Wilde

  3. Wer immer die Wahrheit sagt, wird kein Gedächtniskünstler

    Joachim Ringelnatz

  4. Wir wollen nicht ewig leben, aber wir wollen auch nicht alles Tun und alle Dinge plötzlich jeden Sinn verlieren sehen. Dann zeigt sich die Leere, die uns umgibt.

    Antoine de Saint-Exupéry

  5. Erfahrung nennt man die Summe aller unserer Irrtümer.

    Thomas Alva Edison

  6. Nicht was der Mensch ist, nur was er tut, ist sein unverlierbares Eigentum.

    Christian Friedrich Hebbel

  7. Die Hälfte dessen, was man schreibt, ist schädlich, die andere Hälfte unnütz.

    Friedrich Dürrenmatt

  8. Da man in das Leben sich hat fügen müssen, wieviel leichter sollte man sich in den Tod fügen können.

    Wilhelm Raabe

  9. Seine Grundsätze sollte man sich für die großen Gelegenheiten sparen, für die kleinen genügt Erbarmen

    Albert Camus

  10. Je länger man lebt, desto deutlicher sieht man, dass die einfachen Dinge die wahrhaft größten sind.

    Romano Guardini

  11. Magst du die Lüge noch so gut in das Gewand der Wahrheit kleiden, - der Dümmste ist nicht dumm genug, um beides nicht zu unterscheiden

    Friedrich von Bodenstedt

  12. Was wir auf Schulen und Universitäten lernen, ist nicht Erziehung, sondern Mittel zur Erziehung.

    Ralph Waldo Emerson

  13. Lerne alt zu werden mit einem jungen Herzen. Das ist die Kunst.

    Johann Wolfgang von Goethe

  14. Wir können uns unseres Mutes nicht sicher sein, solange wir uns nicht in Gefahr befunden haben

    François de la Rochefoucauld

  15. Es wäre nicht so schlimm zu altern, wenn alle ersten Lieben in ewiger Jugend blühten.

    Ludwig Marcuse

  16. Was Ungeduld ist, kann nur der ermessen, der einen steinreichen kranken Erbonkel hat

    Mark Twain

  17. Man stirbt nicht an einer bestimmten Krankheit, man stirbt an einem ganzen Leben

    Charles Péguy

  18. Der Wege, sich zu bereichern, sind viele. Sparsamkeit ist einer der besten.

    Francis Bacon

  19. Ein Narr, wem die Zukunft gesichert erscheint! Oft lacht noch am Freitag, wer Sonntag schon weint.

    Jean Racine

  20. Was du auch tust, tue es weder gegen deinen Willen noch ohne Menschlichkeit noch ohne vernünftige Überlegung.

    Mark Aurel

  21. Wahrheit ist das Erhabenste, drum kann man's nicht jedem auf die Nase binden

    Johann Nepomuk Nestroy

  22. Wenn Gott auf der 5-Tage-Woche bestanden hätte, gäbe es heute keine Menschen.

    Oscar Wilde

  23. Man muss sich nicht aus Eigensinn auf die schlechtere Seite stellen, wenn sich der Gegner bereits auf die bessere gestellt hat.

    Baltasar Gracián y Morales

  24. Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  25. Man kann für eine Empfindung nie genug bezahlen.

    Oscar Wilde

  26. Zu jeder Zeit liegen einige große Wahrheiten in der Luft; sie bilden die geistige Atmosphäre des Jahrhunderts.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  27. Gott gab uns nur einen Mund, weil zwei Mäuler ungesund. Mit dem einen Maule schon schwatzt zuviel der Erdensohn.

    Christian Johann Heinrich Heine

  28. Man muss etwas zu sagen haben, wenn man reden will. Denn es muß von Herzen gehen, was auf Herzen wirken soll.

    Johann Wolfgang von Goethe

  29. Schweigen ist eine der großen Künste der Konversation.

    William Hazlitt

  30. Kultur ist nur ein dünnes Apfelhäutchen über einem glühenden Chaos

    Friedrich Nietzsche

  31. Schönheit des Körpers hat etwas Tierisches, wenn sie geistlos ist.

    Demokrit

  32. Eine schöne Menschenseele finden, ist ein Gewinn, ein schöner Gewinn ist, sie zu erhalten, und der schönste und schwerste, sie, die schon verloren war, zu retten.

    Johann Gottfried Herder

  33. Die Regierung, sogar die beste, ist nichts anderes als ein notwendiges Übel, die schlechteste ist unerträglich

    Thomas Paine

  34. Ein Volk, das keine Vergangenheit haben will, verdient auch keine Zukunft.

    Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt

  35. Wenn auch die Fähigkeit zu täuschen ein Zeichen von Scharfsinn und Macht zu sein scheint, so beweist doch die Absicht zu täuschen ohne Zweifel Bosheit oder Schwäche.

    René Descartes

  36. Du kannst dein Leben nicht verlängern, noch verbreitern, nur vertiefen.

    Gorch Fock

  37. Wieviel Freude schläft in uns - und wir wecken sie nicht!

    Gorch Fock

  38. Nicht der Jüngling ist glücklich zu preisen, sondern der Greis, der gut gelebt hat.

    Epikur

  39. Gewalt kann wohl den Richter beugen, doch niemals beugt Gewalt das Recht.

    Johannes Trojan

  40. Der Mensch weiß wohl um das Gute, auch wenn er es nicht tut.

    Hildegard von Bingen

  41. Entscheidend für eine Idee ist nie, wie sie sich verwirklicht, sondern was sie an Wirklichkeit enthält.

    Stefan Zweig

  42. Man muss seine Überlegenheit mit ständiger Wachsamkeit erkaufen.

    Mark Twain

  43. Nur ein Narr macht keine Experimente

    Charles Robert Darwin

  44. Das Beste, was man in der Welt haben kann, ist daheim zu sein.

    Berthold Auerbach

  45. Wer jetzt nicht reich ist, da der Sommer geht, wird immer warten und sich nie besitzen.

    Rainer Maria Rilke

  46. Wenn du das Unmögliche ausgeschlossen hast, dann ist das, was übrig bleibt, die Wahrheit, wie unwahrscheinlich sie auch ist.

    Sir Arthur Conan Doyle

  47. Man sieht oft etwas hundertmal, tausendmal, ehe man es zum allererstenmal wirklich sieht.

    Christian Morgenstern

  48. Gott hätte die Welt nicht erschaffen, wenn sie nicht unter allen möglichen die beste wäre.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  49. Türme das Gefühl, das in deiner Brust lebt, wie einen Felsen empor: Halte dich daran und wanke nicht, und wenn Erde und Himmel unter dir und über dir zugrunde gingen!

    Heinrich von Kleist

  50. Ich habe versucht, das Leben gut zu behandeln, und es hat mich belohnt. Denn das Leben erwidert unweigerlich Lächeln mit Lächeln, Tritt mit Tritt!

    Prentice Mulford

  51. Es gibt Worte, die gehen in den Kopf wie Splitter ins Fleisch: Man merkt es nicht. Erst nach einer Weile fangen sie an zu schmerzen und zu eitern, und oft hat man seine liebe Not, ehe man sie wieder r …

    Jeremias Gotthelf

  52. Alle Lebewesen außer den Menschen wissen, daß der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu genießen.

    Samuel Butler

  53. Leiden, Irrtum und Widerstandskraft halten das Leben lebendig.

    Gottfried Keller

  54. Recht ist es, vom Feind zu lernen.

    Ovid

  55. Was ist der Mensch? Jedenfalls nicht das, was er sich einbildet zu sein, die Krone der Schöpfung.

    Wilhelm Raabe

  56. Man muß etwas wirklich ernstnehmen, wenn man irgendein Vergnügen am Leben genießen will.

    Oscar Wilde

  57. Mensch, was du liebst, in das wirst du verwandelt werden.

    Angelus Silesius

  58. Frühere Zeiten hält man immer für die besseren.

    Achim von Arnim

  59. Was das Leben auch hienieden uns an Wonne bieten mag, Süßeres wird uns nie beschieden als ein Liebesfrühlingstag.

    Julius Sturm

  60. In meinem Leben habe ich unvorstellbar viele Katastrophen erlitten. Die meisten davon sind nie eingetreten.

    Mark Twain