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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 16

  1. Nichts ist seltener als wahre Güte. Zumeist wird sie mit Gutmütigkeit oder Gefälligkeit verwechselt

    François de la Rochefoucauld

  2. Es ist schlimm um eine Nation bestellt, in der die Jugend konservativer ist als das Alter

    Heinrich von Treitschke

  3. Denn niemand geht mit derselben Sicherheit an die Tat, mit welcher der Rat kommt, sondern Zuversicht herrscht beim Rat, Zaghaftigkeit und Halbheit bei der Tat.

    Thukydides

  4. Im Ehestand muss man sich manchmal streiten; denn dadurch erfährt man was voneinander.

    Johann Wolfgang von Goethe

  5. Jeder Mensch bereitet uns auf irgendeine Art Vergnügen: Der eine, wenn er ein Zimmer betritt, der andere, wenn er es verläßt.

    Hermann Bang

  6. Menschen sind es, die das Gemeinwesen ausmachen, nicht Mauern!

    Thukydides

  7. Schweigen ist eines der am schwierigsten zu widerlegenden Argumente.

    Joseph Billings

  8. Vielleicht kommt's nicht so sehr darauf an, was man lieb hat auf dieser Welt. Aber irgend etwas lieb haben, das muss man!

    Katherine Mansfield

  9. Solang die Schwiegermutter lebt, solang, Hausfriede, lebe wohl!

    Juvenal

  10. Das Böse, das man über andere sagt, erzeugt nur Böses

    Nicolas Boileau-Despreaux

  11. Sitze nicht, wo die Spötter sitzen, denn sie sind die elendsten unter allen Kreaturen.

    Matthias Claudius

  12. Nichts macht die Menschen vertrauter und gegen einander gutgesinnter als gemeinschaftliche Verleumdung eines Dritten.

    Jean Paul

  13. Bedenkt, dass Fanatiker gefährlicher sind als Schurken. Einen Besessenen kann man niemals zur Vernunft bringen, einen Schurken wohl.

    Voltaire

  14. Ich höre jeden gern selbst über sich reden, weil ich dann immer Gutes höre.

    William Penn Adair Rogers

  15. Das Leben ist kurz, aber man hat immer Zeit für Höflichkeit

    Ralph Waldo Emerson

  16. Ob jemand wieder zu Besuch kommt, erkennt man daran, wieviel Schulden er hinterlässt.

    Theodor Fontane

  17. Wahrhaft ungütig sind wir nur gegen Menschen, von denen wir wissen, dass sie uns niemals verloren gehen können.

    Arthur Schnitzler

  18. Wenn du einen Menschen richtig kennen lernen und etwas über sein innerstes Wesen in Erfahrung bringen willst, so mach dir nicht erst die Mühe zu analysieren, wie er spricht, schweigt, weint oder von h …

    Fjodor M. Dostojewski

  19. Es ist viel mehr wert, jederzeit die Achtung der Menschen zu haben, als gelegentlich ihre Bewunderung.

    Jean-Jacques Rousseau

  20. Versuche niemals jemanden so zu machen, wie du selbst bist. Du solltest wissen, daß einer von deiner Sorte genug ist.

    Ralph Waldo Emerson

  21. Lustige Leute begehen mehr Torheiten als traurige. Aber traurige Menschen begehen größere

    Heinrich von Kleist

  22. Über das Kommen mancher Leute tröstet uns oft nichts als die Hoffnung auf ihr Gehen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  23. Vertrauen ist das Gefühl, einem Menschen sogar dann glauben zu können, wenn man weiß, dass man an seiner Stelle lügen würde.

    H. L. Mencken

  24. Härte und Steifheit sind die Gefährten des Todes, Weichheit und Zartheit die Gefährten des Lebens

    Laotse

  25. Tut jeder in seinem Kreis das Beste, wird's bald in der Welt auch besser aussehen.

    Adolph Kolping

  26. Ich gebe Ratschläge immer weiter. Es ist das einzige, was man damit anfangen kann.

    Oscar Wilde

  27. Die Menschen die niemals Zeit haben tun am wenigsten

    Georg Christoph Lichtenberg

  28. Erziehen ist vor allem Sache des Herzens.

    Don Bosco

  29. Wer aufrecht seinen Weg sucht, ist stets seinem Gewissen verantwortlich. Dem dürfen wir unsere Achtung nicht versagen, er mag mit uns oder gegen uns sein.

    Jean de la Bruyère

  30. Gesegnet sei der, der nichts erwartet. Er wird nie enttäuscht werden.

    Alexander Pope

  31. Lebensklugheit bedeutet: alle Dinge möglichst wichtig, aber keines völlig ernst zu nehmen.

    Arthur Schnitzler

  32. Leih jedem dein Ohr, doch wenigen deine Stimme

    William Shakespeare

  33. Jeder Verbrecher sträubt sich, seine Verbrechen einzugestehen. So auch die Gesellschaft.

    Christian Friedrich Hebbel

  34. Es ist eine Eigentümlichkeit des menschlichen Charakters, dass man die, die man beleidigt hat, auch noch hasst.

    Tacitus

  35. Hoffen heißt: die Möglichkeit des Guten erwarten.

    Sören Kierkegaard

  36. Es entmutigt oft den wärmsten Menschenfreund, dass er so vielen Hilfsbedürftigen begegnet, denen nicht zu helfen ist.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  37. Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt. Der andere packt sie kräftig an - und handelt.

    Dante Alighieri

  38. Tue das Gute vor dich hin und bekümmere dich nicht, was daraus werden soll

    Matthias Claudius

  39. An das Gewissen zu appellieren, geniert den, der es tut, beinahe mehr als den, der gemeint ist.

    Emil Gött

  40. Die Menschen reisen in fremde Länder und staunen über die Höhe der Berge, die Gewalt der Meereswellen, die Länge der Flüsse, die Weite des Ozeans, das Wandern der Sterne; aber sie gehen ohne Staunen …

    Augustinus

  41. An alle Begierden soll man die Frage stellen: "Was wird mir geschehen, wenn erfüllt wird, was die Begierde sucht? Und was, wenn die Begierde nicht erfüllt wird?"

    Epikur

  42. Kein Mensch hat Geist genug, um niemals langweilig zu sein

    Marquis de Vauvenargues

  43. Die meisten Menschen haben überhaupt gar keine Meinung, viel weniger eine eigene, viel weniger eine geprüfte, viel weniger vernünftige Grundsätze.

    Johann Gottfried Seume

  44. Der Mensch kann sich an vieles gewöhnen, bloß an das nicht, was er haben kann.

    Julian Scharnau

  45. Sind wir normale Menschen, verhalten wir uns zu allen gleich, dann braucht man keine künstlich geschaffene Solidarität.

    Anton Tschechow

  46. Gute Erziehung hat einen schrecklichen Nachteil: Sie schließt einen von vielem aus

    Oscar Wilde

  47. Die Einsamkeit macht uns härter gegen uns und sehnsüchtiger gegen die Menschen, in beidem verbessert sie den Charakter

    Friedrich Nietzsche

  48. Freundlichkeit gegen jedermann ist die erste Lebensregel, die uns manchen Kummer ersparen kann; du kannst selbst gegen die, welche dir nicht gefallen, verbindlich und höflich sein, ohne falsch und …

    Helmuth James Graf von Moltke

  49. Wie sprechen die Menschen mit Menschen? Aneinander vorbei

    Kurt Tucholsky

  50. Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die normalen gebracht haben.

    George Bernard Shaw

  51. Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten!

    Oscar Wilde

  52. Über große Demütigungen trösten wir uns selten - wir vergessen sie.

    Marquis de Vauvenargues

  53. Die größte Nachsicht mit einem Menschen entspringt aus der Verzweiflung an ihm.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  54. Tue was du sollst, komme was da wolle!

    Heinrich Friedrich Karl vom Stein

  55. Lächeln umarmt den Nächsten, die Welt und den Lächelnden.

    Else Pannek

  56. Wer die Wahrheit sagt, wird früher oder später dabei ertappt.

    Oscar Wilde

  57. Von hundert, die von "Menge", von "Herde" reden, gehören neunundneunzig selbst dazu.

    Christian Morgenstern

  58. Der Mensch kennt alle Dinge der Erde, aber den Menschen kennt er nicht.

    Jeremias Gotthelf

  59. Die Heuchelei ist das schwierigste und anstrengendste aller Laster. Man kann ihm, wie dem Ehebruch oder der Fresssucht, nicht nur gelegentlich frönen, es ist eine Aufgabe rund um die Uhr.

    William Somerset Maugham

  60. Der Mensch ist das einzige Tier, das freundschaftlichen Verkehr mit seinen Opfern pflegen kann bis es sie verspeist.

    Samuel Butler