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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 15

  1. Wir suchen die Wahrheit, finden wollen wir sie aber nur dort, wo sie uns beliebt

    Marie von Ebner-Eschenbach

  2. Gerechtigkeit entspringt dem Neide, denn ihr oberster Satz ist: Allen das gleiche.

    Walter Rathenau

  3. Sag nicht Gutes über dich selbst. Man wird dir mißtrauen. Sag nichts Schlechtes über dich selbst. Man wird dich beim Wort nehmen.

    Joseph Roux

  4. Am Schlimmsten ist eine Lüge, die eine halbe Wahrheit ist. Wenn wir z. B. Menschen in unser Haus bitten, während wir sie hinwünschen, wo der Pfeffer wächst.

    Prentice Mulford

  5. Es ist ungemein wichtig und nützlich, selbst in einem kleinen Wirkungskreis als gutes Beispiel zu wirken, denn auf diese Weise beeinflusst man Dutzende und Hunderte von Menschen.

    Fjodor M. Dostojewski

  6. Die, die immer trinken schmecken nichts; die, die immer reden denken nichts

    Matthew Prior

  7. Erwarte kein Lob ohne Neid, bevor du tot bist!

    Charles Caleb Colton

  8. Lebe, sei glücklich und mache andere glücklich.

    Mary Shelley

  9. An sich selbst muss der Mensch in Erfahrung bringen, wie dem anderen zumute ist.

    Wilhelm Raabe

  10. Ach ich fühl es! Keine Tugend ist so recht nach meinem Sinn; stets befind ich mich am wohlsten, wenn ich damit fertig bin.

    Wilhelm Busch

  11. Jeder Mensch ist ein Abgrund. Man schaudert, wenn man hineinsieht.

    Georg Büchner

  12. Selten wirst du einen Menschen finden, der bei geöffneten Türen ruhig leben könnte.

    Charles Baudelaire

  13. Ein Weiser nutzt seine Feinde besser aus als ein Narr seine Freunde.

    Baltasar Gracián y Morales

  14. Die Menschen sind nicht halb so gut, wie ihre Freunde sie schildern und nicht halb so schlecht, wie ihre Feinde behaupten

    Adolph Freiherr von Knigge

  15. Die unterhaltsamsten Gäste sind die, die gern hören, wenn andere sprechen.

    Thomas Carlyle

  16. Nichts wie die Schmeichelei ist so gefährlich dir. Du weißt es, dass sie lügt, und dennoch glaubst du ihr.

    Friedrich Rückert

  17. Je vollständiger man ein Individuum lieben oder bilden kann, je mehr Harmonie findet man in der Welt.

    Friedrich von Schlegel

  18. Die Quelle des Fortschritts in der Geschichte ist der einzelne Mensch.

    Paul de Lagarde

  19. Was der Mutter ans Herz geht, das geht dem Vater nur an die Knie.

    Horatio Nelson

  20. Keiner irrt nur für sich, sondern er ist auch Grund und Urheber vom Irren anderer.

    Seneca

  21. Teilnahme ist der goldene Schlüssel, der die Herzen anderer öffnet.

    Samuel Smiles

  22. Keine Reden finden bereitwilligeren Glauben als die, welche das Genie herabsetzen und dem Neide der bewußten Mittelmäßigkeit schmeicheln.

    Thomas Babington Macaulay

  23. Tue nichts im Leben, was dich beschämt, wenn es dein Nachbar bemerken würde.

    Epikur

  24. Das Leben ist ein Spiel. Man macht keine größeren Gewinne, ohne Verluste zu riskieren.

    Christina I. von Schweden

  25. Die Tugend des freien Menschen zeigt sich ebenso groß im Vermeiden wie im Überwinden von Gefahren.

    Baruch de Spinoza

  26. Erst gegen Ende unseres Lebens müssen wir uns eingestehen, dass uns die am meisten genützt haben, die uns die größten Hindernisse in den Weg gelegt haben.

    Carl Ludwig Schleich

  27. Wer die Menschen liebe, liebt auch ihre Freuden.

    Fjodor M. Dostojewski

  28. Was gute Gesellschaft genannt wird, ist meistens nur ein Mosaik geschliffener Karikaturen.

    Friedrich von Schlegel

  29. Ich glaube an die Disziplin des Schweigens und könnte stundenlang darüber sprechen.

    George Bernard Shaw

  30. Es empfiehlt sich, den Menschen Hoffnungen zu machen und ihnen immer etwas zu versprechen, wenn man sie braucht.

    Nicolaus Machiavelli

  31. Man verzeiht jedem seine erste kolossale Dummheit, aber niemals die zweite, die erste verteidigen zu wollen.

    Daniel Spitzer

  32. Jede Wahrheit hat zwei Seiten. Wir sollten uns beide anschauen, bevor wir uns für die eine entscheiden.

    Aesop

  33. Rate den Mitbürgern nicht das Angenehmste, sondern das Beste.

    Solon

  34. Wenn es glatteist, gehen die Menschen Arm in Arm.

    Jean Paul

  35. Wenn ich nach einigen Jahren eine Person wiedersah, die ich jung gekannt hatte, kam es mir beim ersten Blick immer vor, als begegnete ich jemand, der ein großes Unglück erlitten habe.

    Giacomo Leopardi

  36. Man kann das Gefühl zu gefallen genießen, solange man sicher ist, nicht nur vor allem sich selbst zu gefallen.

    Giacomo Leopardi

  37. Ach, das ist das Schöne an der Jugend, dass sie mit ebensoviel Hoffnungen operiert wie das Alter mit Erinnerungen.

    Bertha Freifrau von Suttner

  38. Man soll tun, was man kann, einzelne Menschen vom Untergang zu retten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  39. Um einander zu achten, muss man sich zunächst kennen.

    Pierre Baron de Coubertin

  40. Neid ist unbedingte Anerkennung.

    Emanuel Wertheimer

  41. Nur was wir selber glauben, glaubt man uns.

    Karl Ferdinand Gutzkow

  42. Der Mensch ist nicht allein ein Werk der Umstände, sondern die Umstände sind ein Werk des Menschen.

    Benjamin Disraeli

  43. Erziehung ist Leben und setzt Leben voraus.

    Adolph Kolping

  44. Die Faulen sehnen sich nach Gesellschaft.

    John Steinbeck

  45. Je besser wir sind, desto besser werden die Menschen um uns her.

    Richard Rothe

  46. Der Langweiler ist ein Mensch, der dich deiner Einsamkeit beraubt, ohne dir Gesellschaft zu bieten

    Giovanni Vincenzo Gravina

  47. Leicht muss man sein, mit leichtem Herz und leichten Händen halten und nehmen, halten und lassen!

    Hugo von Hofmannsthal

  48. Der Wiener ist ein mit sich' sehr unglücklicher Mensch, der den Wiener hasst, aber ohne den Wiener nicht leben kann.

    Hermann Bahr

  49. Es ist schlimm um eine Nation bestellt, in der die Jugend konservativer ist als das Alter

    Heinrich von Treitschke

  50. Der Teufel hat die Welt verlassen, weil er weiß, dass die Menschen selbst einander die Hölle heiß machen.

    Friedrich Rückert

  51. Ich habe kein Ehepaar kennengelernt, in dessen Leben es noch nie eine Revolution gegeben hat.

    John Knittel

  52. Die Hälfte aller Fehler entsteht dadurch, dass wir denken sollten, wo wir fühlen, und dass wir fühlen sollten, wo wir denken.

    John Churton Collins

  53. Wieviele rühmen sich der Tugenden und Gaben, die sich doch nicht erhalten haben.

    Friedrich von Hagedorn

  54. Die Menschen leben nicht davon, dass sie für sich selbst sorgen, sie leben von der Liebe, die in den Menschen ist.

    Leo Tolstoi

  55. Mit vernünftiger Überlegung kommt man seinen Feinden gegenüber weiter als mit unverständigen Gewaltstreichen.

    Thukydides

  56. Denn niemand geht mit derselben Sicherheit an die Tat, mit welcher der Rat kommt, sondern Zuversicht herrscht beim Rat, Zaghaftigkeit und Halbheit bei der Tat.

    Thukydides

  57. Wenn der Staat missglückte Eheversuche mit Gewalt zusammenhalten will, so hindert er dadurch die Möglichkeit der Ehe selbst, die durch neue, vielleicht glücklichere Versuche befördert werden könnte.

    Friedrich von Schlegel

  58. Die Menschen gebrauchen im allgemeinen nur einen kleinen Teil der Macht, die sie besitzen.

    William James

  59. Neiden und beneidet werden ist das meiste tun auf Erden.

    Friedrich von Logau

  60. Im Ehestand muss man sich manchmal streiten; denn dadurch erfährt man was voneinander.

    Johann Wolfgang von Goethe