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Nur der Betrug entehrt, der Irrtum nie

Spruchbild: Nur der Betrug entehrt, der Irrtum nie

Nur der Betrug entehrt, der Irrtum nie

Bedeutung

Georg Christoph Lichtenberg, der Satiriker und Aphoristiker, formuliert in diesem kurzen Satz eine moralisch-ethische Unterscheidung: Nicht der Irrtum entehrt, sondern der Betrug. Wer irrt, tut es ohne Absicht, aus Unwissenheit oder Schwäche – das ist menschlich und unvermeidlich. Wer aber betrügt, handelt absichtlich und verletzt damit das Vertrauen. Lichtenberg, der selbst ein scharfer Beobachter menschlicher Fehlbarkeit war und auch eigene Irrtümer in seinen Schriften offen thematisierte, beschreibt damit eine Grundlage moralischer Beurteilung: die Bedeutung der Intention.

Verwendung

Passend als Lichtenberg-Zitat in Texten über Irrtum, Betrug und die moralische Bedeutung der Absicht sowie für Beiträge über Ethik, Wahrheit und die Unterscheidung zwischen unbeabsichtigten Fehlern und vorsätzlicher Täuschung. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über den Wert der Ehrlichkeit.

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Über Georg Christoph Lichtenberg

Über den Autor

Schriftsteller · Deutsch · 1742 - 1799

Georg Christoph Lichtenberg (1742–1799) war der erste deutsche Professor für Experimentalphysik und Begründer des deutschsprachigen Aphorismus.

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Als Physiker, Naturforscher und Mathematiker vereinte Lichtenberg Naturwissenschaft und Literatur in einer zur Aufklärungszeit seltenen Weise. Er lehrte an der Universität Göttingen, wo er bis zu seinem Tod wirkte und mit seinen sogenannten „Sudelbüchern" ein einzigartiges literarisches Werk hinterließ.

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Quadratisches Spruchbild: Nur der Betrug entehrt, der Irrtum nie

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