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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 14

  1. Mann mit zugeknöpften Taschen, dir tut niemand was zulieb: Hand wird nur von Hand gewaschen; wenn du nehmen willst, so gib!

    Johann Wolfgang von Goethe

  2. Keiner von uns weiß, was er Menschen gibt. Es ist für uns verborgen und soll es bleiben. Manchmal dürfen wir ein wenig davon sehen, um nicht mutlos zu werden. Das Wirken der Kraft ist geheimn …

    Albert Schweitzer

  3. Wieviele Freuden werden zertreten, weil die Menschen meist nur in die Höhe gucken und was zu ihren Füßen liegt, nicht sehen

    Johann Wolfgang von Goethe

  4. Es ist keine Höflichkeit, dem Lahmen den Stock tragen zu wollen.

    Arthur Schnitzler

  5. Nicht der fernste Mensch ist uns das größte Geheimnis, sondern gerade der Nächste

    Dietrich Bonhoeffer

  6. Der Mensch ist bestimmt, in der Gesellschaft zu leben. Er soll in der Gesellschaft leben. Er ist kein ganz vollendeter Mensch und widerspricht sich selbst, wenn er isoliert lebt

    Johann Gottlieb Fichte

  7. Jede Zeit hat ihre Aufgabe, und durch die Lösung derselben rückt die Menschheit weiter. Aber ach! Jeder Zoll, den die Menschheit weiter rückt, kostet Ströme Blutes.

    Christian Johann Heinrich Heine

  8. Mancher flieht die Menschen und merkt nicht, dass er vor sich selbst fliehen möchte.

    Peter Sirius

  9. Der rechte Spott kommt aus der leisen Trauer eines gütigen Herzens.

    Paul Keller

  10. Und sollte ich vergessen haben, jemanden zu beschimpfen, dann bitte ich um Verzeihung!

    Johannes Brahms

  11. Ein ehrlicher Mensch ist in Gottes Augen für die menschliche Gesellschaft wertvoller als alle gekrönten Raufbolde, die je gelebt haben.

    Thomas Paine

  12. Keine Gesellschaft kann gedeihen und glücklich sein, in der der weitaus größte Teil ihrer Mitglieder arm und elend ist.

    Adam Smith

  13. Viele Spötter meinen, reich an Geist zu sein, und sind doch nur arm an Takt

    Georg Christoph Lichtenberg

  14. Der Hass der Größe gegen die Kleinheit ist der Ekel; der Hass der Kleinheit gegen die Größe der Neid.

    Arthur Schnitzler

  15. Nicht wer eine gute Erkenntniskraft, sondern wer einen guten Willen hat, heißt ein guter Mensch.

    Thomas von Aquin

  16. Ist die Jugend euch entschwunden, kehrt sie euch erneut zurück, wenn ihr Eltern treu verbunden, sonnt euch in der Kinder Glück.

    Daniel Sanders

  17. Wie schade, dass so wenig Raum ist zwischen der Zeit, wo man zu jung, und der, wo man zu alt ist!

    Charles-Louis de Montesquieu

  18. Der Mensch ist wie sein Umgang.

    Euripides

  19. Man muss denken wie die wenigsten und reden wie die meisten.

    Arthur Schopenhauer

  20. Wir lieben immer die Menschen, die uns bewundern. Aber nicht immer die, die wir bewundern.

    François de la Rochefoucauld

  21. Nicht nur die Kunst des Schenkens sollte man besitzen, sondern auch die, empfangen und annehmen zu können.

    Sören Kierkegaard

  22. Die Menschen unterscheiden sich durch das, was sie zeigen, und gleichen sich durch das, was sie verbergen.

    Paul Valéry

  23. Immer siegt, wer Milde walten läßt.

    Publius Syrus

  24. Schmeicheleien sind wie Falschgeld: Sie machen denjenigen ärmer, der sie empfängt.

    Herbert George Wells

  25. Im Leben ist's wie am Himmel. Eben dadurch, dass Sternbilder auf der einen Seite runter sinken, müssen neue auf der anderen herauf.

    Jean Paul

  26. Das Schönste, was man jemand auf der Welt antun kann, ist, sich von ihm belehren zu lassen.

    John Steinbeck

  27. Leicht ist es zu geben, aber nur große Menschen haben den Mut Freundlichkeit und Großzügigkeit anzunehmen.

    John Steinbeck

  28. Denke wie ein Weiser, aber sprich die Sprache Deiner Mitmenschen.

    William Butler Yeats

  29. Es ehrt unsere Zeit, dass sie genügend Mut aufbringt, Angst vor dem Krieg zu haben.

    Albert Camus

  30. Hütet euch vor der Wut eines Geduldigen!

    John Dryden

  31. Der brave Mensch grämt sich weit mehr über ein Unrecht, das er getan hat, als über ein solches, das ihm angetan wurde.

    Berthold Auerbach

  32. Von der Gewalt, die alle Wesen bindet, befreit der Mensch sich, der sich überwindet.

    Johann Wolfgang von Goethe

  33. Unter Intuition versteht man die Fähigkeit gewisser Leute, eine Lage in Sekundenschnelle falsch zu beurteilen.

    Friedrich Dürrenmatt

  34. Mach andern Freude! Du wirst erfahren, dass Freude freut.

    Friedrich Vischer

  35. Nur Menschen, die in reinster Sympathie leben, dürften Tischgenossen sein.

    Prentice Mulford

  36. Ich glaube, dass jedes Recht eine Verantwortung, jede Gelegenheit eine Aufgabe und jeder Besitz eine Verpflichtung auferlegt.

    John D. Rockefeller

  37. Lerne Geduld haben mit fremden Fehlern; denn siehe, du hast auch viel an dir, was andere tragen müssen

    Thomas à Kempis

  38. Nur der blickt heiter, der nach vorwärts schaut.

    Edmund Burke

  39. Es ist nicht möglich, mit Menschen zusammenzuleben, wenn man ihre Hintergedanken kennt.

    Albert Camus

  40. Geduld ist zweierlei: ruhige Ertragung des Mangels, ruhige Ertragung des Übermaßes.

    Novalis

  41. Pünktlichkeit bei einer Verabredung hat nur den einen Nachteil, dass der andere ja nicht da ist, um sie zu würdigen.

    Franklin P. Jones

  42. Halte Abstand - und du behälst die Übersicht.

    Wilhelm Hasenclever

  43. Ich habe mich wohl schon tausendmal über diese Fähigkeit des Menschen gewundert, das höchste Ideal neben der niedrigsten Gemeinheit in seiner Seele hegen zu können, und beides mit vollkommener Aufrich …

    Fjodor M. Dostojewski

  44. Worte kann man nicht essen, sie sind Wind; und von Artigkeiten kann man nicht leben, sie sind höflicher Betrug,

    Baltasar Gracián y Morales

  45. Vorsicht vor den Gutmütigen! Der Umgang mit ihnen erschlafft.

    Friedrich Nietzsche

  46. Die Großen schätzen den Menschen nur in dem Grade, in welchem sie Nutzen von ihm ziehen können.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  47. Man speist am besten mit begabten Menschen, die einander hochschätzen.

    Jules de Goncourt

  48. Menschen, die einander ohne tatsächlich klaren Grund nicht trauen, trauen sich selber nicht

    Friedrich Vischer

  49. Hasse Menschen, liebe Menschen, aber sei ihnen gegenüber niemals gleichgültig!

    Rainer Haak

  50. Wenn Du auf eine vollkommene Gemeinde wartest, musst Du warten, bis Du in den Himmel kommst; und wenn Du doch eine vollkommene Gemeinschaft auf der Erde finden könntest, würde sie Dich sicherlich nich …

    Charles Haddon Spurgeon

  51. Diejenigen, welche von ihrer Unantastbarkeit zu hohe Meinung besitzen, zeigen oft eine beleidigende Geringschätzung anderer.

    Heinrich Martin

  52. Achte jedes Mannes Vaterland, aber das deinige liebe!

    Gottfried Keller

  53. Dummheit, die man bei andern sieht, wirkt meist erhebend auf's Gemüt.

    Wilhelm Busch

  54. Eifersüchtig ist jede Tugend auf die andre, und ein furchtbares Ding ist Eifersucht. Auch Tugenden können an der Eifersucht zu Grunde gehen.

    Friedrich Nietzsche

  55. Du musst das Leben nicht verstehen, dann wird es werden wie ein Fest, und lass dir jeden Tag geschehen, so wie ein Kind im Weitergehen, von jedem Wehen Blüten schenken lässt.

    Rainer Maria Rilke

  56. Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Tapferen ist sie die Chance.

    Victor-Marie Hugo

  57. Kann man etwas nicht verstehen, dann urteile man lieber gar nicht, als dass man verurteile.

    Rudolf Steiner

  58. Ehe - ein Versuch, zu zweit wenigstens halb so glücklich zu werden, wie man allein gewesen ist.

    Oscar Wilde

  59. Sag nicht Gutes über dich selbst. Man wird dir mißtrauen. Sag nichts Schlechtes über dich selbst. Man wird dich beim Wort nehmen.

    Joseph Roux

  60. Nirgends klingen falsche Musik und krumme Töne besser, als wenn es gegen einen gemeinsamen Feind geht.

    Friedrich Nietzsche