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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 5

  1. Wenn alle Menschen denken könnten das gäbe eine Revolution!

    Emanuel Wertheimer

  2. Es ist absurd, die Menschen in gute und schlechte einzuteilen. Sie sind entweder amüsant oder langweilig.

    Oscar Wilde

  3. Sein Prinzip ist überhaupt: was beliebt ist auch erlaubt; denn der Mensch als Kreatur hat von Rücksicht keine Spur.

    Wilhelm Busch

  4. Wer sich nach Licht sehnt, ist nicht lichtlos, denn die Sehnsucht ist schon licht.

    Bettina von Arnim

  5. Der Armut mangelt es an vielem, dem Geiz an allem.

    Publius Syrus

  6. Es gibt kein größeres Vergnügen, als dass man einem Menschen mehr gibt, als er erwartet hatte.

    Charles Baudelaire

  7. Der Himmel auf Erden ist überall, wo ein Mensch von Liebe zu Gott, zu seinen Mitmenschen und zu sich selbst erfüllt ist.

    Hildegard von Bingen

  8. Ein bisschen Güte von Mensch zu Mensch ist besser als alle Liebe zur Menschheit.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  9. Bei vielen Menschen ist es bereits eine Unverschämtheit, wenn sie "ich" sagen.

    Theodor W. Adorno

  10. Es ist mehr wert, eine Träne zu trocknen, als tausend zum Fließen zu bringen.

    Ernst Wiechert

  11. Wer die Laterne trägt, stolpert leichter als wer ihr folgt.

    Jean Paul

  12. Zwischen Völkern, die sich lange bekriegt haben, bilden sich echte Bündnisse. Der Krieg ist eine Art Handel, der diejenigen vereinigt, die er entzweit.

    Joseph Joubert

  13. Weisheit ist Harmonie.

    Novalis

  14. Jemandem vertrauen zu können und Selbstvertrauen zu haben ist außerordentlich entspannend und erleichternd.

    Else Pannek

  15. Gott wartet mit seinem Urteil über den Menschen bis zum letzten Tag. Warum sollten wir es anders halten.

    Andrew Carnegie

  16. Man darf Menschen nicht wie ein Gemälde oder eine Statue nach dem ersten Eindruck beurteilen, die haben ein Inneres, ein Herz, das ergründet sein will

    Jean de la Bruyère

  17. Es gibt Menschen, deren einmalige Berührung mit uns für immer einen Stachel in uns zurücklässt, ihrer Achtung und Freundschaft wert zu bleiben.

    Christian Morgenstern

  18. Viel Kälte ist unter den Menschen, weil sie nicht wagen, sich so herzlich zu geben, wie sie sind.

    Albert Schweitzer

  19. Wir sind verantwortlich für das, was wir tun, aber auch für das, was wir nicht tun.

    Voltaire

  20. Wir helfen anderen, um sie zur Gegenhilfe zu verpflichten, und die ihnen erwiesenen Dienste sind daher eigentlich nur Wohltaten, die wir uns selbst im Voraus erweisen.

    François de la Rochefoucauld

  21. Es gibt nur eine Ausflucht vor der Arbeit: Andere für sich arbeiten zu lassen.

    Immanuel Kant

  22. Wir spielen immer, wer es weiß, ist klug

    Arthur Schnitzler

  23. Der modische Irrtum ist, dass wir durch Erziehung jemand etwas geben können, das wir nicht haben.

    Gilbert Keith Chesterton

  24. Humanität besteht darin, dass niemals ein Mensch einem Zweck geopfert wird.

    Albert Schweitzer

  25. Lang leben will jeder, aber alt werden will keiner

    Johann Nepomuk Nestroy

  26. Man muss nachsichtig sein, und vieles, vieles kann man dann verzeihen

    Fjodor M. Dostojewski

  27. Hoffnung ist der Deckmantel aller Faulheit, die Ausrede des Müßiggängers. Hoffnung ist der Vorwand, die Hände in den Schoß zu legen und seine Sache von der Vorsehung besorgen zu lassen.

    Gottlieb Moritz Saphir

  28. Man kann auch die Gesellschaft einem Feuer vergleichen, an welchem der Kluge sich in gehöriger Entfernung wärmt; nicht aber hineingreift wie der Tor, der dann, nachdem er sich verbrannt hat, in di …

    Arthur Schopenhauer

  29. Der Kleinbürger ist der, der sich selbst allen anderen vorzieht.

    Maxim Gorki

  30. Nötiger als Brot hat der Mensch, in der Gesellschaft erwünscht zu sein.

    Mutter Theresa

  31. Der Stolz ist bei allen Menschen gleich. Verschieden sind nur die Mittel und die Art, ihn an den Tag zu legen

    François de la Rochefoucauld

  32. Takt ist, es instinktiv zu spüren, was die anderen noch von dir vertragen.

    Peter Altenberg

  33. Die Raucher vernebeln nicht nur die Luft, sondern meist auch ihren Geist, und so kann man leichter mit ihnen fertig werden.

    Konrad Adenauer

  34. Ich lüge nie, doch niemand kann mich zwingen, die Wahrheit zu sagen.

    Charles de Talleyrand

  35. Wie es der Charakter der großen Geister ist, mit wenigen Worten viel zu sagen, so besitzen im Gegenteil die kleinen Geister die Gabe, viel zu sprechen und nichts zu sagen.

    François de la Rochefoucauld

  36. Es ist kein Fisch ohne Gräten und kein Mensch ohne Mängel.

    Julius Wilhelm Zincgref

  37. Wer in seinem Innern geordnet und wohlbestellt ist, der kümmert sich nicht um das sonderbare und verkehrte Treiben der Menschen. Nur soweit wird der Mensch gehindert und zerstreut, als er von den …

    Thomas à Kempis

  38. Wenn jedermann so früh wie möglich kommen will, müssen notwendig die meisten zu spät kommen

    Georg Christoph Lichtenberg

  39. Jede bessere Zukunft, welche man der Menschheit anwünscht, ist notwendigerweise auch in manchem Betracht eine schlechtere Zukunft.

    Friedrich Nietzsche

  40. Zürnt, Freunde nicht, wenn Spötter euch verlachen, erwidert lächelnd ihren Spott, und wisst: Der Spötter Witz kann nichts verächtlich machen, was wirklich nicht verächtlich ist.

    Friedrich von Bodenstedt

  41. Unsere Ehre steigt, sowie unser Hochmut sinkt; wo die Prahlerei aufhört, da fängt die wahre Würde an.

    Edward Young

  42. Ich glaube nicht, dass zwei zusammenkommen in der Welt, die sich nicht mehr oder minder ändern müssen, wenn sie glücklich bleiben wollen

    Jeremias Gotthelf

  43. Hilf dir selber: dann hilft dir noch jedermann. Prinzip der Nächstenliebe

    Friedrich Nietzsche

  44. Jeder Mensch hat seine guten Seiten. Man muss nur die schlechten umblättern.

    Friedrich Georg Jünger

  45. Um eine Kultur zu schaffen, genügt es nicht, mit dem Lineal auf die Finger zu klopfen.

    Albert Camus

  46. Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst

    Voltaire

  47. Der Lebenskünstler weiss, dass es vor allem darauf ankommt, sich mit den richtigen Leuten zu vergleichen.

    Henrik Johan Ibsen

  48. Die Zunge stiftet manchen Streit, entzündet heft’gen Hass und Neid. Was wir Übles je vernommen, ist von der Zunge meist gekommen.

    Bernhard Freidank

  49. Was soll mir das Lob von Menschen, welche nicht tadeln können?

    Annette von Droste-Hülshoff

  50. Wer den kleinsten Teil seines Geheimnisses hingibt, hat den anderen nicht mehr in der Gewalt.

    Jean Paul

  51. Neugier ist nichts als Eitelkeit. Meist will man nur wissen, um davon reden zu können.

    Blaise Pascal

  52. Es gibt eine Menge Leute auf der Welt, die in der Hölle sind, weil sie zu sehr vom Urteil anderer abhängen.

    Jean-Paul Sartre

  53. Man muss vieles, das unser Ohr trifft, nicht hören, als wäre man taub, und dafür Sinn und Verstand auf das richten, was dem Herzen Frieden bringt.

    Thomas à Kempis

  54. Wer leben will und sich wohl befinden, kümm're sich nicht um des Nachbarn Sünden.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  55. Was jedermanns Angelegenheit ist, geht keinen etwas an, ausgenommen die Journalisten.

    Joseph Pulitzer

  56. Mit Neid bedecken viele ihre Blöße

    Richard von Schaukal

  57. Haltet die Bösen immer voneinander getrennt. Die Sicherheit der Welt hängt davon ab.

    Theodor Fontane

  58. Die meisten Menschen sprechen nicht, zitieren nur. Man könnte ruhig fast alles, was sie sagen, in Anführungszeichen setzen.

    Christian Morgenstern

  59. Wo die Nächstenliebe nur darin besteht, nichts Böses zu tun, ist sie von der Faulheit kaum zu unterscheiden

    Emil Gött

  60. Ein gutes, liebes Wort ist immer ein Lichtstrahl, der von Seele zu Seele geht.

    Hans Thoma