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Der Mensch jagt nach Rätseln

Spruchbild: Der Mensch jagt nach Rätseln,  und kaum hat er die Auflösung entdeckt,  so ärgert er sich  …

Der Mensch jagt nach Rätseln, und kaum hat er die Auflösung entdeckt, so ärgert er sich über sich selbst.

Bedeutung

Tieck beschreibt den Menschen als Wesen, das Rätsel jagt und nach der Lösung oft enttäuscht ist. Solange etwas ungelöst ist, besitzt es Spannung, Geheimnis und Reiz. Kaum ist die Auflösung gefunden, wirkt die eigene Aufregung manchmal übertrieben oder lächerlich. Der Spruch zeigt eine menschliche Lust am Geheimnis, die stärker sein kann als die Freude an der Antwort. Erkenntnis entzaubert und ernüchtert zugleich, obwohl sie gesucht wurde.

Verwendung

Das Zitat passt zu Texten über Neugier, Rätsel, Forschung, Literatur oder menschliche Erwartung. Es eignet sich, wenn die Spannung der Suche wichtiger erscheint als die Lösung selbst, etwa nach einem Krimi, einer Entdeckung, einer Recherche oder einer langen Grübelei.

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Über Ludwig Tieck

Über den Autor

Schriftsteller · Deutsch · 1773 - 1853

Ludwig Tieck (1773–1853) war ein Berliner Dichter und Übersetzer der Romantik, der unter den Pseudonymen Peter Lebrecht und Gottlieb Färber publizierte.

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Ludwig Tieck steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Ludwig Tieck wird häufig als deutscher Dichter, Schriftsteller, Herausgeber und Übersetzer der Romantik eingeordnet. Ludwig Tieck war als deutscher schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Ludwig Tieck wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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