Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 18
Kleider machen Leute, aber keine Menschen.
Ein Geschenk aus der Hand der Liebe: da darf es der Bettler mit dem Fürsten aufnehmen.
— August von Kotzebue
Auf der Gerechtigkeit beruht alle Ordnung. Es gibt aber nicht zweierlei Gerechtigkeit auf Erden, eine nach unten und eine andere nach oben.
— Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
Es gibt nur ein Mittel, auf den kommenden Tag zu verzichten. Sterben.
— Victor-Marie Hugo
Wer Mut zeigt macht Mut.
— Adolph Kolping
Man muß wissen, dass es Dinge gibt, die unserer Macht nicht unterliegen und die wir nur zu erkennen, nicht hervorzubringen imstande sind.
— Dante Alighieri
Ein Nichts vermag das Vertrauen in die eigene Kraft zu erschüttern, aber nur ein Wunder vermag es wieder zu befestigen.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Wer ein Vergehen übergeht, lädt zu neuen Fehltritten ein.
— Publius Syrus
Ein lästiger und ungezogener Tischgenosse zerstört alle Lust.
— Plutarch
Die Menschen gleichen sich in den Worten, aber an den Taten kann man sie unterscheiden
— Jean-Baptiste Molière
Bewundern, lieben, anerkennen wer das nicht kann, ist arm zu nenen.
— Friedrich Rückert
Unser Neid dauert stets länger als das Glück derer, die wir beneiden
— François de la Rochefoucauld
Ist es nicht so, dass die Menschen aus Gewohnheit abergläubisch und aus Instinkt Schurken sind?
— Theodor Fontane
Nicht die Vollkommenen brauchen Liebe, sondern die Unvollkommenen
— Oscar Wilde
Gegenüber sehr attraktiven Frauen ist meist der Mann der Schutzbedürftige.
— Oscar Wilde
Mit wem man nichts gemein hat, mit dem ist gut Frieden halten.
— Anselm Feuerbach
Wer mit anderen Krieg hat, ist auch nicht im Frieden mit sich selbst.
— William Hazlitt
Häuslichkeit ist der Schutzengel des Ehe und Familienstandes, Zerstreuung aber die Todfeindin, daher auch Häuslichkeit, Ehe und Familienglück immer seltener werden.
— Karl Julius Weber
Heirat: Eine Gemeinschaft, bestehend aus Herr, Herrin und zwei Sklaven, macht zusammen zwei.
— Ambrose Bierce
Die meisten unserer Fehler erkennen und legen wir erst dann ab, wenn wir sie an den anderen entdeckt und gesehen haben, wie sie denen stehen.
— Karl Ferdinand Gutzkow
Der Staat sollte vorzüglich nur für die Ärmeren sorgen, die Reichen sorgen leider nur zu sehr für sich selbst.
— Johann Gottfried Seume
Freundlichkeit ist eine Sprache, die Taube hören und Blinde lesen können.
— Mark Twain
Wozu leben wir, wenn nicht dazu, uns gegenseitig das Leben einfacher zu machen?
— George Eliot
Man beneidet manchem um das, worum er sich bedauert.
— Emanuel Wertheimer
Wer nichts sagt, erstickt daran. Wer durchgehend redet, erschlägt damit andere.
— Else Pannek
Die folgenschwersten Fehler passieren, wenn der Mensch sich für unfehlbar hält.
— Else Pannek
Wer einen Stein verrückt am Bau des Rechtes, wirft das Haus zusammen.
— Friedrich Halm
Der Begleiter des Ruhms ist der Neid
— Cornelius Nepos
Manchmal muss man gehen, um sich nicht zu entfernen.
— Christa Schyboll
Wenn alle die erste Geige spielen wollen, kommt kein Orchester zusammen
— Robert Schumann
Wüssten wir, wie sehr wir einander fehlen werden, wir gingen behutsamer miteinander um.
— Else Pannek
Was andere uns zutrauen, ist meist bezeichnender für sie als für uns.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Zu wenig und zu viel Vertrauen sind Nachbarskinder.
— Wilhelm Busch
Das wahre Ziel ist nicht, die äußerste Grenze zu erreichen, sondern eine Vollendung, die grenzenlos ist.
— Rabindranath Tagore
Ich habe mich stets gewundert, warum jeder sich selbst am meisten liebt, aber seines Nachbarn Meinung über sich höher schätzt als seine eigene.
— Mark Aurel
Der Mensch wird nicht für seine Sünden bestraft, sondern durch sie
— Elbert Green Hubbard
Stein: ein häufig für Herzen verwendetes Material.
— Ambrose Bierce
Ein intelligenter Mensch ist manchmal gezwungen, sich zu betrinken, um Zeit mit Narren zu verbringen
— Ernest Miller Hemingway
Den Mitmenschen Freude machen ist doch das Beste, was man auf der Welt tun kann.
— Peter Rosegger
Der Hass unter Verwandten ist der stärkste.
— Tacitus
Keinem Menschen etwas zu bedeuten, das ist eines der schwersten Leiden.
— Mutter Theresa
Das erste, das der Mensch im Leben vorfindet, das letzte, wonach er die Hand ausstreckt, das kostbarste, was er im Leben besitzt, ist die Familie.
— Adolph Kolping
Der Mensch, der nur sich selber liebt, hasst nichts so sehr, als mit sich selbst allein zu sein.
— Blaise Pascal
Manch einer ist in seiner Erbitterung härter denn ein Stein, sein Herz aber ist voll von gärenden Träumen.
— Fjodor M. Dostojewski
Erwarte nichts von anderen. Es sei denn, du willst deine Zeit damit verbringen, nur zu warten.
— Else Pannek
Unvermutet, wie zumeist, kommt die Tante zugereist. Herzlich hat man sie geküßt, weil sie sehr vermöglich ist.
— Wilhelm Busch
Wie liebenswert ist ein Mensch, wenn er wirklich ein Mensch ist.
— Menander
Nicht minder wert als die große Geschichte ist die Geschichte der Familie.
— Adalbert Stifter
Die Menschen, bei denen Verstand und Gemüt sich die Waage halten, gelangen spät zur Reife.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Es muß Herzen geben, welche die Tiefe unseres Wissens kennen und auf uns schwören, selbst wenn die ganze Welt uns verläßt.
— Karl Ferdinand Gutzkow
Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, dass wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.
— George Bernard Shaw
Klatschen heißt anderer Leute Sünden beichten.
— Wilhelm Busch
Der Mensch muß das Recht suchen und das Glück kommen lassen
— Johann Heinrich Pestalozzi
Hass ist Unlust, verbunden mit der Idee einer äußeren Sache.
— Baruch de Spinoza
Dass Weisheit nach der Anmut strebt, hat man auf Erden oft erlebt, doch dass die Anmut gern ihr Ohr der Weisheit leiht, kommt seltner vor.
— Friedrich von Bodenstedt
Der Geizhals tut niemandenm etwas Gutes, aber behandelt sich selbst am schlechtesten
— Publius Syrus
Nichts bedarf so sehr der Reform wie die Gewohnheit der Mitmenschen.
— Mark Twain
Der Einklang ist bei der Diskussion etwas ganz Unerwünschtes.
— Michel de Montaigne
Der Friede ist stets nur um Haaresbreite vom Krieg entfernt.
— Carl Hilty
Um in der Gesellschaft Erfolg zu haben, muß man sich viele Dinge beibringen lassen, die man schon kann.
— Charles de Talleyrand