Sprüche zum Zusammenleben
2120 Sprüche — Seite 13
Eigentlich ist es nur des Menschen, gerecht zu sein und Gerechtigkeit zu üben; denn die Götter lassen alle gewähren: Ihre Sonne scheint über Gerechte und Ungerechte.
— Johann Wolfgang von Goethe
Durch allzu langen Streit verliert man die Wahrheit.
— Publius Syrus
Durch das Unrecht, das wir anderen zufügen, entehren wir uns selbst
— Hermann Stehr
Schaffen Sie sich eine neue, starkmütige Anschauung von Treue. Was die Menschen sonst Treue nennen, verweht so schnell.
— Rudolf Steiner
Wenn du die Menschen verurteilst, hast du keine Zeit, sie zu lieben.
— Mutter Theresa
Nichts ist unglaubwürdiger als die Wirklichkeit.
— Fjodor M. Dostojewski
Ein einziges Wort, gesprochen mit Überzeugung in voller Aufrichtigkeit und ohne zu schwanken während man Auge in Auge einander gegenüber steht, sagt bei weitem mehr als einige Dutzend Bogen beschriebe …
— Fjodor M. Dostojewski
Den Wert von Diamanten und Menschen kann man erst ermitteln, wenn man beide aus der Fassung bringt
— Marie von Ebner-Eschenbach
Man sollte wirklich nur die zusammen leben lassen, die ohne einander sterben würden.
— Ludwig Anzengruber
Menschen miteinander gibt es nicht. Es gibt nur Menschen, die herrschen, und solche, die beherrscht werden
— Kurt Tucholsky
Sei gütig, denn alle Menschen, denen du begegnest, kämpfen einen schweren Kampf
— Platon
Je mehr der Mensch für sich wirkt, desto mehr bildet er sich für die Gemeinschaft. Je größer die Gemeinschaft und der Zwang, desto leichter wird er zum billigen Werkzeug.
— Wilhelm von Humboldt
Vermögen und Ehre sind die beiden Dinge, deren Verletzung die Menschen am meisten kränkt.
— Nicolaus Machiavelli
Man muss sich nie zu dem gesellen, durch den man in den Schatten gestellt wird.
— Baltasar Gracián y Morales
Was wir am nötigsten brauchen, ist ein Mensch, der uns zwingt, das zu tun, das wir können.
— Ralph Waldo Emerson
Wer die anderen neben sich klein macht, ist nie groß.
— Johann Gottfried Seume
Das Wesen der Unmoral ist die Neigung des Menschen, für die eigene Person Ausnahmen zu machen.
— Jane Laura Addams
Gebete ändern nicht die Welt. Aber die Gebete ändern Menschen und Menschen ändern die Welt.
— Albert Schweitzer
Nach "lieben" ist "helfen" das schönste Zeitwort der Welt.
— Bertha Freifrau von Suttner
Durch das Geld vernichtet die Demokratie sich selbst, nachdem das Geld den Geist vernichtet hat.
— Oswald Spengler
Nicht jene, die streiten, sind zu fürchten, sondern jene, die ausweichen.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Wer Hass allzu sehr fürchtet, versteht nicht zu herrschen.
— Seneca
Es ist gefährlich, anderen etwas vorzumachen, denn es endet damit, dass man sich selbst etwas vormacht.
— Eleonora Duse
Die Jugend ist meist so allwissend, dass sie alles weiß, bis auf eines: Dass auch einmal die Alten allwissend waren, bis sie wirklich etwas wussten.
— Ernest Miller Hemingway
Mögen wir noch so viele Eigenschaften haben, die Welt achtet nur auf unsere schlechten.
— Jean-Baptiste Molière
Eine gute Tat vollendet man, indem man die Undankbarkeit verzeiht.
— Marie-Thérese Geoffrin
Das größte Übel, das wir unseren Mitmenschen antun können, ist nicht, sie zu hassen, sondern ihnen gegenüber gleichgültig zu sein. Das ist absolute Unmenschlichkeit
— George Bernard Shaw
Niemand ist zu alt oder ungeschickt, zu krank oder zu arm, dass er nicht andere erfreuen könnte.
— Rainer Haak
Der Patriotismus besteht nicht im Hasse gegen andere Völker, sondern in der Liebe zum eigenen.
— Peter Rosegger
Für Erfahrungen muss man teuer bezahlen, und trotzdem will niemand sie haben, wenn man sie verschenken möchte.
— Ludwig Börne
Sprich nie Böses von einem Menschen, wenn du es nicht gewiß weißt! Und wenn du es gewiß weißt, so frage dich: Warum erzähle ich es.
— Johann Kaspar Lavater
Der Geist der Wahrheit und der Geist der Freiheit - dies sind die Stützen der Gesellschaft
— Henrik Johan Ibsen
Der Mensch lebt durch die Liebe der Vorfahren in Pflicht für die Nachkommen, nicht von seinem Verdienst, sondern nach seinem Gewissen.
— Carl Friedrich Paul Ernst
Menschen in Massen verlieren ihren Sinn für Anstand.
— John Galsworthy
Unsere eigenen Fehler sind der Grund, warum andere uns Schaden zufügen können. Denn wo keine Tür ist, da ist auch kein Eingang.
— Hermann Stehr
Auslachen ist schlimmer als auspeitschen.
— John Steinbeck
Wollen wir in Frieden leben, muss der Friede aus uns selbst kommen
— Jean-Jacques Rousseau
Gastfreundschaft ist die Tugend, welche uns veranlasst, gewissen Menschen Nahrung und Obdach zu geben, die beides nicht nötig haben.
— Ambrose Bierce
Wer zu den Köpfen redet, muss viele Sprachen verstehen, und man versteht nur eine gut. Wer mit dem Herzen spricht, ist allen verständlich.
— Ludwig Börne
Der Kluge gibt keinen unerbetenen Ratschlag, der Weise nicht einmal den erbetenen.
— Louis Pasteur
Wenn wir gerecht gegen unsere Feinde sind, so ist das meistens ein Beweis, dass sie nicht die Stelle getroffen haben, wo wir verwundbar sind.
— Daniel Spitzer
Menschen sind wie Schallplatten: nur gut aufgelegt kommen Sie über die Runden
— Martin Luther King
Sprich nie verächtlich über die Gesellschaft! Nur wem es nicht gelingt hineinzukommen, spottet darüber.
— Oscar Wilde
Statt zuviel Unrast ein bisschen mehr Ruh', statt immer nur ICH ein bisschen mehr DU, statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut und Kraft zum Handeln - das wäre gut.
— Peter Rosegger
Jeder schliesst von sich auf andere und berücksichtigt nicht, dass es auch anständige Menschen gibt.
— Heinrich Zille
Auch wenn Friede geschlossen ist, ist es doch nur das Interesse, das ihn erhält
— Oliver Cromwell
Gute Menschen reizen die Geduld, böse die Phantasie
— Oscar Wilde
Es ist schlimm, wenn zwei Eheleute einander langweilen. Viel schlimmer jedoch ist es, wenn nur einer von ihnen den anderen langweilt.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Ich verachte Leute, die Hunde halten. Das sind Feiglinge, die sich nicht trauen, die Leute selber zu beißen
— August Strindberg
Man soll gegen niemanden Neid hegen. Die Guten verdienen ihn nicht, und die Bösen schädigen sich in demselben Grade, in dem ihre Pläne gelingen.
— Epikur
Erwarte vom anderen, was du ihm selbst getan.
— Publius Syrus
Den Lasterhaften tadelt oft, wer ihn beneidet
— Wilhelm Busch
Der Spaß ist unerschöpflich, nicht der Ernst.
— Jean Paul
Manche Menschen gelten nur deshalb etwas in der Welt, weil ihre Fehler die Fehler der Gesellschaft sind.
— François de la Rochefoucauld
Nicht Tatsachen, sondern Meinungen über Tatsachen bestimmen das Zusammenleben.
— Epiktet
Mann mit zugeknöpften Taschen, dir tut niemand was zulieb: Hand wird nur von Hand gewaschen; wenn du nehmen willst, so gib!
— Johann Wolfgang von Goethe
Keiner von uns weiß, was er Menschen gibt. Es ist für uns verborgen und soll es bleiben. Manchmal dürfen wir ein wenig davon sehen, um nicht mutlos zu werden. Das Wirken der Kraft ist geheimn …
— Albert Schweitzer
Wieviele Freuden werden zertreten, weil die Menschen meist nur in die Höhe gucken und was zu ihren Füßen liegt, nicht sehen
— Johann Wolfgang von Goethe
Wenige Menschen denken, und doch wollen alle entscheiden
— Friedrich der Große
Hass: ein angemessenes Gefühl angesichts der Überlegenheit eines anderen.
— Ambrose Bierce