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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 33

  1. Niemand mag auf lange Zeit große Ehre haben ohne Neid.

    Bernhard Freidank

  2. Wer seinen Mund in Gewalt, der wird in Ehren werden alt!

    Bernhard Freidank

  3. Das schlimmste Glied, das Menschen tragen, ist die Zunge, hör' ich sagen.

    Bernhard Freidank

  4. Wenn du dich geirrt hast, so schäme dich nicht, es besser zu machen.

    Bernhard Freidank

  5. Gar oft weint man im Herzensgrund, wo doch lachen muss der Mund.

    Bernhard Freidank

  6. Lass uns also sein, was wir sind, und sagen, was wir denken, und in allen Dingen der Wahrheit treu bleiben.

    Henry Wadsworth Longfellow

  7. Was ist Höflichkeit? Ein stillschweigendes Übereinkommen zweier Menschen, demzufolge jeder seine Eitelkeit zugunsten derer des anderen verschleiert.

    Alphonse Karr

  8. Beschimpfungen sind sehr erniedrigend für den, der sie ausstößt, währenddem sie denjenigen, an den sie gerichtet sind, nicht demütigen können

    Alphonse Karr

  9. Die Freiheit eines jeden hat als logische Grenzen die Freiheit der anderen.

    Alphonse Karr

  10. Ruhiges Selbstgefühl mindert in uns das Bedürfnis der Mitteilung.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  11. Wer die Menschen belehren oder beherrschen will, der muss zuerst sich selbst überwinden und Herr seiner eigenen Leidenschaft werden. Das ist die erste Bedingung jeder Macht, welche wir über andere a …

    Joszef Freiherr von Eötvös

  12. Vorsicht im Vertrauen ist allerdings notwendig; aber noch notwendiger ist Vorsicht im Misstrauen.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  13. Wer die Menschen wahrhaft kennt, der wird auf niemanden unbedingt bauen, aber auch niemanden vollständig aufgeben.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  14. Die Leichtigkeit, womit irgend jemand eine Gemeinheit bei anderen für wahrscheinlich hält, ist meistens auch der beste Maßstab für seinen eigenen moralischen Wert.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  15. Die Wahrheit ist kein Lehrgefüge, an das man sich halten könnte, sondern eine Summe von Leben

    Heinrich Lhotzky

  16. Es ist schwer, vorwärts zu schreiten und nur sich zu sehen

    Ernst Friedrich August Rietschel

  17. Wenn du von den anderen Verantwortung verlangst, übernehme auch für dich deine eigene

    Solon

  18. Worte der Wahrheit sind stets unverziert und einfach

    Joseph Benedikt Marzellin Champagnat

  19. Immer habe ich nach dem Grundsatz gehandelt: Treue um Treue, Vertrauen um Vertrauen.

    Paul von Beneckendorff und Hindenburg

  20. Befehlen und gehorchen heißt, mit Mächten in Beziehung gebracht zu werden, und es ist nur sinnvoll, wenn der Befehlshaber im Vollbesitz dieser Mächte ist.

    Sebastian Faber

  21. Raum für alle hat die Erde, wer aber gibt jedem die ihm gebührende Zeit?

    Theodor Toeche-Mittler

  22. Wer an die Unsterblichkeit glaubt, muss auch an das Näherliegende, an die Fortentwicklung der Menschheit hienieden zum Guten glauben.

    Theodor Toeche-Mittler

  23. Ehrfurcht den Vorfahren, Treue den Lebensgenossen, Vertrauen der Jugend!

    Theodor Toeche-Mittler

  24. Dein Alter setze im Kampfe der Meinungen stets als Dein schwächstes Vorrecht an. Zwar ist es von Gott Dir gewährt, gilt aber als solches vor allem Dir selbst.

    Theodor Toeche-Mittler

  25. Die Liebe ist die Lösung des Lebensrätsels, der Hass die verzehrende Sehnsucht danach.

    Heinrich Lhotzky

  26. Es gibt kaum ein besseres Erkennungszeichen für Menschen als ihr Verhalten zu Kindern.

    Heinrich Lhotzky

  27. Vergebung muss immer da sein. Aber von Vergebung darf man erst reden, wenn die Menschen sich danach sehnen.

    Heinrich Lhotzky

  28. Feinde sind einem Menschen geschenkt, damit er an ihnen wachse und erstarke.

    Paul Olaf Bodding

  29. Im Zusammensein mit uns sollte jeder ein Liebender des Lebens werden.

    Paul Olaf Bodding

  30. Es ist gut, wenn ein tüchtiger Mensch verleumdet wird. Das dient seiner Sache.

    Paul Olaf Bodding

  31. Dem vertrauen die Menschen, der sich von einer höheren Macht regieren lässt.

    Paul Olaf Bodding

  32. Das Wohlwollen des Stolzen ist schwerer zu ertragen, als sein Hass.

    Paul Olaf Bodding

  33. Sei Mensch und ehre Menschenwürde

    Robert Bosch

  34. Der Mensch gönnt seiner Gattung nichts, daher hat er die Gesetze erfunden. Darf er schon nicht, dann sollen die anderen aber auch nicht.

    Kurt Tucholsky

  35. Von dem, was man heute an den Universitäten denkt, hängt ab, was morgen auf den Plätzen gelebt wird.

    José Ortega y Gasset

  36. Es gibt vier Typen von Menschen in der Welt: die Liebenden, die Opportunisten, die Zuschauer und die Schwachsinnigen. Die letzteren sind die Glücklichsten.

    Hippolyte Taine

  37. Wenn wir die Menschen nicht zurechtschelten können, können wir sie oft zurechtlieben

    James Hudson Taylor

  38. Aller Herrschaft Druck ist schwer; man muss den Menschen immer freiwillig handeln zu lassen scheinen

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  39. Ein schwacher Feind in der Festung ist fürchterlicher als der stärkste von aussen.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  40. Der beste Rat bleibt immer Stück- oder Flickwerk: wer sich nicht selber raten kann, dem ist nicht zu helfen.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  41. Menschenkenntnis ist das Resultat vieler Beobachtungen über eine Menge verschiedener Menschen.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  42. Dass die Menschen immer mehr sein wollen als sie sind, ist eine der stärksten Quellen unseres Elends.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  43. Jeder Mensch ist Despot: und keiner hilft dem anderen so sehr, wenn er nicht muss, dass er ihn von sich unabhängig macht.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  44. Der Mensch ist ein kleines Ding, man hat ihn bald auswendig gelernt, wenn man mit ihm vertraut wird.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  45. Wer nicht sagt, was er für wahr hält, ist entweder ein Heuchler oder ein Feiger oder ein gebrechlicher Mensch. Wer den Star stechen will, muss können sehend machen und den Leuten beweisen, daß Sehen b …

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  46. Gewalt und Druck über sich macht gewiss weniger Elend als Leere, innere Leerheit.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  47. Die Wahrheit ist oft zu einfach, um Glauben zu finden.

    Fanny Lewald

  48. Die Meinung, die uns umgibt, das Urteil, welches man über den Menschen fällt, wirken unmerklich, aber bestimmend auf ihn ein, wie das Licht und die Luft, die er beständig sieht und atmet.

    Fanny Lewald

  49. Wer die Liebe nicht versteht, begreift weder den Hass noch den Zorn.

    Fanny Lewald

  50. Bei lebhaften Menschen und Völkern sind Ruhe und Schweigen das sicherste Zeichen der Reife.

    Fanny Lewald

  51. Das Gefühl des Rechts macht groß, edel, frei, nachsichtig – Rechte haben macht egoistisch, misstrauisch und unduldsam. Dies zeigt sich in allen staatlichen und privaten Verhältnissen, in der Familie, …

    Fanny Lewald

  52. Wenn die Leute sich nur halb so viel Rechenschaft über ihr eigenes Leben geben wollten, als über das Leben der anderen, so würden sie sich des Ratgebens meist enthalten.

    Fanny Lewald

  53. Wer ohne üblen Willen die Fehler und Irrtümer seiner Nebenmenschen beobachtet, lernt dabei, wenn er will, seine eigenen Fehler und Irrtümer erkennen; er hat dann die Pflicht, ernst an ihre Überwindung …

    Fanny Lewald

  54. Es ist nicht jeder Mensch geboren, frei zu sein, denn es gibt Personen, die vortrefflich sind, wenn sie dienen und gehorchen müssen und unbrauchbar, wie sie in freier Selbstbestimmung handeln sollen …

    Fanny Lewald

  55. Wem man das Gefühl seiner Verantwortlichkeit nimmt, dem nimmt man das Gefühl seiner Bedeutung.

    Fanny Lewald

  56. Es ist sehr leicht, die Menschen zu behandeln, wenn man sie nicht achtet.

    Fanny Lewald

  57. Zu sagen, was man nicht denkt, ist immer Unrecht; alles zu sagen, was man denkt, ist meist töricht.

    Fanny Lewald

  58. Unsere Entsagung macht uns fast immer unglücklich, und den nicht glücklich, dem das Opfer gebracht wird. Entsagte man nicht, so käme am Ende nicht zwei Leiden, sondern ein Glück und ein Unglück zust …

    Fanny Lewald

  59. Mitleiden ist den trägen und geschäftigen Egoisten eine so angenehme Sache, weil es eine passive Tätigkeit, ein beschäftigter Müßiggang ist.

    Fanny Lewald

  60. Nicht die Jugend bedarf bei ihrem Schaffen der Ermunterung, sondern das Alter.

    Fanny Lewald