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Sprüche zum Zusammenleben

2120 Sprüche — Seite 31

  1. Ruhm ist Vorzug, denen bekannt zu sein, die einen nicht kennen

    Nicolas Chamfort

  2. Das echte Gespräch bedeutet: aus dem Ich heraustreten und an die Tür des Du klopfen

    Albert Camus

  3. Es gibt so viele Leute auf der Welt und so wenig Menschen.

    Alfons Petzold

  4. Der Begriff Herz ist im Leben schlecht angesehen, indem man darunter das Weiche, Weibische, Sentimentale versteht und nicht das durch den Verstand richtig geleitete Gefühl.

    Ida Hahn - Hahn

  5. Verständnis ist nichts anderes als die durch die Sprache verursachte Wahrnehmung.

    Thomas Hobbes

  6. Eine spitze Zunge ist das einzige Schneidewerkzeug, das durch ständigen Gebrauch schärfer wird.

    Washington Irving

  7. Ein von Eifer entflammter Mensch reicht hin, ein ganzes Volk aufzurichten.

    Johannes Chrysostomos

  8. Reine Hände erweisen letzten Endes immer noch größere Kraft als starke Hände.

    Anton Wildgans

  9. Der Mensch ist zur Gesellschaft und zur Freude geboren.

    Nikolai Michailowitsch Karamsin

  10. Wer Autorität haben will, muss bescheiden sein und sein Unrecht unverhohlen einzugestehen wissen.

    Richard Rothe

  11. Tue den Menschen die Ehre an, ihnen zu vertrauen, dass sie an das Gute glauben, und du wirst sehen, welche Wunder das tut.

    Richard Rothe

  12. Die halbe Wahrheit findet weit mehr Käufer als die ganze und reine. Diese kostet zu viel Anstrengung des Geistes und des Herzens.

    Richard Rothe

  13. Verleumdung schadet auf einmal dreien: dem, von dem man Böses sagt, dem, welchem man es sagt, und am meisten dem, der es sagt.

    Basilius von Caesarea

  14. Die Gefühle offenbaren sich um so weniger, je tiefer sie sind.

    Honoré de Balzac

  15. Worte von Glücklichen gesagt, dürftige Melodien. Doch Worte, von Schweigenden gefühlt, sind schön.

    Emily Elizabeth Dickinson

  16. Wenn Wissen und Gelassenheit sich gegenseitig ergänzen, entstehen Harmonie und Ordnung.

    Dschuang Dsi

  17. Lautes Schweigen deutet nicht zwangsläufig allein auf den Kenner hin, sondern manchmal auch auf den uninformierten Tölpel.

    Christa Schyboll

  18. Nur jene Lügen, die glaubwürdig genug sind, die ganze Welt zum Guten umzukrempeln, lohnen einen moralischen Fehltritt.

    Christa Schyboll

  19. Die konsequente Nichtbeachtung von Regeln und Vorschriften führt relativ schnell zu ihrer Abschaffung, weil die konsequente Verfolgung ihrer Nichtbeachtung zu teuer würde.

    Christa Schyboll

  20. Den sichersten Schutz vor Illusionen garantiert die nähere Bekanntschaft mit Illusionisten.

    Karl-Heinz Karius

  21. Jeder braucht Lob, Anerkennung, Streicheleinheiten. Die Menschen haben panische Angst vor Liebesentzug.

    Nikolaus B. Enkelmann

  22. Moral ist der instinktive Widerwille einer Mehrheit

    David Herbert Lawrence

  23. Zwinge andere Leute nicht in deine Vorstellungen.

    David Herbert Lawrence

  24. Hass ist etwas Wachsendes – wie alles andere auch. Er ist die unausbleibliche Folge, wenn man das Leben in Ideen zwängt, wenn man den innersten Instinkten Zwang auferlegt.

    David Herbert Lawrence

  25. Man kann auf eine Art zuhören, die mehr wert ist als das Gefälligste, was man sagen kann.

    Charles Joseph Fürst von Ligne

  26. Lüge mag siegen, aber die Triumphe der Lüge sind bloß die Triumphe eines Tages.

    Thomas Babington Macaulay

  27. Es gibt keine furchtbarere Macht als das Vermögen, die Menschen lächerlich zu machen. Es gibt keinen größeren Beweis der Tugend, als dass man grenzenlose Macht besitzt und sie nicht mißbraucht.

    Thomas Babington Macaulay

  28. Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit kann von alleine Aufrecht stehen

    Thomas Jefferson

  29. Einige würden auch nach der Sonne schlagen, sie sie beleidigte.

    Herman Melville

  30. Wie wird verlorene Freiheit wiedergewonnen? Durch einen aus der Tiefe des Volkes kommenden Stoß und Sturm der sittlichen Kräfte.

    Conrad Ferdinand Meyer

  31. Es genügt nicht, die Welt immer wieder nach dem Grundsatz "Auge um Auge, Zahn um Zahn" ins Gleichgewicht bringen zu wollen.

    Conrad Ferdinand Meyer

  32. Der Ruhm, welcher von denen flieht, die ihn suchen, folgt denen nach, welche sich nicht um ihn bemühen.

    Jacob Christoph Burckhardt

  33. Man muss die Menschen so belehren, als ob man sie nicht belehrte, und unbekannte Dinge vortragen, als seien sie nur vergessen

    Alexander Pope

  34. Mensch sein ist nicht leicht, es ist fast unmöglich.

    August Strindberg

  35. Ich achte nicht auf die Vernunft. Die Vernunft empfiehlt immer das, was ein anderer gern möchte.

    Elizabeth Cleghorn Gaskell

  36. Jedem wird gegeben in dem Maße, wie er gibt.

    Prentice Mulford

  37. Wer nicht die Kraft hat, sich selbst zu vollenden, kann auch anderen keine dauernde Hilfe bringen.

    Prentice Mulford

  38. Aus der Unsitte, die Blutsverwandte räumlich zusammen leben lässt, entspringt oft unabsehbarer Schaden.

    Prentice Mulford

  39. Wir haben ein vitales Bedürfnis nach einem Genossen, mit dem wir natürlich sein dürfen!

    Prentice Mulford

  40. Wer zehn Sekunden lang sich etwas vorstellt das einem anderen Freude bringen soll, hat eine Kraft in Bewegung gesetzt, um etwas von dieser Freude auch auf sich herabzuziehen.

    Prentice Mulford

  41. Wer sich selbst gering wertet, wird von anderen nicht so hoch eingeschätzt, wie es der Fall wäre, wenn er Selbstachtung zeigte

    Prentice Mulford

  42. Relativ echt und unverdorben ist der Mensch, der überhaupt noch weiß, wann er lügt.

    Prentice Mulford

  43. Alle beginnen etwas zu tun. Alle tun etwas, aber niemand tut das, womit er angefangen hat.

    George Moore

  44. Alt und alt gesellt sich bald.

    Marcus Terentius Varro

  45. Der Neid schwärzt wie die Flamme alles, was über ihn hinweggeht und er nicht erreichen kann.

    Jean Antoine Petit-Senn

  46. Die öffentliche Meinung ist eine Buhlerin: Man sucht ihr zu gefallen, ohne sie zu achten

    Jean Antoine Petit-Senn

  47. Der Unkluge denkt über das nach, was er gesagt hat; der Kluge aber über das, was er sagen will.

    Jean Antoine Petit-Senn

  48. Man kommt besser in der Welt vorwärts, wenn man Fehler verbirgt, als wenn man Tugenden zeigt.

    Jean Antoine Petit-Senn

  49. Das Mißgeschick, das uns nachsichtig gegen andere macht, macht sie oft hart gegen uns selbst.

    Jean Antoine Petit-Senn

  50. Was das Volk über mich urteilt, ist mir so gleichgültig wie das Urteil einer Herde blöden Viehes

    Francesco Petrarca

  51. Und geschieht es denn nicht stets, dass die wahre Liebe die schlechten Sitten anderer zur Umkehr bewegt?

    Francesco Petrarca

  52. Alles besiegt und raubt die geizende Zeit, den Ruhm auch, und schafft uns ein zweites Sterben.

    Francesco Petrarca

  53. Es ist eine viel schlimmere Art des Stolzes, andere zu verkleinern, als sich selbst zu erheben.

    Francesco Petrarca

  54. Zwischen Blindheit aus Liebe und Blindheit aus Neid ist wohl der Ursache nach ein großer Unterschied, in der Wirkung jedoch gar keiner.

    Francesco Petrarca

  55. Jeder, der versucht aus der großen Herde, die da heißt ›Gesellschaft‹, auszubrechen, ruft das Mißfallen der Herde hervor.

    Francesco Petrarca

  56. Was alle trifft, erträgt man leicht

    Karl Wilhelm Ramler

  57. Ein Mächtiger, der mit dem Schwächeren spricht, verlangt nur Beifall, nicht Wahrheit.

    Karl Wilhelm Ramler

  58. Wer uns nicht loben kann, der schimpft uns nicht.

    Karl Wilhelm Ramler

  59. Mitleidig ist die ganze Welt, sobald nicht Eigennutz das Urteil fällt

    Karl Wilhelm Ramler

  60. Friede ist die Achtung vor dem Recht des anderen

    John Reed