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Da wird es hell in unseren Leben

Spruchbild: Da wird es hell in unseren Leben,  wo man für das Kleinste danken lernt.

Da wird es hell in unseren Leben, wo man für das Kleinste danken lernt.

Bedeutung

Friedrich von Bodelschwingh beschreibt Dankbarkeit als Quelle inneren Lichts: Wer auch für das Kleinste danken kann, erfährt eine Aufhellung seines Lebens. Es geht nicht um große Geschenke oder besondere Ereignisse, sondern um die Schulung der Wahrnehmung für das schlicht Vorhandene. Eine christlich geprägte, humanistische Mahnung zur Achtsamkeit, die im Alltagsgetriebe leicht vergessen wird. Das Helle entsteht nicht durch äußeren Besitz, sondern durch eine veränderte innere Blickrichtung auf das Kleine, Verlässliche und täglich Geschenkte.

Verwendung

Für kirchliche Ansprachen, Tischgebete oder Andachtstexte in Gemeinden. Auch auf Karten zu Ernte, Taufe oder Konfirmation passend. Für Menschen, die nach einer schwierigen Zeit einen achtsamen Impuls zur Rückbesinnung auf das Vorhandene suchen. Besonders geeignet, wenn Dankbarkeit konkret, ruhig und ohne große Pathosformeln als tägliche Übung beschrieben werden soll.

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Über Friedrich von Bodelschwingh

Über den Autor

1831 - 1910

Friedrich von Bodelschwingh (1831–1910) war ein evangelischer Theologe und Gründer der Anstalten Bethel bei Bielefeld, einer der größten Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen in Europa.

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Er widmete sein Leben der Diakonie und gründete 1867 die Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, die er bis zu seinem Tod leitete. Bethel entwickelte sich zu einem weitreichenden sozialen Werk, das Epilepsiekranken, Obdachlosen und weiteren hilfsbedürftigen Menschen Zuflucht bot. Sein Sohn Friedrich von Bodelschwingh der Jüngere führte das Lebenswerk seines Vaters fort.

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