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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 32

  1. Bei manchen Menschen ist es reine Intoleranz, von Toleranz zu sprechen

    Honoré Gabriel Victor de Riqueti

  2. Meine Wohnung kommt mir vor wie ein Heiligtum. Ich mag nur Menschen drin sehen, die ich wirklich mag. Alle anderen weise ich ab

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  3. Leben sie so,dass jeder ihnen freundlich begegnet, und sie werden erstaunt sein, was für ein glückliches Leben sie führen

    Charles M. Schwab

  4. Wenn du versuchst, den Menschen die Folgen ihrer Verrücktheit zu verschweigen, kommt dabei letzten Endes eine Welt voller Narren heraus

    Herbert Spencer

  5. Die tiefe Sicherheit einer Gesellschaft hängt von Natur und Verhalten ihrer Bürger ab

    Herbert Spencer

  6. Die Rachsucht ist die Gerechtigkeit der Gemeinen.

    Hermann Stehr

  7. Niemand ist anders von mir behandelt worden, als ich sein möchte, wenn ich dieselbe Krankheit bekäme

    Thomas Sydenham

  8. Böses darf man nicht nur denen zur Last legen, die es tun, sondern auch denen, die es nicht verhindern, obwohl sie dazu in der Lage wären.

    Thukydides

  9. Das Leben ist eine Pflicht, nicht ein Vergnügen. Es ist kein Festtag und kein Trauertag, sondern ein Arbeitstag

    Alexandre Vinet

  10. Wenn der Ruf eines Menschen erst einmal feststeht, ist er immer besser oder schlechter, als er es verdient.

    Alexandre Vinet

  11. Die Friedfertigkeit ist das eindrücklichste Ding der Welt und von allen Worten das beredtste.

    Alexandre Vinet

  12. Macht bedeutet die Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel, worauf diese Chance beruht.

    Max Weber

  13. In Dingen, die wir nicht kennen, sind wir oft auf das Urteil jener angewiesen – die sie auch nicht kennen.

    Otto Weiss

  14. Worte können ihren Sinn sehr ändern – durch das Übelwollen derer, die sie anhören!

    Otto Weiss

  15. Es gibt ebensoviele Mittelpunkte der Welt, als es Menschen gibt.

    Otto Weiss

  16. Es wandeln viele auf verbotenen Wegen und schämen sich, wenn sie einander begegnen.

    Otto Weiss

  17. Was wären in dieser Welt die Starken, ohne Unterstützung der Schwachen?

    Otto Weiss

  18. Jemand kann solche Furcht haben, sich lächerlich zu machen, dass er sich lächerlich macht.

    Otto Weiss

  19. Gar oft sind die Verspotteten lustiger als die Spötter!

    Otto Weiss

  20. Unbedingt traut nur der seiner Menschenkenntnis, der keine hat.

    Otto Weiss

  21. Jede Moral verübt Grausamkeiten.

    Otto Weiss

  22. Der Lügner wird von den Leuten oft getäuscht; denn oft stellen sie sich, als glaubten sie ihm.

    Otto Weiss

  23. Der Ruhm ist ein brennender Ofen: man muss ihn immer wieder heizen, soll er nicht kalt werden

    Otto Weiss

  24. Der Ton der Überlegenheit muss oft sie selbst ersetzen.

    Otto Weiss

  25. Gewisse Wünsche darf man vor jedem aussprechen, nur nicht vor dem, der sie erfüllen könnte.

    Otto Weiss

  26. Im Streit, da kommt mancher immer wieder auf das zurück, wovon er durchaus nicht sprechen wollte.

    Otto Weiss

  27. Gegenliebe zu finden, das ist ein Glück, bei dem man viel Pech haben kann!

    Otto Weiss

  28. Durch besondere Protektion erhielt schon mancher eine überaus günstige Gelegenheit, sich öffentlich zu blamieren.

    Otto Weiss

  29. Oft ist bei Konflikten der eine Teil formell im Recht, der andere bloß tatsächlich.

    Otto Weiss

  30. Manchmal – so wird von uns verlangt – sollen wir aus der Ärmlichkeit des Gebotenen eine möglichst reiche Auswahl treffen.

    Otto Weiss

  31. Solche, die sich niemand aufdrängen, nennt man nicht etwa bescheiden, sondern hochmütig.

    Otto Weiss

  32. Wer hätte es nicht schon erfahren, wie sehr man sich erleichtert fühlen kann durch eine vertrauliche Aussprache, die man nachher bereut.

    Otto Weiss

  33. Gewisse Leute fühlen sich überall gedemütigt, wo sie nicht frech sein dürfen.

    Otto Weiss

  34. Eine Bitte, die selten erhört wird: "Versetzen Sie sich doch in meine Lage!"

    Otto Weiss

  35. Aus Furcht vor übler Nachrede unterbleibt manch gute Handlung.

    Otto Weiss

  36. Seien wir froh, dass wenigstens diese Dinge nicht der Mode unterliegen: Lieben, Hassen, Lachen, Weinen.

    Otto Weiss

  37. Wir können's oft nicht begreifen, dass Leute das tun, was wir an ihrer Stelle auch täten.

    Otto Weiss

  38. Es gibt ein unbeschränktes Vertrauen, dessen Grenzen genau festzustellen sind.

    Otto Weiss

  39. Unglücklich will manche Frau um jeden Preis scheinen und bedauert man sie dann, so ist sie ganz glücklich!

    Otto Weiss

  40. Mancher gesteht alles indem er leugnet, noch ehe man ihn beschuldigt.

    Otto Weiss

  41. Zur Lehre der Sinneswahrnehmungen: Kenner der Gebärdensprache hören auch mit den Augen.

    Otto Weiss

  42. Die Vertrauensseligen der Gegenwart sind die Misstrauischen der Zukunft.

    Otto Weiss

  43. Wer die Menschen in guten Stunden von sich weist, kann sie in bösen Stunden, die doch für jeden einmal kommen, auch nicht an sich ziehen, und wenn er es mit Haken und Ketten versuchte.

    Ernst von Wildenbruch

  44. Staunen ist unfreiwilliges Lob.

    Edward Young

  45. Je mehr Feind, je mehr Glück.

    Julius Wilhelm Zincgref

  46. Straf' muss sein, doch soll Barmherzigkeit vorgehen.

    Julius Wilhelm Zincgref

  47. Man wird immer wieder im Leben auf wahrhaft gütige Menschen stoßen.

    Ferdinand Ebner

  48. Nebenmenschen und Mitmenschen – wir suchen alle den, mit dem wir Mensch sein können. Wir sollen nicht neben, sondern mit den Menschen leben. Oder noch besser ist es, wenn wir einander leben.

    Ferdinand Ebner

  49. Seit Adam waren stets die Dummen in der Mehrheit.

    Casimir Delavigne

  50. Ein jeder sieht, wie glücklich der ist, der dumm geboren und alles glaubt. Ehrgeiz stachelt ihn nicht, und Furcht lässt ihn ruhig, beide gewöhnlich der Same für Kummer und Schmerz.

    Nicolaus Machiavelli

  51. Wer leichtlich glaubt, wird leicht betrogen.

    Georg Rollenhagen

  52. Im Frieden und im Krieg behält Einigkeit den Sieg

    Georg Rollenhagen

  53. Falschheit regiert die ganze Welt.

    Georg Rollenhagen

  54. Nichtstun ist die Weisheit derjenigen, die den Untergang von Narren miterlebt haben.

    George Meredith

  55. Eine Träne zu trocknen ist ehrenvoller, als Ströme von Blut zu vergießen.

    Lord Byron

  56. Rat sucht man, weil man seinen Standpunkt bestätigt haben möchte.

    William Osler

  57. Wer den Menschen vertraut, macht weniger Fehler als derjenige, der ihnen misstraut.

    Camillo Benso Graf von Cavour

  58. Einem anderen gehöre nicht, wer sein eigener Herr sein kann

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  59. Der Schmeichler ist dem Herren lieb, doch stiehlt er die Ehr' ihm wie ein Dieb

  60. Der Jungen Lob wird's mehren, wenn sie das Alter ehren; doch große Tugend ist's der Alten, der Jugend was zu gut zu halten.

    Bernhard Freidank