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Ist der Mensch mäßig und genügsam

Spruchbild: Ist der Mensch mäßig und genügsam, so ist auch das Alter keine schwere Last, ist er es nic …

Ist der Mensch mäßig und genügsam, so ist auch das Alter keine schwere Last, ist er es nicht, so ist auch die Jugend voller Beschwerden.

Bedeutung

Platon – oder der von ihm überlieferte Sokrates – formuliert in diesem Zitat eine Aussage über die Tugenden der Mäßigkeit und Genügsamkeit als Grundlage eines guten Alters: Wer sich im Leben nicht übernimmt, wer mit Wenigem zufrieden ist und keine übermäßigen Begierden kennt, dem wird das Alter keine schwere Bürde. Das Alter ist für den Gemäßigten kein feindlicher Lebensabschnitt, sondern eine Zeit der Reife. Diese Überzeugung steht im Zentrum der griechischen Ethik, die Maßhalten als Quelle von Glück und Frieden verstand.

Verwendung

Passend als Platon-Zitat in Texten über Alter, Mäßigkeit und die Kunst des guten Lebens sowie für philosophische Beiträge über antike Tugendethik und ihre Relevanz heute. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über Genügsamkeit, Lebensführung und ein würdevolles Altern.

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Über Platon

Über den Autor

Philosoph · Antik-Griechisch · 427 - 347 v. Chr.

Platon (428/427–348/347 v. Chr.) war ein athenischer Philosoph, Schüler des Sokrates und Lehrer des Aristoteles, der die Ideenlehre begründete.

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Er etablierte den literarischen Dialog als philosophische Schreibform und verhalf dieser Gattung damit zum Durchbruch. Seine Werke umspannen Metaphysik, Ethik, Staatstheorie und Sprachphilosophie und setzten Maßstäbe für Jahrhunderte. Um dogmatische Festlegungen zu vermeiden, ließ er viele Fragen bewusst offen und überließ deren Klärung den Lesern.

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