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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 13

  1. Eigentlich ist es nur des Menschen, gerecht zu sein und Gerechtigkeit zu üben; denn die Götter lassen alle gewähren: Ihre Sonne scheint über Gerechte und Ungerechte.

    Johann Wolfgang von Goethe

  2. Durch allzu langen Streit verliert man die Wahrheit.

    Publius Syrus

  3. Durch das Unrecht, das wir anderen zufügen, entehren wir uns selbst

    Hermann Stehr

  4. Schaffen Sie sich eine neue, starkmütige Anschauung von Treue. Was die Menschen sonst Treue nennen, verweht so schnell.

    Rudolf Steiner

  5. Wenn du die Menschen verurteilst, hast du keine Zeit, sie zu lieben.

    Mutter Theresa

  6. Nichts ist unglaubwürdiger als die Wirklichkeit.

    Fjodor M. Dostojewski

  7. Ein einziges Wort, gesprochen mit Überzeugung in voller Aufrichtigkeit und ohne zu schwanken während man Auge in Auge einander gegenüber steht, sagt bei weitem mehr als einige Dutzend Bogen beschriebe …

    Fjodor M. Dostojewski

  8. Den Wert von Diamanten und Menschen kann man erst ermitteln, wenn man beide aus der Fassung bringt

    Marie von Ebner-Eschenbach

  9. Man sollte wirklich nur die zusammen leben lassen, die ohne einander sterben würden.

    Ludwig Anzengruber

  10. Menschen miteinander gibt es nicht. Es gibt nur Menschen, die herrschen, und solche, die beherrscht werden

    Kurt Tucholsky

  11. Sei gütig, denn alle Menschen, denen du begegnest, kämpfen einen schweren Kampf

    Platon

  12. Je mehr der Mensch für sich wirkt, desto mehr bildet er sich für die Gemeinschaft. Je größer die Gemeinschaft und der Zwang, desto leichter wird er zum billigen Werkzeug.

    Wilhelm von Humboldt

  13. Vermögen und Ehre sind die beiden Dinge, deren Verletzung die Menschen am meisten kränkt.

    Nicolaus Machiavelli

  14. Man muss sich nie zu dem gesellen, durch den man in den Schatten gestellt wird.

    Baltasar Gracián y Morales

  15. Was wir am nötigsten brauchen, ist ein Mensch, der uns zwingt, das zu tun, das wir können.

    Ralph Waldo Emerson

  16. Wer die anderen neben sich klein macht, ist nie groß.

    Johann Gottfried Seume

  17. Das Wesen der Unmoral ist die Neigung des Menschen, für die eigene Person Ausnahmen zu machen.

    Jane Laura Addams

  18. Gebete ändern nicht die Welt. Aber die Gebete ändern Menschen und Menschen ändern die Welt.

    Albert Schweitzer

  19. Nach "lieben" ist "helfen" das schönste Zeitwort der Welt.

    Bertha Freifrau von Suttner

  20. Durch das Geld vernichtet die Demokratie sich selbst, nachdem das Geld den Geist vernichtet hat.

    Oswald Spengler

  21. Nicht jene, die streiten, sind zu fürchten, sondern jene, die ausweichen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  22. Wer Hass allzu sehr fürchtet, versteht nicht zu herrschen.

    Seneca

  23. Es ist gefährlich, anderen etwas vorzumachen, denn es endet damit, dass man sich selbst etwas vormacht.

    Eleonora Duse

  24. Die Jugend ist meist so allwissend, dass sie alles weiß, bis auf eines: Dass auch einmal die Alten allwissend waren, bis sie wirklich etwas wussten.

    Ernest Miller Hemingway

  25. Mögen wir noch so viele Eigenschaften haben, die Welt achtet nur auf unsere schlechten.

    Jean-Baptiste Molière

  26. Eine gute Tat vollendet man, indem man die Undankbarkeit verzeiht.

    Marie-Thérese Geoffrin

  27. Das größte Übel, das wir unseren Mitmenschen antun können, ist nicht, sie zu hassen, sondern ihnen gegenüber gleichgültig zu sein. Das ist absolute Unmenschlichkeit

    George Bernard Shaw

  28. Niemand ist zu alt oder ungeschickt, zu krank oder zu arm, dass er nicht andere erfreuen könnte.

    Rainer Haak

  29. Der Patriotismus besteht nicht im Hasse gegen andere Völker, sondern in der Liebe zum eigenen.

    Peter Rosegger

  30. Für Erfahrungen muss man teuer bezahlen, und trotzdem will niemand sie haben, wenn man sie verschenken möchte.

    Ludwig Börne

  31. Sprich nie Böses von einem Menschen, wenn du es nicht gewiß weißt! Und wenn du es gewiß weißt, so frage dich: Warum erzähle ich es.

    Johann Kaspar Lavater

  32. Der Geist der Wahrheit und der Geist der Freiheit - dies sind die Stützen der Gesellschaft

    Henrik Johan Ibsen

  33. Der Mensch lebt durch die Liebe der Vorfahren in Pflicht für die Nachkommen, nicht von seinem Verdienst, sondern nach seinem Gewissen.

    Carl Friedrich Paul Ernst

  34. Menschen in Massen verlieren ihren Sinn für Anstand.

    John Galsworthy

  35. Unsere eigenen Fehler sind der Grund, warum andere uns Schaden zufügen können. Denn wo keine Tür ist, da ist auch kein Eingang.

    Hermann Stehr

  36. Auslachen ist schlimmer als auspeitschen.

    John Steinbeck

  37. Wollen wir in Frieden leben, muss der Friede aus uns selbst kommen

    Jean-Jacques Rousseau

  38. Gastfreundschaft ist die Tugend, welche uns veranlasst, gewissen Menschen Nahrung und Obdach zu geben, die beides nicht nötig haben.

    Ambrose Bierce

  39. Wer zu den Köpfen redet, muss viele Sprachen verstehen, und man versteht nur eine gut. Wer mit dem Herzen spricht, ist allen verständlich.

    Ludwig Börne

  40. Der Kluge gibt keinen unerbetenen Ratschlag, der Weise nicht einmal den erbetenen.

    Louis Pasteur

  41. Wenn wir gerecht gegen unsere Feinde sind, so ist das meistens ein Beweis, dass sie nicht die Stelle getroffen haben, wo wir verwundbar sind.

    Daniel Spitzer

  42. Menschen sind wie Schallplatten: nur gut aufgelegt kommen Sie über die Runden

    Martin Luther King

  43. Sprich nie verächtlich über die Gesellschaft! Nur wem es nicht gelingt hineinzukommen, spottet darüber.

    Oscar Wilde

  44. Statt zuviel Unrast ein bisschen mehr Ruh', statt immer nur ICH ein bisschen mehr DU, statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut und Kraft zum Handeln - das wäre gut.

    Peter Rosegger

  45. Jeder schliesst von sich auf andere und berücksichtigt nicht, dass es auch anständige Menschen gibt.

    Heinrich Zille

  46. Auch wenn Friede geschlossen ist, ist es doch nur das Interesse, das ihn erhält

    Oliver Cromwell

  47. Gute Menschen reizen die Geduld, böse die Phantasie

    Oscar Wilde

  48. Es ist schlimm, wenn zwei Eheleute einander langweilen. Viel schlimmer jedoch ist es, wenn nur einer von ihnen den anderen langweilt.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  49. Ich verachte Leute, die Hunde halten. Das sind Feiglinge, die sich nicht trauen, die Leute selber zu beißen

    August Strindberg

  50. Man soll gegen niemanden Neid hegen. Die Guten verdienen ihn nicht, und die Bösen schädigen sich in demselben Grade, in dem ihre Pläne gelingen.

    Epikur

  51. Erwarte vom anderen, was du ihm selbst getan.

    Publius Syrus

  52. Den Lasterhaften tadelt oft, wer ihn beneidet

    Wilhelm Busch

  53. Der Spaß ist unerschöpflich, nicht der Ernst.

    Jean Paul

  54. Manche Menschen gelten nur deshalb etwas in der Welt, weil ihre Fehler die Fehler der Gesellschaft sind.

    François de la Rochefoucauld

  55. Nicht Tatsachen, sondern Meinungen über Tatsachen bestimmen das Zusammenleben.

    Epiktet

  56. Mann mit zugeknöpften Taschen, dir tut niemand was zulieb: Hand wird nur von Hand gewaschen; wenn du nehmen willst, so gib!

    Johann Wolfgang von Goethe

  57. Keiner von uns weiß, was er Menschen gibt. Es ist für uns verborgen und soll es bleiben. Manchmal dürfen wir ein wenig davon sehen, um nicht mutlos zu werden. Das Wirken der Kraft ist geheimn …

    Albert Schweitzer

  58. Wieviele Freuden werden zertreten, weil die Menschen meist nur in die Höhe gucken und was zu ihren Füßen liegt, nicht sehen

    Johann Wolfgang von Goethe

  59. Wenige Menschen denken, und doch wollen alle entscheiden

    Friedrich der Große

  60. Hass: ein angemessenes Gefühl angesichts der Überlegenheit eines anderen.

    Ambrose Bierce