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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 25

  1. Wer mich tadelt, gibt zu erkennen, dass etwas Gutes in mir sei.

    Friedrich von Logau

  2. Immer wird uns das Vertrauen eines der größten und beglückensten Geschenke menschlichen Zusammenlebens bleiben.

    Dietrich Bonhoeffer

  3. Wir sind geboren, um gemeinsam zu leben, und unsere Gesellschaft ähnelt einem Gewölbe, in dem Steine einander am Fallen hindern.

    Seneca

  4. Ein jeder kehre vor seiner Tür, und rein ist jedes Stadtquartier.

    Johann Wolfgang von Goethe

  5. Wer der Gerechtigkeit folgen will durch dick und dünn, muß lange Stiefel haben.

    Wilhelm Busch

  6. Die verstehen sehr wenig, die nur das verstehen, was sich erklären lässt

    Marie von Ebner-Eschenbach

  7. Ein guter Gedanke macht froh, erst recht eine gute Tat

    Peter Rosegger

  8. Das Alter hat zwei große Vorteile: Die Zähne tun nicht mehr weh, und man hört nicht mehr all das dumme Zeug, das ringsum gesagt wird.

    George Bernard Shaw

  9. Der Schmeichler ist ein Mensch, der seiner Meinung nach deine Fähigkeiten außerordentlich übertreibt, so dass sie näher an deine eigene Vorstellung von ihnen herankommen.

    Oscar Wilde

  10. Für Heuchelei gibt's Geld genug. Wahrheit geht betteln.

    Martin Luther

  11. Das Rationale am Menschen sind seine Einsichten; das Irrationale, dass er nicht danach handelt

    Friedrich Dürrenmatt

  12. Es gibt ein altes Sprichwort: Ein Ermüdeter sucht Streit. Dasselbe gilt vom Hungrigen und Durstigen und überhaupt von jedem Menschen, den etwas quält.

    Seneca

  13. Alles wird man dir verzeihen, aber man ist unerbittlich gegen das Genie.

    Christian Johann Heinrich Heine

  14. Nur die wertvollen Menschen bleiben bei ihresgleichen in guter Stimmung.

    Charles-Louis de Montesquieu

  15. Man kann vieles unbewusst wissen, indem man es nur fühlt, aber nicht weiß.

    Fjodor M. Dostojewski

  16. Der Mensch ist von einer Kompliziertheit, die nur Individualitäten zuläßt.

    Friedrich Dürrenmatt

  17. Wo einer steht, da ist des anderen Grenze.

    Friedrich Schleiermacher

  18. Das Leben, Gott sei Dank, ist kein Tummelplatz großer Gefühle, sondern eine Alltagswohnstube, drin das so genannte große Glück davon abhäng, ob man friert oder warm sitzt, ob der Ofen raucht, oder gut …

    Theodor Fontane

  19. Wahrheitsliebe zeigt sich darin, dass man überall das Gute zu finden und zu schätzen weiß.

    Johann Wolfgang von Goethe

  20. Das Nachahmen ist allezeit, wie mich dünkt, eine sehr nützliche Sache.

    Georg Christoph Lichtenberg

  21. Nichts ist edler als Übeltaten zu verzeihen, die uns nicht betreffen

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  22. Es gibt viel Gutes, das zwar von einem klugen Mann erkannt wird, aber doch keine so auffälligen Gründe hat, um andere von seiner Richtigkeit überzeugen zu können.

    Nicolaus Machiavelli

  23. Erhebt euch von der Erde, ihr Schläfer aus der Ruh.

    Max von Schenkendorf

  24. Meine Familie hielt so eng zusammen, dass ich manchmal das Gefühl hatte, dass wir eine einzige aus vier Teilen bestehende Person seien.

    Henry Ford

  25. Ein Dummkopf bleibt ein Dummkopf nur für sich in Feld und Haus; Doch wenn du ihn zum Einfluß bringst, so wird ein Schurke draus.

    Franz Grillparzer

  26. Die Schurken sind immer praktisch tüchtiger als die ehrlichen Leute, weil ihnen die Mittel gleichgültig sind.

    Franz Grillparzer

  27. Ich spreche nicht gern mit Leuten, die stets meiner Meinung sind. Eine Zeitlang macht es Spaß, mit dem Echo zu spielen, auf die Dauer aber ermüdet es.

    Thomas Carlyle

  28. Bei euch Menschen ist der immer willkommen, der sich unentbehrlich zu machen weiß.

    Johann Gottfried Herder

  29. Man hat beobachtet, dass niemand besser geeignet ist, andern Ratschläge zu erteilen, als diejenigen, die sie selbst am wenigsten befolgt haben.

    Oliver Goldsmith

  30. Tue nichts Gutes, damit Dir Gutes getan wird. Die Geschmäcker könnten unterschiedlicher nicht sein.

    George Bernard Shaw

  31. Höflichkeit ist die Blüte der Menschlichkeit. Wer nicht höflich genug ist, ist auch nicht menschlich genug.

    Joseph Joubert

  32. Das menschliche Herz hat eine fatale Neigung, nur etwas Niederschmetterndes Schicksal zu nennen.

    Albert Camus

  33. Je mehr man in sich erlebt hat, desto mehr Teil nimmt man an andern und weniger an sich selbst

    Ernst von Feuchtersleben

  34. Der Krieg ist kein Abenteuer. Der Krieg ist eine Krankheit. Wie ein Typhus.

    Antoine de Saint-Exupéry

  35. Leben läßt sich nur rückwärts verstehen, muß aber vorwärts gelebt werden

    Sören Kierkegaard

  36. Der Tourist. In einem Gespräch von nur einer Viertelstunde verleidet er mir die halbe Welt.

    Jules Renard

  37. Nur die Frau kann eine Familie schaffen. Aber eine Familie kann auch an ihr zerbrechen.

    Mutter Theresa

  38. Ich wundere mich oft darüber, wie leichtfertig man um Zeit bittet und sie anderen gewährt. Es ist gleichsam, als wenn um ein Nichts gebeten würde.

    Seneca

  39. Wer nach seinem Gewissen lebt, der ist kein Knecht, der befiehlt sich selbst und gehorcht sich selbst; der lebt wirklich menschlich.

    Johann Geiler von Kayserberg

  40. Sei dessen eingedenk, dass zwischen einem Verrückten und einem, der vor Zorn rast, kein größerer Unterschied besteht als zwischen einer vorübergehenden und einer dauernden Tollheit.

    Erasmus von Rotterdam

  41. Das Leben der Vornehmen ist ein langer Sonntag; sie wohnen in schönen Häusern, sie tragen zierliche Kleider, sie haben feiste Gesichter und reden eine eigene Sprache.

    Georg Büchner

  42. Um die Menschen klug zu machen, muss man klug sein; sie dumm zu machen, muss man dumm scheinen.

    Ludwig Börne

  43. Man wird am ehesten betrogen, wenn man sich für klüger als die anderen hält.

    René Descartes

  44. Man muss mit seinen Feinden leben, da man nicht jedermann zum Freund haben kann.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  45. Jede einem Menschen zugefügte Beleidigung, geleichgültig, welcher Rasse er angehört, ist eine Herabwürdigung der ganzen Menschheit.

    Albert Camus

  46. Verständnis kommt uns durch die Liebe.

    Richard Wagner

  47. In jedem ist etwas Kostbares, das in keinem anderen ist.

    Martin Buber

  48. Der gesellschaftliche Fortschritt lässt sich exakt messen an der gesellschaftlichen Stellung des schönen Geschlechts.

    Karl Marx

  49. Die Welt ist so voller Schwachköpfe und Narren, dass man nicht nötig hat, sie im Tollhause zu suchen.

    Johann Peter Eckermann

  50. Man kann nur wahr sein, indem man übertreibt. Das Problem besteht darin, auf harmonische Weise zu übertreiben.

    Gustave Flaubert

  51. Das echte Gespräch bedeutet: aus dem Ich heraustreten und an die Tür des Du klopfen

    Albert Camus

  52. Die meisten Männer heiraten aus Gedankenlosigkeit, wie sie aus Gedankenlosigkeit Kriege führen.

    Henry de Montherlant

  53. Wenn man es fertigbringen könnte, dass die Leute auf ihrem richtigen Platze ständen und wollten stehen bleiben, dann wären wir weit, sehr weit.

    Adolph Kolping

  54. Die größte Ersparnis, die sich im Bereich des Denkens erzielen lässt, besteht darin, die Nicht-Verstehbarkeit der Welt hinzunehmen und sich um die Menschen zu kümmern.

    Albert Camus

  55. Schmiegsam und geschmeidig ist der Mensch, wenn er geboren wird, starr, störrisch und steif, wenn er stirbt. Biegsam, weich und zart sind die Kräuter und die Bäume im Wachstum, dürr, hart und stark i …

    Laotse

  56. Die Lüge kann nie zur Wahrheit werden dadurch, dass sie an Macht wächst

    Rabindranath Tagore

  57. Die es gut meinen, das sind die schlimmsten

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  58. Ist die Einsamkeit für große Geister eine Nahrungsquelle, so ist sie für kleine eine Qual.

    Samuel Smiles

  59. Wenn Leute mit mir über das Wetter reden, habe ich immer das ganz sichere Gefühl, dass sie etwas anderes sagen wollen. Und das macht mich so nervös.

    Oscar Wilde

  60. Falsche Bescheidenheit ist die schicklichste aller Lügen

    Nicolas Chamfort