Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 5
Wenn alle Menschen denken könnten das gäbe eine Revolution!
— Emanuel Wertheimer
Es ist absurd, die Menschen in gute und schlechte einzuteilen. Sie sind entweder amüsant oder langweilig.
— Oscar Wilde
Sein Prinzip ist überhaupt: was beliebt ist auch erlaubt; denn der Mensch als Kreatur hat von Rücksicht keine Spur.
— Wilhelm Busch
Wer sich nach Licht sehnt, ist nicht lichtlos, denn die Sehnsucht ist schon licht.
— Bettina von Arnim
Der Armut mangelt es an vielem, dem Geiz an allem.
— Publius Syrus
Es gibt kein größeres Vergnügen, als dass man einem Menschen mehr gibt, als er erwartet hatte.
— Charles Baudelaire
Der Himmel auf Erden ist überall, wo ein Mensch von Liebe zu Gott, zu seinen Mitmenschen und zu sich selbst erfüllt ist.
— Hildegard von Bingen
Ein bisschen Güte von Mensch zu Mensch ist besser als alle Liebe zur Menschheit.
— Richard Fedor Leopold Dehmel
Bei vielen Menschen ist es bereits eine Unverschämtheit, wenn sie "ich" sagen.
— Theodor W. Adorno
Es ist mehr wert, eine Träne zu trocknen, als tausend zum Fließen zu bringen.
— Ernst Wiechert
Wer die Laterne trägt, stolpert leichter als wer ihr folgt.
— Jean Paul
Zwischen Völkern, die sich lange bekriegt haben, bilden sich echte Bündnisse. Der Krieg ist eine Art Handel, der diejenigen vereinigt, die er entzweit.
— Joseph Joubert
Weisheit ist Harmonie.
— Novalis
Jemandem vertrauen zu können und Selbstvertrauen zu haben ist außerordentlich entspannend und erleichternd.
— Else Pannek
Gott wartet mit seinem Urteil über den Menschen bis zum letzten Tag. Warum sollten wir es anders halten.
— Andrew Carnegie
Man darf Menschen nicht wie ein Gemälde oder eine Statue nach dem ersten Eindruck beurteilen, die haben ein Inneres, ein Herz, das ergründet sein will
— Jean de la Bruyère
Es gibt Menschen, deren einmalige Berührung mit uns für immer einen Stachel in uns zurücklässt, ihrer Achtung und Freundschaft wert zu bleiben.
— Christian Morgenstern
Viel Kälte ist unter den Menschen, weil sie nicht wagen, sich so herzlich zu geben, wie sie sind.
— Albert Schweitzer
Wir sind verantwortlich für das, was wir tun, aber auch für das, was wir nicht tun.
— Voltaire
Wir helfen anderen, um sie zur Gegenhilfe zu verpflichten, und die ihnen erwiesenen Dienste sind daher eigentlich nur Wohltaten, die wir uns selbst im Voraus erweisen.
— François de la Rochefoucauld
Es gibt nur eine Ausflucht vor der Arbeit: Andere für sich arbeiten zu lassen.
— Immanuel Kant
Wir spielen immer, wer es weiß, ist klug
— Arthur Schnitzler
Der modische Irrtum ist, dass wir durch Erziehung jemand etwas geben können, das wir nicht haben.
— Gilbert Keith Chesterton
Humanität besteht darin, dass niemals ein Mensch einem Zweck geopfert wird.
— Albert Schweitzer
Lang leben will jeder, aber alt werden will keiner
— Johann Nepomuk Nestroy
Man muss nachsichtig sein, und vieles, vieles kann man dann verzeihen
— Fjodor M. Dostojewski
Hoffnung ist der Deckmantel aller Faulheit, die Ausrede des Müßiggängers. Hoffnung ist der Vorwand, die Hände in den Schoß zu legen und seine Sache von der Vorsehung besorgen zu lassen.
— Gottlieb Moritz Saphir
Man kann auch die Gesellschaft einem Feuer vergleichen, an welchem der Kluge sich in gehöriger Entfernung wärmt; nicht aber hineingreift wie der Tor, der dann, nachdem er sich verbrannt hat, in di …
— Arthur Schopenhauer
Der Kleinbürger ist der, der sich selbst allen anderen vorzieht.
— Maxim Gorki
Nötiger als Brot hat der Mensch, in der Gesellschaft erwünscht zu sein.
— Mutter Theresa
Der Stolz ist bei allen Menschen gleich. Verschieden sind nur die Mittel und die Art, ihn an den Tag zu legen
— François de la Rochefoucauld
Takt ist, es instinktiv zu spüren, was die anderen noch von dir vertragen.
— Peter Altenberg
Die Raucher vernebeln nicht nur die Luft, sondern meist auch ihren Geist, und so kann man leichter mit ihnen fertig werden.
— Konrad Adenauer
Ich lüge nie, doch niemand kann mich zwingen, die Wahrheit zu sagen.
— Charles de Talleyrand
Wie es der Charakter der großen Geister ist, mit wenigen Worten viel zu sagen, so besitzen im Gegenteil die kleinen Geister die Gabe, viel zu sprechen und nichts zu sagen.
— François de la Rochefoucauld
Es ist kein Fisch ohne Gräten und kein Mensch ohne Mängel.
— Julius Wilhelm Zincgref
Wer in seinem Innern geordnet und wohlbestellt ist, der kümmert sich nicht um das sonderbare und verkehrte Treiben der Menschen. Nur soweit wird der Mensch gehindert und zerstreut, als er von den …
— Thomas à Kempis
Wenn jedermann so früh wie möglich kommen will, müssen notwendig die meisten zu spät kommen
— Georg Christoph Lichtenberg
Jede bessere Zukunft, welche man der Menschheit anwünscht, ist notwendigerweise auch in manchem Betracht eine schlechtere Zukunft.
— Friedrich Nietzsche
Zürnt, Freunde nicht, wenn Spötter euch verlachen, erwidert lächelnd ihren Spott, und wisst: Der Spötter Witz kann nichts verächtlich machen, was wirklich nicht verächtlich ist.
— Friedrich von Bodenstedt
Unsere Ehre steigt, sowie unser Hochmut sinkt; wo die Prahlerei aufhört, da fängt die wahre Würde an.
— Edward Young
Ich glaube nicht, dass zwei zusammenkommen in der Welt, die sich nicht mehr oder minder ändern müssen, wenn sie glücklich bleiben wollen
— Jeremias Gotthelf
Hilf dir selber: dann hilft dir noch jedermann. Prinzip der Nächstenliebe
— Friedrich Nietzsche
Jeder Mensch hat seine guten Seiten. Man muss nur die schlechten umblättern.
— Friedrich Georg Jünger
Um eine Kultur zu schaffen, genügt es nicht, mit dem Lineal auf die Finger zu klopfen.
— Albert Camus
Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst
— Voltaire
Der Lebenskünstler weiss, dass es vor allem darauf ankommt, sich mit den richtigen Leuten zu vergleichen.
— Henrik Johan Ibsen
Die Zunge stiftet manchen Streit, entzündet heft’gen Hass und Neid. Was wir Übles je vernommen, ist von der Zunge meist gekommen.
— Bernhard Freidank
Was soll mir das Lob von Menschen, welche nicht tadeln können?
— Annette von Droste-Hülshoff
Wer den kleinsten Teil seines Geheimnisses hingibt, hat den anderen nicht mehr in der Gewalt.
— Jean Paul
Neugier ist nichts als Eitelkeit. Meist will man nur wissen, um davon reden zu können.
— Blaise Pascal
Es gibt eine Menge Leute auf der Welt, die in der Hölle sind, weil sie zu sehr vom Urteil anderer abhängen.
— Jean-Paul Sartre
Man muss vieles, das unser Ohr trifft, nicht hören, als wäre man taub, und dafür Sinn und Verstand auf das richten, was dem Herzen Frieden bringt.
— Thomas à Kempis
Wer leben will und sich wohl befinden, kümm're sich nicht um des Nachbarn Sünden.
— Paul Johann Ludwig von Heyse
Was jedermanns Angelegenheit ist, geht keinen etwas an, ausgenommen die Journalisten.
— Joseph Pulitzer
Mit Neid bedecken viele ihre Blöße
— Richard von Schaukal
Haltet die Bösen immer voneinander getrennt. Die Sicherheit der Welt hängt davon ab.
— Theodor Fontane
Die meisten Menschen sprechen nicht, zitieren nur. Man könnte ruhig fast alles, was sie sagen, in Anführungszeichen setzen.
— Christian Morgenstern
Wo die Nächstenliebe nur darin besteht, nichts Böses zu tun, ist sie von der Faulheit kaum zu unterscheiden
— Emil Gött
Ein gutes, liebes Wort ist immer ein Lichtstrahl, der von Seele zu Seele geht.
— Hans Thoma