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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 3

  1. Das beste Mittel sich kennen zu lernen ist der Versuch andere zu verstehen.

    André Gide

  2. Die Geschichte der Menschheit ist voll von Beweisen, dass es nicht schwer ist, eine Wahrheit umzubringen. Eine gute Lüge ist unsterblich.

    Gottfried August Bürger

  3. Gesetze sind wie Spinnweben, in denen kleine Fliegen sich fangen, aber keine Wespen oder Hornissen.

    Jonathan Swift

  4. Die Stille ist eine große Kunst der Unterhaltung.

    Edward Gibbon

  5. Bloßes Ignorieren ist noch keine Toleranz.

    Theodor Fontane

  6. Aus einem Augenblick lässt sich kein Gesicht beurteilen, es muss eine Folge da sein.

    Georg Christoph Lichtenberg

  7. Die Treulosigkeit ist sozusagen eine Lüge der ganzen Person.

    Jean de la Bruyère

  8. Die meisten Menschen können sich in Gesellschaft nur auf Kosten anderer unterhalten.

    Marquis de Vauvenargues

  9. Ein jeder ist soviel wert, als die Dinge wert sind, um die es ihm ernst ist.

    Mark Aurel

  10. Es gibt Leute, die nur aus dem Grund in jeder Suppe ein Haar finden, weil sie, wenn sie davor sitzen, so lange den Kopf schütteln, bis eines hineinfällt.

    Christian Friedrich Hebbel

  11. Wer zu einem Versprechen am längsten braucht, hält am sichersten daran fest

    Jean-Jacques Rousseau

  12. Schmeicheleien kommen aus den Zähnen - wahre Wertschätzung kommt aus dem Herzen.

    Andrew Carnegie

  13. Leute, die eine große Wohltat gleich ohne Bedenken annehmen können, sind der Wohltat selten würdig. Die sie am meisten verdienen, haben auch immer das meiste Misstrauen gegen sich selbst.

    Gotthold Ephraim Lessing

  14. Am Baum des Schweigens hängt seine Frucht, der Friede.

    Arthur Schopenhauer

  15. Das kann man wohl sagen: Wenn alle Glückwünsche in Erfüllung gingen, es würden ihrer wohl tausendmal weniger dargebracht!

    Otto Weiss

  16. Von einem, der sich nur anstrengt, wenn er sicher ist, dafür belohnt zu werden, kann man nicht viel erwarten.

    José Ortega y Gasset

  17. Der Charakter des Menschen ist sein Schicksal.

    Heraklit von Ephesos

  18. Viele Menschen verachten den Reichtum, aber wenige sind stark genug, darauf zu verzichten

    François de la Rochefoucauld

  19. Diejenigen, die in dieser Welt durchkommen, sind die, die sich erheben und Ausschau halten nach den Verhältnissen, die sie benötigen. Und wenn sie sie nicht finden, stellen sie diese eben her.

    George Bernard Shaw

  20. Der Test unserer Zivilisation ist die Art, wie sie für ihre hilflosen Mitglieder sorgt

    Pearl S. Buck

  21. Wenn die Guten nicht kämpfen, werden die Schlechten siegen

    Platon

  22. Alte haben gewöhnlich vergessen, dass sie jung gewesen sind, oder sie vergessen, dass sie alt sind, und Junge begreifen nie, dass sie alt werden können.

    Kurt Tucholsky

  23. Die Gerechtigkeit ist das Recht des Schwächeren.

    Joseph Joubert

  24. Jede Generation lacht über alte Moden und Gebräuche und folgt doch gläubig den neuen.

    Henry David Thoreau

  25. Das Übel liegt doch nicht darin, dass wir die Feinde hassen, von denen wir nur wenige haben, sondern darin, dass wir unsere Nächsten nicht genügend lieben, von denen wir so viele haben wie Sand am Mee …

    Anton Tschechow

  26. Zu allen Zeiten haben die Kleinen für die Dummheit der Grossen büßen müssen.

    Jean de La Fontaine

  27. Jeder Mensch hat die Chance, mindestens einen Teil der Welt zu verbessern, nämlich sich selbst.

    Paul de Lagarde

  28. Milde erreicht mehr als Heftigkeit.

    Jean de La Fontaine

  29. Habe nie Angst davor, in der Minderheit zu sein. Wenn das Recht bei der Minderheit liegt, wird die Minderheit eines Tages die Mehrheit sein.

    William Jennings Bryan

  30. Die größte Kunst, die man im Leben lernen muss, ist die Wiedergutmachung von Irrtümern. Eines der Mittel ist, sie einzugestehen.

    Herman Melville

  31. Es ist viel einfacher, Kritik zu üben, als etwas anzuerkennen

    Benjamin Disraeli

  32. Man kann sich wohl in einer Idee irren, man kann sich aber nicht mit dem Herzen irren.

    Fjodor M. Dostojewski

  33. Gewisse Dinge untersucht man nicht: man fürchtet zu sehr, das Richtige zu finden.

    Otto Weiss

  34. Jedoch ist Neid zu empfinden, menschlich; Schadenfreude zu genießen, teuflisch.

    Arthur Schopenhauer

  35. Die Fehler erkennt ein Fremder sofort, die Vorzüge erst sehr viel später.

    Romain Rolland

  36. Wie unerträglich sind manchmal Menschen, die glücklich sind, denen alles gelingt.

    Anton Tschechow

  37. Jedesmal, wenn Du Ärger und Grimm spürst, hüte Dich vor dem Umgang mit anderen, besonders mit Leuten, die von Dir abhängen.

    Leo Tolstoi

  38. Während die Menschen ihre Pflichten lässig erfüllen, machen sie sich einen Verdienst oder besser einen Ruhm daraus, Dinge mit Eifer und Hingabe zu tun, die sie nichts angehen und weder ihrem Stand …

    Jean de la Bruyère

  39. Du kannst dich zurückhalten von den Leiden der Welt, das ist dir freigestellt und entspricht deiner Natur, aber vielleicht ist gerade dieses Zurückhalten das einzige Leid, das du vermeiden könntest. …

    Franz Kafka

  40. Es gehört viel Kraft dazu, Gefühle zu zeigen, die ins Lächerliche gezogen werden können.

    Germaine Madame de Stael

  41. Jemanden vergessen wollen heißt, an ihn denken.

    Jean de la Bruyère

  42. Verachtung ist die subtilste Form der Rache.

    Baltasar Gracián y Morales

  43. Viele verlieren den Verstand deshalb nicht, weil sie keinen haben.

    Baltasar Gracián y Morales

  44. Der Umgang mit einem Egoisten ist darum so verderblich, weil die Notwehr uns allmählich zwingt, in seine Fehler zu verfallen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  45. Man kann ohne Liebe Holz hacken, Ziegel formen, Eisen schmieden. Aber mit Menschen kann man nicht ohne Liebe umgehen.

    Leo Tolstoi

  46. Jeder sagt, er habe ein gutes Herz. Beim Verstand wagt er es nicht.

    François de la Rochefoucauld

  47. Mancher, der einem andern Dienste erwiesen hat, ist sogleich bei der Hand, sie ihm in Rechnung zu stellen.

    Mark Aurel

  48. Ob man einsam ist oder nicht, das zeigt sich erst, wenn man einen Umzug zu organisieren hat.

    Josef Bordat

  49. Die Leute sind wirklich erstaunlich : Sie erwarten einfach, dass man sich für sie interessiert.

    Jules Renard

  50. Es ist Talent nötig zum Zweifeln, aber es ist schlechterdings kein Talent nötig zum Verzweifeln.

    Sören Kierkegaard

  51. Wer Gefühle zeigen kann, erlebt und begreift sie, versteht und wird verstanden.

    Else Pannek

  52. Es lohnt sich schon, etwas Schweres auf sich zu nehmen, wenn man es einem Menschen damit leichter macht.

    Stefan Zweig

  53. Zur Wahrheit gehören zwei - einer, der sie sagt, und einer, der sie versteht.

    Henry David Thoreau

  54. Was der Sonnenschein für die Blumen ist, das sind lachende Gesichter für die Menschen.

    Joseph Addison

  55. Gegen den Strom zu schwimmen ist deshalb so schwer, weil einem so viele entgegenkommen

    Henry Ford

  56. Die Welt ist viel zu gefährlich um darin zu leben - nicht wegen der Menschen, die Böses tun, sondern wegen der Menschen, die daneben stehen und sie gewähren lassen.

    Albert Einstein

  57. Wir werden nie wissen, wie viel Gutes ein einfaches Lächeln vollbringen kann.

    Mutter Theresa

  58. Eine Lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht

    Mark Twain

  59. Behalte deine Ängste für dich, aber teile deinen Mut mit anderen!

    Robert Louis Stevenson

  60. Wer "um des lieben Friedens willen" alles schluckt, vergiftet sich, erzieht andere zur Rücksichtslosigkeit.

    Else Pannek