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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 22

  1. Die schlechten Menschen gewinnen, wenn man sie genauer kennen lernt; die guten verlieren

    Immanuel Kant

  2. Das Ärgern hab' ich eigentlich aus meinem Programm gestrichen, ebenso das Verwundern über meine Mitmenschen.

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  3. Liebe oder Hass - ein Drittes kennen die Frauen nicht.

    Publius Syrus

  4. Man sollte Mitleid mit denjenigen haben, die sich alles erlauben können

    Jean Anouilh

  5. Das Mittelmaß ist gut dem Alter wie der Jugend, nur Mittelmäßigkeit allein ist keine Tugend.

    Friedrich Rückert

  6. Ehe - Zustand oder Befindlichkeit einer Gemeinschaft, die aus einem Herren, einer Herrin und zwei Sklaven besteht, insgesamt also aus zwei Personen.

    Ambrose Bierce

  7. Ein fauler und ein fleißiger Mensch können nicht gut miteinander leben, der faule verachtet den fleißigen gar zu sehr.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  8. Ein Mensch wie ich pfeift auf das Leben einer Million Menschen.

    Napoleon

  9. Liebenswürdigkeit, Nachsicht und Rücksicht sind die Schlüssel zum Menschenherzen.

    Don Bosco

  10. Wir alle verachten Vorurteile, aber wir sind alle voreingenommen

    Herbert Spencer

  11. In vino veritas. Im Wein ist Wahrheit.

    Alkäus

  12. Anständigkeit ist die Verschwörung der Unanständigkeit mit dem Schweigen.

    George Bernard Shaw

  13. Das Schweigen kann nichts verbergen, aber Worte können das.

    August Strindberg

  14. Macht Ernst mit euren schönen Worten, so wird das Paradies auf Erden sein.

    Paul de Lagarde

  15. Wenn die Spartaner wie wir zwei Westentaschen, zwei Hosentaschen, drei Fracktaschen und fünf Oberrücktaschen gehabt hätten, sie hätten auch mehr gestohlen.

    Gottlieb Moritz Saphir

  16. Überall, wo Gewalt statt Rechts galt, ward die Gewalt niemals recht alt.

    Daniel Sanders

  17. Heirat, das heißt: Nachtigallen zu Hausvögeln machen.

    Christian Dietrich Grabbe

  18. Alt zu werden unter jugendlichen Völkern, scheint mir eine Lust, doch alt zu werden da, wo alles alt ist, scheint mir schlimmer denn alles.

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  19. Um andre leichter zu ertragen, mußt du dir sagen, dass du selbst nicht zu jeder Frist andern leicht zu ertragen bist.

    Friedrich Rückert

  20. Wenn zwei sich streiten, ist der, der dem Zornigen nicht widerspricht, der Weise

    Euripides

  21. Es ist schwierig, zu beurteilen, ob ein aufrichtiges und ehrliches Benehmen das Ergebnis der Anständigkeit oder der Berechnung ist.

    François de la Rochefoucauld

  22. Je verdorbener ein Zeitalter, desto mehr Verachtung der Weiber.

    Jean Paul

  23. Man nehme sich vor allen Personen in Acht, welche das bittere Gefühl des Fischers haben, der nach mühevollem Tagewerk am Abend mit leeren Netzen heimfährt.

    Friedrich Nietzsche

  24. Sachkenntnis ist das letzte, das man für eine lebhafte Diskussion benötigt.

    Pierre Augustin Baron de Beaumarchais

  25. Ergebenheit ist in einem gewissen Grade mit Zuneigung verwandt, obschon sie, hauptsächlich aus Ehrfurcht bestehend, häufig mit Furcht verbunden ist.

    Charles Robert Darwin

  26. Wer den Standpunkt des anderen nicht kennt, kann leicht an ihm vorbeireden.

    Wilhelm Hasenclever

  27. Hektik und Lärm lassen die innere Stimme nicht zu Wort kommen.

    Else Pannek

  28. Wir sind alle im Grunde neidisch, aber indem wir unseren Neid bezwingen, bessern wir uns.

    James Boswell

  29. Gott sei dank, dass der Spaß nicht totzukriegen ist auf dieser so sehr mürrischen Welt!

    Wilhelm Raabe

  30. Frieden ist die schönste Form von Glück.

    William Ellery Channing

  31. Die nicht einsam sein können, sind immer gelangweilt und folglich langweilig.

    Charles Joseph Fürst von Ligne

  32. Verachtung ist das Gefühl eines vorsichtigen Mannes für einen Feind, der zu mächtig ist, um ihn gefahrlos zu bekämpfen.

    Ambrose Bierce

  33. Wenn Leute zusammenkommen und ihr Übelwollen und ihre Missgunst über andere ausgießen, fällt alles Schädliche in zehnfacher Kraft auf sie selbst zurück.

    Prentice Mulford

  34. Wer in der Einsamkeit noch geistig mit seinen Widersachern weiterkämpft, gibt sich überflüssig aus.

    Prentice Mulford

  35. Ihr Verlangen, andern Unangenehmes zu sagen, geben manche für Offenherzigkeit aus.

    Otto Weiss

  36. Man ist weniger duldsam für jene Neigungen, die man nicht mehr besitzt.

    Casimir Delavigne

  37. Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.

    Christian Johann Heinrich Heine

  38. Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn od …

    Samuel Taylor Coleridge

  39. Ganz aufgehen in der Familie heißt, ganz untergehen

    Marie von Ebner-Eschenbach

  40. Die Gewalt lebt davon, dass sie von anständigen Leuten nicht für möglich gehalten wird.

    Jean-Paul Sartre

  41. Alles Elend kommt davon, dass wir nicht ruhig allein in einem Zimmer sitzen können.

    Blaise Pascal

  42. Wahnsinn bei Individuen ist selten, bei Gruppen, Nationen und Epochen aber die Regel

    Friedrich Nietzsche

  43. Es ist leicht, weit entfernte Menschen zu lieben. Es ist aber nicht immer leicht, diejenigen zu lieben, die gleich neben uns wohnen.

    Mutter Theresa

  44. Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein; sie muß zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  45. Jeder sorge für sich selbst, und am fröhlichsten lebt der, der sich selber am besten betrügen kann.

    Fjodor M. Dostojewski

  46. Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen

    Christian Johann Heinrich Heine

  47. Was es auch Großes und Unsterbliches zu erstreben gibt: Dem Mitmenschen Freude zu machen ist doch das Beste, was man auf der Welt tun kann.

    Peter Rosegger

  48. Geistreich sein heißt, sich leicht verständlich zu machen, ohne deutlich zu werden

    Jean Anouilh

  49. Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen.

    Mark Twain

  50. Das Menschliche ist unsere letzte Entschuldigung, unsere erste Rechtfertigung sollte es sein.

    Martin Kessel

  51. Die schlimmste Herrschaft ist die der Gewohnheit.

    Publius Syrus

  52. Der Hauptfehler des Menschen bleibt, dass er so viele kleine hat

    Jean Paul

  53. Das bringt bei Weibern manche Not: zu manchem treibt sie ein Verbot, wozu sie gar nichts triebe, wenn‘s unverboten bliebe.

    Gottfried von Strassburg

  54. Beharrlichkeit wird zuweilen mit Eigensinn verwechselt.

    August von Kotzebue

  55. Der Arbeiter ist nicht Bürger, weil er arbeitet, sondern er arbeitet, weil er Bürger ist.

    Edward Bellamy

  56. Wenn man Mitleid fühlt, so fragt man nicht erst andere Leute, ob man es fühlen soll.

    Georg Christoph Lichtenberg

  57. Ein liebevolles Herz ist der Anfang allen Verstehens

    Thomas Carlyle

  58. Manchmal ist es schwerer, einen einzigen Menschen als ein ganzes Volk zu beherrschen.

    Marquis de Vauvenargues

  59. Es ist ebenso viel Trägheit wie Schwäche dabei, sich beherrschen zu lassen.

    Jean de la Bruyère

  60. Hoch Gestellte kennen das Volk nicht und denken auch gar nicht daran, es kennen zu lernen.

    Marquis de Vauvenargues