
Je verbreiteter die Geselligkeit, desto frostiger die Herzen.
Bedeutung
Karl Julius Weber formuliert eine bittere gesellschaftliche Diagnose: Je mehr Menschen miteinander verkehren, desto oberflächlicher wird die Verbindung. Die Verbreitung von Geselligkeit geht auf Kosten ihrer inneren Tiefe. Was früher Wärme und Verbindlichkeit war, wird durch Quantität zur bloßen Routine. Das Zitat antizipiert eine sehr moderne Erfahrung: In sozialen Netzwerken und einer vernetzten Welt hat das Paradox der Einsamkeit trotz maximaler Konnektivität stark zugenommen.
Verwendung
Passt in Texte über Einsamkeit in vernetzten Gesellschaften, soziale Oberflächlichkeit oder den Verlust echter Verbundenheit. Geeignet als Einstiegszitat für Essays über Digitalisierung, Smalltalk-Kultur oder die Qualität menschlicher Beziehungen. Auch gut in nachdenklichen Texten über den Unterschied zwischen Kontakt und wirklichem Kontakt.
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Über Karl Julius Weber
Über den Autor
Schriftsteller · Deutsch · 1767 - 1832
Karl Julius Weber (1767–1832) war ein deutscher Schriftsteller und Satiriker, geboren in Langenburg und gestorben in Kupferzell.
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Karl Julius Weber steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Karl Julius Weber wird häufig als deutscher Schriftsteller und Satiriker eingeordnet. Karl Julius Weber war als deutscher schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Karl Julius Weber wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.
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Fröhliche Menschen sind nicht bloß glückliche, sondern in der Regel auch gute Menschen.
— Karl Julius Weber
Musik ist die wahre allgemeine Menschensprache
— Karl Julius Weber
Unmenschen gibt es, aber keine Untiere
— Karl Julius Weber
Du magst den vergessen, mit dem du gelacht, aber nie den, mit dem du geweint hast.
— Khalil Gibran
Es ist Trägheit, was uns an peinliche Zustände kettet.
— Novalis
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