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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 8

  1. Wenn die Gemeinheit Genie hat und der Anstand Talent, ist der Anstand verloren.

    Emil Gött

  2. Bedeckung findet sich gar leicht; Es fragt sich nur, wie weit sie reicht.

    Wilhelm Busch

  3. Wer möchte diesen Erdenball noch fernerhin betreten, wenn wir Bewohner überall die Wahrheit sagen täten ...

    Wilhelm Busch

  4. Der Mann, dem du zürnest, muss deines Zornes wert sein.

    Friedrich Maximilian von Klinger

  5. Zivilcourage tritt relativ selten auf. Das liegt daran, dass sie nicht ansteckend ist.

    Karl-Heinz Karius

  6. Menschen müssen sich einmal aneinander reiben. Höflichkeit aber ist das Fett, welches das Unangenehme des Reibens vermindert oder erleichtert.

    Friedrich Wilhelm Weber

  7. Wahrheit ist die Übereinstimmung von Denken und Sein

    Thomas von Aquin

  8. Das lebendige Leben muß etwas unglaublich Einfaches sein. Und deshalb gehen wir an ihm vorüber, ohne es zu erkennen.

    Fjodor M. Dostojewski

  9. Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind, aber zu feige, es zu sagen.

    Napoleon

  10. Neid: der Ärger über den Mangel an Gelegenheit zur Schadenfreude

    Ambrose Bierce

  11. Das Vertrauen gibt dem Gespräch mehr Stoff als der Geist.

    François de la Rochefoucauld

  12. Bringe die Menschen dazu, dass sie von sich selbst eine höhere Meinung bekommen, und du schaffst dir bleibende Freunde

    Philip Chesterfield

  13. Für die Menge ist fast jede Anklage eine Verurteilung.

    Otto Weiss

  14. Eifersucht ist die Gelbsucht der Seele.

    John Dryden

  15. Niemand weiß, wie weit seine Kräfte gehen, bis er sie versucht hat.

    Johann Wolfgang von Goethe

  16. Der Mut wächst immer mit dem Herzen und das Herz mit jeder guten Tat.

    Adolph Kolping

  17. Ein freundliches Wort kostet nichts, und dennoch ist es das Schönste aller Geschenke

    Daphne du Maurier

  18. Für einen guten und edlen Menschen ist nicht nur die Liebe des Nächsten eine heilige Pflicht, sondern auch die Barmherzigkeit gegen vernunftlose Geschöpfe.

    Isaac Newton

  19. Die schönste Antwort auf Verleumdung ist, dass man sie stillschweigend verachtet.

    Johann Jakob Engel

  20. Ich weiss recht gut, dass man über die menschliche Natur nie alles wissen kann, was man wissen sollte. Nur auf eines kann man sich verlassen: dass sie immer wieder Überraschungen bereithält.

    William Somerset Maugham

  21. Wir beurteilen uns danach, was wir uns zutrauen... Andere beurteilen wir danach, was sie bereits geleistet haben.

    Gilbert Keith Chesterton

  22. Um fremden Wert willig und frei anzuerkennen, muss man eigenen haben.

    Arthur Schopenhauer

  23. Eigentümlich ist menschlicher Gemütsart, Beleidigte zu hassen.

    Tacitus

  24. Der lebt nicht, dessen Haupt nicht im Himmel steht, auf dessen Brust nicht die Wolken ruhen, dem die Liebe nicht im Schoße wohnt, und dessen Fuß nicht in der Erde wurzelt.

    Clemens Brentano

  25. Ein Mensch ist manchmal wie verwandelt, sobald man menschlich ihn behandelt.

    Wilhelm Busch

  26. Seiner selbst sicher zu sein und andere gelten zu lassen, ist das Nonplusultra.

    Else Pannek

  27. Wir mögen keinem gerne gönnen, dass er was kann, was wir nicht können

    Wilhelm Busch

  28. Die Einsamkeit ist schön, aber der Mensch braucht einen, der ihm immer wieder sagt, dass die Einsamkeit schön ist.

    Honoré de Balzac

  29. Über die Armut braucht man sich nicht zu schämen, es gibt mehr Leute, die sich über ihren Reichtum schämen sollten.

    Johann Nepomuk Nestroy

  30. Das Kostbarste auf der Welt sind Beziehungen der Güte zwischen den Menschen.

    Leo Tolstoi

  31. Mit Güte kann man jeden Menschen verzaubern.

    Pearl S. Buck

  32. Eine Umarmung ist ein ideales Geschenk: Die Größe paßt jedem, und niemand hat etwas dagegen, wenn man es weitergibt.

    Hugo Ball

  33. Klatsch ist ein Laster, das keiner für sich beansprucht, das aber jeden erfreut

    Joseph Conrad

  34. Kleine Wohltaten im rechten Augenblick können für den Empfänger sehr groß sein

    Demokrit

  35. In seinem Lachen liegt der Schlüssel, mit dem wir den ganzen Menschen entschlüsseln

    Thomas Carlyle

  36. Der Edle sieht bei einer Gabe auf die Gesinnung des Gebers, nicht auf den Wert der Gabe.

    Plutarch

  37. Blase dein Stücklein, aber wolle deinen Takt nicht der ganzen Menschheit aufdrängen

    Wilhelm Raabe

  38. Der Irrtum ist die tiefste Form der Erfahrung

    Martin Kessel

  39. Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu etwas.

    Christian Friedrich Hebbel

  40. Die Anpassung ist ein eigenes Lehrfach; der Intelligentere bringt es darin weiter, der Widerstrebende ist ein Problem der Ärzte und Psychologen.

    Bertolt Brecht

  41. Es ist besser, für das, was man ist, gehasst zu werden, als für das, was man nicht ist, geliebt zu werden!

    André Gide

  42. Aber, wenn er dies erfuhr, ging's ihm wider die Natur

    Wilhelm Busch

  43. Was wir die Wirklichkeit nennen, ist eine bestimmte Beziehung zwischen Empfindungen und Erinnerungen, die uns gleichzeitig umgeben.

    Marcel Proust

  44. Die andere Welt. Es gibt keine andere Welt. Hier oder nirgends ist die ganze Wirklichkeit.

    Ralph Waldo Emerson

  45. Des Menschen Herz ist wie Quecksilber, jetzt da, bald anderswo, heute so, morgen anders gesinnt.

    Martin Luther

  46. Neid ist die ehrlichste Art der Schmeichelei.

    William Wilkie Collins

  47. Gerechtigkeit ist der Strohhalm des Wehrlosen; Rache des Verletzten.

    Else Pannek

  48. Wer wünscht, dass man ihn fürchtet, erreicht nur, dass man ihn hasst.

    Charles-Louis de Montesquieu

  49. Freundlichkeit ist oft nicht ehrlich gemeint, aber wenn man sie mit ehrlicher Unfreundlichkeit vergleicht, eine erträgliche Alternative

    Karl-Heinz Karius

  50. Im Gespräch muss man die Gedanken des Partners unterstützen, ihnen Raum und Luft schaffen. Man sollte sie nicht ersticken, bevor man ihnen widerspricht.

    Friedrich Georg Jünger

  51. Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder!

    Bertha Freifrau von Suttner

  52. Mangel an Verschwiegenheit entsteht meistens aus Mangel an Redestoff.

    Jean Paul

  53. Wenn alle Menschen sich immer gegenseitig beistünden, dann bedürfte niemand des Glückes.

    Menander

  54. Mancher denkt sich Abenteuer aus und ganze Romane und dichtet sich das Leben zurecht, um wenigstens auf diese Weise nach Wunsch zu leben.

    Fjodor M. Dostojewski

  55. Interessant spricht der Mensch über vieles, aber mit wirklichem Appetit nur über sich selbst.

    Iwan Turgenjew

  56. Wenn ein Mund spricht, pass auf, was die Augen dazu sagen.

    Otto Weiss

  57. Es ist leicht, den Hass, schwer die Liebe, am schwersten die Gleichgültigkeit zu verbergen

    Ludwig Börne

  58. Hinaus! Letzte Worte sind für Narren, die noch nicht genug gesagt haben.

    Karl Marx

  59. Wenn wir wollen, dass es in der kleinsten Strohhütte wie in der ganzen Welt besser gehe, so müssen wir das, was wir dazu beitragen können, selbst tun.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  60. Alle Revolutionen haben bisher nur eines bewiesen, nämlich, daß sich vieles ändern läßt, bloß nicht die Menschen

    Karl Marx